Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Stats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 139, Hamburg, 1. September 1731.

Bild:
<< vorherige Seite
letzte Seite

[Spaltenumbruch] sche übersezt heraus gekommen. Diese Schrifft
bestehet in drey Abtheilungen: In der ersten,
beweiset der Autor mit vielen seyner Meynung nach
unumstößlichen Gründen, daß unter Leuten, so
im Christenthum erzogen worden, keine Theore-
tische Atheisten seyn können; Ja er unterstehet sich
gegen einen jeden, der das Gegentheil beweisen
will, zu behaupten: Daß ein in soliden Wissen-
schafften, nehmlich der Mathesie, Physic, Ana-
tomie, Botanic &c.
bewanderter Mensch un-
möglich in einen solchen Irrthum verfallen kön-
ne; spottet derowegen einiger Gelehrten Mißge-
buhrten, die sich nicht schämen, die Mathesin als
eine zur Atheisterey führende Wissenschaft über-
all und in den grössesten Gesellschaften auszu-
schreyen. In der 2ten Abtheilung untersuchet er
den jämmerlichen Zustand der Atheisten-Macher,
und hält diejenige vermeinte Gelehrten, so ihre
Nächsten deßwegen, weil sie in Glaubens-Sachen
nicht in allen Stücken mit ihnen einig sind, des
Atheismi beschuldigen wollen, entweder für Me-
lancholicos
(welche, weil sie ihre Gelehrsamkeit
in Locis communibus, Dictionariis und Regi-
stern gesuchet, nichts in einer Connexion und mit
rechtschaffenen Beweiß-Gründen gelernet, da-
durch um den Gebrauch ihres natürlichen Ver-
standes gekommen ) oder für im höchsten Grad
boßhaffte Leute. Mit der ersten Sorte, nehmlich
den Melancholischen Atheisten-Machern, trägt er
grosses Mitleiden, und empfiehlet ihnen den öff-
tern Gebrauch der Schwarz-Nießwurzel zur Ab-
führung der sächdlichen Feuchtigkeiten, und Ver-
besserung ihres verdorbenen Geblühts, wie auch
die Music, den mäßigen Gebrauch des Weins
und andere erlaubte Ergötzlichkeiten zur Aufmun-
terung der Lebens-Geister! Die 2te Gattung über-
läst er der strengen Ahndung einer hohen Obrig-
keit. Im letzten Capitel erzehlet er aus der Rit-
ters Tournel-Reise nach China, wie sich das Uebel
des Atheisten-Machens im Jahr 1726. auch im
besagten Königreiche und zwar in der grossen
Stadt Peking geäussert, und so starck überhand ge-
nommen, daß verschiedene wackere Leute, auf
Angeben einiger boßhafften Gözen-Pfaffen, nicht
allein unschuldiger Weise in Verhafft gezogen wor-
den, sondern auch ihrer Güter durch die Confis-
cation
beraubet, und zum Tode verurtheilet wer-
den sollen. Welche Tragoedie aber auf solche Art
in eine Comoedie verwandelt worden, daß die
[Spaltenumbruch]
fälschliche Angeklagte, nachdem sie vorher ihre
Glaubens-Bekändniß abgestattet, wiederum in
ihre Ehre und Güter eingesezet, die boßhafften
Ankläger hingegen, zur billigen Straffe, ihres
Priesterlichen Ammts beraubet worden, und Le-
benslang in einem mit vielen Schellen besezten
Narren-Kleide einher gehen musten.

Leipzig. Die hiesige deutsche Gesellschaft hat
nunmehro Proben von der Fertigkeit ih-
rer Mitglieder, welche sowohl in gebundener als
in ungebundener Rede die gewöhnlichen Preise
erhalten, an das Licht gestellet. Herr M. Winck-
lers Abhandlung, daß man auch vernünfftiger
Weise verbunden sey, seinen Feinden Gutes zu
thun, ist, nach ihrer Art, eben so starck, als des
Herrn Buchka Ode, in welcher er das Lob der
Regentinnen besinget.



AVERTISSEMENT.

Es wird dem Publico in specie aber denen Tit. Herren Liebha-
bern der Lauterbachianischen Schrifften hiemit zu wissen gethan/
wasmassen der Buchhändler in Tübingen/ Johann Georg Cot-
ta/ die sämmtlichen Dissertationes Lauterbachianas mit einem voll-
ständigen Indice in 4. Bänden und groß Regal-Quart wieder
aufs neue drucken lassen. Nachdem aber wegen des zwar billi-
gen/ zu diesen Zeiten aber doch schwerfallenden Preises/ die Lieb-
haber abgeschröckt worden sich das Buch anzuschaffen/ und
immittelst die fürwährende allzu langsame Verschliessung denen
Umständen des Buchhändlers entgegen: Als hat sich derselbe
auf verschiedenes Anrathen und Ersuchen/ nicht so wohl zu seinem/
als anderer Leute Vortheil hiemit dahin entschlossen/ den Preis
des Wercks/ so bis dato unter 15. fl. nicht erkaufft werden kön-
nen/ zwischen dato und nächst-künfftiger Franckfurter Herbst-
wie auch Leipziger Michaelis-Meß auf 10. fl. baaren Gelds zu
reduciren/ und an bemeldete zwey Oerter franco zu liefern. Wer
sich demnach dieses vortreffliche Buch anzuschaffen Belieben
trägt/ der wird dienstlich gebeten/ sich entweder selbst/ oder
durch die Herren Buchhändler jeden Ots/ oder auch in Ermang-
lung deren/ durch jemand anders/ der die beede Messen besucht/
bey dem Verleger allda anzumelden/ um das Buch ohnschwer
ablangen zu lassen. In Franckfurt am Mayn hat derselbe den
Laden in der Mayntzer-Gassen ohnweit des Carmeliter-Clo-
sters/ in Leipzig aber im Brummerischen Hause auf dem Nico-
laus-Kirchhof gegen der Nicolaus-Kirche über.

Zugleich wird auch wissend gemacht/ daß nunmehro 2. Volumi-
na
derer Consil. Tubing. und zwar das Erste von D.D. Schvvedero.
das Zweite aber von B.D Lauterbachio fertig und ausgedruckt/
welche ebenermassen in obigen Messen/ geliebt es GOtt/ ausge-
geben werden sollen. Wer nun auf das erste Volumen praenume-
rirt
hat/ der beliebe solches sammt dem Zweiten gegen frischer
Bezahlung mit 3. fl. auf dieses/ und dann 3. fl. auf das dritte Vol.
ohnschwer in Empfang zu nehmen. Wie man nun anbey ver-
sichern kan/ und die Sache es selbst weiset/ daß wer sich diese
Consilia nebst obbemeldeten Dissertat. beyleget/ vortreffliche Sub-
sidia
in seinem Jure bekommt/ und sehr viel andere Bücher da-
durch entrahten kan/ so hat man um so eher Hoffnung/ es
werden die Herren Liebhaber die Zeit und gute Gelegenheit des
geringen Preises sich zu Nuzen machen/ um so mehr/ als sich
der Buchhändler nach verflossenen Messen/ und zu jeden Zeiten
hernach/ die Erhöhung des Preises nach Gutbefinden/ wie bil-
lig vorbehält.



Dieser Staats- und Gelehrten Zeitungen werden
Wöchentlich 4. Stück gedruckt bey Georg
Christian Grund, neben der Börse,
In der Buchdruckerey.

[Ende Spaltensatz]

[Spaltenumbruch] ſche uͤberſezt heraus gekommen. Dieſe Schrifft
beſtehet in drey Abtheilungen: In der erſten,
beweiſet der Autor mit vielen ſeyner Meynung nach
unumſtoͤßlichen Gruͤnden, daß unter Leuten, ſo
im Chriſtenthum erzogen worden, keine Theore-
tiſche Atheiſten ſeyn koͤnnen; Ja er unterſtehet ſich
gegen einen jeden, der das Gegentheil beweiſen
will, zu behaupten: Daß ein in ſoliden Wiſſen-
ſchafften, nehmlich der Matheſie, Phyſic, Ana-
tomie, Botanic &c.
bewanderter Menſch un-
moͤglich in einen ſolchen Irrthum verfallen koͤn-
ne; ſpottet derowegen einiger Gelehrten Mißge-
buhrten, die ſich nicht ſchaͤmen, die Matheſin als
eine zur Atheiſterey fuͤhrende Wiſſenſchaft uͤber-
all und in den groͤſſeſten Geſellſchaften auszu-
ſchreyen. In der 2ten Abtheilung unterſuchet er
den jaͤmmerlichen Zuſtand der Atheiſten-Macher,
und haͤlt diejenige vermeinte Gelehrten, ſo ihre
Naͤchſten deßwegen, weil ſie in Glaubens-Sachen
nicht in allen Stuͤcken mit ihnen einig ſind, des
Atheismi beſchuldigen wollen, entweder fuͤr Me-
lancholicos
(welche, weil ſie ihre Gelehrſamkeit
in Locis communibus, Dictionariis und Regi-
ſtern geſuchet, nichts in einer Connexion und mit
rechtſchaffenen Beweiß-Gruͤnden gelernet, da-
durch um den Gebrauch ihres natuͤrlichen Ver-
ſtandes gekommen ) oder fuͤr im hoͤchſten Grad
boßhaffte Leute. Mit der erſten Sorte, nehmlich
den Melancholiſchen Atheiſten-Machern, traͤgt er
groſſes Mitleiden, und empfiehlet ihnen den oͤff-
tern Gebrauch der Schwarz-Nießwurzel zur Ab-
fuͤhrung der ſaͤchdlichen Feuchtigkeiten, und Ver-
beſſerung ihres verdorbenen Gebluͤhts, wie auch
die Muſic, den maͤßigen Gebrauch des Weins
und andere erlaubte Ergoͤtzlichkeiten zur Aufmun-
terung der Lebens-Geiſter! Die 2te Gattung uͤber-
laͤſt er der ſtrengen Ahndung einer hohen Obrig-
keit. Im letzten Capitel erzehlet er aus der Rit-
ters Tournel-Reiſe nach China, wie ſich das Uebel
des Atheiſten-Machens im Jahr 1726. auch im
beſagten Koͤnigreiche und zwar in der groſſen
Stadt Peking geaͤuſſert, und ſo ſtarck uͤberhand ge-
nommen, daß verſchiedene wackere Leute, auf
Angeben einiger boßhafften Goͤzen-Pfaffen, nicht
allein unſchuldiger Weiſe in Verhafft gezogen wor-
den, ſondern auch ihrer Guͤter durch die Confis-
cation
beraubet, und zum Tode verurtheilet wer-
den ſollen. Welche Tragœdie aber auf ſolche Art
in eine Comœdie verwandelt worden, daß die
[Spaltenumbruch]
faͤlſchliche Angeklagte, nachdem ſie vorher ihre
Glaubens-Bekaͤndniß abgeſtattet, wiederum in
ihre Ehre und Guͤter eingeſezet, die boßhafften
Anklaͤger hingegen, zur billigen Straffe, ihres
Prieſterlichen Ammts beraubet worden, und Le-
benslang in einem mit vielen Schellen beſezten
Narren-Kleide einher gehen muſten.

Leipzig. Die hieſige deutſche Geſellſchaft hat
nunmehro Proben von der Fertigkeit ih-
rer Mitglieder, welche ſowohl in gebundener als
in ungebundener Rede die gewoͤhnlichen Preiſe
erhalten, an das Licht geſtellet. Herr M. Winck-
lers Abhandlung, daß man auch vernuͤnfftiger
Weiſe verbunden ſey, ſeinen Feinden Gutes zu
thun, iſt, nach ihrer Art, eben ſo ſtarck, als des
Herrn Buchka Ode, in welcher er das Lob der
Regentinnen beſinget.



AVERTISSEMENT.

Es wird dem Publico in ſpecie aber denen Tit. Herren Liebha-
bern der Lauterbachianiſchen Schrifften hiemit zu wiſſen gethan/
wasmaſſen der Buchhaͤndler in Tuͤbingen/ Johann Georg Cot-
ta/ die ſaͤmmtlichen Diſſertationes Lauterbachianas mit einem voll-
ſtaͤndigen Indice in 4. Baͤnden und groß Regal-Quart wieder
aufs neue drucken laſſen. Nachdem aber wegen des zwar billi-
gen/ zu dieſen Zeiten aber doch ſchwerfallenden Preiſes/ die Lieb-
haber abgeſchroͤckt worden ſich das Buch anzuſchaffen/ und
immittelſt die fuͤrwaͤhrende allzu langſame Verſchlieſſung denen
Umſtaͤnden des Buchhaͤndlers entgegen: Als hat ſich derſelbe
auf verſchiedenes Anrathen und Erſuchen/ nicht ſo wohl zu ſeinem/
als anderer Leute Vortheil hiemit dahin entſchloſſen/ den Preis
des Wercks/ ſo bis dato unter 15. fl. nicht erkaufft werden koͤn-
nen/ zwiſchen dato und naͤchſt-kuͤnfftiger Franckfurter Herbſt-
wie auch Leipziger Michaelis-Meß auf 10. fl. baaren Gelds zu
reduciren/ und an bemeldete zwey Oerter franco zu liefern. Wer
ſich demnach dieſes vortreffliche Buch anzuſchaffen Belieben
traͤgt/ der wird dienſtlich gebeten/ ſich entweder ſelbſt/ oder
durch die Herren Buchhaͤndler jeden Ots/ oder auch in Ermang-
lung deren/ durch jemand anders/ der die beede Meſſen beſucht/
bey dem Verleger allda anzumelden/ um das Buch ohnſchwer
ablangen zu laſſen. In Franckfurt am Mayn hat derſelbe den
Laden in der Mayntzer-Gaſſen ohnweit des Carmeliter-Clo-
ſters/ in Leipzig aber im Brummeriſchen Hauſe auf dem Nico-
laus-Kirchhof gegen der Nicolaus-Kirche uͤber.

Zugleich wird auch wiſſend gemacht/ daß nunmehro 2. Volumi-
na
derer Conſil. Tubing. und zwar das Erſte von D.D. Schvvedero.
das Zweite aber von B.D Lauterbachio fertig und ausgedruckt/
welche ebenermaſſen in obigen Meſſen/ geliebt es GOtt/ ausge-
geben werden ſollen. Wer nun auf das erſte Volumen prænume-
rirt
hat/ der beliebe ſolches ſammt dem Zweiten gegen friſcher
Bezahlung mit 3. fl. auf dieſes/ und dann 3. fl. auf das dritte Vol.
ohnſchwer in Empfang zu nehmen. Wie man nun anbey ver-
ſichern kan/ und die Sache es ſelbſt weiſet/ daß wer ſich dieſe
Conſilia nebſt obbemeldeten Diſſertat. beyleget/ vortreffliche Sub-
ſidia
in ſeinem Jure bekommt/ und ſehr viel andere Buͤcher da-
durch entrahten kan/ ſo hat man um ſo eher Hoffnung/ es
werden die Herren Liebhaber die Zeit und gute Gelegenheit des
geringen Preiſes ſich zu Nuzen machen/ um ſo mehr/ als ſich
der Buchhaͤndler nach verfloſſenen Meſſen/ und zu jeden Zeiten
hernach/ die Erhoͤhung des Preiſes nach Gutbefinden/ wie bil-
lig vorbehaͤlt.



Dieſer Staats- und Gelehrten Zeitungen werden
Woͤchentlich 4. Stuͤck gedruckt bey Georg
Chriſtian Grund, neben der Boͤrſe,
In der Buchdruckerey.

[Ende Spaltensatz]
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="jFeuilleton">
        <div type="jArticle">
          <p><pb facs="#f0004" n="[4]"/><cb/>
&#x017F;che u&#x0364;ber&#x017F;ezt heraus gekommen. Die&#x017F;e Schrifft<lb/>
be&#x017F;tehet in drey                   Abtheilungen: In der er&#x017F;ten,<lb/>
bewei&#x017F;et der Autor mit vielen &#x017F;eyner Meynung                   nach<lb/>
unum&#x017F;to&#x0364;ßlichen Gru&#x0364;nden, daß unter Leuten, &#x017F;o<lb/>
im Chri&#x017F;tenthum                   erzogen worden, keine Theore-<lb/>
ti&#x017F;che Athei&#x017F;ten &#x017F;eyn ko&#x0364;nnen; Ja er unter&#x017F;tehet                   &#x017F;ich<lb/>
gegen einen jeden, der das Gegentheil bewei&#x017F;en<lb/>
will, zu behaupten:                   Daß ein in &#x017F;oliden Wi&#x017F;&#x017F;en-<lb/>
&#x017F;chafften, nehmlich der <hi rendition="#aq">                      Mathe&#x017F;ie, Phy&#x017F;ic, Ana-<lb/>
tomie, Botanic &amp;c.</hi> bewanderter Men&#x017F;ch                   un-<lb/>
mo&#x0364;glich in einen &#x017F;olchen Irrthum verfallen ko&#x0364;n-<lb/>
ne; &#x017F;pottet                   derowegen einiger Gelehrten Mißge-<lb/>
buhrten, die &#x017F;ich nicht &#x017F;cha&#x0364;men, die <hi rendition="#aq">Mathe&#x017F;in</hi> als<lb/>
eine zur <hi rendition="#aq">Athei&#x017F;terey</hi> fu&#x0364;hrende Wi&#x017F;&#x017F;en&#x017F;chaft u&#x0364;ber-<lb/>
all und in den gro&#x0364;&#x017F;&#x017F;e&#x017F;ten                   Ge&#x017F;ell&#x017F;chaften auszu-<lb/>
&#x017F;chreyen. In der 2ten Abtheilung unter&#x017F;uchet er<lb/>
den                   ja&#x0364;mmerlichen Zu&#x017F;tand der <hi rendition="#aq">Athei&#x017F;ten</hi>-Macher,<lb/>
und                   ha&#x0364;lt diejenige vermeinte Gelehrten, &#x017F;o ihre<lb/>
Na&#x0364;ch&#x017F;ten deßwegen, weil &#x017F;ie in                   Glaubens-Sachen<lb/>
nicht in allen Stu&#x0364;cken mit ihnen einig &#x017F;ind, des<lb/><hi rendition="#aq">Atheismi</hi> be&#x017F;chuldigen wollen, entweder fu&#x0364;r <hi rendition="#aq">Me-<lb/>
lancholicos</hi> (welche, weil &#x017F;ie ihre Gelehr&#x017F;amkeit<lb/>
in <hi rendition="#aq">Locis communibus, Dictionariis</hi> und                   Regi-<lb/>
&#x017F;tern ge&#x017F;uchet, nichts in einer <hi rendition="#aq">Connexion</hi> und                   mit<lb/>
recht&#x017F;chaffenen Beweiß-Gru&#x0364;nden gelernet, da-<lb/>
durch um den Gebrauch                   ihres natu&#x0364;rlichen Ver-<lb/>
&#x017F;tandes gekommen ) oder fu&#x0364;r im ho&#x0364;ch&#x017F;ten Grad<lb/>
boßhaffte Leute. Mit der er&#x017F;ten Sorte, nehmlich<lb/>
den Melancholi&#x017F;chen                   Athei&#x017F;ten-Machern, tra&#x0364;gt er<lb/>
gro&#x017F;&#x017F;es Mitleiden, und empfiehlet ihnen den                   o&#x0364;ff-<lb/>
tern Gebrauch der Schwarz-Nießwurzel zur Ab-<lb/>
fu&#x0364;hrung der                   &#x017F;a&#x0364;chdlichen Feuchtigkeiten, und Ver-<lb/>
be&#x017F;&#x017F;erung ihres verdorbenen Geblu&#x0364;hts,                   wie auch<lb/>
die Mu&#x017F;ic, den ma&#x0364;ßigen Gebrauch des Weins<lb/>
und andere erlaubte                   Ergo&#x0364;tzlichkeiten zur Aufmun-<lb/>
terung der Lebens-Gei&#x017F;ter! Die 2te Gattung                   u&#x0364;ber-<lb/>
la&#x0364;&#x017F;t er der &#x017F;trengen Ahndung einer hohen Obrig-<lb/>
keit. Im letzten                   Capitel erzehlet er aus der Rit-<lb/>
ters Tournel-Rei&#x017F;e nach China, wie &#x017F;ich das                   Uebel<lb/>
des Athei&#x017F;ten-Machens im Jahr 1726. auch im<lb/>
be&#x017F;agten Ko&#x0364;nigreiche                   und zwar in der gro&#x017F;&#x017F;en<lb/>
Stadt Peking gea&#x0364;u&#x017F;&#x017F;ert, und &#x017F;o &#x017F;tarck u&#x0364;berhand                   ge-<lb/>
nommen, daß ver&#x017F;chiedene wackere Leute, auf<lb/>
Angeben einiger                   boßhafften Go&#x0364;zen-Pfaffen, nicht<lb/>
allein un&#x017F;chuldiger Wei&#x017F;e in Verhafft                   gezogen wor-<lb/>
den, &#x017F;ondern auch ihrer Gu&#x0364;ter durch die <hi rendition="#aq">Confis-<lb/>
cation</hi> beraubet, und zum Tode verurtheilet wer-<lb/>
den                   &#x017F;ollen. Welche <hi rendition="#aq">Trag&#x0153;die</hi> aber auf &#x017F;olche Art<lb/>
in eine <hi rendition="#aq">Com&#x0153;die</hi> verwandelt worden, daß die<lb/><cb/><lb/>
fa&#x0364;l&#x017F;chliche Angeklagte, nachdem &#x017F;ie vorher ihre<lb/>
Glaubens-Beka&#x0364;ndniß                   abge&#x017F;tattet, wiederum in<lb/>
ihre Ehre und Gu&#x0364;ter einge&#x017F;ezet, die                   boßhafften<lb/>
Ankla&#x0364;ger hingegen, zur billigen Straffe, ihres<lb/>
Prie&#x017F;terlichen                   Ammts beraubet worden, und Le-<lb/>
benslang in einem mit vielen Schellen be&#x017F;ezten<lb/>
Narren-Kleide einher gehen mu&#x017F;ten.</p>
        </div>
        <div type="jArticle">
          <p><hi rendition="#fr">Leipzig.</hi> Die hie&#x017F;ige deut&#x017F;che Ge&#x017F;ell&#x017F;chaft hat<lb/>
nunmehro Proben von der Fertigkeit ih-<lb/>
rer Mitglieder, welche &#x017F;owohl in                   gebundener als<lb/>
in ungebundener Rede die gewo&#x0364;hnlichen Prei&#x017F;e<lb/>
erhalten,                   an das Licht ge&#x017F;tellet. Herr M. Winck-<lb/>
lers Abhandlung, daß man auch                   vernu&#x0364;nfftiger<lb/>
Wei&#x017F;e verbunden &#x017F;ey, &#x017F;einen Feinden Gutes zu<lb/>
thun, i&#x017F;t,                   nach ihrer Art, eben &#x017F;o &#x017F;tarck, als des<lb/>
Herrn Buchka Ode, in welcher er das                   Lob der<lb/>
Regentinnen be&#x017F;inget.</p>
          <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/>
        </div>
      </div>
      <div type="jAnnouncements">
        <div type="jAn">
          <head> <hi rendition="#c"> <hi rendition="#g"> <hi rendition="#aq">AVERTISSEMENT.</hi> </hi> </hi> </head>
          <p> <hi rendition="#fr">Es wird dem <hi rendition="#aq">Publico</hi> in <hi rendition="#aq">&#x017F;pecie </hi>aber denen <hi rendition="#aq">Tit.</hi> Herren                      Liebha-<lb/>
bern der Lauterbachiani&#x017F;chen Schrifften hiemit zu wi&#x017F;&#x017F;en gethan/<lb/>
wasma&#x017F;&#x017F;en der Buchha&#x0364;ndler in Tu&#x0364;bingen/ Johann Georg Cot-<lb/>
ta/ die                      &#x017F;a&#x0364;mmtlichen <hi rendition="#aq">Di&#x017F;&#x017F;ertationes Lauterbachianas </hi> mit einem                      voll-<lb/>
&#x017F;ta&#x0364;ndigen <hi rendition="#aq">Indice</hi> in 4. Ba&#x0364;nden und groß                      Regal-Quart wieder<lb/>
aufs neue drucken la&#x017F;&#x017F;en. Nachdem aber wegen des zwar                      billi-<lb/>
gen/ zu die&#x017F;en Zeiten aber doch &#x017F;chwerfallenden Prei&#x017F;es/ die                      Lieb-<lb/>
haber abge&#x017F;chro&#x0364;ckt worden &#x017F;ich das Buch anzu&#x017F;chaffen/ und<lb/>
immittel&#x017F;t die fu&#x0364;rwa&#x0364;hrende allzu lang&#x017F;ame Ver&#x017F;chlie&#x017F;&#x017F;ung denen<lb/>
Um&#x017F;ta&#x0364;nden des Buchha&#x0364;ndlers entgegen: Als hat &#x017F;ich der&#x017F;elbe<lb/>
auf                      ver&#x017F;chiedenes Anrathen und Er&#x017F;uchen/ nicht &#x017F;o wohl zu &#x017F;einem/<lb/>
als anderer                      Leute Vortheil hiemit dahin ent&#x017F;chlo&#x017F;&#x017F;en/ den Preis<lb/>
des Wercks/ &#x017F;o bis dato                      unter 15. fl. nicht erkaufft werden ko&#x0364;n-<lb/>
nen/ zwi&#x017F;chen dato und                      na&#x0364;ch&#x017F;t-ku&#x0364;nfftiger Franckfurter Herb&#x017F;t-<lb/>
wie auch Leipziger Michaelis-Meß                      auf 10. fl. baaren Gelds zu<lb/>
reduciren/ und an bemeldete zwey Oerter franco                      zu liefern. Wer<lb/>
&#x017F;ich demnach die&#x017F;es vortreffliche Buch anzu&#x017F;chaffen                      Belieben<lb/>
tra&#x0364;gt/ der wird dien&#x017F;tlich gebeten/ &#x017F;ich entweder &#x017F;elb&#x017F;t/ oder<lb/>
durch die Herren Buchha&#x0364;ndler jeden Ots/ oder auch in Ermang-<lb/>
lung                      deren/ durch jemand anders/ der die beede Me&#x017F;&#x017F;en be&#x017F;ucht/<lb/>
bey dem Verleger                      allda anzumelden/ um das Buch ohn&#x017F;chwer<lb/>
ablangen zu la&#x017F;&#x017F;en. In Franckfurt                      am Mayn hat der&#x017F;elbe den<lb/>
Laden in der Mayntzer-Ga&#x017F;&#x017F;en ohnweit des                      Carmeliter-Clo-<lb/>
&#x017F;ters/ in Leipzig aber im Brummeri&#x017F;chen Hau&#x017F;e auf dem                      Nico-<lb/>
laus-Kirchhof gegen der Nicolaus-Kirche u&#x0364;ber.</hi> </p>
          <p> <hi rendition="#fr">Zugleich wird auch wi&#x017F;&#x017F;end gemacht/ daß nunmehro <hi rendition="#aq">2. Volumi-<lb/>
na</hi>derer <hi rendition="#aq">Con&#x017F;il.                         Tubing.</hi> und zwar das Er&#x017F;te von <hi rendition="#aq"> D.D.                         Schvvedero</hi>.<lb/>
das Zweite aber von <hi rendition="#aq"> B.D                         Lauterbachio</hi> fertig und ausgedruckt/<lb/>
welche ebenerma&#x017F;&#x017F;en in obigen                      Me&#x017F;&#x017F;en/ geliebt es GOtt/ ausge-<lb/>
geben werden &#x017F;ollen. Wer nun auf das er&#x017F;te <hi rendition="#aq">Volumen prænume-<lb/>
rirt</hi> hat/ der beliebe &#x017F;olches                      &#x017F;ammt dem Zweiten gegen fri&#x017F;cher<lb/>
Bezahlung mit 3. fl. auf die&#x017F;es/ und                      dann 3. fl. auf das dritte <hi rendition="#aq"> Vol. </hi><lb/>
ohn&#x017F;chwer in                      Empfang zu nehmen. Wie man nun anbey ver-<lb/>
&#x017F;ichern kan/ und die Sache es                      &#x017F;elb&#x017F;t wei&#x017F;et/ daß wer &#x017F;ich die&#x017F;e<lb/><hi rendition="#aq"> Con&#x017F;ilia</hi> neb&#x017F;t <choice><sic>obbemldeten</sic><corr>obbemeldeten</corr></choice> <hi rendition="#aq"> Di&#x017F;&#x017F;ertat.</hi> beyleget/ vortreffliche <hi rendition="#aq">Sub-<lb/>
&#x017F;idia</hi> in &#x017F;einem <hi rendition="#aq">Jure</hi> bekommt/ und &#x017F;ehr viel andere Bu&#x0364;cher da-<lb/>
durch entrahten kan/ &#x017F;o hat man                      um &#x017F;o eher Hoffnung/ es<lb/>
werden die Herren Liebhaber die Zeit und gute                      Gelegenheit des<lb/>
geringen Prei&#x017F;es &#x017F;ich zu Nuzen machen/ um &#x017F;o mehr/ als                      &#x017F;ich<lb/>
der Buchha&#x0364;ndler nach verflo&#x017F;&#x017F;enen Me&#x017F;&#x017F;en/ und zu jeden Zeiten<lb/>
hernach/ die Erho&#x0364;hung des Prei&#x017F;es nach Gutbefinden/ wie bil-<lb/>
lig                      vorbeha&#x0364;lt.</hi> </p>
          <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/>
        </div>
      </div>
      <div type="imprint">
        <p> <hi rendition="#c">  Die&#x017F;er Staats- und Gelehrten Zeitungen werden<lb/>
Wo&#x0364;chentlich 4. Stu&#x0364;ck gedruckt bey Georg<lb/>
Chri&#x017F;tian Grund, neben der Bo&#x0364;r&#x017F;e,<lb/><hi rendition="#b">In der Buchdruckerey.</hi></hi> </p>
      </div>
    </body>
    <cb type="end"/>
  </text>
</TEI>
[[4]/0004] ſche uͤberſezt heraus gekommen. Dieſe Schrifft beſtehet in drey Abtheilungen: In der erſten, beweiſet der Autor mit vielen ſeyner Meynung nach unumſtoͤßlichen Gruͤnden, daß unter Leuten, ſo im Chriſtenthum erzogen worden, keine Theore- tiſche Atheiſten ſeyn koͤnnen; Ja er unterſtehet ſich gegen einen jeden, der das Gegentheil beweiſen will, zu behaupten: Daß ein in ſoliden Wiſſen- ſchafften, nehmlich der Matheſie, Phyſic, Ana- tomie, Botanic &c. bewanderter Menſch un- moͤglich in einen ſolchen Irrthum verfallen koͤn- ne; ſpottet derowegen einiger Gelehrten Mißge- buhrten, die ſich nicht ſchaͤmen, die Matheſin als eine zur Atheiſterey fuͤhrende Wiſſenſchaft uͤber- all und in den groͤſſeſten Geſellſchaften auszu- ſchreyen. In der 2ten Abtheilung unterſuchet er den jaͤmmerlichen Zuſtand der Atheiſten-Macher, und haͤlt diejenige vermeinte Gelehrten, ſo ihre Naͤchſten deßwegen, weil ſie in Glaubens-Sachen nicht in allen Stuͤcken mit ihnen einig ſind, des Atheismi beſchuldigen wollen, entweder fuͤr Me- lancholicos (welche, weil ſie ihre Gelehrſamkeit in Locis communibus, Dictionariis und Regi- ſtern geſuchet, nichts in einer Connexion und mit rechtſchaffenen Beweiß-Gruͤnden gelernet, da- durch um den Gebrauch ihres natuͤrlichen Ver- ſtandes gekommen ) oder fuͤr im hoͤchſten Grad boßhaffte Leute. Mit der erſten Sorte, nehmlich den Melancholiſchen Atheiſten-Machern, traͤgt er groſſes Mitleiden, und empfiehlet ihnen den oͤff- tern Gebrauch der Schwarz-Nießwurzel zur Ab- fuͤhrung der ſaͤchdlichen Feuchtigkeiten, und Ver- beſſerung ihres verdorbenen Gebluͤhts, wie auch die Muſic, den maͤßigen Gebrauch des Weins und andere erlaubte Ergoͤtzlichkeiten zur Aufmun- terung der Lebens-Geiſter! Die 2te Gattung uͤber- laͤſt er der ſtrengen Ahndung einer hohen Obrig- keit. Im letzten Capitel erzehlet er aus der Rit- ters Tournel-Reiſe nach China, wie ſich das Uebel des Atheiſten-Machens im Jahr 1726. auch im beſagten Koͤnigreiche und zwar in der groſſen Stadt Peking geaͤuſſert, und ſo ſtarck uͤberhand ge- nommen, daß verſchiedene wackere Leute, auf Angeben einiger boßhafften Goͤzen-Pfaffen, nicht allein unſchuldiger Weiſe in Verhafft gezogen wor- den, ſondern auch ihrer Guͤter durch die Confis- cation beraubet, und zum Tode verurtheilet wer- den ſollen. Welche Tragœdie aber auf ſolche Art in eine Comœdie verwandelt worden, daß die faͤlſchliche Angeklagte, nachdem ſie vorher ihre Glaubens-Bekaͤndniß abgeſtattet, wiederum in ihre Ehre und Guͤter eingeſezet, die boßhafften Anklaͤger hingegen, zur billigen Straffe, ihres Prieſterlichen Ammts beraubet worden, und Le- benslang in einem mit vielen Schellen beſezten Narren-Kleide einher gehen muſten. Leipzig. Die hieſige deutſche Geſellſchaft hat nunmehro Proben von der Fertigkeit ih- rer Mitglieder, welche ſowohl in gebundener als in ungebundener Rede die gewoͤhnlichen Preiſe erhalten, an das Licht geſtellet. Herr M. Winck- lers Abhandlung, daß man auch vernuͤnfftiger Weiſe verbunden ſey, ſeinen Feinden Gutes zu thun, iſt, nach ihrer Art, eben ſo ſtarck, als des Herrn Buchka Ode, in welcher er das Lob der Regentinnen beſinget. AVERTISSEMENT. Es wird dem Publico in ſpecie aber denen Tit. Herren Liebha- bern der Lauterbachianiſchen Schrifften hiemit zu wiſſen gethan/ wasmaſſen der Buchhaͤndler in Tuͤbingen/ Johann Georg Cot- ta/ die ſaͤmmtlichen Diſſertationes Lauterbachianas mit einem voll- ſtaͤndigen Indice in 4. Baͤnden und groß Regal-Quart wieder aufs neue drucken laſſen. Nachdem aber wegen des zwar billi- gen/ zu dieſen Zeiten aber doch ſchwerfallenden Preiſes/ die Lieb- haber abgeſchroͤckt worden ſich das Buch anzuſchaffen/ und immittelſt die fuͤrwaͤhrende allzu langſame Verſchlieſſung denen Umſtaͤnden des Buchhaͤndlers entgegen: Als hat ſich derſelbe auf verſchiedenes Anrathen und Erſuchen/ nicht ſo wohl zu ſeinem/ als anderer Leute Vortheil hiemit dahin entſchloſſen/ den Preis des Wercks/ ſo bis dato unter 15. fl. nicht erkaufft werden koͤn- nen/ zwiſchen dato und naͤchſt-kuͤnfftiger Franckfurter Herbſt- wie auch Leipziger Michaelis-Meß auf 10. fl. baaren Gelds zu reduciren/ und an bemeldete zwey Oerter franco zu liefern. Wer ſich demnach dieſes vortreffliche Buch anzuſchaffen Belieben traͤgt/ der wird dienſtlich gebeten/ ſich entweder ſelbſt/ oder durch die Herren Buchhaͤndler jeden Ots/ oder auch in Ermang- lung deren/ durch jemand anders/ der die beede Meſſen beſucht/ bey dem Verleger allda anzumelden/ um das Buch ohnſchwer ablangen zu laſſen. In Franckfurt am Mayn hat derſelbe den Laden in der Mayntzer-Gaſſen ohnweit des Carmeliter-Clo- ſters/ in Leipzig aber im Brummeriſchen Hauſe auf dem Nico- laus-Kirchhof gegen der Nicolaus-Kirche uͤber. Zugleich wird auch wiſſend gemacht/ daß nunmehro 2. Volumi- naderer Conſil. Tubing. und zwar das Erſte von D.D. Schvvedero. das Zweite aber von B.D Lauterbachio fertig und ausgedruckt/ welche ebenermaſſen in obigen Meſſen/ geliebt es GOtt/ ausge- geben werden ſollen. Wer nun auf das erſte Volumen prænume- rirt hat/ der beliebe ſolches ſammt dem Zweiten gegen friſcher Bezahlung mit 3. fl. auf dieſes/ und dann 3. fl. auf das dritte Vol. ohnſchwer in Empfang zu nehmen. Wie man nun anbey ver- ſichern kan/ und die Sache es ſelbſt weiſet/ daß wer ſich dieſe Conſilia nebſt obbemeldeten Diſſertat. beyleget/ vortreffliche Sub- ſidia in ſeinem Jure bekommt/ und ſehr viel andere Buͤcher da- durch entrahten kan/ ſo hat man um ſo eher Hoffnung/ es werden die Herren Liebhaber die Zeit und gute Gelegenheit des geringen Preiſes ſich zu Nuzen machen/ um ſo mehr/ als ſich der Buchhaͤndler nach verfloſſenen Meſſen/ und zu jeden Zeiten hernach/ die Erhoͤhung des Preiſes nach Gutbefinden/ wie bil- lig vorbehaͤlt. Dieſer Staats- und Gelehrten Zeitungen werden Woͤchentlich 4. Stuͤck gedruckt bey Georg Chriſtian Grund, neben der Boͤrſe, In der Buchdruckerey.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz, Fabienne Wollny: Bereitstellung der Texttranskription. (2014-07-07T10:12:03Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.

Weitere Informationen:

Die Transkription erfolgte nach den unter http://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat formulierten Richtlinien.

Verfahren der Texterfassung: manuell (einfach erfasst).

I/J in Fraktur: Lautwert transkribiert




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1390109_1731
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1390109_1731/4
Zitationshilfe: Stats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 139, Hamburg, 1. September 1731, S. [4]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1390109_1731/4>, abgerufen am 09.12.2019.