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Egger, Augustin: Die christliche Mutter. Erbauungs- und Gebetbuch. - Einsiedeln u. a., [1914].

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und befestigen den Glauben an die
Gnade, machen diesen Glauben frucht-
bar für das Leben, geben ihm eigent-
lich erst den wahren Wert für das
Heil der Seele. Ohne diesen prak-
tischen Glauben an die Gnade können
die Kinder keine wahren Christen ab-
geben, und diesen praktischen Glauben
den Kindern einpflanzen kann man
nicht ohne die Mutter.

26. Das spielende Kind.

1. Das Spiel hat viel mehr Be-
deutung für die Erziehung, als ge-
wöhnlich angenommen wird. Schon
sehr früh regt sich in dem Kinde der
Thätigkeitstrieb und nicht bloß der
Leib, sondern auch die Seele wird von
demselben ergriffen. Insbesondere ist
die Einbildungskraft sehr lebhaft und
die Eindrücke, welche sie von außen
empfängt, geben dem Thätigkeitstriebe
seine Richtung. Was das Kind an-

und befestigen den Glauben an die
Gnade, machen diesen Glauben frucht-
bar für das Leben, geben ihm eigent-
lich erst den wahren Wert für das
Heil der Seele. Ohne diesen prak-
tischen Glauben an die Gnade können
die Kinder keine wahren Christen ab-
geben, und diesen praktischen Glauben
den Kindern einpflanzen kann man
nicht ohne die Mutter.

26. Das spielende Kind.

1. Das Spiel hat viel mehr Be-
deutung für die Erziehung, als ge-
wöhnlich angenommen wird. Schon
sehr früh regt sich in dem Kinde der
Thätigkeitstrieb und nicht bloß der
Leib, sondern auch die Seele wird von
demselben ergriffen. Insbesondere ist
die Einbildungskraft sehr lebhaft und
die Eindrücke, welche sie von außen
empfängt, geben dem Thätigkeitstriebe
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[276/0284] und befestigen den Glauben an die Gnade, machen diesen Glauben frucht- bar für das Leben, geben ihm eigent- lich erst den wahren Wert für das Heil der Seele. Ohne diesen prak- tischen Glauben an die Gnade können die Kinder keine wahren Christen ab- geben, und diesen praktischen Glauben den Kindern einpflanzen kann man nicht ohne die Mutter. 26. Das spielende Kind. 1. Das Spiel hat viel mehr Be- deutung für die Erziehung, als ge- wöhnlich angenommen wird. Schon sehr früh regt sich in dem Kinde der Thätigkeitstrieb und nicht bloß der Leib, sondern auch die Seele wird von demselben ergriffen. Insbesondere ist die Einbildungskraft sehr lebhaft und die Eindrücke, welche sie von außen empfängt, geben dem Thätigkeitstriebe seine Richtung. Was das Kind an-

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Zitationshilfe: Egger, Augustin: Die christliche Mutter. Erbauungs- und Gebetbuch. - Einsiedeln u. a., [1914], S. 276. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/egger_mutter_1914/284>, abgerufen am 20.03.2019.