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Corvinus, Gottlieb Siegmund: Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-Lexicon. Leipzig, 1715.

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Areuso Argen
wie Plutarchus rühmet, mit dero
Lieblichkeit des grausamen Tyran-
nens Nicostrati Zorn stillen und
besänfftigen können, auch sonsten
durch ihre Geschicklichkeit und Tu-
genden sehr viel Gutes ausgerich-
tet. Vid. D. Joh. Esber. Mulier.
Philosophant. lit. c. 2. b.

de Areuso

Alfiere Catharina, eine rechte
Heldenmüthige und Heroische
Jungfer, sie war von Biscaja, sprang
aus einem Closter, und machte sich
an den Spanischen Hoff, allwo sie
sich lange Zeit in Männlichen Klei-
dern auffgehalten, biß sie sich end-
lich unter die Miliz begab, viele und
grosse Schlachten mit lieffern halff,
und allezeit darinnen victorisiret.
Sie soll sehr groß von Leibe gewe-
sen seyn, und zu einer Weibes-Per-
son viel zu starcke Glieder gehabt
haben, und zwar also, daß man sie
eher vor eine Manns-als Weibes-
Person angesehen. Ihre Brust soll
gleich und eben, wie eines Mannes,
gewesen seyn, welche sie, wie sie selbst
dem Petr. Du Vall, der sie zu Rom
gesprochen, gestanden, mit einem ge-
wissen Pflaster, so ihr von einem
Italiäner gegeben worden, ausge-
trocknet und gleich gemacht. Ihr
Habit ist allezeit ein Spanisches
Manns-Kleid gewesen, und soll sie
ihrem Gesichte und gantzen Wesen
nach mehr einem Verschnittenen
als einem Weibes-Bild gleich ge-
sehen haben. Vid. Petr. Du Vall.
Itiner. T. IV. Epist.
171.

Argentaria Polla,

Des vortrefflichen Spanischen
Poetens Lucani Ehe-Weib, eine
[Spaltenumbruch]

Argia Argiel
gelehrte Poetin, so wegen ihrer
Erudition und Schönheit sehr be-
rühmt war. Sie soll ihrem Mann
Lucano in seinen Pharsaliis nicht
allein geholffen, sondern auch die
ersten drey Bücher, die ihre völlige
Approbation noch nicht gefunden,
mit einem gleichmäßigen netten
und pathetischen Stylo verbessert
haben. Uberdieß ist sie in Epi-
grammatibus
sehr glücklich gewe-
sen; Baptist. Fulgos. L. 8. c. 3.
Papinius Statius
hat ihr in einem
gewissen Carmine ein grosses Lob
beygeleget L. II. Sylv. Genethl. Lu-
can. it. Martialis Lib. X. epigram.
64.
Nach dem Tode ihres Lucani, dem
der Tyranne Nero die Adern schla-
gen liesse, soll sie sich, wie einige wol-
len, an den Statium verheyrathet ha-
ben. Sidonius Apollinaris scheinet
darauf zu zielen. Vid. Carm. XXIII.

Argia,

War des Adrasti, der Argiven
Königs, Tochter, so er mit der Poly-
nice
erzeuget, so von dem Tyrannen
dem Creonte, als sie ihren in Krieg
erschlagenen Mann begraben wol-
te, getödtet ward.

Argia Coronia, siehe Coronia.
Argiel

Anna von, eine gelehrte Gräfin
aus Spanien, sie hat in ihrer Mut-
ter-Sprache ein Buch geschrieben,
welches betittelt wird: El alma de
incomparable S. Augustini, Sacade
del cuerpo de sus Confessiones
zu
Antwerpen An. 1622. Hendr. in
Pandect. Brandenburg. pag. 264.
seq.

Ariadne,

[Spaltenumbruch]

Areuſo Argen
wie Plutarchus ruͤhmet, mit dero
Lieblichkeit des grauſamen Tyran-
nens Nicoſtrati Zorn ſtillen und
beſaͤnfftigen koͤnnen, auch ſonſten
durch ihre Geſchicklichkeit und Tu-
genden ſehr viel Gutes ausgerich-
tet. Vid. D. Joh. Esber. Mulier.
Philoſophant. lit. c. 2. b.

de Areuſo

Alfiere Catharina, eine rechte
Heldenmuͤthige und Heroiſche
Jungfer, ſie war von Biscaja, ſpꝛang
aus einem Cloſter, und machte ſich
an den Spaniſchen Hoff, allwo ſie
ſich lange Zeit in Maͤnnlichen Klei-
dern auffgehalten, biß ſie ſich end-
lich unter die Miliz begab, viele und
groſſe Schlachten mit lieffern halff,
und allezeit darinnen victoriſiret.
Sie ſoll ſehr groß von Leibe gewe-
ſen ſeyn, und zu einer Weibes-Per-
ſon viel zu ſtarcke Glieder gehabt
haben, und zwar alſo, daß man ſie
eher vor eine Manns-als Weibes-
Perſon angeſehen. Ihre Bruſt ſoll
gleich und eben, wie eines Mannes,
geweſen ſeyn, welche ſie, wie ſie ſelbſt
dem Petr. Du Vall, der ſie zu Rom
geſprochen, geſtanden, mit einem ge-
wiſſen Pflaſter, ſo ihr von einem
Italiaͤner gegeben worden, ausge-
trocknet und gleich gemacht. Ihr
Habit iſt allezeit ein Spaniſches
Manns-Kleid geweſen, und ſoll ſie
ihrem Geſichte und gantzen Weſen
nach mehr einem Verſchnittenen
als einem Weibes-Bild gleich ge-
ſehen haben. Vid. Petr. Du Vall.
Itiner. T. IV. Epiſt.
171.

Argentaria Polla,

Des vortrefflichen Spaniſchen
Poetens Lucani Ehe-Weib, eine
[Spaltenumbruch]

Argia Argiel
gelehrte Poetin, ſo wegen ihrer
Erudition und Schoͤnheit ſehr be-
ruͤhmt war. Sie ſoll ihrem Mañ
Lucano in ſeinen Pharſaliis nicht
allein geholffen, ſondern auch die
erſten drey Buͤcher, die ihre voͤllige
Approbation noch nicht gefunden,
mit einem gleichmaͤßigen netten
und pathetiſchen Stylo verbeſſert
haben. Uberdieß iſt ſie in Epi-
grammatibus
ſehr gluͤcklich gewe-
ſen; Baptiſt. Fulgoſ. L. 8. c. 3.
Papinius Statius
hat ihr in einem
gewiſſen Carmine ein groſſes Lob
beygeleget L. II. Sylv. Genethl. Lu-
can. it. Martialis Lib. X. epigram.
64.
Nach dem Tode ihres Lucani, dem
der Tyranne Nero die Adern ſchla-
gen lieſſe, ſoll ſie ſich, wie einige wol-
len, an den Statium verheyrathet ha-
ben. Sidonius Apollinaris ſcheinet
darauf zu zielen. Vid. Carm. XXIII.

Argia,

War des Adraſti, der Argiven
Koͤnigs, Tochter, ſo er mit der Poly-
nice
erzeuget, ſo von dem Tyrannen
dem Creonte, als ſie ihren in Krieg
erſchlagenen Mann begraben wol-
te, getoͤdtet ward.

Argia Coronia, ſiehe Coronia.
Argiel

Anna von, eine gelehrte Graͤfin
aus Spanien, ſie hat in ihrer Mut-
ter-Sprache ein Buch geſchrieben,
welches betittelt wird: El alma de
incomparable S. Auguſtini, Sacade
del cuerpo de ſus Confeſſiones
zu
Antwerpen An. 1622. Hendr. in
Pandect. Brandenburg. pag. 264.
ſeq.

Ariadne,
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[0070] Areuſo Argen Argia Argiel wie Plutarchus ruͤhmet, mit dero Lieblichkeit des grauſamen Tyran- nens Nicoſtrati Zorn ſtillen und beſaͤnfftigen koͤnnen, auch ſonſten durch ihre Geſchicklichkeit und Tu- genden ſehr viel Gutes ausgerich- tet. Vid. D. Joh. Esber. Mulier. Philoſophant. lit. c. 2. b. de Areuſo Alfiere Catharina, eine rechte Heldenmuͤthige und Heroiſche Jungfer, ſie war von Biscaja, ſpꝛang aus einem Cloſter, und machte ſich an den Spaniſchen Hoff, allwo ſie ſich lange Zeit in Maͤnnlichen Klei- dern auffgehalten, biß ſie ſich end- lich unter die Miliz begab, viele und groſſe Schlachten mit lieffern halff, und allezeit darinnen victoriſiret. Sie ſoll ſehr groß von Leibe gewe- ſen ſeyn, und zu einer Weibes-Per- ſon viel zu ſtarcke Glieder gehabt haben, und zwar alſo, daß man ſie eher vor eine Manns-als Weibes- Perſon angeſehen. Ihre Bruſt ſoll gleich und eben, wie eines Mannes, geweſen ſeyn, welche ſie, wie ſie ſelbſt dem Petr. Du Vall, der ſie zu Rom geſprochen, geſtanden, mit einem ge- wiſſen Pflaſter, ſo ihr von einem Italiaͤner gegeben worden, ausge- trocknet und gleich gemacht. Ihr Habit iſt allezeit ein Spaniſches Manns-Kleid geweſen, und ſoll ſie ihrem Geſichte und gantzen Weſen nach mehr einem Verſchnittenen als einem Weibes-Bild gleich ge- ſehen haben. Vid. Petr. Du Vall. Itiner. T. IV. Epiſt. 171. Argentaria Polla, Des vortrefflichen Spaniſchen Poetens Lucani Ehe-Weib, eine gelehrte Poetin, ſo wegen ihrer Erudition und Schoͤnheit ſehr be- ruͤhmt war. Sie ſoll ihrem Mañ Lucano in ſeinen Pharſaliis nicht allein geholffen, ſondern auch die erſten drey Buͤcher, die ihre voͤllige Approbation noch nicht gefunden, mit einem gleichmaͤßigen netten und pathetiſchen Stylo verbeſſert haben. Uberdieß iſt ſie in Epi- grammatibus ſehr gluͤcklich gewe- ſen; Baptiſt. Fulgoſ. L. 8. c. 3. Papinius Statius hat ihr in einem gewiſſen Carmine ein groſſes Lob beygeleget L. II. Sylv. Genethl. Lu- can. it. Martialis Lib. X. epigram. 64. Nach dem Tode ihres Lucani, dem der Tyranne Nero die Adern ſchla- gen lieſſe, ſoll ſie ſich, wie einige wol- len, an den Statium verheyrathet ha- ben. Sidonius Apollinaris ſcheinet darauf zu zielen. Vid. Carm. XXIII. Argia, War des Adraſti, der Argiven Koͤnigs, Tochter, ſo er mit der Poly- nice erzeuget, ſo von dem Tyrannen dem Creonte, als ſie ihren in Krieg erſchlagenen Mann begraben wol- te, getoͤdtet ward. Argia Coronia, ſiehe Coronia. Argiel Anna von, eine gelehrte Graͤfin aus Spanien, ſie hat in ihrer Mut- ter-Sprache ein Buch geſchrieben, welches betittelt wird: El alma de incomparable S. Auguſtini, Sacade del cuerpo de ſus Confeſſiones zu Antwerpen An. 1622. Hendr. in Pandect. Brandenburg. pag. 264. ſeq. Ariadne,

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Zitationshilfe: Corvinus, Gottlieb Siegmund: Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-Lexicon. Leipzig, 1715. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/corvinus_frauenzimmer_1715/70>, abgerufen am 24.03.2017.