Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

Bild:
<< vorherige Seite

Vierdten Buchs Erster Theil/ Wein-Garten.
[Spaltenumbruch] bindet/ daß es nicht weichen kan/ so wird die Traube
in dem Glas nicht minder wachsen zu ihrer Vollkom-
[Spaltenumbruch] menheit/ und wunderlich fürkommen/ wie es durch das
enge Mundloch in das Glas kommen mögen.

Cap. XV.
Weinreben-Mängel zu ersetzen.
[Spaltenumbruch]

ALle Kranckheiten und Gebrechen der Reben
entstehen entweder vom Gewitter/ von
Kriegs-Vewüstungen und Leut-Mangel/ oder
von Unverstand und Unfleiß dessen/ der ihrer warten
soll; dem ersten/ weil es von Gottes Geschick und Zulas-
sung entspringt/ kan menschlicher Fleiß nicht entgehen;
das andere aber/ als wann man nicht zu rechter Zeit
hauet/ schneidet/ dunget/ vor dem Vieh verwahret/
muß durch Fleiß und Ordnung gebessert/ und was schad-
hafft gewesen/ wiederum zu Nutzen gebracht werden.

Besorgt man einen Reif/ kan man mit feuchtem
Geströhe/ oder halb verfaultem Mist einen starcken und
dicken Rauch machen/ dardurch die Lufft etwas gemil-
dert wird; Man kan dieses Mittel auch hernach brau-
chen/ wann mans nur verrichtet/ ehe die Sonne darein
scheine/ daß man an etlichen Orten im Weinberg Häuff-
lein mit dieser Materi macht/ und also räuchert. Wo die
Weingebürge von diesem Feind offt angesprengt sind/
muß man das Schneiden desto später vornehmen/ weil
es nicht leichtlich treibt/ biß es von dem überflüssigen Holtz
entledigt worden/ indem der Safft sich überall ausbrei-
tet/ nicht so starck treiben kan/ als wann er nach dem
Schnitt/ allein in zwey oder drey Augen/ seine gantze
Wirckung eingiesset; ist also in diesem Fall nach des
Grundes und des Wetters gewöhnlicher Erfahrung zu
handeln.

Wann Hagel oder Frost die Reben verderbt ha-
ben/ soll man alsobald darauf alle Schößling/ gute und
böse/ biß auf das frische Holtz gäntzlich glatt wegnehmen;
dann wo man die erfrornen Reben lang darauf stehen
lässet/ kriecht das Gifft oder der kalte Brand immer
tieffer der Wurtzel zu/ daß also der gantze Weinstock
verderbt wird; schneidet mans aber ab/ so wird erstlich
das kriechende Ubel hinweg gethan/ und die niemal müs-
sige Natur bringt aus der noch unverderbten Wurtzel
neue frische Schößlinge; ja wol offt/ wann die Fröste
im April oder May einfallen/ eben dasselbe Jahr auch
Trauben; aufs wenigste gibt es viel Holtz/ daß aufs an-
dere Jahr ein desto reicher Leesen zu hoffen/ da sonst der
Weingarten in Gefahr stehet/ wol gar zu verdorren/ oder
doch in drey oder vier Jahren hernach nichts fruchtbarli-
ches davon zu hoffen ist.

Wann die Weinstöcke anfangen matt zu werden/
muß mans tieffer hauen/ besser dungen und desto weni-
ger Augen lassen/ damit sie wieder taugliches Holtz
schiessen/ und durch Gruben mögen weiter gepflantzt
werden. Man kan auch alte ausgetragene Stöcke/ die
nur eine Reben treiben/ also verjüngen/ wann man den
Stock mit samt der Reben in die Erden legt. Man soll
aber beynebens sich befleissen/ daß man in diese Gräfften
feisten Grund/ Treber/ Hörner und dergleichen darzu
thut/ daß die eingelegten Reben desto besser und bälder
einwurtzen mögen; und dieses ist/ wie Rhagorius ver-
meldet/ ein besonder fürtreffliches Mittel/ noch nicht je-
derman bekannt/ eine abkommene Reben zu recht zu brin-
gen und fruchtbar zu machen; Wie ich (spricht er fer-
[Spaltenumbruch] ner) dasselbe an etlichen Plätzen/ schlechter alter Reben/
so unter meinen jungen gewesen/ mit sonderbarem Lust
und Nutzen gebraucht und erfahren.

Also kan auch denen vom Krieg und Leut-Mangel
verderbten Reben geholffen werden/ daß man alle alte
Erden davon abraume/ und frische gute darzu schütte/
aufs wenigste bekommen sie wieder frische Schoß/ da-
von man weiter gruben kan. Wegen der Platzregen
müssen Gräben und Abläuffe gemacht werden/ damit sie
ohne Beschädigung der Reben abfliessen mögen.

Vor allen Dingen hat ein Hausvatter zu sorgen/
daß er keine Leute in seinen Weinbergen gebrauche/ die
des Landes Art/ und der Reben Beschaffenheit und Na-
tur keine gründliche Wissenschafft haben/ aus welchem
ihm grosser Schade kan zugezogen werden; Daher diß
bey Zeiten abzustellen/ und um taugliche sich zu bewer-
ben/ wann er nicht seines Weingartens Ruin und Un-
tergang bey Zeiten sehen und bereuen will.

Herr D. Weber in seinen curiosen Discursen fol.
353. sagt: Wann man einem krancken Weinstock helf-
fen will/ soll man Reb- oder Aichen-Aschen mit sehr
starckem Essig vermischen/ und den Stamm damit
begiessen/ darzu dienet auch alter Urin von Menschen zur
Wurtzen geschüttet. Africanus sagt: Brenn Reb-
Holtz zu Aschen/ rühr es mit dem Safft/ der aus den
Reben rinnet/ und vergrabe es mit Wein mitten in dem
Weingarten/ so kommt dir kein Wurm hinein. Sed fi-
des sit penes Authorem.

Die meisten Alten sind auch der Meynung/ daß ein
Kohl-Kraut in den Weingärten kein gut thue/ und diese
beede Gewächse eine heimliche Feindschafft gegen einan-
der tragen/ eines neben dem andern nicht gedeyen mö-
ge. Andere glauben/ es komme allein/ wann der Grund
so mager/ daß er beeden Safft zu ertheilen/ nicht
genugsam sey/ und meynen/ wann nur der Grund fett
und gut ist/ würden sie beederseits wol gedeyen. Es scha-
den auch die grossen Wind und Platzregen/ sonderlich in
hohen Gebürgen/ da sie mit grossem Gewalt die Dung
und den guten Grund von den Wurtzen entblössen/ weg-
schwemmen/ und offt Stock und Erde miteinander fort-
reissen; da werden in hohen Gebürgen die Weingärten
fein Staffelweise/ mit steinernen Mauren/ wie mit Bän-
cken/ umgeben und eingefasset/ so kan der Regen den Grund
nicht so bald aufheben und fortschleppen: sonderlich hal-
ten die Weinhauer im Früling die kalten Regen für
schädlich/ und zwar wann sie an den Reben bald darauf
angefrieren.

Unter den schädlichen Feinden der Reben sind auch
kleine Keferl mit langen Rüsseln/ die die zarten Schöß-
ling im Früling sehr verwüsten/ die Blätter zusammen
rollen/ und ihre Eyer hinein legen/ die kan man durch nichts
anders/ als gar zeitlich frühe Morgens abklauben/ von
den Stöcken wegbringen/ sie in ein Beck voll Wassers
abschütten/ und die zusamm-gerollten und mit Eyern ge-
füllten Blätter abreissen und vertilgen lassen.

Ameis-
U u iij

Vierdten Buchs Erſter Theil/ Wein-Garten.
[Spaltenumbruch] bindet/ daß es nicht weichen kan/ ſo wird die Traube
in dem Glas nicht minder wachſen zu ihrer Vollkom-
[Spaltenumbruch] menheit/ und wunderlich fuͤrkommen/ wie es durch das
enge Mundloch in das Glas kommen moͤgen.

Cap. XV.
Weinreben-Maͤngel zu erſetzen.
[Spaltenumbruch]

ALle Kranckheiten und Gebrechen der Reben
entſtehen entweder vom Gewitter/ von
Kriegs-Vewuͤſtungen und Leut-Mangel/ oder
von Unverſtand und Unfleiß deſſen/ der ihrer warten
ſoll; dem erſten/ weil es von Gottes Geſchick und Zulaſ-
ſung entſpringt/ kan menſchlicher Fleiß nicht entgehen;
das andere aber/ als wann man nicht zu rechter Zeit
hauet/ ſchneidet/ dunget/ vor dem Vieh verwahret/
muß durch Fleiß und Ordnung gebeſſert/ und was ſchad-
hafft geweſen/ wiederum zu Nutzen gebracht werden.

Beſorgt man einen Reif/ kan man mit feuchtem
Geſtroͤhe/ oder halb verfaultem Miſt einen ſtarcken und
dicken Rauch machen/ dardurch die Lufft etwas gemil-
dert wird; Man kan dieſes Mittel auch hernach brau-
chen/ wann mans nur verrichtet/ ehe die Sonne darein
ſcheine/ daß man an etlichen Orten im Weinberg Haͤuff-
lein mit dieſer Materi macht/ und alſo raͤuchert. Wo die
Weingebuͤrge von dieſem Feind offt angeſprengt ſind/
muß man das Schneiden deſto ſpaͤter vornehmen/ weil
es nicht leichtlich treibt/ biß es von dem uͤberfluͤſſigen Holtz
entledigt worden/ indem der Safft ſich uͤberall ausbrei-
tet/ nicht ſo ſtarck treiben kan/ als wann er nach dem
Schnitt/ allein in zwey oder drey Augen/ ſeine gantze
Wirckung eingieſſet; iſt alſo in dieſem Fall nach des
Grundes und des Wetters gewoͤhnlicher Erfahrung zu
handeln.

Wann Hagel oder Froſt die Reben verderbt ha-
ben/ ſoll man alſobald darauf alle Schoͤßling/ gute und
boͤſe/ biß auf das friſche Holtz gaͤntzlich glatt wegnehmen;
dann wo man die erfrornen Reben lang darauf ſtehen
laͤſſet/ kriecht das Gifft oder der kalte Brand immer
tieffer der Wurtzel zu/ daß alſo der gantze Weinſtock
verderbt wird; ſchneidet mans aber ab/ ſo wird erſtlich
das kriechende Ubel hinweg gethan/ und die niemal muͤſ-
ſige Natur bringt aus der noch unverderbten Wurtzel
neue friſche Schoͤßlinge; ja wol offt/ wann die Froͤſte
im April oder May einfallen/ eben daſſelbe Jahr auch
Trauben; aufs wenigſte gibt es viel Holtz/ daß aufs an-
dere Jahr ein deſto reicher Leeſen zu hoffen/ da ſonſt der
Weingarten in Gefahr ſtehet/ wol gar zu verdorren/ oder
doch in drey oder vier Jahren hernach nichts fruchtbarli-
ches davon zu hoffen iſt.

Wann die Weinſtoͤcke anfangen matt zu werden/
muß mans tieffer hauen/ beſſer dungen und deſto weni-
ger Augen laſſen/ damit ſie wieder taugliches Holtz
ſchieſſen/ und durch Gruben moͤgen weiter gepflantzt
werden. Man kan auch alte ausgetragene Stoͤcke/ die
nur eine Reben treiben/ alſo verjuͤngen/ wann man den
Stock mit ſamt der Reben in die Erden legt. Man ſoll
aber beynebens ſich befleiſſen/ daß man in dieſe Graͤfften
feiſten Grund/ Treber/ Hoͤrner und dergleichen darzu
thut/ daß die eingelegten Reben deſto beſſer und baͤlder
einwurtzen moͤgen; und dieſes iſt/ wie Rhagorius ver-
meldet/ ein beſonder fuͤrtreffliches Mittel/ noch nicht je-
derman bekannt/ eine abkommene Reben zu recht zu brin-
gen und fruchtbar zu machen; Wie ich (ſpricht er fer-
[Spaltenumbruch] ner) daſſelbe an etlichen Plaͤtzen/ ſchlechter alter Reben/
ſo unter meinen jungen geweſen/ mit ſonderbarem Luſt
und Nutzen gebraucht und erfahren.

Alſo kan auch denen vom Krieg und Leut-Mangel
verderbten Reben geholffen werden/ daß man alle alte
Erden davon abraume/ und friſche gute darzu ſchuͤtte/
aufs wenigſte bekommen ſie wieder friſche Schoß/ da-
von man weiter gruben kan. Wegen der Platzregen
muͤſſen Graͤben und Ablaͤuffe gemacht werden/ damit ſie
ohne Beſchaͤdigung der Reben abflieſſen moͤgen.

Vor allen Dingen hat ein Hausvatter zu ſorgen/
daß er keine Leute in ſeinen Weinbergen gebrauche/ die
des Landes Art/ und der Reben Beſchaffenheit und Na-
tur keine gruͤndliche Wiſſenſchafft haben/ aus welchem
ihm groſſer Schade kan zugezogen werden; Daher diß
bey Zeiten abzuſtellen/ und um taugliche ſich zu bewer-
ben/ wann er nicht ſeines Weingartens Ruin und Un-
tergang bey Zeiten ſehen und bereuen will.

Herr D. Weber in ſeinen curioſen Diſcurſen fol.
353. ſagt: Wann man einem krancken Weinſtock helf-
fen will/ ſoll man Reb- oder Aichen-Aſchen mit ſehr
ſtarckem Eſſig vermiſchen/ und den Stamm damit
begieſſen/ darzu dienet auch alter Urin von Menſchen zur
Wurtzen geſchuͤttet. Africanus ſagt: Brenn Reb-
Holtz zu Aſchen/ ruͤhr es mit dem Safft/ der aus den
Reben rinnet/ und vergrabe es mit Wein mitten in dem
Weingarten/ ſo kommt dir kein Wurm hinein. Sed fi-
des ſit penes Authorem.

Die meiſten Alten ſind auch der Meynung/ daß ein
Kohl-Kraut in den Weingaͤrten kein gut thue/ und dieſe
beede Gewaͤchſe eine heimliche Feindſchafft gegen einan-
der tragen/ eines neben dem andern nicht gedeyen moͤ-
ge. Andere glauben/ es komme allein/ wann der Grund
ſo mager/ daß er beeden Safft zu ertheilen/ nicht
genugſam ſey/ und meynen/ wann nur der Grund fett
und gut iſt/ wuͤrden ſie beederſeits wol gedeyen. Es ſcha-
den auch die groſſen Wind und Platzregen/ ſonderlich in
hohen Gebuͤrgen/ da ſie mit groſſem Gewalt die Dung
und den guten Grund von den Wurtzen entbloͤſſen/ weg-
ſchwemmen/ und offt Stock und Erde miteinander fort-
reiſſen; da werden in hohen Gebuͤrgen die Weingaͤrten
fein Staffelweiſe/ mit ſteinernen Mauren/ wie mit Baͤn-
cken/ umgeben uñ eingefaſſet/ ſo kan der Regen den Grund
nicht ſo bald aufheben und fortſchleppen: ſonderlich hal-
ten die Weinhauer im Fruͤling die kalten Regen fuͤr
ſchaͤdlich/ und zwar wann ſie an den Reben bald darauf
angefrieren.

Unter den ſchaͤdlichen Feinden der Reben ſind auch
kleine Keferl mit langen Ruͤſſeln/ die die zarten Schoͤß-
ling im Fruͤling ſehr verwuͤſten/ die Blaͤtter zuſammen
rollen/ uñ ihre Eyer hinein legen/ die kan man durch nichts
anders/ als gar zeitlich fruͤhe Morgens abklauben/ von
den Stoͤcken wegbringen/ ſie in ein Beck voll Waſſers
abſchuͤtten/ und die zuſamm-gerollten und mit Eyern ge-
fuͤllten Blaͤtter abreiſſen und vertilgen laſſen.

Ameiſ-
U u iij
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p><pb facs="#f0359" n="341"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Vierdten Buchs Er&#x017F;ter Theil/ Wein-Garten.</hi></fw><lb/><cb/>
bindet/ daß es nicht weichen kan/ &#x017F;o wird die Traube<lb/>
in dem Glas nicht minder wach&#x017F;en zu ihrer Vollkom-<lb/><cb/>
menheit/ und wunderlich fu&#x0364;rkommen/ wie es durch das<lb/>
enge Mundloch in das Glas kommen mo&#x0364;gen.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#g"><hi rendition="#k">Cap.</hi> XV.</hi> </hi><lb/> <hi rendition="#fr">Weinreben-Ma&#x0364;ngel zu er&#x017F;etzen.</hi> </head><lb/>
            <cb/>
            <p><hi rendition="#in">A</hi>Lle Kranckheiten und Gebrechen der Reben<lb/>
ent&#x017F;tehen entweder vom Gewitter/ von<lb/>
Kriegs-Vewu&#x0364;&#x017F;tungen und Leut-Mangel/ oder<lb/>
von Unver&#x017F;tand und Unfleiß de&#x017F;&#x017F;en/ der ihrer warten<lb/>
&#x017F;oll; dem er&#x017F;ten/ weil es von Gottes Ge&#x017F;chick und Zula&#x017F;-<lb/>
&#x017F;ung ent&#x017F;pringt/ kan men&#x017F;chlicher Fleiß nicht entgehen;<lb/>
das andere aber/ als wann man nicht zu rechter Zeit<lb/>
hauet/ &#x017F;chneidet/ dunget/ vor dem Vieh verwahret/<lb/>
muß durch Fleiß und Ordnung gebe&#x017F;&#x017F;ert/ und was &#x017F;chad-<lb/>
hafft gewe&#x017F;en/ wiederum zu Nutzen gebracht werden.</p><lb/>
            <p>Be&#x017F;orgt man einen Reif/ kan man mit feuchtem<lb/>
Ge&#x017F;tro&#x0364;he/ oder halb verfaultem Mi&#x017F;t einen &#x017F;tarcken und<lb/>
dicken Rauch machen/ dardurch die Lufft etwas gemil-<lb/>
dert wird; Man kan die&#x017F;es Mittel auch hernach brau-<lb/>
chen/ wann mans nur verrichtet/ ehe die Sonne darein<lb/>
&#x017F;cheine/ daß man an etlichen Orten im Weinberg Ha&#x0364;uff-<lb/>
lein mit die&#x017F;er Materi macht/ und al&#x017F;o ra&#x0364;uchert. Wo die<lb/>
Weingebu&#x0364;rge von die&#x017F;em Feind offt ange&#x017F;prengt &#x017F;ind/<lb/>
muß man das Schneiden de&#x017F;to &#x017F;pa&#x0364;ter vornehmen/ weil<lb/>
es nicht leichtlich treibt/ biß es von dem u&#x0364;berflu&#x0364;&#x017F;&#x017F;igen Holtz<lb/>
entledigt worden/ indem der Safft &#x017F;ich u&#x0364;berall ausbrei-<lb/>
tet/ nicht &#x017F;o &#x017F;tarck treiben kan/ als wann er nach dem<lb/>
Schnitt/ allein in zwey oder drey Augen/ &#x017F;eine gantze<lb/>
Wirckung eingie&#x017F;&#x017F;et; i&#x017F;t al&#x017F;o in die&#x017F;em Fall nach des<lb/>
Grundes und des Wetters gewo&#x0364;hnlicher Erfahrung zu<lb/>
handeln.</p><lb/>
            <p>Wann Hagel oder Fro&#x017F;t die Reben verderbt ha-<lb/>
ben/ &#x017F;oll man al&#x017F;obald darauf alle Scho&#x0364;ßling/ gute und<lb/>
bo&#x0364;&#x017F;e/ biß auf das fri&#x017F;che Holtz ga&#x0364;ntzlich glatt wegnehmen;<lb/>
dann wo man die erfrornen Reben lang darauf &#x017F;tehen<lb/>
la&#x0364;&#x017F;&#x017F;et/ kriecht das Gifft oder der kalte Brand immer<lb/>
tieffer der Wurtzel zu/ daß al&#x017F;o der gantze Wein&#x017F;tock<lb/>
verderbt wird; &#x017F;chneidet mans aber ab/ &#x017F;o wird er&#x017F;tlich<lb/>
das kriechende Ubel hinweg gethan/ und die niemal mu&#x0364;&#x017F;-<lb/>
&#x017F;ige Natur bringt aus der noch unverderbten Wurtzel<lb/>
neue fri&#x017F;che Scho&#x0364;ßlinge; ja wol offt/ wann die Fro&#x0364;&#x017F;te<lb/>
im April oder May einfallen/ eben da&#x017F;&#x017F;elbe Jahr auch<lb/>
Trauben; aufs wenig&#x017F;te gibt es viel Holtz/ daß aufs an-<lb/>
dere Jahr ein de&#x017F;to reicher Lee&#x017F;en zu hoffen/ da &#x017F;on&#x017F;t der<lb/>
Weingarten in Gefahr &#x017F;tehet/ wol gar zu verdorren/ oder<lb/>
doch in drey oder vier Jahren hernach nichts fruchtbarli-<lb/>
ches davon zu hoffen i&#x017F;t.</p><lb/>
            <p>Wann die Wein&#x017F;to&#x0364;cke anfangen matt zu werden/<lb/>
muß mans tieffer hauen/ be&#x017F;&#x017F;er dungen und de&#x017F;to weni-<lb/>
ger Augen la&#x017F;&#x017F;en/ damit &#x017F;ie wieder taugliches Holtz<lb/>
&#x017F;chie&#x017F;&#x017F;en/ und durch Gruben mo&#x0364;gen weiter gepflantzt<lb/>
werden. Man kan auch alte ausgetragene Sto&#x0364;cke/ die<lb/>
nur eine Reben treiben/ al&#x017F;o verju&#x0364;ngen/ wann man den<lb/>
Stock mit &#x017F;amt der Reben in die Erden legt. Man &#x017F;oll<lb/>
aber beynebens &#x017F;ich beflei&#x017F;&#x017F;en/ daß man in die&#x017F;e Gra&#x0364;fften<lb/>
fei&#x017F;ten Grund/ Treber/ Ho&#x0364;rner und dergleichen darzu<lb/>
thut/ daß die eingelegten Reben de&#x017F;to be&#x017F;&#x017F;er und ba&#x0364;lder<lb/>
einwurtzen mo&#x0364;gen; und die&#x017F;es i&#x017F;t/ wie <hi rendition="#aq">Rhagorius</hi> ver-<lb/>
meldet/ ein be&#x017F;onder fu&#x0364;rtreffliches Mittel/ noch nicht je-<lb/>
derman bekannt/ eine abkommene Reben zu recht zu brin-<lb/>
gen und fruchtbar zu machen; Wie ich (&#x017F;pricht er fer-<lb/><cb/>
ner) da&#x017F;&#x017F;elbe an etlichen Pla&#x0364;tzen/ &#x017F;chlechter alter Reben/<lb/>
&#x017F;o unter meinen jungen gewe&#x017F;en/ mit &#x017F;onderbarem Lu&#x017F;t<lb/>
und Nutzen gebraucht und erfahren.</p><lb/>
            <p>Al&#x017F;o kan auch denen vom Krieg und Leut-Mangel<lb/>
verderbten Reben geholffen werden/ daß man alle alte<lb/>
Erden davon abraume/ und fri&#x017F;che gute darzu &#x017F;chu&#x0364;tte/<lb/>
aufs wenig&#x017F;te bekommen &#x017F;ie wieder fri&#x017F;che Schoß/ da-<lb/>
von man weiter gruben kan. Wegen der Platzregen<lb/>
mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en Gra&#x0364;ben und Abla&#x0364;uffe gemacht werden/ damit &#x017F;ie<lb/>
ohne Be&#x017F;cha&#x0364;digung der Reben abflie&#x017F;&#x017F;en mo&#x0364;gen.</p><lb/>
            <p>Vor allen Dingen hat ein Hausvatter zu &#x017F;orgen/<lb/>
daß er keine Leute in &#x017F;einen Weinbergen gebrauche/ die<lb/>
des Landes Art/ und der Reben Be&#x017F;chaffenheit und Na-<lb/>
tur keine gru&#x0364;ndliche Wi&#x017F;&#x017F;en&#x017F;chafft haben/ aus welchem<lb/>
ihm gro&#x017F;&#x017F;er Schade kan zugezogen werden; Daher diß<lb/>
bey Zeiten abzu&#x017F;tellen/ und um taugliche &#x017F;ich zu bewer-<lb/>
ben/ wann er nicht &#x017F;eines Weingartens <hi rendition="#aq">Ruin</hi> und Un-<lb/>
tergang bey Zeiten &#x017F;ehen und bereuen will.</p><lb/>
            <p>Herr <hi rendition="#aq">D.</hi> Weber in &#x017F;einen curio&#x017F;en Di&#x017F;cur&#x017F;en <hi rendition="#aq">fol.</hi><lb/>
353. &#x017F;agt: Wann man einem krancken Wein&#x017F;tock helf-<lb/>
fen will/ &#x017F;oll man Reb- oder Aichen-A&#x017F;chen mit &#x017F;ehr<lb/>
&#x017F;tarckem E&#x017F;&#x017F;ig vermi&#x017F;chen/ und den Stamm damit<lb/>
begie&#x017F;&#x017F;en/ darzu dienet auch alter Urin von Men&#x017F;chen zur<lb/>
Wurtzen ge&#x017F;chu&#x0364;ttet. <hi rendition="#aq">Africanus</hi> &#x017F;agt: Brenn Reb-<lb/>
Holtz zu A&#x017F;chen/ ru&#x0364;hr es mit dem Safft/ der aus den<lb/>
Reben rinnet/ und vergrabe es mit Wein mitten in dem<lb/>
Weingarten/ &#x017F;o kommt dir kein Wurm hinein. <hi rendition="#aq">Sed fi-<lb/>
des &#x017F;it penes Authorem.</hi></p><lb/>
            <p>Die mei&#x017F;ten Alten &#x017F;ind auch der Meynung/ daß ein<lb/>
Kohl-Kraut in den Weinga&#x0364;rten kein gut thue/ und die&#x017F;e<lb/>
beede Gewa&#x0364;ch&#x017F;e eine heimliche Feind&#x017F;chafft gegen einan-<lb/>
der tragen/ eines neben dem andern nicht gedeyen mo&#x0364;-<lb/>
ge. Andere glauben/ es komme allein/ wann der Grund<lb/>
&#x017F;o mager/ daß er beeden Safft zu ertheilen/ nicht<lb/>
genug&#x017F;am &#x017F;ey/ und meynen/ wann nur der Grund fett<lb/>
und gut i&#x017F;t/ wu&#x0364;rden &#x017F;ie beeder&#x017F;eits wol gedeyen. Es &#x017F;cha-<lb/>
den auch die gro&#x017F;&#x017F;en Wind und Platzregen/ &#x017F;onderlich in<lb/>
hohen Gebu&#x0364;rgen/ da &#x017F;ie mit gro&#x017F;&#x017F;em Gewalt die Dung<lb/>
und den guten Grund von den Wurtzen entblo&#x0364;&#x017F;&#x017F;en/ weg-<lb/>
&#x017F;chwemmen/ und offt Stock und Erde miteinander fort-<lb/>
rei&#x017F;&#x017F;en; da werden in hohen Gebu&#x0364;rgen die Weinga&#x0364;rten<lb/>
fein Staffelwei&#x017F;e/ mit &#x017F;teinernen Mauren/ wie mit Ba&#x0364;n-<lb/>
cken/ umgeben un&#x0303; eingefa&#x017F;&#x017F;et/ &#x017F;o kan der Regen den Grund<lb/>
nicht &#x017F;o bald aufheben und fort&#x017F;chleppen: &#x017F;onderlich hal-<lb/>
ten die Weinhauer im Fru&#x0364;ling die kalten Regen fu&#x0364;r<lb/>
&#x017F;cha&#x0364;dlich/ und zwar wann &#x017F;ie an den Reben bald darauf<lb/>
angefrieren.</p><lb/>
            <p>Unter den &#x017F;cha&#x0364;dlichen Feinden der Reben &#x017F;ind auch<lb/>
kleine Keferl mit langen Ru&#x0364;&#x017F;&#x017F;eln/ die die zarten Scho&#x0364;ß-<lb/>
ling im Fru&#x0364;ling &#x017F;ehr verwu&#x0364;&#x017F;ten/ die Bla&#x0364;tter zu&#x017F;ammen<lb/>
rollen/ un&#x0303; ihre Eyer hinein legen/ die kan man durch nichts<lb/>
anders/ als gar zeitlich fru&#x0364;he Morgens abklauben/ von<lb/>
den Sto&#x0364;cken wegbringen/ &#x017F;ie in ein Beck voll Wa&#x017F;&#x017F;ers<lb/>
ab&#x017F;chu&#x0364;tten/ und die zu&#x017F;amm-gerollten und mit Eyern ge-<lb/>
fu&#x0364;llten Bla&#x0364;tter abrei&#x017F;&#x017F;en und vertilgen la&#x017F;&#x017F;en.</p><lb/>
            <fw place="bottom" type="sig">U u iij</fw>
            <fw place="bottom" type="catch">Amei&#x017F;-</fw><lb/>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[341/0359] Vierdten Buchs Erſter Theil/ Wein-Garten. bindet/ daß es nicht weichen kan/ ſo wird die Traube in dem Glas nicht minder wachſen zu ihrer Vollkom- menheit/ und wunderlich fuͤrkommen/ wie es durch das enge Mundloch in das Glas kommen moͤgen. Cap. XV. Weinreben-Maͤngel zu erſetzen. ALle Kranckheiten und Gebrechen der Reben entſtehen entweder vom Gewitter/ von Kriegs-Vewuͤſtungen und Leut-Mangel/ oder von Unverſtand und Unfleiß deſſen/ der ihrer warten ſoll; dem erſten/ weil es von Gottes Geſchick und Zulaſ- ſung entſpringt/ kan menſchlicher Fleiß nicht entgehen; das andere aber/ als wann man nicht zu rechter Zeit hauet/ ſchneidet/ dunget/ vor dem Vieh verwahret/ muß durch Fleiß und Ordnung gebeſſert/ und was ſchad- hafft geweſen/ wiederum zu Nutzen gebracht werden. Beſorgt man einen Reif/ kan man mit feuchtem Geſtroͤhe/ oder halb verfaultem Miſt einen ſtarcken und dicken Rauch machen/ dardurch die Lufft etwas gemil- dert wird; Man kan dieſes Mittel auch hernach brau- chen/ wann mans nur verrichtet/ ehe die Sonne darein ſcheine/ daß man an etlichen Orten im Weinberg Haͤuff- lein mit dieſer Materi macht/ und alſo raͤuchert. Wo die Weingebuͤrge von dieſem Feind offt angeſprengt ſind/ muß man das Schneiden deſto ſpaͤter vornehmen/ weil es nicht leichtlich treibt/ biß es von dem uͤberfluͤſſigen Holtz entledigt worden/ indem der Safft ſich uͤberall ausbrei- tet/ nicht ſo ſtarck treiben kan/ als wann er nach dem Schnitt/ allein in zwey oder drey Augen/ ſeine gantze Wirckung eingieſſet; iſt alſo in dieſem Fall nach des Grundes und des Wetters gewoͤhnlicher Erfahrung zu handeln. Wann Hagel oder Froſt die Reben verderbt ha- ben/ ſoll man alſobald darauf alle Schoͤßling/ gute und boͤſe/ biß auf das friſche Holtz gaͤntzlich glatt wegnehmen; dann wo man die erfrornen Reben lang darauf ſtehen laͤſſet/ kriecht das Gifft oder der kalte Brand immer tieffer der Wurtzel zu/ daß alſo der gantze Weinſtock verderbt wird; ſchneidet mans aber ab/ ſo wird erſtlich das kriechende Ubel hinweg gethan/ und die niemal muͤſ- ſige Natur bringt aus der noch unverderbten Wurtzel neue friſche Schoͤßlinge; ja wol offt/ wann die Froͤſte im April oder May einfallen/ eben daſſelbe Jahr auch Trauben; aufs wenigſte gibt es viel Holtz/ daß aufs an- dere Jahr ein deſto reicher Leeſen zu hoffen/ da ſonſt der Weingarten in Gefahr ſtehet/ wol gar zu verdorren/ oder doch in drey oder vier Jahren hernach nichts fruchtbarli- ches davon zu hoffen iſt. Wann die Weinſtoͤcke anfangen matt zu werden/ muß mans tieffer hauen/ beſſer dungen und deſto weni- ger Augen laſſen/ damit ſie wieder taugliches Holtz ſchieſſen/ und durch Gruben moͤgen weiter gepflantzt werden. Man kan auch alte ausgetragene Stoͤcke/ die nur eine Reben treiben/ alſo verjuͤngen/ wann man den Stock mit ſamt der Reben in die Erden legt. Man ſoll aber beynebens ſich befleiſſen/ daß man in dieſe Graͤfften feiſten Grund/ Treber/ Hoͤrner und dergleichen darzu thut/ daß die eingelegten Reben deſto beſſer und baͤlder einwurtzen moͤgen; und dieſes iſt/ wie Rhagorius ver- meldet/ ein beſonder fuͤrtreffliches Mittel/ noch nicht je- derman bekannt/ eine abkommene Reben zu recht zu brin- gen und fruchtbar zu machen; Wie ich (ſpricht er fer- ner) daſſelbe an etlichen Plaͤtzen/ ſchlechter alter Reben/ ſo unter meinen jungen geweſen/ mit ſonderbarem Luſt und Nutzen gebraucht und erfahren. Alſo kan auch denen vom Krieg und Leut-Mangel verderbten Reben geholffen werden/ daß man alle alte Erden davon abraume/ und friſche gute darzu ſchuͤtte/ aufs wenigſte bekommen ſie wieder friſche Schoß/ da- von man weiter gruben kan. Wegen der Platzregen muͤſſen Graͤben und Ablaͤuffe gemacht werden/ damit ſie ohne Beſchaͤdigung der Reben abflieſſen moͤgen. Vor allen Dingen hat ein Hausvatter zu ſorgen/ daß er keine Leute in ſeinen Weinbergen gebrauche/ die des Landes Art/ und der Reben Beſchaffenheit und Na- tur keine gruͤndliche Wiſſenſchafft haben/ aus welchem ihm groſſer Schade kan zugezogen werden; Daher diß bey Zeiten abzuſtellen/ und um taugliche ſich zu bewer- ben/ wann er nicht ſeines Weingartens Ruin und Un- tergang bey Zeiten ſehen und bereuen will. Herr D. Weber in ſeinen curioſen Diſcurſen fol. 353. ſagt: Wann man einem krancken Weinſtock helf- fen will/ ſoll man Reb- oder Aichen-Aſchen mit ſehr ſtarckem Eſſig vermiſchen/ und den Stamm damit begieſſen/ darzu dienet auch alter Urin von Menſchen zur Wurtzen geſchuͤttet. Africanus ſagt: Brenn Reb- Holtz zu Aſchen/ ruͤhr es mit dem Safft/ der aus den Reben rinnet/ und vergrabe es mit Wein mitten in dem Weingarten/ ſo kommt dir kein Wurm hinein. Sed fi- des ſit penes Authorem. Die meiſten Alten ſind auch der Meynung/ daß ein Kohl-Kraut in den Weingaͤrten kein gut thue/ und dieſe beede Gewaͤchſe eine heimliche Feindſchafft gegen einan- der tragen/ eines neben dem andern nicht gedeyen moͤ- ge. Andere glauben/ es komme allein/ wann der Grund ſo mager/ daß er beeden Safft zu ertheilen/ nicht genugſam ſey/ und meynen/ wann nur der Grund fett und gut iſt/ wuͤrden ſie beederſeits wol gedeyen. Es ſcha- den auch die groſſen Wind und Platzregen/ ſonderlich in hohen Gebuͤrgen/ da ſie mit groſſem Gewalt die Dung und den guten Grund von den Wurtzen entbloͤſſen/ weg- ſchwemmen/ und offt Stock und Erde miteinander fort- reiſſen; da werden in hohen Gebuͤrgen die Weingaͤrten fein Staffelweiſe/ mit ſteinernen Mauren/ wie mit Baͤn- cken/ umgeben uñ eingefaſſet/ ſo kan der Regen den Grund nicht ſo bald aufheben und fortſchleppen: ſonderlich hal- ten die Weinhauer im Fruͤling die kalten Regen fuͤr ſchaͤdlich/ und zwar wann ſie an den Reben bald darauf angefrieren. Unter den ſchaͤdlichen Feinden der Reben ſind auch kleine Keferl mit langen Ruͤſſeln/ die die zarten Schoͤß- ling im Fruͤling ſehr verwuͤſten/ die Blaͤtter zuſammen rollen/ uñ ihre Eyer hinein legen/ die kan man durch nichts anders/ als gar zeitlich fruͤhe Morgens abklauben/ von den Stoͤcken wegbringen/ ſie in ein Beck voll Waſſers abſchuͤtten/ und die zuſamm-gerollten und mit Eyern ge- fuͤllten Blaͤtter abreiſſen und vertilgen laſſen. Ameiſ- U u iij

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/359
Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 341. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/359>, abgerufen am 15.10.2019.