Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Ganswindt, Albert: Handbuch der Färberei und der damit verwandten vorbereitenden und vollendenden Gewerbe. Weimar, 1889.

Bild:
<< vorherige Seite
§ 54. Mineralische Farbstoffe.

Unter mineralischen Farbstoffen sind diejenigen gefärbten anorganischen
Verbindungen zu verstehen, welche zur Färbung von Gewebefasern verwendet
werden. Da von den in Wasser löslichen anorganischen Verbindungen keine
mit einer Gewebefaser eine Verbindung eingeht, also auch nicht darauf fixiert
werden kann, so folgt daraus, daß die mineralischen Farbstoffe sämtlich unlöslich
sein müssen. Da aber ein unlöslicher Körper von den Gewebefasern nicht
aufgenommen wird, ein nur mechanisch befestigter aber von selbst abfallen
oder sich abreiben würde, so hat man zur Erzeugung von Mineralfarben
auf Gespinnstfasern einen Umweg eingeschlagen, indem man denselben in den
Faserelementen selbst erzeugt
. Zu dem Zwecke läßt man von zwei
Lösungen, welche bei ihrem Zusammenbringen oder Aufeinanderwirken den
unlöslichen Farbstoff als Niederschlag erzeugen, zunächst die eine auf die
Gewebefaser wirken; dann wird, ohne zu spülen, getrocknet, und dann in
die zweite Lösung eingegangen, worauf sich der Farbstoff im Innern der
Faser unlöslich ablagert. Auf solche Weise wird das Eisenrostbraun,
das Chromorange und Chromgelb, das Berlinerblau u. dergl. auf
der Faser selbst erzeugt. Die genannten Farben können als solche nicht
verwendet und brauchen daher an dieser Stelle nicht betrachtet zu werden.

2. Farbstoffpräparate.
§. 55. Allgemeines.

Der Umstand, daß der größte Teil der bisher betrachteten natürlichen
Farbmaterialien den eigentlichen Farbstoff nur in verhältnismäßig geringen
Mengen enthält, und daß außer dem Farbstoffe noch eine Menge anderer,
teils gleichgültiger, teils aber auch störender, mindestens aber auch die Farb-
stofflösung aufsaugender und zurückhaltender Stoffe beim Färben mit solchen
Rohmaterialien vorhanden sind, daß ferner diese Rohmaterialien mehr oder
minder leicht dem Verderben und der teilweisen oder völligen Zerstörung
des Farbstoffs bei längerer Aufbewahrung ausgesetzt sind, sowie, daß endlich
die Magazinierung solcher Waren große Räume nötig macht, auch ver-
hältnismäßig hohe Transportspesen verursacht, -- alle diese Thatsachen haben
dahin geführt, die Farbstoffe der Rohmaterialien in konzentrierterer Form,
teils sogar in reiner Form, aus jenen Rohmaterialien herzustellen. Dieses
Bestreben hat eine Zahl von Präparaten gezeitigt, welche jene Uebelstände
zum größten Teil vermeiden und, wenn sie auch meist noch nicht die Farb-
stoffe als solche repräsentieren, so doch eine Form darstellen, welcher ein
hoher Prozentgehalt des Farbstoffes zukommt.

Der große Vorteil, den solche Präparate gewähren, wenn sie rein und
unverfälscht sind, liegt auf der Hand; leider aber geht mit dem Vorteil auch
die leichte Möglichkeit der Verfälschung Hand in Hand, welche hier durch
den Augenschein gar nicht, und durch chemische Analysen nur schwierig nach-
gewiesen werden kann.

Die Formen, in denen solche Farbstoffpräparate in den Handel kommen,
sind: Extrakte und Pulver.

Ganswindt, Färberei. 10
§ 54. Mineraliſche Farbſtoffe.

Unter mineraliſchen Farbſtoffen ſind diejenigen gefärbten anorganiſchen
Verbindungen zu verſtehen, welche zur Färbung von Gewebefaſern verwendet
werden. Da von den in Waſſer löslichen anorganiſchen Verbindungen keine
mit einer Gewebefaſer eine Verbindung eingeht, alſo auch nicht darauf fixiert
werden kann, ſo folgt daraus, daß die mineraliſchen Farbſtoffe ſämtlich unlöslich
ſein müſſen. Da aber ein unlöslicher Körper von den Gewebefaſern nicht
aufgenommen wird, ein nur mechaniſch befeſtigter aber von ſelbſt abfallen
oder ſich abreiben würde, ſo hat man zur Erzeugung von Mineralfarben
auf Geſpinnſtfaſern einen Umweg eingeſchlagen, indem man denſelben in den
Faſerelementen ſelbſt erzeugt
. Zu dem Zwecke läßt man von zwei
Löſungen, welche bei ihrem Zuſammenbringen oder Aufeinanderwirken den
unlöslichen Farbſtoff als Niederſchlag erzeugen, zunächſt die eine auf die
Gewebefaſer wirken; dann wird, ohne zu ſpülen, getrocknet, und dann in
die zweite Löſung eingegangen, worauf ſich der Farbſtoff im Innern der
Faſer unlöslich ablagert. Auf ſolche Weiſe wird das Eiſenroſtbraun,
das Chromorange und Chromgelb, das Berlinerblau u. dergl. auf
der Faſer ſelbſt erzeugt. Die genannten Farben können als ſolche nicht
verwendet und brauchen daher an dieſer Stelle nicht betrachtet zu werden.

2. Farbſtoffpräparate.
§. 55. Allgemeines.

Der Umſtand, daß der größte Teil der bisher betrachteten natürlichen
Farbmaterialien den eigentlichen Farbſtoff nur in verhältnismäßig geringen
Mengen enthält, und daß außer dem Farbſtoffe noch eine Menge anderer,
teils gleichgültiger, teils aber auch ſtörender, mindeſtens aber auch die Farb-
ſtofflöſung aufſaugender und zurückhaltender Stoffe beim Färben mit ſolchen
Rohmaterialien vorhanden ſind, daß ferner dieſe Rohmaterialien mehr oder
minder leicht dem Verderben und der teilweiſen oder völligen Zerſtörung
des Farbſtoffs bei längerer Aufbewahrung ausgeſetzt ſind, ſowie, daß endlich
die Magazinierung ſolcher Waren große Räume nötig macht, auch ver-
hältnismäßig hohe Transportſpeſen verurſacht, — alle dieſe Thatſachen haben
dahin geführt, die Farbſtoffe der Rohmaterialien in konzentrierterer Form,
teils ſogar in reiner Form, aus jenen Rohmaterialien herzuſtellen. Dieſes
Beſtreben hat eine Zahl von Präparaten gezeitigt, welche jene Uebelſtände
zum größten Teil vermeiden und, wenn ſie auch meiſt noch nicht die Farb-
ſtoffe als ſolche repräſentieren, ſo doch eine Form darſtellen, welcher ein
hoher Prozentgehalt des Farbſtoffes zukommt.

Der große Vorteil, den ſolche Präparate gewähren, wenn ſie rein und
unverfälſcht ſind, liegt auf der Hand; leider aber geht mit dem Vorteil auch
die leichte Möglichkeit der Verfälſchung Hand in Hand, welche hier durch
den Augenſchein gar nicht, und durch chemiſche Analyſen nur ſchwierig nach-
gewieſen werden kann.

Die Formen, in denen ſolche Farbſtoffpräparate in den Handel kommen,
ſind: Extrakte und Pulver.

Ganswindt, Färberei. 10
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <div n="4">
              <pb facs="#f0171" n="145"/>
              <div n="5">
                <head>§ 54. <hi rendition="#b">Minerali&#x017F;che Farb&#x017F;toffe.</hi></head><lb/>
                <p>Unter minerali&#x017F;chen Farb&#x017F;toffen &#x017F;ind diejenigen gefärbten anorgani&#x017F;chen<lb/>
Verbindungen zu ver&#x017F;tehen, welche zur Färbung von Gewebefa&#x017F;ern verwendet<lb/>
werden. Da von den in Wa&#x017F;&#x017F;er löslichen anorgani&#x017F;chen Verbindungen keine<lb/>
mit einer Gewebefa&#x017F;er eine Verbindung eingeht, al&#x017F;o auch nicht darauf fixiert<lb/>
werden kann, &#x017F;o folgt daraus, daß die minerali&#x017F;chen Farb&#x017F;toffe &#x017F;ämtlich unlöslich<lb/>
&#x017F;ein mü&#x017F;&#x017F;en. Da aber ein unlöslicher Körper von den Gewebefa&#x017F;ern nicht<lb/>
aufgenommen wird, ein nur mechani&#x017F;ch befe&#x017F;tigter aber von &#x017F;elb&#x017F;t abfallen<lb/>
oder &#x017F;ich abreiben würde, &#x017F;o hat man zur Erzeugung von Mineralfarben<lb/>
auf Ge&#x017F;pinn&#x017F;tfa&#x017F;ern einen Umweg einge&#x017F;chlagen, indem man den&#x017F;elben <hi rendition="#g">in den<lb/>
Fa&#x017F;erelementen &#x017F;elb&#x017F;t erzeugt</hi>. Zu dem Zwecke läßt man von zwei<lb/>&#x017F;ungen, welche bei ihrem Zu&#x017F;ammenbringen oder Aufeinanderwirken den<lb/>
unlöslichen Farb&#x017F;toff als Nieder&#x017F;chlag erzeugen, zunäch&#x017F;t die eine auf die<lb/>
Gewebefa&#x017F;er wirken; dann wird, ohne zu &#x017F;pülen, getrocknet, und dann in<lb/>
die zweite Lö&#x017F;ung eingegangen, worauf &#x017F;ich der Farb&#x017F;toff im Innern der<lb/>
Fa&#x017F;er unlöslich ablagert. Auf &#x017F;olche Wei&#x017F;e wird das <hi rendition="#g">Ei&#x017F;enro&#x017F;tbraun</hi>,<lb/>
das <hi rendition="#g">Chromorange</hi> und <hi rendition="#g">Chromgelb</hi>, das <hi rendition="#g">Berlinerblau</hi> u. dergl. auf<lb/>
der Fa&#x017F;er &#x017F;elb&#x017F;t erzeugt. Die genannten Farben können als &#x017F;olche nicht<lb/>
verwendet und brauchen daher an die&#x017F;er Stelle nicht betrachtet zu werden.</p>
              </div>
            </div>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#b">2. <hi rendition="#g">Farb&#x017F;toffpräparate</hi>.</hi> </head><lb/>
            <div n="4">
              <head>§. 55. <hi rendition="#b">Allgemeines.</hi></head><lb/>
              <p>Der Um&#x017F;tand, daß der größte Teil der bisher betrachteten natürlichen<lb/>
Farbmaterialien den eigentlichen Farb&#x017F;toff nur in verhältnismäßig geringen<lb/>
Mengen enthält, und daß außer dem Farb&#x017F;toffe noch eine Menge anderer,<lb/>
teils gleichgültiger, teils aber auch &#x017F;törender, minde&#x017F;tens aber auch die Farb-<lb/>
&#x017F;tofflö&#x017F;ung auf&#x017F;augender und zurückhaltender Stoffe beim Färben mit &#x017F;olchen<lb/>
Rohmaterialien vorhanden &#x017F;ind, daß ferner die&#x017F;e Rohmaterialien mehr oder<lb/>
minder leicht dem Verderben und der teilwei&#x017F;en oder völligen Zer&#x017F;törung<lb/>
des Farb&#x017F;toffs bei längerer Aufbewahrung ausge&#x017F;etzt &#x017F;ind, &#x017F;owie, daß endlich<lb/>
die Magazinierung &#x017F;olcher Waren große Räume nötig macht, auch ver-<lb/>
hältnismäßig hohe Transport&#x017F;pe&#x017F;en verur&#x017F;acht, &#x2014; alle die&#x017F;e That&#x017F;achen haben<lb/>
dahin geführt, die Farb&#x017F;toffe der Rohmaterialien in konzentrierterer Form,<lb/>
teils &#x017F;ogar in reiner Form, aus jenen Rohmaterialien herzu&#x017F;tellen. Die&#x017F;es<lb/>
Be&#x017F;treben hat eine Zahl von Präparaten gezeitigt, welche jene Uebel&#x017F;tände<lb/>
zum größten Teil vermeiden und, wenn &#x017F;ie auch mei&#x017F;t noch nicht die Farb-<lb/>
&#x017F;toffe als &#x017F;olche reprä&#x017F;entieren, &#x017F;o doch eine Form dar&#x017F;tellen, welcher ein<lb/>
hoher Prozentgehalt des Farb&#x017F;toffes zukommt.</p><lb/>
              <p>Der große Vorteil, den &#x017F;olche Präparate gewähren, wenn &#x017F;ie rein und<lb/>
unverfäl&#x017F;cht &#x017F;ind, liegt auf der Hand; leider aber geht mit dem Vorteil auch<lb/>
die leichte Möglichkeit der Verfäl&#x017F;chung Hand in Hand, welche hier durch<lb/>
den Augen&#x017F;chein gar nicht, und durch chemi&#x017F;che Analy&#x017F;en nur &#x017F;chwierig nach-<lb/>
gewie&#x017F;en werden kann.</p><lb/>
              <p>Die Formen, in denen &#x017F;olche Farb&#x017F;toffpräparate in den Handel kommen,<lb/>
&#x017F;ind: Extrakte und Pulver.</p><lb/>
              <fw place="bottom" type="sig"><hi rendition="#g">Ganswindt</hi>, Färberei. 10</fw><lb/>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[145/0171] § 54. Mineraliſche Farbſtoffe. Unter mineraliſchen Farbſtoffen ſind diejenigen gefärbten anorganiſchen Verbindungen zu verſtehen, welche zur Färbung von Gewebefaſern verwendet werden. Da von den in Waſſer löslichen anorganiſchen Verbindungen keine mit einer Gewebefaſer eine Verbindung eingeht, alſo auch nicht darauf fixiert werden kann, ſo folgt daraus, daß die mineraliſchen Farbſtoffe ſämtlich unlöslich ſein müſſen. Da aber ein unlöslicher Körper von den Gewebefaſern nicht aufgenommen wird, ein nur mechaniſch befeſtigter aber von ſelbſt abfallen oder ſich abreiben würde, ſo hat man zur Erzeugung von Mineralfarben auf Geſpinnſtfaſern einen Umweg eingeſchlagen, indem man denſelben in den Faſerelementen ſelbſt erzeugt. Zu dem Zwecke läßt man von zwei Löſungen, welche bei ihrem Zuſammenbringen oder Aufeinanderwirken den unlöslichen Farbſtoff als Niederſchlag erzeugen, zunächſt die eine auf die Gewebefaſer wirken; dann wird, ohne zu ſpülen, getrocknet, und dann in die zweite Löſung eingegangen, worauf ſich der Farbſtoff im Innern der Faſer unlöslich ablagert. Auf ſolche Weiſe wird das Eiſenroſtbraun, das Chromorange und Chromgelb, das Berlinerblau u. dergl. auf der Faſer ſelbſt erzeugt. Die genannten Farben können als ſolche nicht verwendet und brauchen daher an dieſer Stelle nicht betrachtet zu werden. 2. Farbſtoffpräparate. §. 55. Allgemeines. Der Umſtand, daß der größte Teil der bisher betrachteten natürlichen Farbmaterialien den eigentlichen Farbſtoff nur in verhältnismäßig geringen Mengen enthält, und daß außer dem Farbſtoffe noch eine Menge anderer, teils gleichgültiger, teils aber auch ſtörender, mindeſtens aber auch die Farb- ſtofflöſung aufſaugender und zurückhaltender Stoffe beim Färben mit ſolchen Rohmaterialien vorhanden ſind, daß ferner dieſe Rohmaterialien mehr oder minder leicht dem Verderben und der teilweiſen oder völligen Zerſtörung des Farbſtoffs bei längerer Aufbewahrung ausgeſetzt ſind, ſowie, daß endlich die Magazinierung ſolcher Waren große Räume nötig macht, auch ver- hältnismäßig hohe Transportſpeſen verurſacht, — alle dieſe Thatſachen haben dahin geführt, die Farbſtoffe der Rohmaterialien in konzentrierterer Form, teils ſogar in reiner Form, aus jenen Rohmaterialien herzuſtellen. Dieſes Beſtreben hat eine Zahl von Präparaten gezeitigt, welche jene Uebelſtände zum größten Teil vermeiden und, wenn ſie auch meiſt noch nicht die Farb- ſtoffe als ſolche repräſentieren, ſo doch eine Form darſtellen, welcher ein hoher Prozentgehalt des Farbſtoffes zukommt. Der große Vorteil, den ſolche Präparate gewähren, wenn ſie rein und unverfälſcht ſind, liegt auf der Hand; leider aber geht mit dem Vorteil auch die leichte Möglichkeit der Verfälſchung Hand in Hand, welche hier durch den Augenſchein gar nicht, und durch chemiſche Analyſen nur ſchwierig nach- gewieſen werden kann. Die Formen, in denen ſolche Farbſtoffpräparate in den Handel kommen, ſind: Extrakte und Pulver. Ganswindt, Färberei. 10

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/ganswindt_faerberei_1889
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/ganswindt_faerberei_1889/171
Zitationshilfe: Ganswindt, Albert: Handbuch der Färberei und der damit verwandten vorbereitenden und vollendenden Gewerbe. Weimar, 1889, S. 145. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/ganswindt_faerberei_1889/171>, abgerufen am 21.04.2019.