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Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich: Unpolitische Lieder. Bd. 1. Hamburg, 1840.

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An das geliebte Fräulein Von.
Nicht Berg' und Meere trennen mich,
Mich trennt ein Wort von dir:
Du bist von Staub und Staub bin ich --
Das trennet dich von mir.
Und sitzen magst du neben mir,
Und nahe sein um mich:
Ein Wort, es trennet mich von dir,
Und ewig fern bin ich.
Erlisch nun Sonn' und Sternenzelt
In Nacht und Nebelgraus!
Denn alle Liebe dieser Welt,
Sie löscht das Wort nicht aus.

An das geliebte Fräulein Von.
Nicht Berg' und Meere trennen mich,
Mich trennt ein Wort von dir:
Du biſt von Staub und Staub bin ich —
Das trennet dich von mir.
Und ſitzen magſt du neben mir,
Und nahe ſein um mich:
Ein Wort, es trennet mich von dir,
Und ewig fern bin ich.
Erliſch nun Sonn' und Sternenzelt
In Nacht und Nebelgraus!
Denn alle Liebe dieſer Welt,
Sie löſcht das Wort nicht aus.

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[36/0054] An das geliebte Fräulein Von. Nicht Berg' und Meere trennen mich, Mich trennt ein Wort von dir: Du biſt von Staub und Staub bin ich — Das trennet dich von mir. Und ſitzen magſt du neben mir, Und nahe ſein um mich: Ein Wort, es trennet mich von dir, Und ewig fern bin ich. Erliſch nun Sonn' und Sternenzelt In Nacht und Nebelgraus! Denn alle Liebe dieſer Welt, Sie löſcht das Wort nicht aus.

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Zitationshilfe: Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich: Unpolitische Lieder. Bd. 1. Hamburg, 1840, S. 36. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hoffmann_unpolitische01_1840/54>, abgerufen am 06.08.2020.