Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Heine, Heinrich: Buch der Lieder. Hamburg, 1827.

Bild:
<< vorherige Seite
XI.
Im Rhein, im heiligen Strome,
Da spiegelt sich in den Well'n,
Mit seinem großen Dome,
Das große, heilige Cöln.
Im Dom da steht ein Bildniß,
Auf goldenem Leder gemalt;
In meines Lebens Wildniß
Hat's freundlich hineingestrahlt.
Es schweben Blumen und Englein
Um unsre liebe Frau;
Die Augen, die Lippen, die Wänglein,
Die gleichen der Liebsten genau.

XI.
Im Rhein, im heiligen Strome,
Da ſpiegelt ſich in den Well'n,
Mit ſeinem großen Dome,
Das große, heilige Cöln.
Im Dom da ſteht ein Bildniß,
Auf goldenem Leder gemalt;
In meines Lebens Wildniß
Hat's freundlich hineingeſtrahlt.
Es ſchweben Blumen und Englein
Um unſre liebe Frau;
Die Augen, die Lippen, die Wänglein,
Die gleichen der Liebſten genau.

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <pb facs="#f0128" n="120"/>
        </div>
        <div n="2">
          <head> <hi rendition="#aq">XI.</hi><lb/>
          </head>
          <lg type="poem">
            <lg n="1">
              <l>Im Rhein, im heiligen Strome,</l><lb/>
              <l>Da &#x017F;piegelt &#x017F;ich in den Well'n,</l><lb/>
              <l>Mit &#x017F;einem großen Dome,</l><lb/>
              <l>Das große, heilige Cöln.</l><lb/>
            </lg>
            <lg n="2">
              <l>Im Dom da &#x017F;teht ein Bildniß,</l><lb/>
              <l>Auf goldenem Leder gemalt;</l><lb/>
              <l>In meines Lebens Wildniß</l><lb/>
              <l>Hat's freundlich hineinge&#x017F;trahlt.</l><lb/>
            </lg>
            <lg n="3">
              <l>Es &#x017F;chweben Blumen und Englein</l><lb/>
              <l>Um un&#x017F;re liebe Frau;</l><lb/>
              <l>Die Augen, die Lippen, die Wänglein,</l><lb/>
              <l>Die gleichen der Lieb&#x017F;ten genau.</l><lb/>
            </lg>
          </lg>
          <milestone rendition="#hr" unit="section"/>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[120/0128] XI. Im Rhein, im heiligen Strome, Da ſpiegelt ſich in den Well'n, Mit ſeinem großen Dome, Das große, heilige Cöln. Im Dom da ſteht ein Bildniß, Auf goldenem Leder gemalt; In meines Lebens Wildniß Hat's freundlich hineingeſtrahlt. Es ſchweben Blumen und Englein Um unſre liebe Frau; Die Augen, die Lippen, die Wänglein, Die gleichen der Liebſten genau.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde von OCR-Software automatisch erfasst und anschließend gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien von Muttersprachlern nachkontrolliert. Es wurde gemäß dem DTA-Basisformat in XML/TEI P5 kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/heine_lieder_1827
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/heine_lieder_1827/128
Zitationshilfe: Heine, Heinrich: Buch der Lieder. Hamburg, 1827, S. 120. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/heine_lieder_1827/128>, abgerufen am 25.09.2018.