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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 116, Hamburg, 22. Juli 1789.

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5.) Daß die Versammlung bey allen ihren vorigen
Beschlüssen, besonders bey denen vom 17ten, 20sten
und 23sten Junius, beharre.

Der Hof hat das von dem Französischen Hofe recla-
mirte von unserer Eskadre den Algierern abgenom-
mene und hieher geführte Französische Schiff frey ge-
geben. Man sagt, daß über den Commandanten der
Portugiesischen Fregatte Minerva Kriegsrecht gehalten
werden soll, weil es ihm zugeschrieben wird, daß der
Algierische Corsar nicht genommen worden.


Der Hof hat Ordre nach unsern Häven in der Mit-
telländischen See gesandt, daß man alle ankommende
Algierische Schiffe aufs freundschaftlichste aufnehmen,
und ihnen alle Unterstützung wiederfahren lassen soll.

Zu Cadix sind 2 Schiffe aus China für die Philip-
pinische Compagnie angekommen.


Jhro Königl. Hoheiten sind am Sonnabend von
Bonn zurückgekommen.

Jn der vorigen Woche starb hier die Vicomtesse
Walkiers, gebohrne Nettines. Sie war an der Spitze
des großen Handlungshauses, unter der Firma: "Die
Wittwe von Nettines und Söhne," bekannt, welche
von den beyden Kindern derselben fortgeführt wird.

Auch die Stände von Namur haben die Subsidien
bewilligt.


Bericht von dem abermaligen Versuche des General-
Lientenants Michelson auf die feindliche Beve-
stigung bey Parasalma, und von der Eroberung
von St. Michael.

Den 18ten Junii rückte der General-Lieutenant
Michelson aus Christina mit seinem ganzen Corps aus,
und bey seiner Annäherung nach Parasalma schlug er
ein feindliches Piquet. Hier machte er Halt, und ord-
nete seine Truppen dermaßen, daß 4 Jäger-Compagnien
und 100 Cosacken und Baschkiren die Avantgarde aus-
machten, um die Attaque auf den rechten feindlichen
Flügel zu unternehmen; 4 Grenadier Compagnien, die
mit 4 Stücken der Feld Artillerie versehen waren, 60
Jäger, mit einer Anzahl Cosacken und Baschkiren,
giengen grade auf das feindliche Retranschement und
die Batterie los, und 10 Compagnien von dem Leib-
Grenadier-Regiment deckten die rechte Seite. Das
Corps de Reserve bestand aus 4 Grenadier-Compagnien,
und die Arriergarde aus dem übrigen Theil der leichten
Truppen, die in einer Entfernung von 2 Wersten, hin-
ter einem Berge, im Hinterhalt lagen. Der Feind
machte unsern anrückenden Truppen kein anderes Hin-
derniß, als daß er auf sie, ohne den geringsten Scha-
den zuzufügen, beständig feuerte. Unter dieser Dispo-
sition von beyden Seiten brach die Nacht ein. Der
General Lieutenant Michelson machte sich dieser zu
Nutze, und legte einige Batterien an, deren Spiel den
19ten dieses, um 2 Uhr früh Morgens, mit einer so
vortrefflichen Wirkung eröffnet wurde, daß das grobe
feindliche Geschütz bald zum Schweigen genöthigt ward.
Hierauf bemerkte man, daß der Feind auf unsre Jäger,
die seiner rechten Flanke in den Rücken zu kommen
[Spaltenumbruch] suchten, mit einem starken Detaschement Fußvolk einen
neuen Versuch machen wolle; um diesem also vorzu-
beugen, wurden 9 Grenadier-Compagnien, unter dem
Commando des General-Major Bergmann, abgesandt.
Diese eilten den Jägern beyzustehen, und thaten einen
Ausfall; die aber zur Reserve gestandenen 4 Compag-
nien vereinigten sich mit der auf dem ersten Standorte
verbliebenen Compagnie, und griffen die feindliche Be-
vestigung von der andern Seite an. Und, obgleich
der Feind den ersten durch zwey zur Unterstützung der
seinigen abgesandte Kanonen und ein neues Detasche-
ment Jnfanterie Einhalt zu thun suchte, so fiel doch
der General-Major Bergmann, welcher gleichfalls Ka-
nonen mit sich führte, den Feind so heftig an, daß der-
selbe unverzüglich zu dem Retranschement zurückkehrte,
und da er zu gleicher Zeit auch auf der linken Seite
von den Oberst-Lieutenant Oblamofskoy mit einer
Grenadier-Compagnie und den erwähnten 4 Compag-
nien des Kexholmschen und Sophieschen Regiments an-
gegriffen ward, gerieth er in Verwirrung, und fieng
an, innerhalb des Retranschements verschiedene Be-
wegungen zu machen, aus denen der General-Lieutenant
Michelsen leicht schließen konnte, daß der von allen
Seiten umgebene Feind nicht so sehr auf neuen Wider-
stand, als auf den Rückzug bedacht sey, und ließ daher
2 Grenadier-Compagnien, die dem Retranschement
gegenüber standen, mit dem Bajonette auf die Batte-
rien losgehen, wobey die daselbst sich gehaltenen 200
Mann, nach zwey vergeblichen Schüssen, die Flucht
ergriffen. Allein, sie wurden von den Unsrigen einge-
holt und niedergemacht. Nur wenige haben sich ge-
rettet, die übrigen sind in unsere Gefangenschaft ge-
rathen. Mitlerweile bemühete sich der General Lieu-
tenant Michelson, die Retirade des Feindes aus dem
Retranschement zu verhindern, allein er enteilte ihm.
Er hatte schon Anstalten gemacht, zur Erleichterung
seiner Flucht, und so zog er sich schleunigst nach St.
Michel zurück, in dessen Nähe er auf einer dortigen
Anhöhe, zu der ein schmaler Weg und eine baufällige
Brücke führt, Halt machte. Allein, um ihn auch auf
dieser Stelle nicht Ruhe zu lassen, befahl der General-
Lieutenant Michelson die Brücke auszubessern. Er
konnte sich aber kaum mit den neu hinzugekommenen
400 Mann vereinigen und in Fronte stellen, so flüchtete
auch von hier der Feind nach St. Michael. Hier, auf
einer Ebene, sammelte er sich zum letzten mal, und
machte ordentlich Fronte; aber kaum rückten unsere
Grenadier an, so verwandelte sich seine Stellung; alle
eilten hinter einer Kirche fort, nach Jokas zu. Der Feind
kam unterdessen dadurch, daß er, sobald er nur hinter der
Kirche war, einen Pulverkeller ansteckte, seiner gänzlichen
Niederlage zuvor. Dies that er, theils um die Nach-
jagd zu verhindern, theils aber um den Unsrigen zu
schaden; allein, zum Glück hatte seine Absicht keinen
Erfolg, denn es ward keiner beschädigt. Der General-
Lieutenant Michelson gieng, um dem Feinde nicht Zeit
zu geben, entgehen zu können, und um sich der ihm
eingejagten Furcht zu Nutze zu machen, noch denselben
Tag weiter, um sowol auf diesen Ort, als auch auf
Pamalasund, mehrere Versuche zu wagen. Er hinter-
ließ in St. Michael einige Compagnien des Leibgarde-
Regiments, mit einem Theil der Jäger und leichten

[Spaltenumbruch]
5.) Daß die Verſammlung bey allen ihren vorigen
Beſchluͤſſen, beſonders bey denen vom 17ten, 20ſten
und 23ſten Junius, beharre.

Der Hof hat das von dem Franzoͤſiſchen Hofe recla-
mirte von unſerer Eskadre den Algierern abgenom-
mene und hieher gefuͤhrte Franzoͤſiſche Schiff frey ge-
geben. Man ſagt, daß uͤber den Commandanten der
Portugieſiſchen Fregatte Minerva Kriegsrecht gehalten
werden ſoll, weil es ihm zugeſchrieben wird, daß der
Algieriſche Corſar nicht genommen worden.


Der Hof hat Ordre nach unſern Haͤven in der Mit-
tellaͤndiſchen See geſandt, daß man alle ankommende
Algieriſche Schiffe aufs freundſchaftlichſte aufnehmen,
und ihnen alle Unterſtuͤtzung wiederfahren laſſen ſoll.

Zu Cadix ſind 2 Schiffe aus China fuͤr die Philip-
piniſche Compagnie angekommen.


Jhro Koͤnigl. Hoheiten ſind am Sonnabend von
Bonn zuruͤckgekommen.

Jn der vorigen Woche ſtarb hier die Vicomteſſe
Walkiers, gebohrne Nettines. Sie war an der Spitze
des großen Handlungshauſes, unter der Firma: “Die
Wittwe von Nettines und Soͤhne,” bekannt, welche
von den beyden Kindern derſelben fortgefuͤhrt wird.

Auch die Staͤnde von Namur haben die Subſidien
bewilligt.


Bericht von dem abermaligen Verſuche des General-
Lientenants Michelſon auf die feindliche Beve-
ſtigung bey Paraſalma, und von der Eroberung
von St. Michael.

Den 18ten Junii ruͤckte der General-Lieutenant
Michelſon aus Chriſtina mit ſeinem ganzen Corps aus,
und bey ſeiner Annaͤherung nach Paraſalma ſchlug er
ein feindliches Piquet. Hier machte er Halt, und ord-
nete ſeine Truppen dermaßen, daß 4 Jaͤger-Compagnien
und 100 Coſacken und Baſchkiren die Avantgarde aus-
machten, um die Attaque auf den rechten feindlichen
Fluͤgel zu unternehmen; 4 Grenadier Compagnien, die
mit 4 Stuͤcken der Feld Artillerie verſehen waren, 60
Jaͤger, mit einer Anzahl Coſacken und Baſchkiren,
giengen grade auf das feindliche Retranſchement und
die Batterie los, und 10 Compagnien von dem Leib-
Grenadier-Regiment deckten die rechte Seite. Das
Corps de Reſerve beſtand aus 4 Grenadier-Compagnien,
und die Arriergarde aus dem uͤbrigen Theil der leichten
Truppen, die in einer Entfernung von 2 Werſten, hin-
ter einem Berge, im Hinterhalt lagen. Der Feind
machte unſern anruͤckenden Truppen kein anderes Hin-
derniß, als daß er auf ſie, ohne den geringſten Scha-
den zuzufuͤgen, beſtaͤndig feuerte. Unter dieſer Diſpo-
ſition von beyden Seiten brach die Nacht ein. Der
General Lieutenant Michelſon machte ſich dieſer zu
Nutze, und legte einige Batterien an, deren Spiel den
19ten dieſes, um 2 Uhr fruͤh Morgens, mit einer ſo
vortrefflichen Wirkung eroͤffnet wurde, daß das grobe
feindliche Geſchuͤtz bald zum Schweigen genoͤthigt ward.
Hierauf bemerkte man, daß der Feind auf unſre Jaͤger,
die ſeiner rechten Flanke in den Ruͤcken zu kommen
[Spaltenumbruch] ſuchten, mit einem ſtarken Detaſchement Fußvolk einen
neuen Verſuch machen wolle; um dieſem alſo vorzu-
beugen, wurden 9 Grenadier-Compagnien, unter dem
Commando des General-Major Bergmann, abgeſandt.
Dieſe eilten den Jaͤgern beyzuſtehen, und thaten einen
Ausfall; die aber zur Reſerve geſtandenen 4 Compag-
nien vereinigten ſich mit der auf dem erſten Standorte
verbliebenen Compagnie, und griffen die feindliche Be-
veſtigung von der andern Seite an. Und, obgleich
der Feind den erſten durch zwey zur Unterſtuͤtzung der
ſeinigen abgeſandte Kanonen und ein neues Detaſche-
ment Jnfanterie Einhalt zu thun ſuchte, ſo fiel doch
der General-Major Bergmann, welcher gleichfalls Ka-
nonen mit ſich fuͤhrte, den Feind ſo heftig an, daß der-
ſelbe unverzuͤglich zu dem Retranſchement zuruͤckkehrte,
und da er zu gleicher Zeit auch auf der linken Seite
von den Oberſt-Lieutenant Oblamofskoy mit einer
Grenadier-Compagnie und den erwaͤhnten 4 Compag-
nien des Kexholmſchen und Sophieſchen Regiments an-
gegriffen ward, gerieth er in Verwirrung, und fieng
an, innerhalb des Retranſchements verſchiedene Be-
wegungen zu machen, aus denen der General-Lieutenant
Michelſen leicht ſchließen konnte, daß der von allen
Seiten umgebene Feind nicht ſo ſehr auf neuen Wider-
ſtand, als auf den Ruͤckzug bedacht ſey, und ließ daher
2 Grenadier-Compagnien, die dem Retranſchement
gegenuͤber ſtanden, mit dem Bajonette auf die Batte-
rien losgehen, wobey die daſelbſt ſich gehaltenen 200
Mann, nach zwey vergeblichen Schuͤſſen, die Flucht
ergriffen. Allein, ſie wurden von den Unſrigen einge-
holt und niedergemacht. Nur wenige haben ſich ge-
rettet, die uͤbrigen ſind in unſere Gefangenſchaft ge-
rathen. Mitlerweile bemuͤhete ſich der General Lieu-
tenant Michelſon, die Retirade des Feindes aus dem
Retranſchement zu verhindern, allein er enteilte ihm.
Er hatte ſchon Anſtalten gemacht, zur Erleichterung
ſeiner Flucht, und ſo zog er ſich ſchleunigſt nach St.
Michel zuruͤck, in deſſen Naͤhe er auf einer dortigen
Anhoͤhe, zu der ein ſchmaler Weg und eine baufaͤllige
Bruͤcke fuͤhrt, Halt machte. Allein, um ihn auch auf
dieſer Stelle nicht Ruhe zu laſſen, befahl der General-
Lieutenant Michelſon die Bruͤcke auszubeſſern. Er
konnte ſich aber kaum mit den neu hinzugekommenen
400 Mann vereinigen und in Fronte ſtellen, ſo fluͤchtete
auch von hier der Feind nach St. Michael. Hier, auf
einer Ebene, ſammelte er ſich zum letzten mal, und
machte ordentlich Fronte; aber kaum ruͤckten unſere
Grenadier an, ſo verwandelte ſich ſeine Stellung; alle
eilten hinter einer Kirche fort, nach Jokas zu. Der Feind
kam unterdeſſen dadurch, daß er, ſobald er nur hinter der
Kirche war, einen Pulverkeller anſteckte, ſeiner gaͤnzlichen
Niederlage zuvor. Dies that er, theils um die Nach-
jagd zu verhindern, theils aber um den Unſrigen zu
ſchaden; allein, zum Gluͤck hatte ſeine Abſicht keinen
Erfolg, denn es ward keiner beſchaͤdigt. Der General-
Lieutenant Michelſon gieng, um dem Feinde nicht Zeit
zu geben, entgehen zu koͤnnen, und um ſich der ihm
eingejagten Furcht zu Nutze zu machen, noch denſelben
Tag weiter, um ſowol auf dieſen Ort, als auch auf
Pamalaſund, mehrere Verſuche zu wagen. Er hinter-
ließ in St. Michael einige Compagnien des Leibgarde-
Regiments, mit einem Theil der Jaͤger und leichten

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[[3]/0003] 5.) Daß die Verſammlung bey allen ihren vorigen Beſchluͤſſen, beſonders bey denen vom 17ten, 20ſten und 23ſten Junius, beharre. Liſſabon, den 25 Junii. Der Hof hat das von dem Franzoͤſiſchen Hofe recla- mirte von unſerer Eskadre den Algierern abgenom- mene und hieher gefuͤhrte Franzoͤſiſche Schiff frey ge- geben. Man ſagt, daß uͤber den Commandanten der Portugieſiſchen Fregatte Minerva Kriegsrecht gehalten werden ſoll, weil es ihm zugeſchrieben wird, daß der Algieriſche Corſar nicht genommen worden. Madrid, den 30 Junii. Der Hof hat Ordre nach unſern Haͤven in der Mit- tellaͤndiſchen See geſandt, daß man alle ankommende Algieriſche Schiffe aufs freundſchaftlichſte aufnehmen, und ihnen alle Unterſtuͤtzung wiederfahren laſſen ſoll. Zu Cadix ſind 2 Schiffe aus China fuͤr die Philip- piniſche Compagnie angekommen. Bruͤſſel, den 16 Julii. Jhro Koͤnigl. Hoheiten ſind am Sonnabend von Bonn zuruͤckgekommen. Jn der vorigen Woche ſtarb hier die Vicomteſſe Walkiers, gebohrne Nettines. Sie war an der Spitze des großen Handlungshauſes, unter der Firma: “Die Wittwe von Nettines und Soͤhne,” bekannt, welche von den beyden Kindern derſelben fortgefuͤhrt wird. Auch die Staͤnde von Namur haben die Subſidien bewilligt. St. Petersburg, den 3 Julii. Bericht von dem abermaligen Verſuche des General- Lientenants Michelſon auf die feindliche Beve- ſtigung bey Paraſalma, und von der Eroberung von St. Michael. Den 18ten Junii ruͤckte der General-Lieutenant Michelſon aus Chriſtina mit ſeinem ganzen Corps aus, und bey ſeiner Annaͤherung nach Paraſalma ſchlug er ein feindliches Piquet. Hier machte er Halt, und ord- nete ſeine Truppen dermaßen, daß 4 Jaͤger-Compagnien und 100 Coſacken und Baſchkiren die Avantgarde aus- machten, um die Attaque auf den rechten feindlichen Fluͤgel zu unternehmen; 4 Grenadier Compagnien, die mit 4 Stuͤcken der Feld Artillerie verſehen waren, 60 Jaͤger, mit einer Anzahl Coſacken und Baſchkiren, giengen grade auf das feindliche Retranſchement und die Batterie los, und 10 Compagnien von dem Leib- Grenadier-Regiment deckten die rechte Seite. Das Corps de Reſerve beſtand aus 4 Grenadier-Compagnien, und die Arriergarde aus dem uͤbrigen Theil der leichten Truppen, die in einer Entfernung von 2 Werſten, hin- ter einem Berge, im Hinterhalt lagen. Der Feind machte unſern anruͤckenden Truppen kein anderes Hin- derniß, als daß er auf ſie, ohne den geringſten Scha- den zuzufuͤgen, beſtaͤndig feuerte. Unter dieſer Diſpo- ſition von beyden Seiten brach die Nacht ein. Der General Lieutenant Michelſon machte ſich dieſer zu Nutze, und legte einige Batterien an, deren Spiel den 19ten dieſes, um 2 Uhr fruͤh Morgens, mit einer ſo vortrefflichen Wirkung eroͤffnet wurde, daß das grobe feindliche Geſchuͤtz bald zum Schweigen genoͤthigt ward. Hierauf bemerkte man, daß der Feind auf unſre Jaͤger, die ſeiner rechten Flanke in den Ruͤcken zu kommen ſuchten, mit einem ſtarken Detaſchement Fußvolk einen neuen Verſuch machen wolle; um dieſem alſo vorzu- beugen, wurden 9 Grenadier-Compagnien, unter dem Commando des General-Major Bergmann, abgeſandt. Dieſe eilten den Jaͤgern beyzuſtehen, und thaten einen Ausfall; die aber zur Reſerve geſtandenen 4 Compag- nien vereinigten ſich mit der auf dem erſten Standorte verbliebenen Compagnie, und griffen die feindliche Be- veſtigung von der andern Seite an. Und, obgleich der Feind den erſten durch zwey zur Unterſtuͤtzung der ſeinigen abgeſandte Kanonen und ein neues Detaſche- ment Jnfanterie Einhalt zu thun ſuchte, ſo fiel doch der General-Major Bergmann, welcher gleichfalls Ka- nonen mit ſich fuͤhrte, den Feind ſo heftig an, daß der- ſelbe unverzuͤglich zu dem Retranſchement zuruͤckkehrte, und da er zu gleicher Zeit auch auf der linken Seite von den Oberſt-Lieutenant Oblamofskoy mit einer Grenadier-Compagnie und den erwaͤhnten 4 Compag- nien des Kexholmſchen und Sophieſchen Regiments an- gegriffen ward, gerieth er in Verwirrung, und fieng an, innerhalb des Retranſchements verſchiedene Be- wegungen zu machen, aus denen der General-Lieutenant Michelſen leicht ſchließen konnte, daß der von allen Seiten umgebene Feind nicht ſo ſehr auf neuen Wider- ſtand, als auf den Ruͤckzug bedacht ſey, und ließ daher 2 Grenadier-Compagnien, die dem Retranſchement gegenuͤber ſtanden, mit dem Bajonette auf die Batte- rien losgehen, wobey die daſelbſt ſich gehaltenen 200 Mann, nach zwey vergeblichen Schuͤſſen, die Flucht ergriffen. Allein, ſie wurden von den Unſrigen einge- holt und niedergemacht. Nur wenige haben ſich ge- rettet, die uͤbrigen ſind in unſere Gefangenſchaft ge- rathen. Mitlerweile bemuͤhete ſich der General Lieu- tenant Michelſon, die Retirade des Feindes aus dem Retranſchement zu verhindern, allein er enteilte ihm. Er hatte ſchon Anſtalten gemacht, zur Erleichterung ſeiner Flucht, und ſo zog er ſich ſchleunigſt nach St. Michel zuruͤck, in deſſen Naͤhe er auf einer dortigen Anhoͤhe, zu der ein ſchmaler Weg und eine baufaͤllige Bruͤcke fuͤhrt, Halt machte. Allein, um ihn auch auf dieſer Stelle nicht Ruhe zu laſſen, befahl der General- Lieutenant Michelſon die Bruͤcke auszubeſſern. Er konnte ſich aber kaum mit den neu hinzugekommenen 400 Mann vereinigen und in Fronte ſtellen, ſo fluͤchtete auch von hier der Feind nach St. Michael. Hier, auf einer Ebene, ſammelte er ſich zum letzten mal, und machte ordentlich Fronte; aber kaum ruͤckten unſere Grenadier an, ſo verwandelte ſich ſeine Stellung; alle eilten hinter einer Kirche fort, nach Jokas zu. Der Feind kam unterdeſſen dadurch, daß er, ſobald er nur hinter der Kirche war, einen Pulverkeller anſteckte, ſeiner gaͤnzlichen Niederlage zuvor. Dies that er, theils um die Nach- jagd zu verhindern, theils aber um den Unſrigen zu ſchaden; allein, zum Gluͤck hatte ſeine Abſicht keinen Erfolg, denn es ward keiner beſchaͤdigt. Der General- Lieutenant Michelſon gieng, um dem Feinde nicht Zeit zu geben, entgehen zu koͤnnen, und um ſich der ihm eingejagten Furcht zu Nutze zu machen, noch denſelben Tag weiter, um ſowol auf dieſen Ort, als auch auf Pamalaſund, mehrere Verſuche zu wagen. Er hinter- ließ in St. Michael einige Compagnien des Leibgarde- Regiments, mit einem Theil der Jaͤger und leichten

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 116, Hamburg, 22. Juli 1789, S. [3]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1162207_1789/3>, abgerufen am 19.09.2020.