Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 101, Hamburg, 26. Juni 1789.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch] in der Nacht vom 13ten auf den 14ten dieses diesseits
Oranienburg verübten schrecklichen Mordes und Post-
Straßenraubes sofort die genaueste und sorgfältigste
Untersuchung angestellt worden, bis jetzt aber hat von
den Mördern und Räubern, außer einem sich sehr ver-
dächtig gemachten Fleischerknecht, Namens Christian
Lenz, der auch bereits mit Steckbriefen verfolgt ist,
noch nichts weiter ausgemittelt werden können. Da
nun die größte Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß bey
dieser unmenschlichen That mehrere concurrirt, und
ein Theil derselben und des geraubten Geldes, welches
in 2000 Thlr. Zweygroschenstücken und 800 Thlr.
Groschen bestanden, sich vielleicht noch im Lande befin-
den und wol gar verhehlet werden; so wird jedermann
hierdurch ernstlich erinnert und gewarnet, den Aufent-
halt und Schlupfwinkel dieser verruchten Menschen,
wenn ihm solcher wissend, oder was ihm von selbigen
und dem geraubten Gelde sonst bekannt seyn möchte,
oder auch nur irgend verdächtige Umstände, der näch-
sten Gerichts-Obrigkeit sofort genau anzuzeigen, oder
zu gewärtigen, daß derjenige, welcher hiernächst als
Diebeshehler oder Mitwissender ausgemittelt wird,
auf das schärfste und nachdrücklichste bestraft werden
soll; und wie bereits in dem in den hiesigen Zeitungen
und Jntelligenzblättern bekannt gemachten Avertisse-
ment vom 15ten dieses dem Entdecker dieser Mörder
und Post-Straßenräuber eine Belohnung von 100 Thlr.
und drüber versprochen worden, so soll diese Beloh-
nung, um jedermann zur äußersten Betriebsamkeit in
Entdeckung obgedachter abscheulichen Thät noch mehr
zu ermuntern, hiermit ausdrücklich bis auf 500 Thlr.
erhöhet seyn. Wenn auch hie und da unter den Land-
leuten mancher aus Furcht vor der Rache vor derglei-
chen Diebsgesindel sich scheuen sollte, dasjenige, was
er etwa davon wissen möchte, zu entdecken; so wird
demselben hierdurch die Versicherung gegeben, daß
seine Aussage geheim gehalten, und er überhaupt vor
der Bosheit solcher gottlosen Menschen hinlänglich ge-
schützt werden soll.


Uebermorgen werden Se. Majestät, der König, sich
nach Potsdam erheben, um seine Durchlauchtigste
Schwester, die Prinzeßinn von Oranien, zu empfan-
gen, die am künftigen Freytage dorten erwartet wird.
Es heißt, Jhro Königl. Hoheit werden den ganzen Ju-
liimonat in der Gesellschaft Sr. Majestät zubringen,
und erst im Anfange des Augusts zurückreisen.

Se. Majestät haben den Herrn Obersten von Bi-
schofswerder zu Allerhöchstdero General Adjutanten zu
ernennen geruhet.


Der Reisestallmeister, Graf von Lindenau, hat die
Stelle des verstorbenen Grafen von Schwerin, als Ober-
stallmeister erhalten, und der Graf von Meden ist an
dessen Stelle Reisestallmeister geworden.

Das Verbrechen des Major von Lindenau, der durch
die Zeitungen des Landes verwiesen worden, ist nicht
eigentlich bekannt. Man muthmaßet nur, daß er ver-
schiedene Plans, die er aufgenommen, und deren viele
er abgezeichnet hat, einem auswärtigen Hofe mitge-
theilt habe.

Man sagte, daß schon einer von den Posträubern in
[Spaltenumbruch] Sachsen arretirt sey, aber es hat sich noch nicht bestätigt,
auch heißt es, daß künftig die Posten armirt werden sollen.




Von gelehrten Sachen.
Hamburg.

Von der ächten rechtmäßigen Auflage
der Büschingschen Erdbeschreibung ist nun der vierte
Theil
bey C. E. Bohn auf 825 S. ohne das Register, her-
ausgekommen, welcher Jtalien und Großbritannien
enthält.

Je mehr eine solche Arbeit einer Veränderung un-
terworfen und einer Verbesserung fähig ist, desto mehr
muß man den unermüdeten Fleiß des Herrn Obercon-
sistorialraths bewundern, der dieser letzten Auflage die
möglichst höchste Vollkommenheit zu geben mit rast-
losen Eifer bemühet ist. Am sichbarsten wird dieses
bey der zwoten Hälfte dieses vierten Theils, welcher
Großbritannien und Jrrland enthält, wo die Verglei-
chung dieser Auflage mit den vorigen fast auf allen
Blättern von diesem unermüdeten Fleiße den redend-
sten Beweis abgiebt. Möchte doch der würdige Mann
noch viele Jahre Gesundheit und diejenigen Kräfte be-
halten, welche zur Vollendung aller seiner gemein-
nützigen Arbeiten erfordert werden!




Deutsche Gesundheitszeitung. Fünfter Theil.

Von dieser nützlichen Wochenschrift haben wir jetzt
die ersten 15 Bogen vor uns. Da die Leser den Werth
derselben bereits aus unsern vorhergehenden Recensio-
nen kennen, so begnügen wir uns, bloß die Materien
anzugeben, welche von den Verfassern abgehandelt wor-
den sind. Jm ersten Stück erklären sie das Wort
Natur, und setzen die Begriffe, die man damit zu ver-
binden habe, gründlich auseinander. Das zweyte füllt
ein Brief, nebst der Antwort darauf, und die Anwen-
dung dessen, was im ersten Stück über den Begriff
von Natur gesagt worden. Der Beschluß dieser Ma-
terie wird in der ersten Hälfte des dritten Stücks ge-
macht, und in der zweyten von der Nothwendigkeit der
Bewegung zur Erhaltung der Gesundheit geredet.
Diese Materie wird bis zum fünften Blatt fortgesetzt,
in dessen letztern Hälfte Betrachtungen über die Thrä-
nen und deren Nutzen anheben, und bis zum siebenten
Blatt fortlaufen. Diesem folgt eine Abhandlung über
Salz und Säure, welche mit dem achten Blatt ge-
schlossen wird. Jm neunten und zehnten wird über
den Gebrauch äußerer Mittel geredet; im ellften und
zwölften von dem Urtheil über Aerzte und Arzneymit-
tel. Denn folgt eine Empfehlung des Ehrenpreises
und der Schaafgarben, über welche Kräuter von der
letzten Hälfte des zwölften Stücks bis zum funfzehnten
geredet wird, welchem noch ein Schreiben an die Ver-
fasser der Deutschen Gesundheitszeitung, nebst der Ant-
wort darauf, angehängt ist. Wir wünschen dieser
gemeinnützigen Schrift mit jedem Quartal mehr Leser,
damit das Gute immer mehr ausgebreitet, und jedes
medicinische Vorurtheil dadurch verdränget werden
möge. (Sie ist zu haben in der Königl. Großbritan-
nischen und Churfürstl. Braunschweig-Lüneburgischen
Post-Amt-Zeitungs-Expedition.)




(Hierbey folgt eine Beylage.)

[Spaltenumbruch] in der Nacht vom 13ten auf den 14ten dieſes diesſeits
Oranienburg veruͤbten ſchrecklichen Mordes und Poſt-
Straßenraubes ſofort die genaueſte und ſorgfaͤltigſte
Unterſuchung angeſtellt worden, bis jetzt aber hat von
den Moͤrdern und Raͤubern, außer einem ſich ſehr ver-
daͤchtig gemachten Fleiſcherknecht, Namens Chriſtian
Lenz, der auch bereits mit Steckbriefen verfolgt iſt,
noch nichts weiter ausgemittelt werden koͤnnen. Da
nun die groͤßte Wahrſcheinlichkeit vorhanden, daß bey
dieſer unmenſchlichen That mehrere concurrirt, und
ein Theil derſelben und des geraubten Geldes, welches
in 2000 Thlr. Zweygroſchenſtuͤcken und 800 Thlr.
Groſchen beſtanden, ſich vielleicht noch im Lande befin-
den und wol gar verhehlet werden; ſo wird jedermann
hierdurch ernſtlich erinnert und gewarnet, den Aufent-
halt und Schlupfwinkel dieſer verruchten Menſchen,
wenn ihm ſolcher wiſſend, oder was ihm von ſelbigen
und dem geraubten Gelde ſonſt bekannt ſeyn moͤchte,
oder auch nur irgend verdaͤchtige Umſtaͤnde, der naͤch-
ſten Gerichts-Obrigkeit ſofort genau anzuzeigen, oder
zu gewaͤrtigen, daß derjenige, welcher hiernaͤchſt als
Diebeshehler oder Mitwiſſender ausgemittelt wird,
auf das ſchaͤrfſte und nachdruͤcklichſte beſtraft werden
ſoll; und wie bereits in dem in den hieſigen Zeitungen
und Jntelligenzblaͤttern bekannt gemachten Avertiſſe-
ment vom 15ten dieſes dem Entdecker dieſer Moͤrder
und Poſt-Straßenraͤuber eine Belohnung von 100 Thlr.
und druͤber verſprochen worden, ſo ſoll dieſe Beloh-
nung, um jedermann zur aͤußerſten Betriebſamkeit in
Entdeckung obgedachter abſcheulichen Thaͤt noch mehr
zu ermuntern, hiermit ausdruͤcklich bis auf 500 Thlr.
erhoͤhet ſeyn. Wenn auch hie und da unter den Land-
leuten mancher aus Furcht vor der Rache vor derglei-
chen Diebsgeſindel ſich ſcheuen ſollte, dasjenige, was
er etwa davon wiſſen moͤchte, zu entdecken; ſo wird
demſelben hierdurch die Verſicherung gegeben, daß
ſeine Ausſage geheim gehalten, und er uͤberhaupt vor
der Bosheit ſolcher gottloſen Menſchen hinlaͤnglich ge-
ſchuͤtzt werden ſoll.


Uebermorgen werden Se. Majeſtaͤt, der Koͤnig, ſich
nach Potsdam erheben, um ſeine Durchlauchtigſte
Schweſter, die Prinzeßinn von Oranien, zu empfan-
gen, die am kuͤnftigen Freytage dorten erwartet wird.
Es heißt, Jhro Koͤnigl. Hoheit werden den ganzen Ju-
liimonat in der Geſellſchaft Sr. Majeſtaͤt zubringen,
und erſt im Anfange des Auguſts zuruͤckreiſen.

Se. Majeſtaͤt haben den Herrn Oberſten von Bi-
ſchofswerder zu Allerhoͤchſtdero General Adjutanten zu
ernennen geruhet.


Der Reiſeſtallmeiſter, Graf von Lindenau, hat die
Stelle des verſtorbenen Grafen von Schwerin, als Ober-
ſtallmeiſter erhalten, und der Graf von Meden iſt an
deſſen Stelle Reiſeſtallmeiſter geworden.

Das Verbrechen des Major von Lindenau, der durch
die Zeitungen des Landes verwieſen worden, iſt nicht
eigentlich bekannt. Man muthmaßet nur, daß er ver-
ſchiedene Plans, die er aufgenommen, und deren viele
er abgezeichnet hat, einem auswaͤrtigen Hofe mitge-
theilt habe.

Man ſagte, daß ſchon einer von den Poſtraͤubern in
[Spaltenumbruch] Sachſen arretirt ſey, aber es hat ſich noch nicht beſtaͤtigt,
auch heißt es, daß kuͤnftig die Poſten armirt werden ſollen.




Von gelehrten Sachen.
Hamburg.

Von der aͤchten rechtmaͤßigen Auflage
der Buͤſchingſchen Erdbeſchreibung iſt nun der vierte
Theil
bey C. E. Bohn auf 825 S. ohne das Regiſter, her-
ausgekommen, welcher Jtalien und Großbritannien
enthaͤlt.

Je mehr eine ſolche Arbeit einer Veraͤnderung un-
terworfen und einer Verbeſſerung faͤhig iſt, deſto mehr
muß man den unermuͤdeten Fleiß des Herrn Obercon-
ſiſtorialraths bewundern, der dieſer letzten Auflage die
moͤglichſt hoͤchſte Vollkommenheit zu geben mit raſt-
loſen Eifer bemuͤhet iſt. Am ſichbarſten wird dieſes
bey der zwoten Haͤlfte dieſes vierten Theils, welcher
Großbritannien und Jrrland enthaͤlt, wo die Verglei-
chung dieſer Auflage mit den vorigen faſt auf allen
Blaͤttern von dieſem unermuͤdeten Fleiße den redend-
ſten Beweis abgiebt. Moͤchte doch der wuͤrdige Mann
noch viele Jahre Geſundheit und diejenigen Kraͤfte be-
halten, welche zur Vollendung aller ſeiner gemein-
nuͤtzigen Arbeiten erfordert werden!




Deutſche Geſundheitszeitung. Fuͤnfter Theil.

Von dieſer nuͤtzlichen Wochenſchrift haben wir jetzt
die erſten 15 Bogen vor uns. Da die Leſer den Werth
derſelben bereits aus unſern vorhergehenden Recenſio-
nen kennen, ſo begnuͤgen wir uns, bloß die Materien
anzugeben, welche von den Verfaſſern abgehandelt wor-
den ſind. Jm erſten Stuͤck erklaͤren ſie das Wort
Natur, und ſetzen die Begriffe, die man damit zu ver-
binden habe, gruͤndlich auseinander. Das zweyte fuͤllt
ein Brief, nebſt der Antwort darauf, und die Anwen-
dung deſſen, was im erſten Stuͤck uͤber den Begriff
von Natur geſagt worden. Der Beſchluß dieſer Ma-
terie wird in der erſten Haͤlfte des dritten Stuͤcks ge-
macht, und in der zweyten von der Nothwendigkeit der
Bewegung zur Erhaltung der Geſundheit geredet.
Dieſe Materie wird bis zum fuͤnften Blatt fortgeſetzt,
in deſſen letztern Haͤlfte Betrachtungen uͤber die Thraͤ-
nen und deren Nutzen anheben, und bis zum ſiebenten
Blatt fortlaufen. Dieſem folgt eine Abhandlung uͤber
Salz und Saͤure, welche mit dem achten Blatt ge-
ſchloſſen wird. Jm neunten und zehnten wird uͤber
den Gebrauch aͤußerer Mittel geredet; im ellften und
zwoͤlften von dem Urtheil uͤber Aerzte und Arzneymit-
tel. Denn folgt eine Empfehlung des Ehrenpreiſes
und der Schaafgarben, uͤber welche Kraͤuter von der
letzten Haͤlfte des zwoͤlften Stuͤcks bis zum funfzehnten
geredet wird, welchem noch ein Schreiben an die Ver-
faſſer der Deutſchen Geſundheitszeitung, nebſt der Ant-
wort darauf, angehaͤngt iſt. Wir wuͤnſchen dieſer
gemeinnuͤtzigen Schrift mit jedem Quartal mehr Leſer,
damit das Gute immer mehr ausgebreitet, und jedes
mediciniſche Vorurtheil dadurch verdraͤnget werden
moͤge. (Sie iſt zu haben in der Koͤnigl. Großbritan-
niſchen und Churfuͤrſtl. Braunſchweig-Luͤneburgiſchen
Poſt-Amt-Zeitungs-Expedition.)




(Hierbey folgt eine Beylage.)
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div type="jPoliticalNews">
          <div type="jArticle">
            <p><pb facs="#f0004" n="[4]"/><cb/>
in der Nacht vom 13ten auf den 14ten die&#x017F;es
                             dies&#x017F;eits<lb/>
Oranienburg veru&#x0364;bten &#x017F;chrecklichen
                             Mordes und Po&#x017F;t-<lb/>
Straßenraubes &#x017F;ofort die
                             genaue&#x017F;te und
                             &#x017F;orgfa&#x0364;ltig&#x017F;te<lb/>
Unter&#x017F;uchung
                             ange&#x017F;tellt worden, bis jetzt aber hat von<lb/>
den Mo&#x0364;rdern
                             und Ra&#x0364;ubern, außer einem &#x017F;ich &#x017F;ehr
                             ver-<lb/>
da&#x0364;chtig gemachten Flei&#x017F;cherknecht, Namens
                             Chri&#x017F;tian<lb/>
Lenz, der auch bereits mit Steckbriefen verfolgt
                             i&#x017F;t,<lb/>
noch nichts weiter ausgemittelt werden ko&#x0364;nnen.
                             Da<lb/>
nun die gro&#x0364;ßte Wahr&#x017F;cheinlichkeit vorhanden, daß
                             bey<lb/>
die&#x017F;er unmen&#x017F;chlichen That mehrere concurrirt,
                             und<lb/>
ein Theil der&#x017F;elben und des geraubten Geldes,
                             welches<lb/>
in 2000 Thlr. Zweygro&#x017F;chen&#x017F;tu&#x0364;cken und
                             800 Thlr.<lb/>
Gro&#x017F;chen be&#x017F;tanden, &#x017F;ich vielleicht
                             noch im Lande befin-<lb/>
den und wol gar verhehlet werden; &#x017F;o
                             wird jedermann<lb/>
hierdurch ern&#x017F;tlich erinnert und gewarnet, den
                             Aufent-<lb/>
halt und Schlupfwinkel die&#x017F;er verruchten
                             Men&#x017F;chen,<lb/>
wenn ihm &#x017F;olcher wi&#x017F;&#x017F;end, oder
                             was ihm von &#x017F;elbigen<lb/>
und dem geraubten Gelde
                             &#x017F;on&#x017F;t bekannt &#x017F;eyn mo&#x0364;chte,<lb/>
oder auch
                             nur irgend verda&#x0364;chtige Um&#x017F;ta&#x0364;nde, der
                             na&#x0364;ch-<lb/>
&#x017F;ten Gerichts-Obrigkeit &#x017F;ofort genau
                             anzuzeigen, oder<lb/>
zu gewa&#x0364;rtigen, daß derjenige, welcher
                             hierna&#x0364;ch&#x017F;t als<lb/>
Diebeshehler oder
                             Mitwi&#x017F;&#x017F;ender ausgemittelt wird,<lb/>
auf das
                             &#x017F;cha&#x0364;rf&#x017F;te und nachdru&#x0364;cklich&#x017F;te
                             be&#x017F;traft werden<lb/>
&#x017F;oll; und wie bereits in dem in den
                             hie&#x017F;igen Zeitungen<lb/>
und Jntelligenzbla&#x0364;ttern bekannt
                             gemachten Averti&#x017F;&#x017F;e-<lb/>
ment vom 15ten die&#x017F;es dem
                             Entdecker die&#x017F;er Mo&#x0364;rder<lb/>
und
                             Po&#x017F;t-Straßenra&#x0364;uber eine Belohnung von 100 Thlr.<lb/>
und
                             dru&#x0364;ber ver&#x017F;prochen worden, &#x017F;o &#x017F;oll
                             die&#x017F;e Beloh-<lb/>
nung, um jedermann zur a&#x0364;ußer&#x017F;ten
                             Betrieb&#x017F;amkeit in<lb/>
Entdeckung obgedachter ab&#x017F;cheulichen
                             Tha&#x0364;t noch mehr<lb/>
zu ermuntern, hiermit ausdru&#x0364;cklich
                             bis auf 500 Thlr.<lb/>
erho&#x0364;het &#x017F;eyn. Wenn auch hie und da
                             unter den Land-<lb/>
leuten mancher aus Furcht vor der Rache vor
                             derglei-<lb/>
chen Diebsge&#x017F;indel &#x017F;ich &#x017F;cheuen
                             &#x017F;ollte, dasjenige, was<lb/>
er etwa davon wi&#x017F;&#x017F;en
                             mo&#x0364;chte, zu entdecken; &#x017F;o wird<lb/>
dem&#x017F;elben
                             hierdurch die Ver&#x017F;icherung gegeben, daß<lb/>
&#x017F;eine
                             Aus&#x017F;age geheim gehalten, und er u&#x0364;berhaupt vor<lb/>
der
                             Bosheit &#x017F;olcher gottlo&#x017F;en Men&#x017F;chen
                             hinla&#x0364;nglich ge-<lb/>
&#x017F;chu&#x0364;tzt werden
                             &#x017F;oll.</p>
          </div><lb/>
          <div type="jArticle">
            <dateline> <hi rendition="#c"><hi rendition="#fr">Ein anderes Berlin,</hi> den 23 Junii.</hi> </dateline><lb/>
            <p>Uebermorgen werden Se. Maje&#x017F;ta&#x0364;t, der Ko&#x0364;nig,
                         &#x017F;ich<lb/>
nach Potsdam erheben, um &#x017F;eine
                         Durchlauchtig&#x017F;te<lb/>
Schwe&#x017F;ter, die Prinzeßinn von Oranien, zu
                         empfan-<lb/>
gen, die am ku&#x0364;nftigen Freytage dorten erwartet
                         wird.<lb/>
Es heißt, Jhro Ko&#x0364;nigl. Hoheit werden den ganzen
                         Ju-<lb/>
liimonat in der Ge&#x017F;ell&#x017F;chaft Sr.
                         Maje&#x017F;ta&#x0364;t zubringen,<lb/>
und er&#x017F;t im Anfange des
                         Augu&#x017F;ts zuru&#x0364;ckrei&#x017F;en.</p><lb/>
            <p>Se. Maje&#x017F;ta&#x0364;t haben den Herrn Ober&#x017F;ten von
                             Bi-<lb/>
&#x017F;chofswerder zu Allerho&#x0364;ch&#x017F;tdero General
                             Adjutanten zu<lb/>
ernennen geruhet.</p>
          </div><lb/>
          <div type="jArticle">
            <dateline> <hi rendition="#c"><hi rendition="#fr">Aus dem Brandenburgi&#x017F;chen,</hi> vom 23
                         Junii.</hi> </dateline><lb/>
            <p>Der Rei&#x017F;e&#x017F;tallmei&#x017F;ter, Graf von Lindenau, hat
                         die<lb/>
Stelle des ver&#x017F;torbenen Grafen von Schwerin, als
                         Ober-<lb/>
&#x017F;tallmei&#x017F;ter erhalten, und der Graf von Meden
                         i&#x017F;t an<lb/>
de&#x017F;&#x017F;en Stelle
                         Rei&#x017F;e&#x017F;tallmei&#x017F;ter geworden.</p><lb/>
            <p>Das Verbrechen des Major von Lindenau, der durch<lb/>
die Zeitungen des Landes
                         verwie&#x017F;en worden, i&#x017F;t nicht<lb/>
eigentlich bekannt. Man
                         muthmaßet nur, daß er ver-<lb/>
&#x017F;chiedene Plans, die er aufgenommen,
                         und deren viele<lb/>
er abgezeichnet hat, einem auswa&#x0364;rtigen Hofe
                         mitge-<lb/>
theilt habe.</p><lb/>
            <p>Man &#x017F;agte, daß &#x017F;chon einer von den Po&#x017F;tra&#x0364;ubern
                         in<lb/><cb/>
Sach&#x017F;en arretirt &#x017F;ey, aber es hat &#x017F;ich
                         noch nicht be&#x017F;ta&#x0364;tigt,<lb/>
auch heißt es, daß ku&#x0364;nftig
                         die Po&#x017F;ten armirt werden &#x017F;ollen.</p>
          </div>
        </div><lb/>
        <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/>
        <div type="jFeuilleton">
          <head> <hi rendition="#b #c">Von gelehrten Sachen.</hi> </head><lb/>
          <div type="jArticle">
            <head> <hi rendition="#fr">Hamburg.</hi> </head>
            <p> Von der a&#x0364;chten rechtma&#x0364;ßigen
                         Auflage<lb/>
der <hi rendition="#fr">Bu&#x0364;&#x017F;ching&#x017F;chen
                             Erdbe&#x017F;chreibung</hi> i&#x017F;t nun der <hi rendition="#fr">vierte<lb/>
Theil</hi> bey C. E. Bohn auf 825 S. ohne das
                         Regi&#x017F;ter, her-<lb/>
ausgekommen, welcher <hi rendition="#fr">Jtalien</hi> und <hi rendition="#fr">Großbritannien</hi><lb/>
entha&#x0364;lt.</p><lb/>
            <p>Je mehr eine &#x017F;olche Arbeit einer Vera&#x0364;nderung un-<lb/>
terworfen
                         und einer Verbe&#x017F;&#x017F;erung fa&#x0364;hig i&#x017F;t, de&#x017F;to
                         mehr<lb/>
muß man den unermu&#x0364;deten Fleiß des Herrn
                         Obercon-<lb/>
&#x017F;i&#x017F;torialraths bewundern, der die&#x017F;er
                         letzten Auflage die<lb/>
mo&#x0364;glich&#x017F;t ho&#x0364;ch&#x017F;te
                         Vollkommenheit zu geben mit ra&#x017F;t-<lb/>
lo&#x017F;en Eifer
                         bemu&#x0364;het i&#x017F;t. Am &#x017F;ichbar&#x017F;ten wird
                         die&#x017F;es<lb/>
bey der zwoten Ha&#x0364;lfte die&#x017F;es vierten
                         Theils, welcher<lb/>
Großbritannien und Jrrland entha&#x0364;lt, wo die
                         Verglei-<lb/>
chung die&#x017F;er Auflage mit den vorigen fa&#x017F;t auf
                         allen<lb/>
Bla&#x0364;ttern von die&#x017F;em unermu&#x0364;deten Fleiße den
                         redend-<lb/>
&#x017F;ten Beweis abgiebt. Mo&#x0364;chte doch der
                         wu&#x0364;rdige Mann<lb/>
noch viele Jahre Ge&#x017F;undheit und diejenigen
                         Kra&#x0364;fte be-<lb/>
halten, welche zur Vollendung aller &#x017F;einer
                         gemein-<lb/>
nu&#x0364;tzigen Arbeiten erfordert werden!</p>
          </div><lb/>
          <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/>
          <div type="jArticle">
            <head> <hi rendition="#fr">Deut&#x017F;che Ge&#x017F;undheitszeitung.
                             Fu&#x0364;nfter Theil.</hi> </head><lb/>
            <p>Von die&#x017F;er nu&#x0364;tzlichen Wochen&#x017F;chrift haben wir
                             jetzt<lb/>
die er&#x017F;ten 15 Bogen vor uns. Da die Le&#x017F;er den
                             Werth<lb/>
der&#x017F;elben bereits aus un&#x017F;ern vorhergehenden
                             Recen&#x017F;io-<lb/>
nen kennen, &#x017F;o begnu&#x0364;gen wir uns,
                             bloß die Materien<lb/>
anzugeben, welche von den Verfa&#x017F;&#x017F;ern
                             abgehandelt wor-<lb/>
den &#x017F;ind. Jm er&#x017F;ten Stu&#x0364;ck
                             erkla&#x0364;ren &#x017F;ie das Wort<lb/>
Natur, und &#x017F;etzen die
                             Begriffe, die man damit zu ver-<lb/>
binden habe, gru&#x0364;ndlich
                             auseinander. Das zweyte fu&#x0364;llt<lb/>
ein Brief, neb&#x017F;t der
                             Antwort darauf, und die Anwen-<lb/>
dung de&#x017F;&#x017F;en, was im
                             er&#x017F;ten Stu&#x0364;ck u&#x0364;ber den Begriff<lb/>
von Natur
                             ge&#x017F;agt worden. Der Be&#x017F;chluß die&#x017F;er Ma-<lb/>
terie
                             wird in der er&#x017F;ten Ha&#x0364;lfte des dritten Stu&#x0364;cks
                             ge-<lb/>
macht, und in der zweyten von der Nothwendigkeit
                             der<lb/>
Bewegung zur Erhaltung der Ge&#x017F;undheit
                             geredet.<lb/>
Die&#x017F;e Materie wird bis zum fu&#x0364;nften Blatt
                             fortge&#x017F;etzt,<lb/>
in de&#x017F;&#x017F;en letztern Ha&#x0364;lfte
                             Betrachtungen u&#x0364;ber die Thra&#x0364;-<lb/>
nen und deren Nutzen
                             anheben, und bis zum &#x017F;iebenten<lb/>
Blatt fortlaufen.
                             Die&#x017F;em folgt eine Abhandlung u&#x0364;ber<lb/>
Salz und
                             Sa&#x0364;ure, welche mit dem achten Blatt
                             ge-<lb/>
&#x017F;chlo&#x017F;&#x017F;en wird. Jm neunten und zehnten wird
                             u&#x0364;ber<lb/>
den Gebrauch a&#x0364;ußerer Mittel geredet; im ellften
                             und<lb/>
zwo&#x0364;lften von dem Urtheil u&#x0364;ber Aerzte und
                             Arzneymit-<lb/>
tel. Denn folgt eine Empfehlung des
                             Ehrenprei&#x017F;es<lb/>
und der Schaafgarben, u&#x0364;ber welche
                             Kra&#x0364;uter von der<lb/>
letzten Ha&#x0364;lfte des zwo&#x0364;lften
                             Stu&#x0364;cks bis zum funfzehnten<lb/>
geredet wird, welchem noch ein
                             Schreiben an die Ver-<lb/>
fa&#x017F;&#x017F;er der Deut&#x017F;chen
                             Ge&#x017F;undheitszeitung, neb&#x017F;t der Ant-<lb/>
wort darauf,
                             angeha&#x0364;ngt i&#x017F;t. Wir wu&#x0364;n&#x017F;chen
                             die&#x017F;er<lb/>
gemeinnu&#x0364;tzigen Schrift mit jedem Quartal mehr
                             Le&#x017F;er,<lb/>
damit das Gute immer mehr ausgebreitet, und
                             jedes<lb/>
medicini&#x017F;che Vorurtheil dadurch verdra&#x0364;nget
                             werden<lb/>
mo&#x0364;ge. (Sie i&#x017F;t zu haben in der Ko&#x0364;nigl.
                             Großbritan-<lb/>
ni&#x017F;chen und Churfu&#x0364;r&#x017F;tl.
                             Braun&#x017F;chweig-Lu&#x0364;neburgi&#x017F;chen<lb/>
Po&#x017F;t-Amt-Zeitungs-Expedition.)</p><lb/>
            <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/>
            <trailer> <hi rendition="#c">(Hierbey folgt eine Beylage.)</hi> </trailer><lb/>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[[4]/0004] in der Nacht vom 13ten auf den 14ten dieſes diesſeits Oranienburg veruͤbten ſchrecklichen Mordes und Poſt- Straßenraubes ſofort die genaueſte und ſorgfaͤltigſte Unterſuchung angeſtellt worden, bis jetzt aber hat von den Moͤrdern und Raͤubern, außer einem ſich ſehr ver- daͤchtig gemachten Fleiſcherknecht, Namens Chriſtian Lenz, der auch bereits mit Steckbriefen verfolgt iſt, noch nichts weiter ausgemittelt werden koͤnnen. Da nun die groͤßte Wahrſcheinlichkeit vorhanden, daß bey dieſer unmenſchlichen That mehrere concurrirt, und ein Theil derſelben und des geraubten Geldes, welches in 2000 Thlr. Zweygroſchenſtuͤcken und 800 Thlr. Groſchen beſtanden, ſich vielleicht noch im Lande befin- den und wol gar verhehlet werden; ſo wird jedermann hierdurch ernſtlich erinnert und gewarnet, den Aufent- halt und Schlupfwinkel dieſer verruchten Menſchen, wenn ihm ſolcher wiſſend, oder was ihm von ſelbigen und dem geraubten Gelde ſonſt bekannt ſeyn moͤchte, oder auch nur irgend verdaͤchtige Umſtaͤnde, der naͤch- ſten Gerichts-Obrigkeit ſofort genau anzuzeigen, oder zu gewaͤrtigen, daß derjenige, welcher hiernaͤchſt als Diebeshehler oder Mitwiſſender ausgemittelt wird, auf das ſchaͤrfſte und nachdruͤcklichſte beſtraft werden ſoll; und wie bereits in dem in den hieſigen Zeitungen und Jntelligenzblaͤttern bekannt gemachten Avertiſſe- ment vom 15ten dieſes dem Entdecker dieſer Moͤrder und Poſt-Straßenraͤuber eine Belohnung von 100 Thlr. und druͤber verſprochen worden, ſo ſoll dieſe Beloh- nung, um jedermann zur aͤußerſten Betriebſamkeit in Entdeckung obgedachter abſcheulichen Thaͤt noch mehr zu ermuntern, hiermit ausdruͤcklich bis auf 500 Thlr. erhoͤhet ſeyn. Wenn auch hie und da unter den Land- leuten mancher aus Furcht vor der Rache vor derglei- chen Diebsgeſindel ſich ſcheuen ſollte, dasjenige, was er etwa davon wiſſen moͤchte, zu entdecken; ſo wird demſelben hierdurch die Verſicherung gegeben, daß ſeine Ausſage geheim gehalten, und er uͤberhaupt vor der Bosheit ſolcher gottloſen Menſchen hinlaͤnglich ge- ſchuͤtzt werden ſoll. Ein anderes Berlin, den 23 Junii. Uebermorgen werden Se. Majeſtaͤt, der Koͤnig, ſich nach Potsdam erheben, um ſeine Durchlauchtigſte Schweſter, die Prinzeßinn von Oranien, zu empfan- gen, die am kuͤnftigen Freytage dorten erwartet wird. Es heißt, Jhro Koͤnigl. Hoheit werden den ganzen Ju- liimonat in der Geſellſchaft Sr. Majeſtaͤt zubringen, und erſt im Anfange des Auguſts zuruͤckreiſen. Se. Majeſtaͤt haben den Herrn Oberſten von Bi- ſchofswerder zu Allerhoͤchſtdero General Adjutanten zu ernennen geruhet. Aus dem Brandenburgiſchen, vom 23 Junii. Der Reiſeſtallmeiſter, Graf von Lindenau, hat die Stelle des verſtorbenen Grafen von Schwerin, als Ober- ſtallmeiſter erhalten, und der Graf von Meden iſt an deſſen Stelle Reiſeſtallmeiſter geworden. Das Verbrechen des Major von Lindenau, der durch die Zeitungen des Landes verwieſen worden, iſt nicht eigentlich bekannt. Man muthmaßet nur, daß er ver- ſchiedene Plans, die er aufgenommen, und deren viele er abgezeichnet hat, einem auswaͤrtigen Hofe mitge- theilt habe. Man ſagte, daß ſchon einer von den Poſtraͤubern in Sachſen arretirt ſey, aber es hat ſich noch nicht beſtaͤtigt, auch heißt es, daß kuͤnftig die Poſten armirt werden ſollen. Von gelehrten Sachen. Hamburg. Von der aͤchten rechtmaͤßigen Auflage der Buͤſchingſchen Erdbeſchreibung iſt nun der vierte Theil bey C. E. Bohn auf 825 S. ohne das Regiſter, her- ausgekommen, welcher Jtalien und Großbritannien enthaͤlt. Je mehr eine ſolche Arbeit einer Veraͤnderung un- terworfen und einer Verbeſſerung faͤhig iſt, deſto mehr muß man den unermuͤdeten Fleiß des Herrn Obercon- ſiſtorialraths bewundern, der dieſer letzten Auflage die moͤglichſt hoͤchſte Vollkommenheit zu geben mit raſt- loſen Eifer bemuͤhet iſt. Am ſichbarſten wird dieſes bey der zwoten Haͤlfte dieſes vierten Theils, welcher Großbritannien und Jrrland enthaͤlt, wo die Verglei- chung dieſer Auflage mit den vorigen faſt auf allen Blaͤttern von dieſem unermuͤdeten Fleiße den redend- ſten Beweis abgiebt. Moͤchte doch der wuͤrdige Mann noch viele Jahre Geſundheit und diejenigen Kraͤfte be- halten, welche zur Vollendung aller ſeiner gemein- nuͤtzigen Arbeiten erfordert werden! Deutſche Geſundheitszeitung. Fuͤnfter Theil. Von dieſer nuͤtzlichen Wochenſchrift haben wir jetzt die erſten 15 Bogen vor uns. Da die Leſer den Werth derſelben bereits aus unſern vorhergehenden Recenſio- nen kennen, ſo begnuͤgen wir uns, bloß die Materien anzugeben, welche von den Verfaſſern abgehandelt wor- den ſind. Jm erſten Stuͤck erklaͤren ſie das Wort Natur, und ſetzen die Begriffe, die man damit zu ver- binden habe, gruͤndlich auseinander. Das zweyte fuͤllt ein Brief, nebſt der Antwort darauf, und die Anwen- dung deſſen, was im erſten Stuͤck uͤber den Begriff von Natur geſagt worden. Der Beſchluß dieſer Ma- terie wird in der erſten Haͤlfte des dritten Stuͤcks ge- macht, und in der zweyten von der Nothwendigkeit der Bewegung zur Erhaltung der Geſundheit geredet. Dieſe Materie wird bis zum fuͤnften Blatt fortgeſetzt, in deſſen letztern Haͤlfte Betrachtungen uͤber die Thraͤ- nen und deren Nutzen anheben, und bis zum ſiebenten Blatt fortlaufen. Dieſem folgt eine Abhandlung uͤber Salz und Saͤure, welche mit dem achten Blatt ge- ſchloſſen wird. Jm neunten und zehnten wird uͤber den Gebrauch aͤußerer Mittel geredet; im ellften und zwoͤlften von dem Urtheil uͤber Aerzte und Arzneymit- tel. Denn folgt eine Empfehlung des Ehrenpreiſes und der Schaafgarben, uͤber welche Kraͤuter von der letzten Haͤlfte des zwoͤlften Stuͤcks bis zum funfzehnten geredet wird, welchem noch ein Schreiben an die Ver- faſſer der Deutſchen Geſundheitszeitung, nebſt der Ant- wort darauf, angehaͤngt iſt. Wir wuͤnſchen dieſer gemeinnuͤtzigen Schrift mit jedem Quartal mehr Leſer, damit das Gute immer mehr ausgebreitet, und jedes mediciniſche Vorurtheil dadurch verdraͤnget werden moͤge. (Sie iſt zu haben in der Koͤnigl. Großbritan- niſchen und Churfuͤrſtl. Braunſchweig-Luͤneburgiſchen Poſt-Amt-Zeitungs-Expedition.) (Hierbey folgt eine Beylage.)

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz: Bereitstellung der Texttranskription. (2014-07-07T10:32:49Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.

Weitere Informationen:

Die Transkription erfolgte nach den unter http://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat formulierten Richtlinien.

Verfahren der Texterfassung: manuell (doppelt erfasst).

Bogensignaturen: keine Angabe; Druckfehler: keine Angabe; fremdsprachliches Material: keine Angabe; Geminations-/Abkürzungsstriche: wie Vorlage; Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): wie Vorlage; i/j in Fraktur: wie Vorlage; I/J in Fraktur: wie Vorlage; Kolumnentitel: keine Angabe; Kustoden: keine Angabe; langes s (ſ): wie Vorlage; Normalisierungen: dokumentiert; rundes r (&#xa75b;): wie Vorlage; Seitenumbrüche markiert: ja; Silbentrennung: wie Vorlage; u/v bzw. U/V: wie Vorlage; Vokale mit übergest. e: wie Vorlage; Vollständigkeit: vollständig erfasst; Zeichensetzung: wie Vorlage; Zeilenumbrüche markiert: ja;




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1012606_1789
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1012606_1789/4
Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 101, Hamburg, 26. Juni 1789, S. [4]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1012606_1789/4>, abgerufen am 16.07.2019.