Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

Bild:
<< vorherige Seite

Des Adelichen Land- und Feld-Lebens
[Spaltenumbruch] schafft mehr oder weniger gegen der Sonn/ und in das ihnen
täugliche Erdreich gesetzt werden; so kan man hernach je-
dem auch mit gebührlicher Wartung desto leichter und
füglicher begegnen; weil das Beschneiden bey etlichen
eines Theils früher/ bey Theils aber später/ etliche kür-
tzer/ etliche länger zu lassen/ wie auch das Hauen und
andere Arbeiten fürzunehmen; welches/ wann alles
vermischt ist/ nicht seyn kan/ also offt eines des andern
entgelten/ und der Hausherr deßwegen in Schaden
kommen muß/ und der unwissende Hauer/ ehe er die
Blätter sihet/ eine Art vor der andern nicht unterschei-
den mag/ als wann sie ordentlich eingetheilet seyn.

So ist auch dieser Nutzen davon zu nehmen/ daß
wann einerley Sorten beysammen stehen/ sie auch zu
gleicher Weile zeitigen/ und miteinander können abge-
lesen seyn/ da man/ wann sie untermengt sind/ offt das
Unzeitige mit dem Zeitigen abreisst/ und also den gantzen
Wein verderbt/ man kan auch die besondere Arten
sonderlich pressen/ und in Fässer giessen/ dardurch der
Geschmach/ die Farb und Dauerhafftigkeit befördert
wird/ so von der unordentlichen Mischung nicht zu er-
warten/ sonderlich ists gut/ daß die schwartzen Wein-
stöcke ihren absonderlichen Stand haben; hüten soll
man sich/ einige Bäume in die Weinberge zu bringen/
denn einmal ist gewiß/ daß ihnen aller Schatten schäd-
lich ist/ ausser der von ihres Herrn Cörper auf sie fället/
und wann man ja glaubt/ man könne ohne Bäume
nicht seyn/ muß man die jenigen einpflantzen/ die am
aller wenigsten schädlich seynd/ als Pfersich/ Mandel/
Zwetschen und Mandel-Bäume/ doch nicht zu dick/ und
meistes gegen Mitternacht/ wo sie die Sonnen nicht viel
aufhalten mögen.

Jn Jtalien und Piemont/ werden die meisten
Weinstöck hoch auf Bäume gezigelt/ so aber in Oester-
reich nicht bräuchig; da werden allein die nidern Stö-
cke in die Weinberge ausgesetzt/ und mit Wartung und
Pfälen versehen; und diese geben/ nach Columellae
und de Serres Meinung/ das beste Gewächse. Bey
den Häusern aber werden grosse hohe Weinhecken/ an
Gättern und Häusern/ wo sie Sonnen haben mögen/
[Spaltenumbruch] aufgezogen/ die viel und reiche Früchte bringen. Jst also
am rahtsamsten/ man bleibe bey der Weise und Ge-
brauch/ wie es im Land üblich/ und bringe dißfalls kei-
ne Neurung auf/ so kommt die Wartung und alles leichter
an. Wo der Grund und die Lufft gut und bequemlich/
daselbst sind freylich die grössesten und weitesten Wein-
berge die besten/ (doch daß/ wie in allen/ rechte Maß
gehalten sey) denn sie bezahlen den Unkosten reichlich/
und sind der Mühe/ Arbeit und Unkosten desto mehr
wehrt/ weil sie alles wol wieder vergelten/ sonderlich/
wann man nahe bey grossen Städten/ Schiffreichen
Flüssen und Orten wohnet/ wo kein Wein wächst/ da
man ihn bald und leicht zu Geld machen/ und damit sei-
nen Nutzen schaffen kan; also hat sich nach leichtem oder
hartem Verkauff jeder Hausvatter zu richten/ ihm viel
oder wenig Weinberge zu verschaffen/ da man/ wo man
gute oder schlechte Anwährung und Verschluß hat/ auch
seine Wirthschafft darnach anstellet/ daher sind vornem-
lich die Gebürge in grossem Ansehen/ wo man den Most/
so bald er eingefüllet worden/ reissend verkauffen kan/
weil das Geld bald auf Verzinsung anzulegen/ den Füll-
Wein/ der Wochentlich darauf gehet/ und das Voll-
wercken zu ersparen/ und die Gefahr/ daß sie Farb oder
Geschmack verlieren/ gar ausrinnen/ oder sonst Scha-
den nehmen möchten/ dardurch weißlich zu vermei-
den.

Wo grosse Weingebürge sind/ müssen auch mitten
dardurch/ nach der Länge und der Zwerch/ breite Wege
gelassen werden/ nicht allein daß man Lusts halber dar-
auf durchspatzieren kan; sondern auch/ daß man Laiten/
Maisch/ Stecken/ Dung leichtlich aus und einführen/
auch Pferde und Leute/ ohne Schaden durchbringen kan.
Vor allen Dingen soll zwar der Weinberg auch wolver-
schlossen/ und vor Dieben und Viehe versichert werden.
Wo aber grosse Weingebürge sind/ die offt viel Meil-
wegs nacheinander sich erstrecken/ da wird doch den-
noch aussen herum/ mit Mauren und Zäunen/ die Vor-
sicht gethan/ und müssen hernach bey Zeitigung der
Trauben/ und vor dem Leesen/ die Weinhüter das beste
thun.

Cap. VII.
Von der Zeit/ Weinberge zu pflantzen.
[Spaltenumbruch]

ALle alten und neuen Authoren/ die von diesen
Sachen geschrieben/ sind dieser Meinung/ daß
einen Weinberg zu pflantzen/ in warmen und
trockenen Ländern/ die beste Zeit sey im Herbst/ gleich
nach dem Leesen/ so bald das Laub vom Weinstock ab-
gefallen/ das ist vom Anfang deß Octobers/ biß auf die
Helffte des Winter-Monats. Jn kalten und feuchten
Ländern aber/ im Früling/ vom Ende des Hornungs
biß Anfang des May. An temperirten und mittelmäs-
sigen Orten kan alles beedes nach Belieben/ welches
man will/ oder nachdem die Witterung ist/ angestellet
und verrichtet werden.

Da dann auch diß zu wissen/ daß man die klein-
marchichen Reben zu einer oder der andern Zeit/ nach
Gefallen; die großmarchichen aber (denen die Kälte
leicht schaden mag) allein im Früling muß einlegen las-
sen. Und folgt mancher nicht allein seines Grundes
[Spaltenumbruch] Beschaffenheit/ sondern auch seiner Einbildung und
Capriccio nach; daß fast in keiner Wirthschaffts-
Handlung/ ein so grosser Unterschied fürüber gehet/ als
eben im Weingarts-Bau/ und meinet noch ein jeder/
sein Vorschlag sey der beste/ und die Warheit zu ge-
stehen ists besser/ wo die Erfahrung etliche Jahr nach
einander einer Anstalt fürträglich ist/ dabey zu bleiben;
und lässet sich hierinnen nichts vorschreiben/ wann nur
eines oder das andere die Vernunfft und den Nutzen auf
seiner Seiten hat.

Jn Oesterreich werden die Weingebürge/ ausser
der Uberbau; als Misten/ Gruben/ Erdbeschütten und
Stecken kauffen/ welches absonderlich bezahlt wird/
folgender Gestalt gearbeitet: 1 Stecken raumen und
Stecken schlagen. 2 Schneiden. 3 Binden. 4 Jetten
und Stecken ziehen. 5 Fastenhauen. 6 Bandhauen.
7 Weich Weinhauen. 8 Anziehen. Und diese acht

Stuck

Des Adelichen Land- und Feld-Lebens
[Spaltenumbruch] ſchafft mehr oder weniger gegen der Soñ/ uñ in das ihnen
taͤugliche Erdreich geſetzt werden; ſo kan man hernach je-
dem auch mit gebuͤhrlicher Wartung deſto leichter und
fuͤglicher begegnen; weil das Beſchneiden bey etlichen
eines Theils fruͤher/ bey Theils aber ſpaͤter/ etliche kuͤr-
tzer/ etliche laͤnger zu laſſen/ wie auch das Hauen und
andere Arbeiten fuͤrzunehmen; welches/ wann alles
vermiſcht iſt/ nicht ſeyn kan/ alſo offt eines des andern
entgelten/ und der Hausherr deßwegen in Schaden
kommen muß/ und der unwiſſende Hauer/ ehe er die
Blaͤtter ſihet/ eine Art vor der andern nicht unterſchei-
den mag/ als wann ſie ordentlich eingetheilet ſeyn.

So iſt auch dieſer Nutzen davon zu nehmen/ daß
wann einerley Sorten beyſammen ſtehen/ ſie auch zu
gleicher Weile zeitigen/ und miteinander koͤnnen abge-
leſen ſeyn/ da man/ wann ſie untermengt ſind/ offt das
Unzeitige mit dem Zeitigen abreiſſt/ und alſo den gantzen
Wein verderbt/ man kan auch die beſondere Arten
ſonderlich preſſen/ und in Faͤſſer gieſſen/ dardurch der
Geſchmach/ die Farb und Dauerhafftigkeit befoͤrdert
wird/ ſo von der unordentlichen Miſchung nicht zu er-
warten/ ſonderlich iſts gut/ daß die ſchwartzen Wein-
ſtoͤcke ihren abſonderlichen Stand haben; huͤten ſoll
man ſich/ einige Baͤume in die Weinberge zu bringen/
denn einmal iſt gewiß/ daß ihnen aller Schatten ſchaͤd-
lich iſt/ auſſer der von ihres Herrn Coͤrper auf ſie faͤllet/
und wann man ja glaubt/ man koͤnne ohne Baͤume
nicht ſeyn/ muß man die jenigen einpflantzen/ die am
aller wenigſten ſchaͤdlich ſeynd/ als Pferſich/ Mandel/
Zwetſchen und Mandel-Baͤume/ doch nicht zu dick/ und
meiſtes gegen Mitternacht/ wo ſie die Sonnen nicht viel
aufhalten moͤgen.

Jn Jtalien und Piemont/ werden die meiſten
Weinſtoͤck hoch auf Baͤume gezigelt/ ſo aber in Oeſter-
reich nicht braͤuchig; da werden allein die nidern Stoͤ-
cke in die Weinberge ausgeſetzt/ und mit Wartung und
Pfaͤlen verſehen; und dieſe geben/ nach Columellæ
und de Serres Meinung/ das beſte Gewaͤchſe. Bey
den Haͤuſern aber werden groſſe hohe Weinhecken/ an
Gaͤttern und Haͤuſern/ wo ſie Sonnen haben moͤgen/
[Spaltenumbruch] aufgezogen/ die viel und reiche Fruͤchte bringen. Jſt alſo
am rahtſamſten/ man bleibe bey der Weiſe und Ge-
brauch/ wie es im Land uͤblich/ und bringe dißfalls kei-
ne Neurung auf/ ſo kom̃t die Wartung und alles leichter
an. Wo der Grund und die Lufft gut und bequemlich/
daſelbſt ſind freylich die groͤſſeſten und weiteſten Wein-
berge die beſten/ (doch daß/ wie in allen/ rechte Maß
gehalten ſey) denn ſie bezahlen den Unkoſten reichlich/
und ſind der Muͤhe/ Arbeit und Unkoſten deſto mehr
wehrt/ weil ſie alles wol wieder vergelten/ ſonderlich/
wann man nahe bey groſſen Staͤdten/ Schiffreichen
Fluͤſſen und Orten wohnet/ wo kein Wein waͤchſt/ da
man ihn bald und leicht zu Geld machen/ und damit ſei-
nen Nutzen ſchaffen kan; alſo hat ſich nach leichtem oder
hartem Verkauff jeder Hausvatter zu richten/ ihm viel
oder wenig Weinberge zu verſchaffen/ da man/ wo man
gute oder ſchlechte Anwaͤhrung und Verſchluß hat/ auch
ſeine Wirthſchafft darnach anſtellet/ daher ſind vornem-
lich die Gebuͤrge in groſſem Anſehen/ wo man den Moſt/
ſo bald er eingefuͤllet worden/ reiſſend verkauffen kan/
weil das Geld bald auf Verzinſung anzulegen/ den Fuͤll-
Wein/ der Wochentlich darauf gehet/ und das Voll-
wercken zu erſparen/ und die Gefahr/ daß ſie Farb oder
Geſchmack verlieren/ gar ausrinnen/ oder ſonſt Scha-
den nehmen moͤchten/ dardurch weißlich zu vermei-
den.

Wo groſſe Weingebuͤrge ſind/ muͤſſen auch mitten
dardurch/ nach der Laͤnge und der Zwerch/ breite Wege
gelaſſen werden/ nicht allein daß man Luſts halber dar-
auf durchſpatzieren kan; ſondern auch/ daß man Laiten/
Maiſch/ Stecken/ Dung leichtlich aus und einfuͤhren/
auch Pferde und Leute/ ohne Schaden durchbringen kan.
Vor allen Dingen ſoll zwar der Weinberg auch wolver-
ſchloſſen/ und vor Dieben und Viehe verſichert werden.
Wo aber groſſe Weingebuͤrge ſind/ die offt viel Meil-
wegs nacheinander ſich erſtrecken/ da wird doch den-
noch auſſen herum/ mit Mauren und Zaͤunen/ die Vor-
ſicht gethan/ und muͤſſen hernach bey Zeitigung der
Trauben/ und vor dem Leeſen/ die Weinhuͤter das beſte
thun.

Cap. VII.
Von der Zeit/ Weinberge zu pflantzen.
[Spaltenumbruch]

ALle alten und neuen Authoren/ die von dieſen
Sachen geſchrieben/ ſind dieſer Meinung/ daß
einen Weinberg zu pflantzen/ in warmen und
trockenen Laͤndern/ die beſte Zeit ſey im Herbſt/ gleich
nach dem Leeſen/ ſo bald das Laub vom Weinſtock ab-
gefallen/ das iſt vom Anfang deß Octobers/ biß auf die
Helffte des Winter-Monats. Jn kalten und feuchten
Laͤndern aber/ im Fruͤling/ vom Ende des Hornungs
biß Anfang des May. An temperirten und mittelmaͤſ-
ſigen Orten kan alles beedes nach Belieben/ welches
man will/ oder nachdem die Witterung iſt/ angeſtellet
und verrichtet werden.

Da dann auch diß zu wiſſen/ daß man die klein-
marchichen Reben zu einer oder der andern Zeit/ nach
Gefallen; die großmarchichen aber (denen die Kaͤlte
leicht ſchaden mag) allein im Fruͤling muß einlegen laſ-
ſen. Und folgt mancher nicht allein ſeines Grundes
[Spaltenumbruch] Beſchaffenheit/ ſondern auch ſeiner Einbildung und
Capriccio nach; daß faſt in keiner Wirthſchaffts-
Handlung/ ein ſo groſſer Unterſchied fuͤruͤber gehet/ als
eben im Weingarts-Bau/ und meinet noch ein jeder/
ſein Vorſchlag ſey der beſte/ und die Warheit zu ge-
ſtehen iſts beſſer/ wo die Erfahrung etliche Jahr nach
einander einer Anſtalt fuͤrtraͤglich iſt/ dabey zu bleiben;
und laͤſſet ſich hierinnen nichts vorſchreiben/ wann nur
eines oder das andere die Vernunfft und den Nutzen auf
ſeiner Seiten hat.

Jn Oeſterreich werden die Weingebuͤrge/ auſſer
der Uberbau; als Miſten/ Gruben/ Erdbeſchuͤtten und
Stecken kauffen/ welches abſonderlich bezahlt wird/
folgender Geſtalt gearbeitet: 1 Stecken raumen und
Stecken ſchlagen. 2 Schneiden. 3 Binden. 4 Jetten
und Stecken ziehen. 5 Faſtenhauen. 6 Bandhauen.
7 Weich Weinhauen. 8 Anziehen. Und dieſe acht

Stuck
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p><pb facs="#f0352" n="334"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Des Adelichen Land- und Feld-Lebens</hi></fw><lb/><cb/>
&#x017F;chafft mehr oder weniger gegen der Son&#x0303;/ un&#x0303; in das ihnen<lb/>
ta&#x0364;ugliche Erdreich ge&#x017F;etzt werden; &#x017F;o kan man hernach je-<lb/>
dem auch mit gebu&#x0364;hrlicher Wartung de&#x017F;to leichter und<lb/>
fu&#x0364;glicher begegnen; weil das Be&#x017F;chneiden bey etlichen<lb/>
eines Theils fru&#x0364;her/ bey Theils aber &#x017F;pa&#x0364;ter/ etliche ku&#x0364;r-<lb/>
tzer/ etliche la&#x0364;nger zu la&#x017F;&#x017F;en/ wie auch das Hauen und<lb/>
andere Arbeiten fu&#x0364;rzunehmen; welches/ wann alles<lb/>
vermi&#x017F;cht i&#x017F;t/ nicht &#x017F;eyn kan/ al&#x017F;o offt eines des andern<lb/>
entgelten/ und der Hausherr deßwegen in Schaden<lb/>
kommen muß/ und der unwi&#x017F;&#x017F;ende Hauer/ ehe er die<lb/>
Bla&#x0364;tter &#x017F;ihet/ eine Art vor der andern nicht unter&#x017F;chei-<lb/>
den mag/ als wann &#x017F;ie ordentlich eingetheilet &#x017F;eyn.</p><lb/>
            <p>So i&#x017F;t auch die&#x017F;er Nutzen davon zu nehmen/ daß<lb/>
wann einerley Sorten bey&#x017F;ammen &#x017F;tehen/ &#x017F;ie auch zu<lb/>
gleicher Weile zeitigen/ und miteinander ko&#x0364;nnen abge-<lb/>
le&#x017F;en &#x017F;eyn/ da man/ wann &#x017F;ie untermengt &#x017F;ind/ offt das<lb/>
Unzeitige mit dem Zeitigen abrei&#x017F;&#x017F;t/ und al&#x017F;o den gantzen<lb/>
Wein verderbt/ man kan auch die be&#x017F;ondere Arten<lb/>
&#x017F;onderlich pre&#x017F;&#x017F;en/ und in Fa&#x0364;&#x017F;&#x017F;er gie&#x017F;&#x017F;en/ dardurch der<lb/>
Ge&#x017F;chmach/ die Farb und Dauerhafftigkeit befo&#x0364;rdert<lb/>
wird/ &#x017F;o von der unordentlichen Mi&#x017F;chung nicht zu er-<lb/>
warten/ &#x017F;onderlich i&#x017F;ts gut/ daß die &#x017F;chwartzen Wein-<lb/>
&#x017F;to&#x0364;cke ihren ab&#x017F;onderlichen Stand haben; hu&#x0364;ten &#x017F;oll<lb/>
man &#x017F;ich/ einige Ba&#x0364;ume in die Weinberge zu bringen/<lb/>
denn einmal i&#x017F;t gewiß/ daß ihnen aller Schatten &#x017F;cha&#x0364;d-<lb/>
lich i&#x017F;t/ au&#x017F;&#x017F;er der von ihres Herrn Co&#x0364;rper auf &#x017F;ie fa&#x0364;llet/<lb/>
und wann man ja glaubt/ man ko&#x0364;nne ohne Ba&#x0364;ume<lb/>
nicht &#x017F;eyn/ muß man die jenigen einpflantzen/ die am<lb/>
aller wenig&#x017F;ten &#x017F;cha&#x0364;dlich &#x017F;eynd/ als Pfer&#x017F;ich/ Mandel/<lb/>
Zwet&#x017F;chen und Mandel-Ba&#x0364;ume/ doch nicht zu dick/ und<lb/>
mei&#x017F;tes gegen Mitternacht/ wo &#x017F;ie die Sonnen nicht viel<lb/>
aufhalten mo&#x0364;gen.</p><lb/>
            <p>Jn Jtalien und Piemont/ werden die mei&#x017F;ten<lb/>
Wein&#x017F;to&#x0364;ck hoch auf Ba&#x0364;ume gezigelt/ &#x017F;o aber in Oe&#x017F;ter-<lb/>
reich nicht bra&#x0364;uchig; da werden allein die nidern Sto&#x0364;-<lb/>
cke in die Weinberge ausge&#x017F;etzt/ und mit Wartung und<lb/>
Pfa&#x0364;len ver&#x017F;ehen; und die&#x017F;e geben/ nach <hi rendition="#aq">Columellæ</hi><lb/>
und <hi rendition="#aq">de Serres</hi> Meinung/ das be&#x017F;te Gewa&#x0364;ch&#x017F;e. Bey<lb/>
den Ha&#x0364;u&#x017F;ern aber werden gro&#x017F;&#x017F;e hohe Weinhecken/ an<lb/>
Ga&#x0364;ttern und Ha&#x0364;u&#x017F;ern/ wo &#x017F;ie Sonnen haben mo&#x0364;gen/<lb/><cb/>
aufgezogen/ die viel und reiche Fru&#x0364;chte bringen. J&#x017F;t al&#x017F;o<lb/>
am raht&#x017F;am&#x017F;ten/ man bleibe bey der Wei&#x017F;e und Ge-<lb/>
brauch/ wie es im Land u&#x0364;blich/ und bringe dißfalls kei-<lb/>
ne Neurung auf/ &#x017F;o kom&#x0303;t die Wartung und alles leichter<lb/>
an. Wo der Grund und die Lufft gut und bequemlich/<lb/>
da&#x017F;elb&#x017F;t &#x017F;ind freylich die gro&#x0364;&#x017F;&#x017F;e&#x017F;ten und weite&#x017F;ten Wein-<lb/>
berge die be&#x017F;ten/ (doch daß/ wie in allen/ rechte Maß<lb/>
gehalten &#x017F;ey) denn &#x017F;ie bezahlen den Unko&#x017F;ten reichlich/<lb/>
und &#x017F;ind der Mu&#x0364;he/ Arbeit und Unko&#x017F;ten de&#x017F;to mehr<lb/>
wehrt/ weil &#x017F;ie alles wol wieder vergelten/ &#x017F;onderlich/<lb/>
wann man nahe bey gro&#x017F;&#x017F;en Sta&#x0364;dten/ Schiffreichen<lb/>
Flu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en und Orten wohnet/ wo kein Wein wa&#x0364;ch&#x017F;t/ da<lb/>
man ihn bald und leicht zu Geld machen/ und damit &#x017F;ei-<lb/>
nen Nutzen &#x017F;chaffen kan; al&#x017F;o hat &#x017F;ich nach leichtem oder<lb/>
hartem Verkauff jeder Hausvatter zu richten/ ihm viel<lb/>
oder wenig Weinberge zu ver&#x017F;chaffen/ da man/ wo man<lb/>
gute oder &#x017F;chlechte Anwa&#x0364;hrung und Ver&#x017F;chluß hat/ auch<lb/>
&#x017F;eine Wirth&#x017F;chafft darnach an&#x017F;tellet/ daher &#x017F;ind vornem-<lb/>
lich die Gebu&#x0364;rge in gro&#x017F;&#x017F;em An&#x017F;ehen/ wo man den Mo&#x017F;t/<lb/>
&#x017F;o bald er eingefu&#x0364;llet worden/ rei&#x017F;&#x017F;end verkauffen kan/<lb/>
weil das Geld bald auf Verzin&#x017F;ung anzulegen/ den Fu&#x0364;ll-<lb/>
Wein/ der Wochentlich darauf gehet/ und das Voll-<lb/>
wercken zu er&#x017F;paren/ und die Gefahr/ daß &#x017F;ie Farb oder<lb/>
Ge&#x017F;chmack verlieren/ gar ausrinnen/ oder &#x017F;on&#x017F;t Scha-<lb/>
den nehmen mo&#x0364;chten/ dardurch weißlich zu vermei-<lb/>
den.</p><lb/>
            <p>Wo gro&#x017F;&#x017F;e Weingebu&#x0364;rge &#x017F;ind/ mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en auch mitten<lb/>
dardurch/ nach der La&#x0364;nge und der Zwerch/ breite Wege<lb/>
gela&#x017F;&#x017F;en werden/ nicht allein daß man Lu&#x017F;ts halber dar-<lb/>
auf durch&#x017F;patzieren kan; &#x017F;ondern auch/ daß man Laiten/<lb/>
Mai&#x017F;ch/ Stecken/ Dung leichtlich aus und einfu&#x0364;hren/<lb/>
auch Pferde und Leute/ ohne Schaden durchbringen kan.<lb/>
Vor allen Dingen &#x017F;oll zwar der Weinberg auch wolver-<lb/>
&#x017F;chlo&#x017F;&#x017F;en/ und vor Dieben und Viehe ver&#x017F;ichert werden.<lb/>
Wo aber gro&#x017F;&#x017F;e Weingebu&#x0364;rge &#x017F;ind/ die offt viel Meil-<lb/>
wegs nacheinander &#x017F;ich er&#x017F;trecken/ da wird doch den-<lb/>
noch au&#x017F;&#x017F;en herum/ mit Mauren und Za&#x0364;unen/ die Vor-<lb/>
&#x017F;icht gethan/ und mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en hernach bey Zeitigung der<lb/>
Trauben/ und vor dem Lee&#x017F;en/ die Weinhu&#x0364;ter das be&#x017F;te<lb/>
thun.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#g"><hi rendition="#k">Cap.</hi> VII.</hi> </hi><lb/> <hi rendition="#fr">Von der Zeit/ Weinberge zu pflantzen.</hi> </head><lb/>
            <cb/>
            <p><hi rendition="#in">A</hi>Lle alten und neuen Authoren/ die von die&#x017F;en<lb/>
Sachen ge&#x017F;chrieben/ &#x017F;ind die&#x017F;er Meinung/ daß<lb/>
einen Weinberg zu pflantzen/ in warmen und<lb/>
trockenen La&#x0364;ndern/ die be&#x017F;te Zeit &#x017F;ey im Herb&#x017F;t/ gleich<lb/>
nach dem Lee&#x017F;en/ &#x017F;o bald das Laub vom Wein&#x017F;tock ab-<lb/>
gefallen/ das i&#x017F;t vom Anfang deß Octobers/ biß auf die<lb/>
Helffte des Winter-Monats. Jn kalten und feuchten<lb/>
La&#x0364;ndern aber/ im Fru&#x0364;ling/ vom Ende des Hornungs<lb/>
biß Anfang des May. An temperirten und mittelma&#x0364;&#x017F;-<lb/>
&#x017F;igen Orten kan alles beedes nach Belieben/ welches<lb/>
man will/ oder nachdem die Witterung i&#x017F;t/ ange&#x017F;tellet<lb/>
und verrichtet werden.</p><lb/>
            <p>Da dann auch diß zu wi&#x017F;&#x017F;en/ daß man die klein-<lb/>
marchichen Reben zu einer oder der andern Zeit/ nach<lb/>
Gefallen; die großmarchichen aber (denen die Ka&#x0364;lte<lb/>
leicht &#x017F;chaden mag) allein im Fru&#x0364;ling muß einlegen la&#x017F;-<lb/>
&#x017F;en. Und folgt mancher nicht allein &#x017F;eines Grundes<lb/><cb/>
Be&#x017F;chaffenheit/ &#x017F;ondern auch &#x017F;einer Einbildung und<lb/><hi rendition="#aq">Capriccio</hi> nach; daß fa&#x017F;t in keiner Wirth&#x017F;chaffts-<lb/>
Handlung/ ein &#x017F;o gro&#x017F;&#x017F;er Unter&#x017F;chied fu&#x0364;ru&#x0364;ber gehet/ als<lb/>
eben im Weingarts-Bau/ und meinet noch ein jeder/<lb/>
&#x017F;ein Vor&#x017F;chlag &#x017F;ey der be&#x017F;te/ und die Warheit zu ge-<lb/>
&#x017F;tehen i&#x017F;ts be&#x017F;&#x017F;er/ wo die Erfahrung etliche Jahr nach<lb/>
einander einer An&#x017F;talt fu&#x0364;rtra&#x0364;glich i&#x017F;t/ dabey zu bleiben;<lb/>
und la&#x0364;&#x017F;&#x017F;et &#x017F;ich hierinnen nichts vor&#x017F;chreiben/ wann nur<lb/>
eines oder das andere die Vernunfft und den Nutzen auf<lb/>
&#x017F;einer Seiten hat.</p><lb/>
            <p>Jn Oe&#x017F;terreich werden die Weingebu&#x0364;rge/ au&#x017F;&#x017F;er<lb/>
der Uberbau; als Mi&#x017F;ten/ Gruben/ Erdbe&#x017F;chu&#x0364;tten und<lb/>
Stecken kauffen/ welches ab&#x017F;onderlich bezahlt wird/<lb/>
folgender Ge&#x017F;talt gearbeitet: 1 Stecken raumen und<lb/>
Stecken &#x017F;chlagen. 2 Schneiden. 3 Binden. 4 Jetten<lb/>
und Stecken ziehen. 5 Fa&#x017F;tenhauen. 6 Bandhauen.<lb/>
7 Weich Weinhauen. 8 Anziehen. Und die&#x017F;e acht<lb/>
<fw place="bottom" type="catch">Stuck</fw><lb/></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[334/0352] Des Adelichen Land- und Feld-Lebens ſchafft mehr oder weniger gegen der Soñ/ uñ in das ihnen taͤugliche Erdreich geſetzt werden; ſo kan man hernach je- dem auch mit gebuͤhrlicher Wartung deſto leichter und fuͤglicher begegnen; weil das Beſchneiden bey etlichen eines Theils fruͤher/ bey Theils aber ſpaͤter/ etliche kuͤr- tzer/ etliche laͤnger zu laſſen/ wie auch das Hauen und andere Arbeiten fuͤrzunehmen; welches/ wann alles vermiſcht iſt/ nicht ſeyn kan/ alſo offt eines des andern entgelten/ und der Hausherr deßwegen in Schaden kommen muß/ und der unwiſſende Hauer/ ehe er die Blaͤtter ſihet/ eine Art vor der andern nicht unterſchei- den mag/ als wann ſie ordentlich eingetheilet ſeyn. So iſt auch dieſer Nutzen davon zu nehmen/ daß wann einerley Sorten beyſammen ſtehen/ ſie auch zu gleicher Weile zeitigen/ und miteinander koͤnnen abge- leſen ſeyn/ da man/ wann ſie untermengt ſind/ offt das Unzeitige mit dem Zeitigen abreiſſt/ und alſo den gantzen Wein verderbt/ man kan auch die beſondere Arten ſonderlich preſſen/ und in Faͤſſer gieſſen/ dardurch der Geſchmach/ die Farb und Dauerhafftigkeit befoͤrdert wird/ ſo von der unordentlichen Miſchung nicht zu er- warten/ ſonderlich iſts gut/ daß die ſchwartzen Wein- ſtoͤcke ihren abſonderlichen Stand haben; huͤten ſoll man ſich/ einige Baͤume in die Weinberge zu bringen/ denn einmal iſt gewiß/ daß ihnen aller Schatten ſchaͤd- lich iſt/ auſſer der von ihres Herrn Coͤrper auf ſie faͤllet/ und wann man ja glaubt/ man koͤnne ohne Baͤume nicht ſeyn/ muß man die jenigen einpflantzen/ die am aller wenigſten ſchaͤdlich ſeynd/ als Pferſich/ Mandel/ Zwetſchen und Mandel-Baͤume/ doch nicht zu dick/ und meiſtes gegen Mitternacht/ wo ſie die Sonnen nicht viel aufhalten moͤgen. Jn Jtalien und Piemont/ werden die meiſten Weinſtoͤck hoch auf Baͤume gezigelt/ ſo aber in Oeſter- reich nicht braͤuchig; da werden allein die nidern Stoͤ- cke in die Weinberge ausgeſetzt/ und mit Wartung und Pfaͤlen verſehen; und dieſe geben/ nach Columellæ und de Serres Meinung/ das beſte Gewaͤchſe. Bey den Haͤuſern aber werden groſſe hohe Weinhecken/ an Gaͤttern und Haͤuſern/ wo ſie Sonnen haben moͤgen/ aufgezogen/ die viel und reiche Fruͤchte bringen. Jſt alſo am rahtſamſten/ man bleibe bey der Weiſe und Ge- brauch/ wie es im Land uͤblich/ und bringe dißfalls kei- ne Neurung auf/ ſo kom̃t die Wartung und alles leichter an. Wo der Grund und die Lufft gut und bequemlich/ daſelbſt ſind freylich die groͤſſeſten und weiteſten Wein- berge die beſten/ (doch daß/ wie in allen/ rechte Maß gehalten ſey) denn ſie bezahlen den Unkoſten reichlich/ und ſind der Muͤhe/ Arbeit und Unkoſten deſto mehr wehrt/ weil ſie alles wol wieder vergelten/ ſonderlich/ wann man nahe bey groſſen Staͤdten/ Schiffreichen Fluͤſſen und Orten wohnet/ wo kein Wein waͤchſt/ da man ihn bald und leicht zu Geld machen/ und damit ſei- nen Nutzen ſchaffen kan; alſo hat ſich nach leichtem oder hartem Verkauff jeder Hausvatter zu richten/ ihm viel oder wenig Weinberge zu verſchaffen/ da man/ wo man gute oder ſchlechte Anwaͤhrung und Verſchluß hat/ auch ſeine Wirthſchafft darnach anſtellet/ daher ſind vornem- lich die Gebuͤrge in groſſem Anſehen/ wo man den Moſt/ ſo bald er eingefuͤllet worden/ reiſſend verkauffen kan/ weil das Geld bald auf Verzinſung anzulegen/ den Fuͤll- Wein/ der Wochentlich darauf gehet/ und das Voll- wercken zu erſparen/ und die Gefahr/ daß ſie Farb oder Geſchmack verlieren/ gar ausrinnen/ oder ſonſt Scha- den nehmen moͤchten/ dardurch weißlich zu vermei- den. Wo groſſe Weingebuͤrge ſind/ muͤſſen auch mitten dardurch/ nach der Laͤnge und der Zwerch/ breite Wege gelaſſen werden/ nicht allein daß man Luſts halber dar- auf durchſpatzieren kan; ſondern auch/ daß man Laiten/ Maiſch/ Stecken/ Dung leichtlich aus und einfuͤhren/ auch Pferde und Leute/ ohne Schaden durchbringen kan. Vor allen Dingen ſoll zwar der Weinberg auch wolver- ſchloſſen/ und vor Dieben und Viehe verſichert werden. Wo aber groſſe Weingebuͤrge ſind/ die offt viel Meil- wegs nacheinander ſich erſtrecken/ da wird doch den- noch auſſen herum/ mit Mauren und Zaͤunen/ die Vor- ſicht gethan/ und muͤſſen hernach bey Zeitigung der Trauben/ und vor dem Leeſen/ die Weinhuͤter das beſte thun. Cap. VII. Von der Zeit/ Weinberge zu pflantzen. ALle alten und neuen Authoren/ die von dieſen Sachen geſchrieben/ ſind dieſer Meinung/ daß einen Weinberg zu pflantzen/ in warmen und trockenen Laͤndern/ die beſte Zeit ſey im Herbſt/ gleich nach dem Leeſen/ ſo bald das Laub vom Weinſtock ab- gefallen/ das iſt vom Anfang deß Octobers/ biß auf die Helffte des Winter-Monats. Jn kalten und feuchten Laͤndern aber/ im Fruͤling/ vom Ende des Hornungs biß Anfang des May. An temperirten und mittelmaͤſ- ſigen Orten kan alles beedes nach Belieben/ welches man will/ oder nachdem die Witterung iſt/ angeſtellet und verrichtet werden. Da dann auch diß zu wiſſen/ daß man die klein- marchichen Reben zu einer oder der andern Zeit/ nach Gefallen; die großmarchichen aber (denen die Kaͤlte leicht ſchaden mag) allein im Fruͤling muß einlegen laſ- ſen. Und folgt mancher nicht allein ſeines Grundes Beſchaffenheit/ ſondern auch ſeiner Einbildung und Capriccio nach; daß faſt in keiner Wirthſchaffts- Handlung/ ein ſo groſſer Unterſchied fuͤruͤber gehet/ als eben im Weingarts-Bau/ und meinet noch ein jeder/ ſein Vorſchlag ſey der beſte/ und die Warheit zu ge- ſtehen iſts beſſer/ wo die Erfahrung etliche Jahr nach einander einer Anſtalt fuͤrtraͤglich iſt/ dabey zu bleiben; und laͤſſet ſich hierinnen nichts vorſchreiben/ wann nur eines oder das andere die Vernunfft und den Nutzen auf ſeiner Seiten hat. Jn Oeſterreich werden die Weingebuͤrge/ auſſer der Uberbau; als Miſten/ Gruben/ Erdbeſchuͤtten und Stecken kauffen/ welches abſonderlich bezahlt wird/ folgender Geſtalt gearbeitet: 1 Stecken raumen und Stecken ſchlagen. 2 Schneiden. 3 Binden. 4 Jetten und Stecken ziehen. 5 Faſtenhauen. 6 Bandhauen. 7 Weich Weinhauen. 8 Anziehen. Und dieſe acht Stuck

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/352
Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 334. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/352>, abgerufen am 15.10.2019.