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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Xan
"Schweizerischen Orgelbuchs". Der
homiletisch-praktischen Theologie
diente er durch sein "Hilfsbuch für
die Feste der christlichen Kirche" (4
Hefte 1892); auch ist er Redakteur
des illustrierten, religiösen Unter-
haltungs- und Erbauungsblattes
"Der Feierabend". Endlich ist er seit
1890 auf dem Gebiet der religiös-
erbaulichen Belletristik tätig und ver-
öffentlichte nach dieser Richtung hin
folgende Volksschriften:

S:

Zürcher
Uli, oder: Der Wasendoktor, 1886.
15. A. 1912. - Der Freudenhof, oder:
Je ärmer, desto werter, 1890. 4. A.
1912. - Auf fremder Erde, 1891. -
Das Schloßfräulein, 1891. 3. Aufl.
1912. - Das Findelkind. Die zweite
Frau (2 Geschn.), 1893. 2. A. 1912.
- Ein Alpensohn in deutschen Landen,
oder: Uli der Bauer, 1894. 3. Aufl.
1912. - Ein russischer Flüchtling (E.),
2. Aufl. 1911. - Maienblüten (En.),
1912.

X., Luminica von,

Pseudon. für
Juliane Engell-Günther;
s. d.!

Xantippus,

Pseud. für Franz
Sandvoß;
s. d.!

York, H.,

Pseud. für Heinrich
Steiner;
s. d.!

York, B. von,

Pseud. für Bertha
Wegner;
s. d.!

Young, Betty,

geb. am 24. Mai
1832 in Budapest, starb im Septbr.
1887 in Wien, wo sie gelebt hatte.

S:

Die rote Liesel (Dr. Charakter-
bild), 1865. - Frau Othello. Mäd-
chenträume (En.), 1870. - Nach der
letzten Redoute, 1870. - Ein ameri-
kanisches Duell (Lsp.), 1872. - Der
Ehemann auf Probe (Lsp.), 1872. -
Durch Champagner (Lsp.), 1876. -
Die beiden Giftmischerinnen (Dr.
Scherz), 1872. - Ein Vierteljahr-
hundert (R.); II, 1881.

*Young, Gustav,

psd. Gustl von
Lerchenfeld,
wurde am 10. Oktbr.
[Spaltenumbruch]

Zab
1846 in Wien geboren, kam 1857 in
eine Militärbildungsanstalt, aus der
er 1863 als Kadettkorporal in das
Heer eintrat, und wurde 1866 wäh-
rend des Feldzuges zum Offizier be-
fördert. Jm Jahre 1873 quittierte
er den Militärdienst, widmete sich
zuerst dem Eisenbahnfache, später
jedoch dem Magistratsdienste, bis er
1880 auch diesen verließ, um sich
nunmehr ganz der Schriftstellerei
zuzuwenden. Er lebt in Perchtolds-
dorf bei Wien. Außer einer Reihe
von Bühnenstücken, die wiederholt
aufgeführt wurden, schrieb er für die
verschiedensten Tagesblätter Feuille-
tons, Humoristika, Novellen usw.

S:

Zum Lachen (Hum. En. u. Ge.),
1897. - "G'spoaß" (Dialektgedichte),
1905. - Holladiöh (desgl.), 1909.

Ysentorff, Hermann zu,

Pseudon.
für Hermann Gaethgens zu
Ysentorff;
s. d.!

*Zabel, Eugen,

wurde am 23. De-
zember 1851 zu Königsberg in Preu-
ßen geboren und bezog nach Absol-
vierung der Vorstudien 1871 die
Universität seiner Vaterstadt, an
der er sich bis 1875 mit philosophi-
schen, historischen und philologischen
Studien beschäftigte. Schon wäh-
rend dieser Zeit begann er als Mit-
arbeiter der von Paul Wislicenus
herausgegebenen "Literatur" seine
kunstkritische Tätigkeit, welche sich,
nachdem er 1876 seinen dauernden
Wohnsitz nach Berlin verlegt hatte,
in der Folge in ausgedehnter Weise
auf die Feuilletons der großen po-
litischen Zeitungen und tonangeben-
den Wochenschriften erstreckte. Seit
1883 gehörte er der Redaktion der
"Nationalzeitung" in Berlin an.
Große Reisen haben ihn durch fast
alle Teile Europas geführt, so zu den
Weltausstellungen in Paris 1878,
1889 und 1900, zu den russischen
Kaiserkrönungen in Moskau 1883 u.
1893, durch Sibirien bis Dalni und

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Xan
„Schweizeriſchen Orgelbuchs“. Der
homiletiſch-praktiſchen Theologie
diente er durch ſein „Hilfsbuch für
die Feſte der chriſtlichen Kirche“ (4
Hefte 1892); auch iſt er Redakteur
des illuſtrierten, religiöſen Unter-
haltungs- und Erbauungsblattes
„Der Feierabend“. Endlich iſt er ſeit
1890 auf dem Gebiet der religiös-
erbaulichen Belletriſtik tätig und ver-
öffentlichte nach dieſer Richtung hin
folgende Volksſchriften:

S:

Zürcher
Uli, oder: Der Waſendoktor, 1886.
15. A. 1912. – Der Freudenhof, oder:
Je ärmer, deſto werter, 1890. 4. A.
1912. – Auf fremder Erde, 1891. –
Das Schloßfräulein, 1891. 3. Aufl.
1912. – Das Findelkind. Die zweite
Frau (2 Geſchn.), 1893. 2. A. 1912.
– Ein Alpenſohn in deutſchen Landen,
oder: Uli der Bauer, 1894. 3. Aufl.
1912. – Ein ruſſiſcher Flüchtling (E.),
2. Aufl. 1911. – Maienblüten (En.),
1912.

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Juliane Engell-Günther;
ſ. d.!

Xantippus,

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Sandvoß;
ſ. d.!

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Pſeud. für Heinrich
Steiner;
ſ. d.!

York, B. von,

Pſeud. für Bertha
Wegner;
ſ. d.!

Young, Betty,

geb. am 24. Mai
1832 in Budapeſt, ſtarb im Septbr.
1887 in Wien, wo ſie gelebt hatte.

S:

Die rote Lieſel (Dr. Charakter-
bild), 1865. – Frau Othello. Mäd-
chenträume (En.), 1870. – Nach der
letzten Redoute, 1870. – Ein ameri-
kaniſches Duell (Lſp.), 1872. – Der
Ehemann auf Probe (Lſp.), 1872. –
Durch Champagner (Lſp.), 1876. –
Die beiden Giftmiſcherinnen (Dr.
Scherz), 1872. – Ein Vierteljahr-
hundert (R.); II, 1881.

*Young, Guſtav,

pſd. Guſtl von
Lerchenfeld,
wurde am 10. Oktbr.
[Spaltenumbruch]

Zab
1846 in Wien geboren, kam 1857 in
eine Militärbildungsanſtalt, aus der
er 1863 als Kadettkorporal in das
Heer eintrat, und wurde 1866 wäh-
rend des Feldzuges zum Offizier be-
fördert. Jm Jahre 1873 quittierte
er den Militärdienſt, widmete ſich
zuerſt dem Eiſenbahnfache, ſpäter
jedoch dem Magiſtratsdienſte, bis er
1880 auch dieſen verließ, um ſich
nunmehr ganz der Schriftſtellerei
zuzuwenden. Er lebt in Perchtolds-
dorf bei Wien. Außer einer Reihe
von Bühnenſtücken, die wiederholt
aufgeführt wurden, ſchrieb er für die
verſchiedenſten Tagesblätter Feuille-
tons, Humoriſtika, Novellen uſw.

S:

Zum Lachen (Hum. En. u. Ge.),
1897. – „G’ſpoaß“ (Dialektgedichte),
1905. – Holladiöh (desgl.), 1909.

Yſentorff, Hermann zu,

Pſeudon.
für Hermann Gaethgens zu
Yſentorff;
ſ. d.!

*Zabel, Eugen,

wurde am 23. De-
zember 1851 zu Königsberg in Preu-
ßen geboren und bezog nach Abſol-
vierung der Vorſtudien 1871 die
Univerſität ſeiner Vaterſtadt, an
der er ſich bis 1875 mit philoſophi-
ſchen, hiſtoriſchen und philologiſchen
Studien beſchäftigte. Schon wäh-
rend dieſer Zeit begann er als Mit-
arbeiter der von Paul Wislicenus
herausgegebenen „Literatur“ ſeine
kunſtkritiſche Tätigkeit, welche ſich,
nachdem er 1876 ſeinen dauernden
Wohnſitz nach Berlin verlegt hatte,
in der Folge in ausgedehnter Weiſe
auf die Feuilletons der großen po-
litiſchen Zeitungen und tonangeben-
den Wochenſchriften erſtreckte. Seit
1883 gehörte er der Redaktion der
„Nationalzeitung“ in Berlin an.
Große Reiſen haben ihn durch faſt
alle Teile Europas geführt, ſo zu den
Weltausſtellungen in Paris 1878,
1889 und 1900, zu den ruſſiſchen
Kaiſerkrönungen in Moskau 1883 u.
1893, durch Sibirien bis Dalni und

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 61. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/65>, abgerufen am 21.03.2019.