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Egger, Augustin: Die christliche Mutter. Erbauungs- und Gebetbuch. - Einsiedeln u. a., [1914].

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uns die Gnade, daß wir durch eben
denselben Geist verstehen, was recht ist,
und uns allzeit seines Trostes erfreuen
mögen. Durch Jesum Christum, un-
sern Herrn. Amen.

Andacht zu Ehren der seligsten Jung-
frau Maria.

(Nach dem heiligen Augustin.)

1. O du allerseligste Jungfrau, das
schwache menschliche Geschlecht, welches
durch dich wieder Zutritt erlangt hat
zu dem, was es durch die Sünde ver-
loren hatte, ist niemals im stande,
dich gebührend zu verherrlichen. Nimm
an diese geringe und deinen Verdien-
sten nicht angemessene Danksagung;
trage unsere Gebete in das Heiligtum,
in welchem Gott seine Barmherzigkeit
ausübt, und bringe uns aus demselben
die Gnade der Versöhnung. Uebergib
Ihm, was wir darbringen, erlange,
um was wir bitten, verschaffe uns

uns die Gnade, daß wir durch eben
denselben Geist verstehen, was recht ist,
und uns allzeit seines Trostes erfreuen
mögen. Durch Jesum Christum, un-
sern Herrn. Amen.

Andacht zu Ehren der seligsten Jung-
frau Maria.

(Nach dem heiligen Augustin.)

1. O du allerseligste Jungfrau, das
schwache menschliche Geschlecht, welches
durch dich wieder Zutritt erlangt hat
zu dem, was es durch die Sünde ver-
loren hatte, ist niemals im stande,
dich gebührend zu verherrlichen. Nimm
an diese geringe und deinen Verdien-
sten nicht angemessene Danksagung;
trage unsere Gebete in das Heiligtum,
in welchem Gott seine Barmherzigkeit
ausübt, und bringe uns aus demselben
die Gnade der Versöhnung. Uebergib
Ihm, was wir darbringen, erlange,
um was wir bitten, verschaffe uns

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[606/0614] uns die Gnade, daß wir durch eben denselben Geist verstehen, was recht ist, und uns allzeit seines Trostes erfreuen mögen. Durch Jesum Christum, un- sern Herrn. Amen. Andacht zu Ehren der seligsten Jung- frau Maria. (Nach dem heiligen Augustin.) 1. O du allerseligste Jungfrau, das schwache menschliche Geschlecht, welches durch dich wieder Zutritt erlangt hat zu dem, was es durch die Sünde ver- loren hatte, ist niemals im stande, dich gebührend zu verherrlichen. Nimm an diese geringe und deinen Verdien- sten nicht angemessene Danksagung; trage unsere Gebete in das Heiligtum, in welchem Gott seine Barmherzigkeit ausübt, und bringe uns aus demselben die Gnade der Versöhnung. Uebergib Ihm, was wir darbringen, erlange, um was wir bitten, verschaffe uns

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Zitationshilfe: Egger, Augustin: Die christliche Mutter. Erbauungs- und Gebetbuch. - Einsiedeln u. a., [1914], S. 606. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/egger_mutter_1914/614>, abgerufen am 21.03.2019.