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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 62, Hamburg, 17. April 1790.

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[Spaltenumbruch] ausgestellt, der beschuldigt wird, daß er diese Vestung
den Russen auf eine niederträchtige Art übergeben habe.
Casab-Baihi-Jsmail-Pacha, Seraskier und Gouverneur
von Bender, der eben dieses Verbrechens beschuldigt
wird, ist seiner Güter und seiner Roßschweife beraubt,
und nach Tenedos verwiesen worden.


(Ueber Ostende. Die Briese vom 9ten fehlen.)

Der Landgraf von Hessen-Cassel ist hier, nebst seiner
Gemahlinn, angekommen, und der König hat Befehl
zu einem Lever gegeben, der am Mittewochen zu St.
James gehalten werden soll, um diese vornehmen Gäste
zu empfangen. Die Königinn hat große Cour bey
Hofe zu eben der Absicht auf den Donnerstag an-
geordnet.

Jhre Majestäten wohnten, nebst der ältesten Prin-
zeßinn und dem Prinzen von Wallis, dem Gottesdienst
am ersten Ostertage in der Bischöflichen Hofkapelle zu
St. James bey, und empfiengen insgesammt das
heilige Aberdmahl.

Die Prinzeßinn Sophia, Tochter des Herzogs von
Gloucester, ward am Sonnabend von dem Bischofe
von London confirmirt, und communicirte mit der
Königlichen Familie am folgenden Tage.

Das Jrländische Parlement wird am Montage zu-
sammenkommen, um 2 oder 3 Tage Sitzung zu halten.
Der Statthalter wird dann im Namen des Königs
die Zustimmung zu verschiedenen fertig liegender Bills
geben, und darauf das Parlement mit einer Rede vom
Throne prorogiren. Wenige Tage darauf wird, wie
es heißt, die Proclamation zur Aufhebung des alten
und Wiedererwählung eines neuen Parlements er-
gehen.

Briefe von der Jnsel Barbados, die vom 26sten
Februar datirt sind, melden, daß die Witterung dorten
eine lange Zeit ungemein angenehm und günstig gewe-
sen, so daß man einer reichlichen Zucker- und Baum-
wollen-Erndte entgegen sehe.

Lord Gordon hat eine neue Bittschrift oder Memo-
rial aus Newgate an die Französische Nationalversamm-
lung abgehen lassen. Er soll seiner bisherigen Woh-
nung und seines eingezogenen Aufenthalts so müde
seyn, daß er alles Mögliche thut, um in Freyheit zu
kommen, womit es ihm doch gewiß sobald nicht gelin-
gen wird.

Dem für wahnwitzig gehaltenen Lieutenant Frith,
der mit einem Stein nach dem Wagen des Königs
warf, ist die Anklage, darinn er des Hochverraths be-
schuldiget wird, zugestellet worden, um seine Verant-
wortung darauf zu machen, weil sein Verhör in der
Old-Baily nächstens vorkommen wird.

Die Universität Cambridge hat unter den gewöhn-
lichen jährlichen Aufgaben zu Lateinischen Preisschrif-
ten, die folgende den ältern Baccalauren der freyen
Künste zu bearbeiten aufgegeben: Wird die Revo-
lution in Frankreich, Großbritannien mehr Vortheil
oder Nachtheil bringen? Herr Pitt bringt die Feyer-
tage zu Cambridge zu.

Die Tobackshändler und Fabrikanten haben eine
Committee zur Betreibung der Widerrufung der ihnen
so widrigen Parlementsacte längstens niedergesetzt,
und diese hat die Aussage der Zeugen an der Bar des
[Spaltenumbruch] Unterhauses drucken lassen. Jm Vorberichte zu der-
selben heißt es: "Wir fordern jeden ehrlichen und
uneingenommenen Mann auf, nach Durchlesung dieser
Aussagen zu entscheiden ob wir nicht Recht haben, zu
behaupten, daß diese Acte wegen der Tobacks Accise,
sowol in den Grundsätzen, darauf sie gebauet ist, als
auch in den Anordnungen, die man auf dieselben grün-
det, äußerst unterdrückend sey? Sie ist dem ehrlichen
Handelsmanne nachtheilig, und setzt ihn in große Ver-
legenheiten; sie befördert den Schleichhandel, und
wird zuletzt den Fabrikanten aus dem Reiche vertrei-
ben." Nichts destoweniger wird Herr Pitt wol Mit-
tel wissen, um seine den Finanzen so vortheilhaften
Acte zu behaupten. Er wird gleich nach den Feyer-
tagen die Berechnung der Einkünfte, seitdem die Acte
wirksam gewesen, dem Unterhause vorlegen, und es
beweisen, daß die Abgaben vom Toback in gleichen
Zeiträumen, seitdem sie unter die Accise gekommen,
beynahe doppelt so viel als zuvor einbringen; daß die
Fabriken sich weder vermindert, noch die Menge des
verarbeiteten Tobacks abgenommen, und daß die To-
backshändler und Fabrikanten bloß darum so ungehal-
ten sind, weil sie durch allerhand Betrügereyen, deren
sie sich zuvor schuldig machten, nicht so geschwinde
reich werden können als sonsten.

Am Sonnabend ist der Grundstein zu einem neuen
Opernhause am Heumarkt, da wo das alte abge-
brannte gestanden, mit großen Feyerlichkeiten gelegt
worden. Mehrere T[a]usende von Zuschauern, darun-
ter eine Menge Vornehme, und Leute vom Stande
waren, hatten sich dabey versammlet. Der Graf von
Buckingham legte den Grundstein, und breitete den
Kalk mit einer silbernen Mauerkelle unter demselben
aus.

Auf der Jnsel Jersey hat man neulich einen alten
Druiden-Tempel unter einem Hügel entdeckt, der
durch die Kunst als ein alter Begräbniß-Hügel aufge-
worfen war. General Conway, der Gouverneur, hat
den Eingang durch die Miliz von St. Hilier eröffnen
lassen. Man glaubt, die Druiden haben den Eingang
so versteckt, damit die Römer ihren Tempel nicht
finden, und ihn entheiligen möchten.


Jn voriger Nacht sind 3 Stafetten aus den Nieder-
landen hier durchgegangen. Es sollen daselbst sehr wich-
tige Dinge vorgefallen seyn, auf deren nähern Entwicke-
lung man hier mit Begierde wartet.


Es hat sich hier das Gerücht verbreitet, daß in Brüssel
ein neuer und allgemeiner Aufstand ausgebrochen sey,
wozu die Gefangennehmung des Generals von der Meersch
und die Anstellung eines ausländischen Generals, des
Herrn von Schönfeld, zum Obercommando über die
Armee, Gelegenheit gegeben haben soll. Es geht eine
Stafette nach der andern hier durch.


Auf Befehl des Congresses ist folgende Erklärung
öffentlich bekannt gemacht worden: "Da öffentlich
ausgestreuet wird, als wären mit auswärtigen Mäch-
ten Verträge oder Verhandlungen gemacht worden,
die der Freyheit oder den Rechten der Republik, oder
der verbündeten Provinzen zuwider liefen; so erkläret

[Spaltenumbruch] ausgeſtellt, der beſchuldigt wird, daß er dieſe Veſtung
den Ruſſen auf eine niedertraͤchtige Art uͤbergeben habe.
Caſab-Baihi-Jsmail-Pacha, Seraskier und Gouverneur
von Bender, der eben dieſes Verbrechens beſchuldigt
wird, iſt ſeiner Guͤter und ſeiner Roßſchweife beraubt,
und nach Tenedos verwieſen worden.


(Ueber Oſtende. Die Brieſe vom 9ten fehlen.)

Der Landgraf von Heſſen-Caſſel iſt hier, nebſt ſeiner
Gemahlinn, angekommen, und der Koͤnig hat Befehl
zu einem Lever gegeben, der am Mittewochen zu St.
James gehalten werden ſoll, um dieſe vornehmen Gaͤſte
zu empfangen. Die Koͤniginn hat große Cour bey
Hofe zu eben der Abſicht auf den Donnerſtag an-
geordnet.

Jhre Majeſtaͤten wohnten, nebſt der aͤlteſten Prin-
zeßinn und dem Prinzen von Wallis, dem Gottesdienſt
am erſten Oſtertage in der Biſchoͤflichen Hofkapelle zu
St. James bey, und empfiengen insgeſammt das
heilige Aberdmahl.

Die Prinzeßinn Sophia, Tochter des Herzogs von
Glouceſter, ward am Sonnabend von dem Biſchofe
von London confirmirt, und communicirte mit der
Koͤniglichen Familie am folgenden Tage.

Das Jrlaͤndiſche Parlement wird am Montage zu-
ſammenkommen, um 2 oder 3 Tage Sitzung zu halten.
Der Statthalter wird dann im Namen des Koͤnigs
die Zuſtimmung zu verſchiedenen fertig liegender Bills
geben, und darauf das Parlement mit einer Rede vom
Throne prorogiren. Wenige Tage darauf wird, wie
es heißt, die Proclamation zur Aufhebung des alten
und Wiedererwaͤhlung eines neuen Parlements er-
gehen.

Briefe von der Jnſel Barbados, die vom 26ſten
Februar datirt ſind, melden, daß die Witterung dorten
eine lange Zeit ungemein angenehm und guͤnſtig gewe-
ſen, ſo daß man einer reichlichen Zucker- und Baum-
wollen-Erndte entgegen ſehe.

Lord Gordon hat eine neue Bittſchrift oder Memo-
rial aus Newgate an die Franzoͤſiſche Nationalverſamm-
lung abgehen laſſen. Er ſoll ſeiner bisherigen Woh-
nung und ſeines eingezogenen Aufenthalts ſo muͤde
ſeyn, daß er alles Moͤgliche thut, um in Freyheit zu
kommen, womit es ihm doch gewiß ſobald nicht gelin-
gen wird.

Dem fuͤr wahnwitzig gehaltenen Lieutenant Frith,
der mit einem Stein nach dem Wagen des Koͤnigs
warf, iſt die Anklage, darinn er des Hochverraths be-
ſchuldiget wird, zugeſtellet worden, um ſeine Verant-
wortung darauf zu machen, weil ſein Verhoͤr in der
Old-Baily naͤchſtens vorkommen wird.

Die Univerſitaͤt Cambridge hat unter den gewoͤhn-
lichen jaͤhrlichen Aufgaben zu Lateiniſchen Preisſchrif-
ten, die folgende den aͤltern Baccalauren der freyen
Kuͤnſte zu bearbeiten aufgegeben: Wird die Revo-
lution in Frankreich, Großbritannien mehr Vortheil
oder Nachtheil bringen? Herr Pitt bringt die Feyer-
tage zu Cambridge zu.

Die Tobackshaͤndler und Fabrikanten haben eine
Committee zur Betreibung der Widerrufung der ihnen
ſo widrigen Parlementsacte laͤngſtens niedergeſetzt,
und dieſe hat die Ausſage der Zeugen an der Bar des
[Spaltenumbruch] Unterhauſes drucken laſſen. Jm Vorberichte zu der-
ſelben heißt es: “Wir fordern jeden ehrlichen und
uneingenommenen Mann auf, nach Durchleſung dieſer
Ausſagen zu entſcheiden ob wir nicht Recht haben, zu
behaupten, daß dieſe Acte wegen der Tobacks Acciſe,
ſowol in den Grundſaͤtzen, darauf ſie gebauet iſt, als
auch in den Anordnungen, die man auf dieſelben gruͤn-
det, aͤußerſt unterdruͤckend ſey? Sie iſt dem ehrlichen
Handelsmanne nachtheilig, und ſetzt ihn in große Ver-
legenheiten; ſie befoͤrdert den Schleichhandel, und
wird zuletzt den Fabrikanten aus dem Reiche vertrei-
ben.” Nichts deſtoweniger wird Herr Pitt wol Mit-
tel wiſſen, um ſeine den Finanzen ſo vortheilhaften
Acte zu behaupten. Er wird gleich nach den Feyer-
tagen die Berechnung der Einkuͤnfte, ſeitdem die Acte
wirkſam geweſen, dem Unterhauſe vorlegen, und es
beweiſen, daß die Abgaben vom Toback in gleichen
Zeitraͤumen, ſeitdem ſie unter die Acciſe gekommen,
beynahe doppelt ſo viel als zuvor einbringen; daß die
Fabriken ſich weder vermindert, noch die Menge des
verarbeiteten Tobacks abgenommen, und daß die To-
backshaͤndler und Fabrikanten bloß darum ſo ungehal-
ten ſind, weil ſie durch allerhand Betruͤgereyen, deren
ſie ſich zuvor ſchuldig machten, nicht ſo geſchwinde
reich werden koͤnnen als ſonſten.

Am Sonnabend iſt der Grundſtein zu einem neuen
Opernhauſe am Heumarkt, da wo das alte abge-
brannte geſtanden, mit großen Feyerlichkeiten gelegt
worden. Mehrere T[a]uſende von Zuſchauern, darun-
ter eine Menge Vornehme, und Leute vom Stande
waren, hatten ſich dabey verſammlet. Der Graf von
Buckingham legte den Grundſtein, und breitete den
Kalk mit einer ſilbernen Mauerkelle unter demſelben
aus.

Auf der Jnſel Jerſey hat man neulich einen alten
Druiden-Tempel unter einem Huͤgel entdeckt, der
durch die Kunſt als ein alter Begraͤbniß-Huͤgel aufge-
worfen war. General Conway, der Gouverneur, hat
den Eingang durch die Miliz von St. Hilier eroͤffnen
laſſen. Man glaubt, die Druiden haben den Eingang
ſo verſteckt, damit die Roͤmer ihren Tempel nicht
finden, und ihn entheiligen moͤchten.


Jn voriger Nacht ſind 3 Stafetten aus den Nieder-
landen hier durchgegangen. Es ſollen daſelbſt ſehr wich-
tige Dinge vorgefallen ſeyn, auf deren naͤhern Entwicke-
lung man hier mit Begierde wartet.


Es hat ſich hier das Geruͤcht verbreitet, daß in Bruͤſſel
ein neuer und allgemeiner Aufſtand ausgebrochen ſey,
wozu die Gefangennehmung des Generals von der Meerſch
und die Anſtellung eines auslaͤndiſchen Generals, des
Herrn von Schoͤnfeld, zum Obercommando uͤber die
Armee, Gelegenheit gegeben haben ſoll. Es geht eine
Stafette nach der andern hier durch.


Auf Befehl des Congreſſes iſt folgende Erklaͤrung
oͤffentlich bekannt gemacht worden: “Da oͤffentlich
ausgeſtreuet wird, als waͤren mit auswaͤrtigen Maͤch-
ten Vertraͤge oder Verhandlungen gemacht worden,
die der Freyheit oder den Rechten der Republik, oder
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[[3]/0003] ausgeſtellt, der beſchuldigt wird, daß er dieſe Veſtung den Ruſſen auf eine niedertraͤchtige Art uͤbergeben habe. Caſab-Baihi-Jsmail-Pacha, Seraskier und Gouverneur von Bender, der eben dieſes Verbrechens beſchuldigt wird, iſt ſeiner Guͤter und ſeiner Roßſchweife beraubt, und nach Tenedos verwieſen worden. Schreiben aus London, vom 6 April. (Ueber Oſtende. Die Brieſe vom 9ten fehlen.) Der Landgraf von Heſſen-Caſſel iſt hier, nebſt ſeiner Gemahlinn, angekommen, und der Koͤnig hat Befehl zu einem Lever gegeben, der am Mittewochen zu St. James gehalten werden ſoll, um dieſe vornehmen Gaͤſte zu empfangen. Die Koͤniginn hat große Cour bey Hofe zu eben der Abſicht auf den Donnerſtag an- geordnet. Jhre Majeſtaͤten wohnten, nebſt der aͤlteſten Prin- zeßinn und dem Prinzen von Wallis, dem Gottesdienſt am erſten Oſtertage in der Biſchoͤflichen Hofkapelle zu St. James bey, und empfiengen insgeſammt das heilige Aberdmahl. Die Prinzeßinn Sophia, Tochter des Herzogs von Glouceſter, ward am Sonnabend von dem Biſchofe von London confirmirt, und communicirte mit der Koͤniglichen Familie am folgenden Tage. Das Jrlaͤndiſche Parlement wird am Montage zu- ſammenkommen, um 2 oder 3 Tage Sitzung zu halten. Der Statthalter wird dann im Namen des Koͤnigs die Zuſtimmung zu verſchiedenen fertig liegender Bills geben, und darauf das Parlement mit einer Rede vom Throne prorogiren. Wenige Tage darauf wird, wie es heißt, die Proclamation zur Aufhebung des alten und Wiedererwaͤhlung eines neuen Parlements er- gehen. Briefe von der Jnſel Barbados, die vom 26ſten Februar datirt ſind, melden, daß die Witterung dorten eine lange Zeit ungemein angenehm und guͤnſtig gewe- ſen, ſo daß man einer reichlichen Zucker- und Baum- wollen-Erndte entgegen ſehe. Lord Gordon hat eine neue Bittſchrift oder Memo- rial aus Newgate an die Franzoͤſiſche Nationalverſamm- lung abgehen laſſen. Er ſoll ſeiner bisherigen Woh- nung und ſeines eingezogenen Aufenthalts ſo muͤde ſeyn, daß er alles Moͤgliche thut, um in Freyheit zu kommen, womit es ihm doch gewiß ſobald nicht gelin- gen wird. Dem fuͤr wahnwitzig gehaltenen Lieutenant Frith, der mit einem Stein nach dem Wagen des Koͤnigs warf, iſt die Anklage, darinn er des Hochverraths be- ſchuldiget wird, zugeſtellet worden, um ſeine Verant- wortung darauf zu machen, weil ſein Verhoͤr in der Old-Baily naͤchſtens vorkommen wird. Die Univerſitaͤt Cambridge hat unter den gewoͤhn- lichen jaͤhrlichen Aufgaben zu Lateiniſchen Preisſchrif- ten, die folgende den aͤltern Baccalauren der freyen Kuͤnſte zu bearbeiten aufgegeben: Wird die Revo- lution in Frankreich, Großbritannien mehr Vortheil oder Nachtheil bringen? Herr Pitt bringt die Feyer- tage zu Cambridge zu. Die Tobackshaͤndler und Fabrikanten haben eine Committee zur Betreibung der Widerrufung der ihnen ſo widrigen Parlementsacte laͤngſtens niedergeſetzt, und dieſe hat die Ausſage der Zeugen an der Bar des Unterhauſes drucken laſſen. Jm Vorberichte zu der- ſelben heißt es: “Wir fordern jeden ehrlichen und uneingenommenen Mann auf, nach Durchleſung dieſer Ausſagen zu entſcheiden ob wir nicht Recht haben, zu behaupten, daß dieſe Acte wegen der Tobacks Acciſe, ſowol in den Grundſaͤtzen, darauf ſie gebauet iſt, als auch in den Anordnungen, die man auf dieſelben gruͤn- det, aͤußerſt unterdruͤckend ſey? Sie iſt dem ehrlichen Handelsmanne nachtheilig, und ſetzt ihn in große Ver- legenheiten; ſie befoͤrdert den Schleichhandel, und wird zuletzt den Fabrikanten aus dem Reiche vertrei- ben.” Nichts deſtoweniger wird Herr Pitt wol Mit- tel wiſſen, um ſeine den Finanzen ſo vortheilhaften Acte zu behaupten. Er wird gleich nach den Feyer- tagen die Berechnung der Einkuͤnfte, ſeitdem die Acte wirkſam geweſen, dem Unterhauſe vorlegen, und es beweiſen, daß die Abgaben vom Toback in gleichen Zeitraͤumen, ſeitdem ſie unter die Acciſe gekommen, beynahe doppelt ſo viel als zuvor einbringen; daß die Fabriken ſich weder vermindert, noch die Menge des verarbeiteten Tobacks abgenommen, und daß die To- backshaͤndler und Fabrikanten bloß darum ſo ungehal- ten ſind, weil ſie durch allerhand Betruͤgereyen, deren ſie ſich zuvor ſchuldig machten, nicht ſo geſchwinde reich werden koͤnnen als ſonſten. Am Sonnabend iſt der Grundſtein zu einem neuen Opernhauſe am Heumarkt, da wo das alte abge- brannte geſtanden, mit großen Feyerlichkeiten gelegt worden. Mehrere Tauſende von Zuſchauern, darun- ter eine Menge Vornehme, und Leute vom Stande waren, hatten ſich dabey verſammlet. Der Graf von Buckingham legte den Grundſtein, und breitete den Kalk mit einer ſilbernen Mauerkelle unter demſelben aus. Auf der Jnſel Jerſey hat man neulich einen alten Druiden-Tempel unter einem Huͤgel entdeckt, der durch die Kunſt als ein alter Begraͤbniß-Huͤgel aufge- worfen war. General Conway, der Gouverneur, hat den Eingang durch die Miliz von St. Hilier eroͤffnen laſſen. Man glaubt, die Druiden haben den Eingang ſo verſteckt, damit die Roͤmer ihren Tempel nicht finden, und ihn entheiligen moͤchten. Lippſtadt, den 9 April. Jn voriger Nacht ſind 3 Stafetten aus den Nieder- landen hier durchgegangen. Es ſollen daſelbſt ſehr wich- tige Dinge vorgefallen ſeyn, auf deren naͤhern Entwicke- lung man hier mit Begierde wartet. Aachen, den 12 April. Es hat ſich hier das Geruͤcht verbreitet, daß in Bruͤſſel ein neuer und allgemeiner Aufſtand ausgebrochen ſey, wozu die Gefangennehmung des Generals von der Meerſch und die Anſtellung eines auslaͤndiſchen Generals, des Herrn von Schoͤnfeld, zum Obercommando uͤber die Armee, Gelegenheit gegeben haben ſoll. Es geht eine Stafette nach der andern hier durch. Bruͤſſel, den 8 April. Auf Befehl des Congreſſes iſt folgende Erklaͤrung oͤffentlich bekannt gemacht worden: “Da oͤffentlich ausgeſtreuet wird, als waͤren mit auswaͤrtigen Maͤch- ten Vertraͤge oder Verhandlungen gemacht worden, die der Freyheit oder den Rechten der Republik, oder der verbuͤndeten Provinzen zuwider liefen; ſo erklaͤret

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Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz: Bereitstellung der Texttranskription. (2014-07-07T10:32:49Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 62, Hamburg, 17. April 1790, S. [3]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_621704_1790/3>, abgerufen am 14.11.2018.