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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 66, Hamburg, 24. April 1790.

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[Spaltenumbruch]
Meuseli, J. G., über Kayser Joseph den Zweyten. Einige
Vorlesungen, gr.
8.
Mosheimii, Jo. Laur. a, Beghardis et Beguinibus Com-
mentarius. Fragmentum ex ipso Ms. suct. edidit,
duplici appendice complur. diplomatum varietate
lectionis, notis aliis, et indice necessaria locupletavit.
ge. Heinr. Martini. 8. maj.
Niemeyers, A. H. Timotheus, zur Erweckung und
Beförderung der Andacht nachdenkender Christen.
3te Abtheilung, gr. 8.
Desselben Buchs, 3 Abtheilungen. Wohlfeile Aus-
gabe, kl. 8.
Polibii Historiarum quidquid superest graeca ad codd.
Mß. fidem recensuit et annotationibus doctrum viro-
rum fuisque illastravit latinam G. Casauboni versionem
secundum probationes, lectiones passim reformavit
J. Schweighaeuser. Vol. III & IV. 8. maj.
Ringeltaubens, Gottl., Uebersetzung der Psalmen,
mit best. Rücksicht auf ihre Einheit und die verwand-
ten morgenländ. Sprachen. 1ster Theil, welcher
den 1sten bis 50sten Psalm enthält. gr. 8.
Tausend und eine Viertelstunde. Tartarische Erzäh-
lungen. A. d. Franz. neu übersetzt. 8.
Weddigens, P. F., historisch-geographisch-statistische
Beschreibung der Graffchaft Ravensberg in West-
phalen. Aus beglaubten Urkunden, Kammerregi-
straturen, und andern theils gedruckten theils unge-
druckten Nachrichten. 2 Bände mit Kupfern und
eine Charte, gr. 8.
Zimmermann, des Ritters von, Fragmente über Frie-
drich den Großen, zur Geschichte seines Lebens,
seiner Regierung und seines Characters. 3 Bände,
800.
Dasselbe Buch, 3 Bände, auf Holländ. Royalpapier.



Litterairische Anzeige.

Schon längst hat man von dem Herrn Francheville
eine Französische Uebersetzung von dem vortrefflichen
Jtalienischen Werke des Galeazzo Gualdo Priorato,
betitelt: Die letzten Feldzüge und Staats-Unter-
handlungen Gustav Adolpfs.
Der reichhaltige Jn-
halt dieses Werks erregt nicht allein bey jedem Histo-
riker und Militairperson, sondern wegen der Gemein-
nützigkeit für beynahe jede Classe, den ausrichtigen
Wunsch, gleichfalls ins Deutsche übersetzt zu werden;
sobald es die Zeit und die Größe des Werks erlauben,
wird daher eine Uebersetzung davon in 2 bis 3. Octav-
Bänden erscheinen. Man wird sich gleichfalls bemü-
hen, die vortrefflichen der Französischen Uebersetzung
beygesügten Plane der Schlachten von Lützen und
Breitenfeld, u. a. m. dieser Uebersetzung mitzutheilen,
welches dem Publicum hiemit zur Nachricht dienet.




Bey J. N. Volckmann, im Zeitungsladen am
Schaarthor, ist zu haben: Journal von Berlin; her-
ausgegeben vom Herrn Kriegsrath Cranz, 1stes Stück.
Berlin 1787. nebst dessen Fortsetzung, unter dem Titel:
Vorbereitung auf die Erscheinung meiner Beyträge zur
Geschichte des laufenden Zeitalters, oder des Journals
von Berlin, 2tes Heft. Berlin 1790. Auch wird da-
selbst Bestellungen, sowol Subscription als Pränume-
ration, angenommen. Der Preis für jedes Heft ist
1 Mk. hiesiges Courant.


[Spaltenumbruch]

Jn der Neustädter Fuhlentwiete, in Nr. 7. ist eine
große Etage mit 2 Stuben, einer Kammer, geräumi-
ger Vorplatz und Küche, auf Himmelfahrt zu vermie-
then; auch kann ebenfalls, wenn jemand wollte, Haus-
Nahrung treiben, die Hausdiehle und eine Stube
dabey auf der Diehle eingeräumet werden, auch ist
hinten eine Winde, Waaren aufzubringen. Nähere
Nachricht bey dem Bewohner des Hauses.




Es werden hiedurch alle und jede, welche an des vor eini-
ger Zeit allhier bey dem Dombürger und Töpfermeister,
Reich, verstorbenen Töpfergefellen, Christoph Schultz, Ver-
lassenschaft ex quocunque capite eine rechtliche Ansprache
zu haben vermeynen sollten, vorgeladen, sich binnen nun
und 6 Monaten, und zwar auf den 20sten August alten
Styls d. J. mit ihren Ansprüchen bey dem Dom-Vogteylichen
Gerichte zu melden, mit der Verwarnung, daß sie nach Ab-
lauf dieses Termins ferner nicht gehört, sondern auf immer
präcludiret seyn werden.


C. A. Hoffmann, Schloßvoat.   



Citatio Edictalis.

Eindeck. Wir Bürgermeister und Rath der Stadt Einbeck
geben hiermit zu vernehmen: Nachdem die bey der Verthei-
lung des Nachlasses des 1770 ohne Testament allhier verstor-
benen Oberamtmanns, Johann Conrad Rettberg, für des-
selben damals abwesenden und bereits seit 1753 abwesend
gewesenen Sohn, Rudolph August, ausgesetzte Erbportion
bisher von einem für ihn bestellt gewesenen Curatore admi-
nistriret worden, die übrigen Miterben aber in einem auf
den Beweis des Todes des Abwesenden gerichteten Verfahren
so viel erwiesen und dargethan haben, daß mittelst eines un-
term 3ten August v. J. eröffneten, und von dem gegenseiti-
gen Curatore absentis als rechtskräftig anerkannten Urtheils
erkannt worden, daß der Verschollene für bereits im Julius
1759, und mithin als lange vor seinem Vater verstorben
anzunehmen, mithin die bisherige Curatel aufzuheben, und
die darunter befangen gewesene Erbportion unter den übri-
gen Erben zu vertheilen sey, diese auch gedachte Erbportion,
als eine ihnen zugewachsene Portionem vacanoem, und völlig
als ein Residuum der Verlassenschaft weyl. Oberammtmanns,
Johann Conrad Rettberg, bereits unter sich getheilet, dabey
aber, und um sich dadurch von derjenigen Caution wieder zu
befreyen, welche sie dem Gerichte wegen der Anfange in An-
sehung jener vacanten Erbportion verbetenen Auslassung
einer Edictal-Citation machen müssen, gegenwärtig annoch
um Auslassung derselben nachgesucht haben; Als citiren
und laden wir demnach alle und jede, welche an gedachtem
für weyl. Rudolph August Rettberg ausgesetzt gewesenen
Theile der Verlassenschaft seines erst nach ihm verstorbenen
Vaters, weyl. Oberamtmanns, Johann Conrad Rettberg,
auf irgend eine Weise und aus einem rechtlichen Grunde An-
sprüche machen zu können vermeynen sollten, zu deren An-
gabe und Klarmachung auf den 1sten Junii, als den Dienstag
nach dem Dreyeinigkeitsfiste, edictaliter, und zwar unter der
Verwarnung hiermit vor, daß alle diejenigen, welche ihre
Ansprüche an gedachtem Theile des Nachlasses weyl. Ober-
Amtmanns Rettberg in deregtem Termino, am besagten
Tage, des Morgens, auf hiesigem Rathhause nicht angeben
und klar machen werden, damit sodann nicht weiter gehöret
werden, und auf immer damit abgewiesen seyn sollen.


Bürgermeister und Rath.
C. F. Wiesen.   



Jn Sachen des Stadt-Secretairs Vocke, zu Ratzeburg, qua
Mandatarii
der hinterbliebenen Wittwe des hieselbst verstorbe-
nen Doctoris und Land-Phystei-Rust, gebohrne Denecken,
jetzt verehelichten Oetting, zu Gommern, Provocanten an
einen, entgegen und wider alle diejenigen, welche an das der
gedachten verehelichten Oetting, zu Gommern, zuständige auf
dem Domhofe hieselbst belegene Wohnhaus, sammt Zubehör,
aus irgend einem Grunde Ansprache und Forderungen zu
haben vermeynen, Provoraten am andern Theil, in puncto
Liquidationis,
geben

Wir Adolph Friedrich, von Gottes Gnaden Herzog zu
Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Schwerin und Ratze-

[Spaltenumbruch]
Meuſeli, J. G., über Kayſer Joſeph den Zweyten. Einige
Vorleſungen, gr.
8.
Mosheimii, Jo. Laur. a, Beghardis et Beguinibus Com-
mentarius. Fragmentum ex ipſo Ms. suct. edidit,
duplici appendice complur. diplomatum varietate
lectionis, notis aliis, et indice neceſſaria locupletavit.
ge. Heinr. Martini. 8. maj.
Niemeyers, A. H. Timotheus, zur Erweckung und
Befoͤrderung der Andacht nachdenkender Chriſten.
3te Abtheilung, gr. 8.
Deſſelben Buchs, 3 Abtheilungen. Wohlfeile Aus-
gabe, kl. 8.
Polibii Hiſtoriarum quidquid ſupereſt græca ad codd.
Mß. fidem recenſuit et annotationibus doctrum viro-
rum fuisque illaſtravit latinam G. Caſauboni verſionem
ſecundum probationes, lectiones paſſim reformavit
J. Schweighæuſer. Vol. III & IV. 8. maj.
Ringeltaubens, Gottl., Ueberſetzung der Pſalmen,
mit beſt. Ruͤckſicht auf ihre Einheit und die verwand-
ten morgenlaͤnd. Sprachen. 1ſter Theil, welcher
den 1ſten bis 50ſten Pſalm enthaͤlt. gr. 8.
Tauſend und eine Viertelſtunde. Tartariſche Erzaͤh-
lungen. A. d. Franz. neu uͤberſetzt. 8.
Weddigens, P. F., hiſtoriſch-geographiſch-ſtatiſtiſche
Beſchreibung der Graffchaft Ravensberg in Weſt-
phalen. Aus beglaubten Urkunden, Kammerregi-
ſtraturen, und andern theils gedruckten theils unge-
druckten Nachrichten. 2 Baͤnde mit Kupfern und
eine Charte, gr. 8.
Zimmermann, des Ritters von, Fragmente uͤber Frie-
drich den Großen, zur Geſchichte ſeines Lebens,
ſeiner Regierung und ſeines Characters. 3 Baͤnde,
800.
Daſſelbe Buch, 3 Baͤnde, auf Hollaͤnd. Royalpapier.



Litterairiſche Anzeige.

Schon laͤngſt hat man von dem Herrn Francheville
eine Franzoͤſiſche Ueberſetzung von dem vortrefflichen
Jtalieniſchen Werke des Galeazzo Gualdo Priorato,
betitelt: Die letzten Feldzuͤge und Staats-Unter-
handlungen Guſtav Adolpfs.
Der reichhaltige Jn-
halt dieſes Werks erregt nicht allein bey jedem Hiſto-
riker und Militairperſon, ſondern wegen der Gemein-
nuͤtzigkeit fuͤr beynahe jede Claſſe, den auſrichtigen
Wunſch, gleichfalls ins Deutſche uͤberſetzt zu werden;
ſobald es die Zeit und die Groͤße des Werks erlauben,
wird daher eine Ueberſetzung davon in 2 bis 3. Octav-
Baͤnden erſcheinen. Man wird ſich gleichfalls bemuͤ-
hen, die vortrefflichen der Franzoͤſiſchen Ueberſetzung
beygeſuͤgten Plane der Schlachten von Luͤtzen und
Breitenfeld, u. a. m. dieſer Ueberſetzung mitzutheilen,
welches dem Publicum hiemit zur Nachricht dienet.




Bey J. N. Volckmann, im Zeitungsladen am
Schaarthor, iſt zu haben: Journal von Berlin; her-
ausgegeben vom Herrn Kriegsrath Cranz, 1ſtes Stuͤck.
Berlin 1787. nebſt deſſen Fortſetzung, unter dem Titel:
Vorbereitung auf die Erſcheinung meiner Beytraͤge zur
Geſchichte des laufenden Zeitalters, oder des Journals
von Berlin, 2tes Heft. Berlin 1790. Auch wird da-
ſelbſt Beſtellungen, ſowol Subſcription als Praͤnume-
ration, angenommen. Der Preis fuͤr jedes Heft iſt
1 Mk. hieſiges Courant.


[Spaltenumbruch]

Jn der Neuſtaͤdter Fuhlentwiete, in Nr. 7. iſt eine
große Etage mit 2 Stuben, einer Kammer, geraͤumi-
ger Vorplatz und Kuͤche, auf Himmelfahrt zu vermie-
then; auch kann ebenfalls, wenn jemand wollte, Haus-
Nahrung treiben, die Hausdiehle und eine Stube
dabey auf der Diehle eingeraͤumet werden, auch iſt
hinten eine Winde, Waaren aufzubringen. Naͤhere
Nachricht bey dem Bewohner des Hauſes.




Es werden hiedurch alle und jede, welche an des vor eini-
ger Zeit allhier bey dem Dombuͤrger und Toͤpfermeiſter,
Reich, verſtorbenen Toͤpfergefellen, Chriſtoph Schultz, Ver-
laſſenſchaft ex quocunque capite eine rechtliche Anſprache
zu haben vermeynen ſollten, vorgeladen, ſich binnen nun
und 6 Monaten, und zwar auf den 20ſten Auguſt alten
Styls d. J. mit ihren Anſpruͤchen bey dem Dom-Vogteylichen
Gerichte zu melden, mit der Verwarnung, daß ſie nach Ab-
lauf dieſes Termins ferner nicht gehoͤrt, ſondern auf immer
praͤcludiret ſeyn werden.


C. A. Hoffmann, Schloßvoat.   



Citatio Edictalis.

Eindeck. Wir Buͤrgermeiſter und Rath der Stadt Einbeck
geben hiermit zu vernehmen: Nachdem die bey der Verthei-
lung des Nachlaſſes des 1770 ohne Teſtament allhier verſtor-
benen Oberamtmanns, Johann Conrad Rettberg, fuͤr deſ-
ſelben damals abweſenden und bereits ſeit 1753 abweſend
geweſenen Sohn, Rudolph Auguſt, ausgeſetzte Erbportion
bisher von einem fuͤr ihn beſtellt geweſenen Curatore admi-
niſtriret worden, die uͤbrigen Miterben aber in einem auf
den Beweis des Todes des Abweſenden gerichteten Verfahren
ſo viel erwieſen und dargethan haben, daß mittelſt eines un-
term 3ten Auguſt v. J. eroͤffneten, und von dem gegenſeiti-
gen Curatore abſentis als rechtskraͤftig anerkannten Urtheils
erkannt worden, daß der Verſchollene fuͤr bereits im Julius
1759, und mithin als lange vor ſeinem Vater verſtorben
anzunehmen, mithin die bisherige Curatel aufzuheben, und
die darunter befangen geweſene Erbportion unter den uͤbri-
gen Erben zu vertheilen ſey, dieſe auch gedachte Erbportion,
als eine ihnen zugewachſene Portionem vacanœm, und voͤllig
als ein Reſiduum der Verlaſſenſchaft weyl. Oberammtmanns,
Johann Conrad Rettberg, bereits unter ſich getheilet, dabey
aber, und um ſich dadurch von derjenigen Caution wieder zu
befreyen, welche ſie dem Gerichte wegen der Anfange in An-
ſehung jener vacanten Erbportion verbetenen Auslaſſung
einer Edictal-Citation machen muͤſſen, gegenwaͤrtig annoch
um Auslaſſung derſelben nachgeſucht haben; Als citiren
und laden wir demnach alle und jede, welche an gedachtem
fuͤr weyl. Rudolph Auguſt Rettberg ausgeſetzt geweſenen
Theile der Verlaſſenſchaft ſeines erſt nach ihm verſtorbenen
Vaters, weyl. Oberamtmanns, Johann Conrad Rettberg,
auf irgend eine Weiſe und aus einem rechtlichen Grunde An-
ſpruͤche machen zu koͤnnen vermeynen ſollten, zu deren An-
gabe und Klarmachung auf den 1ſten Junii, als den Dienſtag
nach dem Dreyeinigkeitsfiſte, edictaliter, und zwar unter der
Verwarnung hiermit vor, daß alle diejenigen, welche ihre
Anſpruͤche an gedachtem Theile des Nachlaſſes weyl. Ober-
Amtmanns Rettberg in deregtem Termino, am beſagten
Tage, des Morgens, auf hieſigem Rathhauſe nicht angeben
und klar machen werden, damit ſodann nicht weiter gehoͤret
werden, und auf immer damit abgewieſen ſeyn ſollen.


Buͤrgermeiſter und Rath.
C. F. Wieſen.   



Jn Sachen des Stadt-Secretairs Vocke, zu Ratzeburg, qua
Mandatarii
der hinterbliebenen Wittwe des hieſelbſt verſtorbe-
nen Doctoris und Land-Phyſtei-Ruſt, gebohrne Denecken,
jetzt verehelichten Oetting, zu Gommern, Provocanten an
einen, entgegen und wider alle diejenigen, welche an das der
gedachten verehelichten Oetting, zu Gommern, zuſtändige auf
dem Domhofe hieſelbſt belegene Wohnhaus, ſammt Zubehör,
aus irgend einem Grunde Anſprache und Forderungen zu
haben vermeynen, Provoraten am andern Theil, in puncto
Liquidationis,
geben

Wir Adolph Friedrich, von Gottes Gnaden Herzog zu
Mecklenburg, Fürſt zu Wenden, Schwerin und Ratze-

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[[7]/0007] Meuſeli, J. G., über Kayſer Joſeph den Zweyten. Einige Vorleſungen, gr. 8. Mosheimii, Jo. Laur. a, Beghardis et Beguinibus Com- mentarius. Fragmentum ex ipſo Ms. suct. edidit, duplici appendice complur. diplomatum varietate lectionis, notis aliis, et indice neceſſaria locupletavit. ge. Heinr. Martini. 8. maj. Niemeyers, A. H. Timotheus, zur Erweckung und Befoͤrderung der Andacht nachdenkender Chriſten. 3te Abtheilung, gr. 8. Deſſelben Buchs, 3 Abtheilungen. Wohlfeile Aus- gabe, kl. 8. Polibii Hiſtoriarum quidquid ſupereſt græca ad codd. Mß. fidem recenſuit et annotationibus doctrum viro- rum fuisque illaſtravit latinam G. Caſauboni verſionem ſecundum probationes, lectiones paſſim reformavit J. Schweighæuſer. Vol. III & IV. 8. maj. Ringeltaubens, Gottl., Ueberſetzung der Pſalmen, mit beſt. Ruͤckſicht auf ihre Einheit und die verwand- ten morgenlaͤnd. Sprachen. 1ſter Theil, welcher den 1ſten bis 50ſten Pſalm enthaͤlt. gr. 8. Tauſend und eine Viertelſtunde. Tartariſche Erzaͤh- lungen. A. d. Franz. neu uͤberſetzt. 8. Weddigens, P. F., hiſtoriſch-geographiſch-ſtatiſtiſche Beſchreibung der Graffchaft Ravensberg in Weſt- phalen. Aus beglaubten Urkunden, Kammerregi- ſtraturen, und andern theils gedruckten theils unge- druckten Nachrichten. 2 Baͤnde mit Kupfern und eine Charte, gr. 8. Zimmermann, des Ritters von, Fragmente uͤber Frie- drich den Großen, zur Geſchichte ſeines Lebens, ſeiner Regierung und ſeines Characters. 3 Baͤnde, 800. Daſſelbe Buch, 3 Baͤnde, auf Hollaͤnd. Royalpapier. Litterairiſche Anzeige. Schon laͤngſt hat man von dem Herrn Francheville eine Franzoͤſiſche Ueberſetzung von dem vortrefflichen Jtalieniſchen Werke des Galeazzo Gualdo Priorato, betitelt: Die letzten Feldzuͤge und Staats-Unter- handlungen Guſtav Adolpfs. Der reichhaltige Jn- halt dieſes Werks erregt nicht allein bey jedem Hiſto- riker und Militairperſon, ſondern wegen der Gemein- nuͤtzigkeit fuͤr beynahe jede Claſſe, den auſrichtigen Wunſch, gleichfalls ins Deutſche uͤberſetzt zu werden; ſobald es die Zeit und die Groͤße des Werks erlauben, wird daher eine Ueberſetzung davon in 2 bis 3. Octav- Baͤnden erſcheinen. Man wird ſich gleichfalls bemuͤ- hen, die vortrefflichen der Franzoͤſiſchen Ueberſetzung beygeſuͤgten Plane der Schlachten von Luͤtzen und Breitenfeld, u. a. m. dieſer Ueberſetzung mitzutheilen, welches dem Publicum hiemit zur Nachricht dienet. Bey J. N. Volckmann, im Zeitungsladen am Schaarthor, iſt zu haben: Journal von Berlin; her- ausgegeben vom Herrn Kriegsrath Cranz, 1ſtes Stuͤck. Berlin 1787. nebſt deſſen Fortſetzung, unter dem Titel: Vorbereitung auf die Erſcheinung meiner Beytraͤge zur Geſchichte des laufenden Zeitalters, oder des Journals von Berlin, 2tes Heft. Berlin 1790. Auch wird da- ſelbſt Beſtellungen, ſowol Subſcription als Praͤnume- ration, angenommen. Der Preis fuͤr jedes Heft iſt 1 Mk. hieſiges Courant. Jn der Neuſtaͤdter Fuhlentwiete, in Nr. 7. iſt eine große Etage mit 2 Stuben, einer Kammer, geraͤumi- ger Vorplatz und Kuͤche, auf Himmelfahrt zu vermie- then; auch kann ebenfalls, wenn jemand wollte, Haus- Nahrung treiben, die Hausdiehle und eine Stube dabey auf der Diehle eingeraͤumet werden, auch iſt hinten eine Winde, Waaren aufzubringen. Naͤhere Nachricht bey dem Bewohner des Hauſes. Es werden hiedurch alle und jede, welche an des vor eini- ger Zeit allhier bey dem Dombuͤrger und Toͤpfermeiſter, Reich, verſtorbenen Toͤpfergefellen, Chriſtoph Schultz, Ver- laſſenſchaft ex quocunque capite eine rechtliche Anſprache zu haben vermeynen ſollten, vorgeladen, ſich binnen nun und 6 Monaten, und zwar auf den 20ſten Auguſt alten Styls d. J. mit ihren Anſpruͤchen bey dem Dom-Vogteylichen Gerichte zu melden, mit der Verwarnung, daß ſie nach Ab- lauf dieſes Termins ferner nicht gehoͤrt, ſondern auf immer praͤcludiret ſeyn werden. Dom-Vogteyliches Gericht zu Reval, den 20ſten Februar 1790. C. A. Hoffmann, Schloßvoat. Citatio Edictalis. Eindeck. Wir Buͤrgermeiſter und Rath der Stadt Einbeck geben hiermit zu vernehmen: Nachdem die bey der Verthei- lung des Nachlaſſes des 1770 ohne Teſtament allhier verſtor- benen Oberamtmanns, Johann Conrad Rettberg, fuͤr deſ- ſelben damals abweſenden und bereits ſeit 1753 abweſend geweſenen Sohn, Rudolph Auguſt, ausgeſetzte Erbportion bisher von einem fuͤr ihn beſtellt geweſenen Curatore admi- niſtriret worden, die uͤbrigen Miterben aber in einem auf den Beweis des Todes des Abweſenden gerichteten Verfahren ſo viel erwieſen und dargethan haben, daß mittelſt eines un- term 3ten Auguſt v. J. eroͤffneten, und von dem gegenſeiti- gen Curatore abſentis als rechtskraͤftig anerkannten Urtheils erkannt worden, daß der Verſchollene fuͤr bereits im Julius 1759, und mithin als lange vor ſeinem Vater verſtorben anzunehmen, mithin die bisherige Curatel aufzuheben, und die darunter befangen geweſene Erbportion unter den uͤbri- gen Erben zu vertheilen ſey, dieſe auch gedachte Erbportion, als eine ihnen zugewachſene Portionem vacanœm, und voͤllig als ein Reſiduum der Verlaſſenſchaft weyl. Oberammtmanns, Johann Conrad Rettberg, bereits unter ſich getheilet, dabey aber, und um ſich dadurch von derjenigen Caution wieder zu befreyen, welche ſie dem Gerichte wegen der Anfange in An- ſehung jener vacanten Erbportion verbetenen Auslaſſung einer Edictal-Citation machen muͤſſen, gegenwaͤrtig annoch um Auslaſſung derſelben nachgeſucht haben; Als citiren und laden wir demnach alle und jede, welche an gedachtem fuͤr weyl. Rudolph Auguſt Rettberg ausgeſetzt geweſenen Theile der Verlaſſenſchaft ſeines erſt nach ihm verſtorbenen Vaters, weyl. Oberamtmanns, Johann Conrad Rettberg, auf irgend eine Weiſe und aus einem rechtlichen Grunde An- ſpruͤche machen zu koͤnnen vermeynen ſollten, zu deren An- gabe und Klarmachung auf den 1ſten Junii, als den Dienſtag nach dem Dreyeinigkeitsfiſte, edictaliter, und zwar unter der Verwarnung hiermit vor, daß alle diejenigen, welche ihre Anſpruͤche an gedachtem Theile des Nachlaſſes weyl. Ober- Amtmanns Rettberg in deregtem Termino, am beſagten Tage, des Morgens, auf hieſigem Rathhauſe nicht angeben und klar machen werden, damit ſodann nicht weiter gehoͤret werden, und auf immer damit abgewieſen ſeyn ſollen. Sig- natum. Einbeck, den 13ten April 1790. Buͤrgermeiſter und Rath. C. F. Wieſen. Jn Sachen des Stadt-Secretairs Vocke, zu Ratzeburg, qua Mandatarii der hinterbliebenen Wittwe des hieſelbſt verſtorbe- nen Doctoris und Land-Phyſtei-Ruſt, gebohrne Denecken, jetzt verehelichten Oetting, zu Gommern, Provocanten an einen, entgegen und wider alle diejenigen, welche an das der gedachten verehelichten Oetting, zu Gommern, zuſtändige auf dem Domhofe hieſelbſt belegene Wohnhaus, ſammt Zubehör, aus irgend einem Grunde Anſprache und Forderungen zu haben vermeynen, Provoraten am andern Theil, in puncto Liquidationis, geben Wir Adolph Friedrich, von Gottes Gnaden Herzog zu Mecklenburg, Fürſt zu Wenden, Schwerin und Ratze-

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 66, Hamburg, 24. April 1790, S. [7]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_662404_1790/7>, abgerufen am 12.08.2020.