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Heine, Heinrich: Buch der Lieder. Hamburg, 1827.

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XLV.
Den König Wiswamitra,
Den treibt's ohne Rast und Ruh',
Er will durch Kampf und Büßung
Erwerben Wasischtas Kuh.
O, König Wiswamitra,
O, welch ein Ochs bist du,
Daß du so viel kämpfest und büßest,
Und Alles für eine Kuh!

XLVI.
Herz, mein Herz, sey nicht beklommen,
Und ertrage dein Geschick,
Neuer Frühling giebt zurück,
Was der Winter dir genommen.
Und wie viel ist dir geblieben!
Und wie schön ist noch die Welt;
Und, mein Herz, was dir gefällt,
Alles, Alles darfst du lieben!

XLV.
Den König Wiswamitra,
Den treibt's ohne Raſt und Ruh',
Er will durch Kampf und Büßung
Erwerben Waſiſchtas Kuh.
O, König Wiswamitra,
O, welch ein Ochs biſt du,
Daß du ſo viel kämpfeſt und büßeſt,
Und Alles für eine Kuh!

XLVI.
Herz, mein Herz, ſey nicht beklommen,
Und ertrage dein Geſchick,
Neuer Frühling giebt zurück,
Was der Winter dir genommen.
Und wie viel iſt dir geblieben!
Und wie ſchön iſt noch die Welt;
Und, mein Herz, was dir gefällt,
Alles, Alles darfſt du lieben!

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[222/0230] XLV. Den König Wiswamitra, Den treibt's ohne Raſt und Ruh', Er will durch Kampf und Büßung Erwerben Waſiſchtas Kuh. O, König Wiswamitra, O, welch ein Ochs biſt du, Daß du ſo viel kämpfeſt und büßeſt, Und Alles für eine Kuh! XLVI. Herz, mein Herz, ſey nicht beklommen, Und ertrage dein Geſchick, Neuer Frühling giebt zurück, Was der Winter dir genommen. Und wie viel iſt dir geblieben! Und wie ſchön iſt noch die Welt; Und, mein Herz, was dir gefällt, Alles, Alles darfſt du lieben!

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Zitationshilfe: Heine, Heinrich: Buch der Lieder. Hamburg, 1827, S. 222. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/heine_lieder_1827/230>, abgerufen am 22.05.2019.