Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Gryphius, Andreas: Horribilicribrifax. Breslau, 1665.

Bild:
<< vorherige Seite

Hn. Sempronii und Fr. Cyrille.
sen mit allen zuhandeln/ und der Sachen abzu-
helffen. Diesen ihren Heyraths-Contract
habe ich unten geschriebener ************ nach
empfangener Gewalt extendendi publicum
Instrumentum vel Instrumenta, ad consili-
um sapientis, & in omni meliore modo &c,
post renunciationen&c. privilegiorum omni-
um, qvae faciunt ad favorem dominarum
&c.
auffgesetzet/ und mit meiner Hand und
auffgedrucktem Notariat Signet bekräfftiget.
Actum wie supra.

I.
Herr Sempronius von Wetterleuch-
ten/ dessen Wappen ein gevierdter

Schild/ in dessen erstem Felde eine Fama
mit Trompeten/ in dem andern ein Leuch-
ter auff drey Dintenfässern stehen/ in dem
dritten zwey Fecht Degen Creutzweisig ü-
bereinander/ durch welche ein Morgen-
stern/ der gar zubrochen/ wie ihn die Clau-
dit
chen zu Leipzig führen; Jn dem vierd-
ten/ ein Wagen mit 6. Rossen und auff
demselben Herr Sempronius selbst/ und
in der perspective seiner Vorwercke/ zu
Oberst ist ein offener Helm/ auff demselben
drey

Hn. Sempronii und Fr. Cyrille.
ſen mit allen zuhandeln/ und der Sachen abzu-
helffen. Dieſen ihren Heyraths-Contract
habe ich unten geſchriebener ************ nach
empfangener Gewalt extendendi publicum
Inſtrumentum vel Inſtrumenta, ad conſili-
um ſapientis, & in omni meliore modo &c,
poſt renunciationẽ&c. privilegiorum omni-
um, qvæ faciunt ad favorem dominarum
&c.
auffgeſetzet/ und mit meiner Hand und
auffgedrucktem Notariat Signet bekraͤfftiget.
Actum wie ſuprà.

I.
Herr Sempronius von Wetterleuch-
ten/ deſſen Wappen ein gevierdter

Schild/ in deſſen erſtem Felde eine Fama
mit Trompeten/ in dem andern ein Leuch-
ter auff drey Dintenfaͤſſern ſtehen/ in dem
dritten zwey Fecht Degen Creutzweiſig uͤ-
bereinander/ durch welche ein Morgen-
ſtern/ der gar zubrochen/ wie ihn die Clau-
dit
chen zu Leipzig fuͤhren; Jn dem vierd-
ten/ ein Wagen mit 6. Roſſen und auff
demſelben Herr Sempronius ſelbſt/ und
in der perſpective ſeiner Vorwercke/ zu
Oberſt iſt ein offener Helm/ auff demſelben
drey
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <p><pb facs="#f0111" n="95"/><fw place="top" type="header">Hn. <hi rendition="#aq">Sempronii</hi> und Fr. <hi rendition="#aq">Cyrille.</hi></fw><lb/>
&#x017F;en mit allen zuhandeln/ und der Sachen abzu-<lb/>
helffen. Die&#x017F;en ihren Heyraths-<hi rendition="#aq">Contract</hi><lb/>
habe ich unten ge&#x017F;chriebener ************ nach<lb/>
empfangener Gewalt <hi rendition="#aq">extendendi publicum<lb/>
In&#x017F;trumentum vel In&#x017F;trumenta, ad con&#x017F;ili-<lb/>
um &#x017F;apientis, &amp; in omni meliore modo &amp;c,<lb/>
po&#x017F;t renunciatione&#x0303;&amp;c. privilegiorum omni-<lb/>
um, qvæ faciunt ad favorem dominarum<lb/>
&amp;c.</hi> auffge&#x017F;etzet/ und mit meiner Hand und<lb/>
auffgedrucktem <hi rendition="#aq">Notariat Signet</hi> bekra&#x0364;fftiget.<lb/><hi rendition="#aq">Actum</hi> wie <hi rendition="#aq">&#x017F;uprà.</hi></p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <head> <hi rendition="#aq">I.</hi> </head><lb/>
          <list>
            <item><hi rendition="#b">Herr</hi><hi rendition="#aq">Sempronius</hi><hi rendition="#b">von Wetterleuch-<lb/>
ten/ de&#x017F;&#x017F;en Wappen ein gevierdter</hi><lb/>
Schild/ in de&#x017F;&#x017F;en er&#x017F;tem Felde eine <hi rendition="#aq">Fama</hi><lb/>
mit Trompeten/ in dem andern ein Leuch-<lb/>
ter auff drey Dintenfa&#x0364;&#x017F;&#x017F;ern &#x017F;tehen/ in dem<lb/>
dritten zwey Fecht Degen <choice><sic>Ereutzwei&#x017F;ig</sic><corr>Creutzwei&#x017F;ig</corr></choice> u&#x0364;-<lb/>
bereinander/ durch welche ein Morgen-<lb/>
&#x017F;tern/ der gar zubrochen/ wie ihn die <hi rendition="#aq">Clau-<lb/>
dit</hi>chen zu Leipzig fu&#x0364;hren; Jn dem vierd-<lb/>
ten/ ein Wagen mit 6. Ro&#x017F;&#x017F;en und auff<lb/>
dem&#x017F;elben Herr <hi rendition="#aq">Sempronius</hi> &#x017F;elb&#x017F;t/ und<lb/>
in der <hi rendition="#aq">per&#x017F;pective</hi> &#x017F;einer Vorwercke/ zu<lb/>
Ober&#x017F;t i&#x017F;t ein offener Helm/ auff dem&#x017F;elben<lb/>
<fw place="bottom" type="catch">drey</fw><lb/></item>
          </list>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[95/0111] Hn. Sempronii und Fr. Cyrille. ſen mit allen zuhandeln/ und der Sachen abzu- helffen. Dieſen ihren Heyraths-Contract habe ich unten geſchriebener ************ nach empfangener Gewalt extendendi publicum Inſtrumentum vel Inſtrumenta, ad conſili- um ſapientis, & in omni meliore modo &c, poſt renunciationẽ&c. privilegiorum omni- um, qvæ faciunt ad favorem dominarum &c. auffgeſetzet/ und mit meiner Hand und auffgedrucktem Notariat Signet bekraͤfftiget. Actum wie ſuprà. I. Herr Sempronius von Wetterleuch- ten/ deſſen Wappen ein gevierdter Schild/ in deſſen erſtem Felde eine Fama mit Trompeten/ in dem andern ein Leuch- ter auff drey Dintenfaͤſſern ſtehen/ in dem dritten zwey Fecht Degen Creutzweiſig uͤ- bereinander/ durch welche ein Morgen- ſtern/ der gar zubrochen/ wie ihn die Clau- ditchen zu Leipzig fuͤhren; Jn dem vierd- ten/ ein Wagen mit 6. Roſſen und auff demſelben Herr Sempronius ſelbſt/ und in der perſpective ſeiner Vorwercke/ zu Oberſt iſt ein offener Helm/ auff demſelben drey

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Das Exemplar stellt den ersten datierten Druck da… [mehr]

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/gryphius_horribilicribrifax_1663
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/gryphius_horribilicribrifax_1663/111
Zitationshilfe: Gryphius, Andreas: Horribilicribrifax. Breslau, 1665, S. 95. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/gryphius_horribilicribrifax_1663/111>, abgerufen am 18.03.2019.