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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 121, Hamburg, 31. Juli 1789.

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[Spaltenumbruch] wegen der jetzigen dringenden Angelegenheiten nicht
mehr limittirt werden möchte, und daß der König nicht
allemal den Seßionen beywohnen dürfe, damit das
anhaltende Sitzen seiner Gesundheit nicht nachtheilig
werde. Der König nahm hierauf das Wort, lobte den
Eifer, den man dadurch bewies, daß man ohne Zeit-
verlust über die Angelegenheiten des Landes Berath-
schlagungen zu halten bemüht wäre, glaubte aber,
daß vier Seßionen in der Woche hinlänglich wären.

Hierauf proponirte Herr Suchodolcki, Landbothe
von Chelm, die Revenüen des Bißthums Crakau für
den Schatz zu bestimmen, und nur 100000 Gulden
jährlicher Einkünfte dem künftigen Bischof zu aßigni-
ren. Dieses Project ward von vielen Landbothen un-
terstützt, die Bischöfe aber, oder der geistliche Stand,
protestirten dagegen aufs stärkste. Da sich die Debat-
ten darüber in die Länge zogen, ward der Turnus
proponirt: Ob die Bischöfe von Crakau jeder
100000 Gulden jährlicher Einkünfte erhalten, oder
ihre alte Revenüen beybehalten sollen? Nach geschehe-
ner Stimmensammlung ward ersteres mit 62 Stimmen
gegen 20 beybehalten. Jn den geheimen Stimmen
zählte man für die neue Einrichtung 56 Stimmen ge-
gen 23.

Jn der 125sten Seßion versuchte noch der geistl. Stand,
die wegen des Bißthums Cracau gemachte Einrichtung,
durch das Verwenden des hiesigen Päbstlichen Nuntius,
welcher darum ersucht worden, zu erschweren; es ward
von neuem, so wie auf der letztern Seßion, gegen die-
ses Ansuchen vieles gesprochen, und der geistliche Stand
mußte viele neue Ermahnungen anhören, und sich be-
lehren lassen, wie weit er in diesen Zeiten die Pflichten
seines Standes aus den Augen gesetzt habe. Diese
Seßion verfloß in ähnlichen Debatten. Am Ende der-
selben ward derjenige Officier, der den Fürsten Po-
ninski zurückgebracht hat, zum Handkuß des Königs
gelassen, für welchen auch noch eine Belohnung be-
stimmt werden wird.

Aus der Ukraine wird unterm 15ten dieses berichtet,
daß eine Türkische Flotte von 100 Segeln unter Oczakow
sich befinde, -- daß die Russen die Nachbarschaft von
Bender verlassen, und daß ein Congreß in Jassy gehal-
ten werden soll. Die Nachrichten aus Wien reden
ebenfalls von Friedensunterhandlungen. Jn kurzem
wird man erfahren, in wie weit diese Friedensgerüchte
gegründet sind.

Die Kornpreise fangen hier und in Danzig an,
etwas zu fallen.

Die Nachricht, daß die Türken die Jnsel Berefan
wieder eingenommen hätten, hat sich noch nicht be-
stätigt.

Der Fürst Potemkin hat wieder für 3 Millionen
Pohlnischer Gulden Güter gekauft, größtentheils vom
Woywoden von Kiew.

Der Preußische Gesandte hat dem Departement der
auswärtigen Angelegenheiten eine Note übergeben, daß
bey der Arretirung des Fürsten Poninski das Preußische
Territorium verletzt worden.

Die Streitigkeiten zwischen dem Herzoge von Cur-
land und den Landständen dauern noch fort.


Schreiben aus Stockholm, vom 21 Julii.

Von unserer Flotte haben wir keine weitere Nach-
[Spaltenumbruch] richt, als daß selbige Gothland paßirt sey, und weiter
ostwärts gehe.

Den 11ten sind 600 Mann Truppen aus Stralsund
zu Ystadt angekommen, welche hier nach Finnland
eingeschifft werden sollen.

Alle Officiers, die Erlaubniß erhalten haben, nach
Stockholm zu kommen, begeben sich nun wieder nach
Finnland zu ihren Regimentern.

Der König hat beym Schwerdtorden eine neue
Würde errichtet, und selbige kann nur zu Kriegszeiten
vor der Fronte der Armee ertheilt werden. Diejenigen
Officiers der Regimenter, welche schon Ritter vom
Schwerdtorden waren, und sich durch Tapferkeit im
Kriege auszeichnen, werden zu Rittern des großen
Kreuzes ernannt, welches an einem Bande getragen
wird. Wird der Ritter Commandeur des Ordens, so
trägt er ein mit Silber umgebenes Schwerdt an der
linken Seite der Brust. Wird er Commandeur des
großen Kreuzes, so trägt er 2 kreuzweis liegende
Schwerdter an den Spitzen des Sterns. Wird er
Ritter des Seraphinenordens, so trägt er das mit
Silber umgebene Schwerdt unter den Zeichen des
Seraphinenordens. Weder der König, noch die
Prinzen und andere, können diesen Orden tragen,
wenn sie sich nicht wider die Feinde des Vaterlands
hervorgethan haben.

Dem Vernehmen nach hat man von der Rußisch-
Kayserl. Flotte, welche aus Cronstadt und Reval aus-
gelaufen, 22 Linienschiffe bey Reval gesehen; 2 Rußi-
sche Linienschiffe sollen sich bey der Rußischen Galee-
renflotte befinden.


Herr Necker ist durch diese Stadt nach der Schweiz
gegangen.

Unser Magistrat hat große Niederlagen von Stein-
kohlen veranstaltet, und die Einwohner bey den steigen-
den Holzpreisen zum Brande derselben ermuntert.

Aus verschiedenen Gegenden meldet man, daß die
Getraidepreisen sehr fallen.


Herr Necker ist so eben hier angelangt, und fast zu
gleicher Zeit ein Courier aus Paris mit Depeschen,
die seine Zurückrufung enthalten. Der eigentliche
Cabinets Courier aber ist nach Genf gesandt worden,
und ehe er die Aufträge von diesem nicht weiß, will
er sich zu nichts entschließen. Man kann aber ziemlich
darauf rechnen, daß er seine Stelle wieder annehmen
wird.


Gestern hatten wir einen Tag, den gewiß unsere
Kindeskinder noch merkwürdig finden werden. Die
Bürger hatten nämlich schon vor 3 Monaten Repräsen-
tanten gewählt, um die bey dem Magistrat einge-
schlichenen ungeheuren Mißbräuche, und die Aristocratie,
deren er sich anmaßte, abzuschaffen, und die alte Ord-
nung wieder herzustellen. Dieser letzte verschob seinen
Ausspruch von einer Zeit zur andern, bis gestern die auf-
gebrachte Bürgerschaft dem versammelten Rath öffent-
lich schwor, daß die Häuser desselben morgen zum Stein-
haufen werden, und sie selbst das Opfer feyn sollten,
wenn sie sich nicht nach ihrem Willen fügten. Dennoch
verzog sich der Entschluß bis Nachmittags um 4 Uhr.

[Spaltenumbruch] wegen der jetzigen dringenden Angelegenheiten nicht
mehr limittirt werden moͤchte, und daß der Koͤnig nicht
allemal den Seßionen beywohnen duͤrfe, damit das
anhaltende Sitzen ſeiner Geſundheit nicht nachtheilig
werde. Der Koͤnig nahm hierauf das Wort, lobte den
Eifer, den man dadurch bewies, daß man ohne Zeit-
verluſt uͤber die Angelegenheiten des Landes Berath-
ſchlagungen zu halten bemuͤht waͤre, glaubte aber,
daß vier Seßionen in der Woche hinlaͤnglich waͤren.

Hierauf proponirte Herr Suchodolcki, Landbothe
von Chelm, die Revenuͤen des Bißthums Crakau fuͤr
den Schatz zu beſtimmen, und nur 100000 Gulden
jaͤhrlicher Einkuͤnfte dem kuͤnftigen Biſchof zu aßigni-
ren. Dieſes Project ward von vielen Landbothen un-
terſtuͤtzt, die Biſchoͤfe aber, oder der geiſtliche Stand,
proteſtirten dagegen aufs ſtaͤrkſte. Da ſich die Debat-
ten daruͤber in die Laͤnge zogen, ward der Turnus
proponirt: Ob die Biſchoͤfe von Crakau jeder
100000 Gulden jaͤhrlicher Einkuͤnfte erhalten, oder
ihre alte Revenuͤen beybehalten ſollen? Nach geſchehe-
ner Stimmenſammlung ward erſteres mit 62 Stimmen
gegen 20 beybehalten. Jn den geheimen Stimmen
zaͤhlte man fuͤr die neue Einrichtung 56 Stimmen ge-
gen 23.

Jn der 125ſten Seßion verſuchte noch der geiſtl. Stand,
die wegen des Bißthums Cracau gemachte Einrichtung,
durch das Verwenden des hieſigen Paͤbſtlichen Nuntius,
welcher darum erſucht worden, zu erſchweren; es ward
von neuem, ſo wie auf der letztern Seßion, gegen die-
ſes Anſuchen vieles geſprochen, und der geiſtliche Stand
mußte viele neue Ermahnungen anhoͤren, und ſich be-
lehren laſſen, wie weit er in dieſen Zeiten die Pflichten
ſeines Standes aus den Augen geſetzt habe. Dieſe
Seßion verfloß in aͤhnlichen Debatten. Am Ende der-
ſelben ward derjenige Officier, der den Fuͤrſten Po-
ninski zuruͤckgebracht hat, zum Handkuß des Koͤnigs
gelaſſen, fuͤr welchen auch noch eine Belohnung be-
ſtimmt werden wird.

Aus der Ukraine wird unterm 15ten dieſes berichtet,
daß eine Tuͤrkiſche Flotte von 100 Segeln unter Oczakow
ſich befinde, — daß die Ruſſen die Nachbarſchaft von
Bender verlaſſen, und daß ein Congreß in Jaſſy gehal-
ten werden ſoll. Die Nachrichten aus Wien reden
ebenfalls von Friedensunterhandlungen. Jn kurzem
wird man erfahren, in wie weit dieſe Friedensgeruͤchte
gegruͤndet ſind.

Die Kornpreiſe fangen hier und in Danzig an,
etwas zu fallen.

Die Nachricht, daß die Tuͤrken die Jnſel Berefan
wieder eingenommen haͤtten, hat ſich noch nicht be-
ſtaͤtigt.

Der Fuͤrſt Potemkin hat wieder fuͤr 3 Millionen
Pohlniſcher Gulden Guͤter gekauft, groͤßtentheils vom
Woywoden von Kiew.

Der Preußiſche Geſandte hat dem Departement der
auswaͤrtigen Angelegenheiten eine Note uͤbergeben, daß
bey der Arretirung des Fuͤrſten Poninski das Preußiſche
Territorium verletzt worden.

Die Streitigkeiten zwiſchen dem Herzoge von Cur-
land und den Landſtaͤnden dauern noch fort.


Schreiben aus Stockholm, vom 21 Julii.

Von unſerer Flotte haben wir keine weitere Nach-
[Spaltenumbruch] richt, als daß ſelbige Gothland paßirt ſey, und weiter
oſtwaͤrts gehe.

Den 11ten ſind 600 Mann Truppen aus Stralſund
zu Yſtadt angekommen, welche hier nach Finnland
eingeſchifft werden ſollen.

Alle Officiers, die Erlaubniß erhalten haben, nach
Stockholm zu kommen, begeben ſich nun wieder nach
Finnland zu ihren Regimentern.

Der Koͤnig hat beym Schwerdtorden eine neue
Wuͤrde errichtet, und ſelbige kann nur zu Kriegszeiten
vor der Fronte der Armee ertheilt werden. Diejenigen
Officiers der Regimenter, welche ſchon Ritter vom
Schwerdtorden waren, und ſich durch Tapferkeit im
Kriege auszeichnen, werden zu Rittern des großen
Kreuzes ernannt, welches an einem Bande getragen
wird. Wird der Ritter Commandeur des Ordens, ſo
traͤgt er ein mit Silber umgebenes Schwerdt an der
linken Seite der Bruſt. Wird er Commandeur des
großen Kreuzes, ſo traͤgt er 2 kreuzweis liegende
Schwerdter an den Spitzen des Sterns. Wird er
Ritter des Seraphinenordens, ſo traͤgt er das mit
Silber umgebene Schwerdt unter den Zeichen des
Seraphinenordens. Weder der Koͤnig, noch die
Prinzen und andere, koͤnnen dieſen Orden tragen,
wenn ſie ſich nicht wider die Feinde des Vaterlands
hervorgethan haben.

Dem Vernehmen nach hat man von der Rußiſch-
Kayſerl. Flotte, welche aus Cronſtadt und Reval aus-
gelaufen, 22 Linienſchiffe bey Reval geſehen; 2 Rußi-
ſche Linienſchiffe ſollen ſich bey der Rußiſchen Galee-
renflotte befinden.


Herr Necker iſt durch dieſe Stadt nach der Schweiz
gegangen.

Unſer Magiſtrat hat große Niederlagen von Stein-
kohlen veranſtaltet, und die Einwohner bey den ſteigen-
den Holzpreiſen zum Brande derſelben ermuntert.

Aus verſchiedenen Gegenden meldet man, daß die
Getraidepreiſen ſehr fallen.


Herr Necker iſt ſo eben hier angelangt, und faſt zu
gleicher Zeit ein Courier aus Paris mit Depeſchen,
die ſeine Zuruͤckrufung enthalten. Der eigentliche
Cabinets Courier aber iſt nach Genf geſandt worden,
und ehe er die Auftraͤge von dieſem nicht weiß, will
er ſich zu nichts entſchließen. Man kann aber ziemlich
darauf rechnen, daß er ſeine Stelle wieder annehmen
wird.


Geſtern hatten wir einen Tag, den gewiß unſere
Kindeskinder noch merkwuͤrdig finden werden. Die
Buͤrger hatten naͤmlich ſchon vor 3 Monaten Repraͤſen-
tanten gewaͤhlt, um die bey dem Magiſtrat einge-
ſchlichenen ungeheuren Mißbraͤuche, und die Ariſtocratie,
deren er ſich anmaßte, abzuſchaffen, und die alte Ord-
nung wieder herzuſtellen. Dieſer letzte verſchob ſeinen
Ausſpruch von einer Zeit zur andern, bis geſtern die auf-
gebrachte Buͤrgerſchaft dem verſammelten Rath oͤffent-
lich ſchwor, daß die Haͤuſer deſſelben morgen zum Stein-
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[[2]/0002] wegen der jetzigen dringenden Angelegenheiten nicht mehr limittirt werden moͤchte, und daß der Koͤnig nicht allemal den Seßionen beywohnen duͤrfe, damit das anhaltende Sitzen ſeiner Geſundheit nicht nachtheilig werde. Der Koͤnig nahm hierauf das Wort, lobte den Eifer, den man dadurch bewies, daß man ohne Zeit- verluſt uͤber die Angelegenheiten des Landes Berath- ſchlagungen zu halten bemuͤht waͤre, glaubte aber, daß vier Seßionen in der Woche hinlaͤnglich waͤren. Hierauf proponirte Herr Suchodolcki, Landbothe von Chelm, die Revenuͤen des Bißthums Crakau fuͤr den Schatz zu beſtimmen, und nur 100000 Gulden jaͤhrlicher Einkuͤnfte dem kuͤnftigen Biſchof zu aßigni- ren. Dieſes Project ward von vielen Landbothen un- terſtuͤtzt, die Biſchoͤfe aber, oder der geiſtliche Stand, proteſtirten dagegen aufs ſtaͤrkſte. Da ſich die Debat- ten daruͤber in die Laͤnge zogen, ward der Turnus proponirt: Ob die Biſchoͤfe von Crakau jeder 100000 Gulden jaͤhrlicher Einkuͤnfte erhalten, oder ihre alte Revenuͤen beybehalten ſollen? Nach geſchehe- ner Stimmenſammlung ward erſteres mit 62 Stimmen gegen 20 beybehalten. Jn den geheimen Stimmen zaͤhlte man fuͤr die neue Einrichtung 56 Stimmen ge- gen 23. Jn der 125ſten Seßion verſuchte noch der geiſtl. Stand, die wegen des Bißthums Cracau gemachte Einrichtung, durch das Verwenden des hieſigen Paͤbſtlichen Nuntius, welcher darum erſucht worden, zu erſchweren; es ward von neuem, ſo wie auf der letztern Seßion, gegen die- ſes Anſuchen vieles geſprochen, und der geiſtliche Stand mußte viele neue Ermahnungen anhoͤren, und ſich be- lehren laſſen, wie weit er in dieſen Zeiten die Pflichten ſeines Standes aus den Augen geſetzt habe. Dieſe Seßion verfloß in aͤhnlichen Debatten. Am Ende der- ſelben ward derjenige Officier, der den Fuͤrſten Po- ninski zuruͤckgebracht hat, zum Handkuß des Koͤnigs gelaſſen, fuͤr welchen auch noch eine Belohnung be- ſtimmt werden wird. Aus der Ukraine wird unterm 15ten dieſes berichtet, daß eine Tuͤrkiſche Flotte von 100 Segeln unter Oczakow ſich befinde, — daß die Ruſſen die Nachbarſchaft von Bender verlaſſen, und daß ein Congreß in Jaſſy gehal- ten werden ſoll. Die Nachrichten aus Wien reden ebenfalls von Friedensunterhandlungen. Jn kurzem wird man erfahren, in wie weit dieſe Friedensgeruͤchte gegruͤndet ſind. Die Kornpreiſe fangen hier und in Danzig an, etwas zu fallen. Die Nachricht, daß die Tuͤrken die Jnſel Berefan wieder eingenommen haͤtten, hat ſich noch nicht be- ſtaͤtigt. Der Fuͤrſt Potemkin hat wieder fuͤr 3 Millionen Pohlniſcher Gulden Guͤter gekauft, groͤßtentheils vom Woywoden von Kiew. Der Preußiſche Geſandte hat dem Departement der auswaͤrtigen Angelegenheiten eine Note uͤbergeben, daß bey der Arretirung des Fuͤrſten Poninski das Preußiſche Territorium verletzt worden. Die Streitigkeiten zwiſchen dem Herzoge von Cur- land und den Landſtaͤnden dauern noch fort. Schreiben aus Stockholm, vom 21 Julii. Von unſerer Flotte haben wir keine weitere Nach- richt, als daß ſelbige Gothland paßirt ſey, und weiter oſtwaͤrts gehe. Den 11ten ſind 600 Mann Truppen aus Stralſund zu Yſtadt angekommen, welche hier nach Finnland eingeſchifft werden ſollen. Alle Officiers, die Erlaubniß erhalten haben, nach Stockholm zu kommen, begeben ſich nun wieder nach Finnland zu ihren Regimentern. Der Koͤnig hat beym Schwerdtorden eine neue Wuͤrde errichtet, und ſelbige kann nur zu Kriegszeiten vor der Fronte der Armee ertheilt werden. Diejenigen Officiers der Regimenter, welche ſchon Ritter vom Schwerdtorden waren, und ſich durch Tapferkeit im Kriege auszeichnen, werden zu Rittern des großen Kreuzes ernannt, welches an einem Bande getragen wird. Wird der Ritter Commandeur des Ordens, ſo traͤgt er ein mit Silber umgebenes Schwerdt an der linken Seite der Bruſt. Wird er Commandeur des großen Kreuzes, ſo traͤgt er 2 kreuzweis liegende Schwerdter an den Spitzen des Sterns. Wird er Ritter des Seraphinenordens, ſo traͤgt er das mit Silber umgebene Schwerdt unter den Zeichen des Seraphinenordens. Weder der Koͤnig, noch die Prinzen und andere, koͤnnen dieſen Orden tragen, wenn ſie ſich nicht wider die Feinde des Vaterlands hervorgethan haben. Dem Vernehmen nach hat man von der Rußiſch- Kayſerl. Flotte, welche aus Cronſtadt und Reval aus- gelaufen, 22 Linienſchiffe bey Reval geſehen; 2 Rußi- ſche Linienſchiffe ſollen ſich bey der Rußiſchen Galee- renflotte befinden. Frankfurt, den 25 Julii. Herr Necker iſt durch dieſe Stadt nach der Schweiz gegangen. Unſer Magiſtrat hat große Niederlagen von Stein- kohlen veranſtaltet, und die Einwohner bey den ſteigen- den Holzpreiſen zum Brande derſelben ermuntert. Aus verſchiedenen Gegenden meldet man, daß die Getraidepreiſen ſehr fallen. Schreiben aus Baſel, vom 20 Julii. Herr Necker iſt ſo eben hier angelangt, und faſt zu gleicher Zeit ein Courier aus Paris mit Depeſchen, die ſeine Zuruͤckrufung enthalten. Der eigentliche Cabinets Courier aber iſt nach Genf geſandt worden, und ehe er die Auftraͤge von dieſem nicht weiß, will er ſich zu nichts entſchließen. Man kann aber ziemlich darauf rechnen, daß er ſeine Stelle wieder annehmen wird. Schreiben aus Straßburg, vom 21 Julii. Geſtern hatten wir einen Tag, den gewiß unſere Kindeskinder noch merkwuͤrdig finden werden. Die Buͤrger hatten naͤmlich ſchon vor 3 Monaten Repraͤſen- tanten gewaͤhlt, um die bey dem Magiſtrat einge- ſchlichenen ungeheuren Mißbraͤuche, und die Ariſtocratie, deren er ſich anmaßte, abzuſchaffen, und die alte Ord- nung wieder herzuſtellen. Dieſer letzte verſchob ſeinen Ausſpruch von einer Zeit zur andern, bis geſtern die auf- gebrachte Buͤrgerſchaft dem verſammelten Rath oͤffent- lich ſchwor, daß die Haͤuſer deſſelben morgen zum Stein- haufen werden, und ſie ſelbſt das Opfer feyn ſollten, wenn ſie ſich nicht nach ihrem Willen fuͤgten. Dennoch verzog ſich der Entſchluß bis Nachmittags um 4 Uhr.

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Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz: Bereitstellung der Texttranskription. (2014-07-07T10:32:49Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 121, Hamburg, 31. Juli 1789, S. [2]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1213107_1789/2>, abgerufen am 23.07.2019.