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Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

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Vierdten Buchs Erster Theil/ Wein-Garten.
[Spaltenumbruch] sind solche Wein nicht lang zu behalten; man soll
damit forttrachten/ weil dabey langwührige Dauer-
hafftigkeit nicht wol zu hoffen ist. Jm Fall ja etwan
keine Anwehrung verhanden/ kan man Brandwein
[Spaltenumbruch] daraus brennen lassen/ oder Essig daraus machen/ wel-
ches schier eine bessere Wirthschafft ist; weil der Essig/
wann er scharf und gut ist/ nicht in viel geringerm Kauf
ist/ als der Wein selbst.

Cap. XXVII.
Von der Glauren.
[Spaltenumbruch]

WO grosse Weinleesen sind/ pflegt man für das
Gesinde auch einen Tranck anzusetzen/ folgen-
der Gestalt: Man schöpffet vorhero sauber
Bronnenwasser/ so viel man bedarf im Vorrath zu ha-
ben; und so bald der Most hinweg kommt/ giesst man
solches auf die Trebern in die Boding; je eher je besser
daß die Trebern mit dem Wasser bedeckt seynd. Die
Treber müssen mit Stösseln von einander gestampffet
seyn/ also lässet man das Wasser darüber stehen/ so
wirds bald anfangen zu jeren. Darnach giesst man
von Tag zu Tage ein wenig Wasser nach/ daß mans
am jeren nicht verhindere/ wann man zu viel auf ein-
mal daran güsse; so wird das Wasser die Krafft und
die Farb an sich ziehen/ und je weniger Wasser und
mehr Treber genommen sind/ je stärcker und besser wird
es. Jn 2 oder 3 Tagen wird die erste Glauren her-
aus genommen/ und im Faß eingefüllt/ die bleibt offter-
mal gut/ biß wieder zum Leesen. Darnach giesst man
auf eben dieselbigen Trebern zum andern/ auch biß-
weilen zum drittenmal/ muß aber allzeit die letztgemach-
te am ersten ausgetruncken seyn. Diese werden wol
zu Zeiten mit Wasser nachgefüllt/ mögen aber schwer-
[Spaltenumbruch] lich länger als biß Weihnachten bleiben; das Bron-
nenwasser taugt am besten darzu.

Die Bodingen aber werden durch die Trebern
(wann sie lang darinn bleiben) sehr verderbt/ daß sie
auch hernach bey künfftigen Leesen/ den Most schlechter
machen/ wann sie nicht wol in acht genommen/ und die
Treber/ so bald die Glauren herab ist/ heraus gethan/
sauber und reinlich mit warmen Wasser ausgefegt/ ge-
säubert/ gewaschen/ abgetrocknet und also an einen lüff-
tigen Ort hingestellt und aufbehalten werden.

Am besten ist/ ausser dieses Fleisses/ welcher einen
und den andern Wege hiebey anzuwenden; daß man
eigne Bodingen zu den Glauren habe/ die man sonst zu
nichts anders brauche. Theils machens auf diese Wei-
se noch besser: Man nimmt gute säfftige Birnen/ so viel
man will/ stöst sie/ und wirffts auf die Trebern/ so bald
der Wein davon ist/ und lästs also miteinander jeren.
Der Most wird abgeschöpfft und in Fässer eingefüllt/
wann er nunmehr eine rechte Farb an sich genommen/ er
ist lieblich zu trincken/ und währt biß zu Ende des Mayen.
Auf diese Trebern kan man wieder Wasser angiessen/
und ein andere geringere Glauren machen.

Cap. XXVIII.
Eine Cur von Wein-Trebern.
[Spaltenumbruch]

JCh habe dem günstigen Leser zu lieb/ etwas weni-
ges aus des berühmten Jtalianischen Doctoris
Medicinae Donati Antonii de Altomari Tractat

von Natur und Eigenschafft der Wein-Trebern hieher
beyfügen wollen. Daß er unter andern schreibt/ daß
die/ welche Schmertzen im Leib empfinden/ Jtem Nie-
ren-Wehe/ von Sand und Stein/ Geschwulst und
Mattigkeit der Glieder/ Lenden-Schmertzen und Po-
dagra/ Wassersucht/ schwindende und abgesochte Glied-
massen haben/ auch mercklich am Leib/ Kräfften und
Gesundheit abnehmen/ sollen folgende Cur brauchen:

Nimm Wein-Treber (wo möglich von guten/
süssen und edlen Trauben) so bald der Most heraus ge-
presst/ und ehe ein Wasser daran kommt/ laß sie in ei-
nem saubern Zimmer auf den Boden Haufenweise zu-
sammen schütten/ mit Schaufeln und Händen zusam-
men drucken und glatt machen/ daß sie wol aufeinander
sich setzen mögen. Decke sie hernach mit wollenen
dicken Tüchern und Decken/ dichte und allenthal-
ben fest zu/ damit keine Lufft darzu komme/ müssen auch
alle Fenster zugehalten/ und sie also bey ihrer natürlichen
Wärme erhalten werden. Wann mans aber gebrau-
chen will/ muß man vorhin den Leib purgiren/ hernach
in dem Treber-Hauffen eine langlichte Gruben/ nach
Grösse des Leibes/ formiren/ sich bloß ausgezogen/ wel-
ches wol das beste; oder wer es nicht erleiden kan/ in
einem Hemmet/ oder subtilen Tuch eingewickelt/ hinein
[Spaltenumbruch] legen/ mit denen aus der Gruben gefasten Wein-Tre-
bern sich sacht zudecken/ und solche mit Händen wol ab-
drucknen und glatt machen/ auch folgends mit einer wol-
lenen Decken zuhüllen lassen. Ein Küssen mag er wol
unters Haubt nehmen; weniger als eine halbe Stund/
soll er nie darinnen bleiben; besser aber ists/ wann er ei-
ne Stunde täglich/ ja wo er so starck/ Morgens eine
Stunde/ und Abends wieder so lang/ täglich sich hinein-
lege. Wann er aufstehet/ muß man die Trebern wie-
der zusamm häuffen/ glatt machen/ fest auf einander
drucken/ und/ wie oben gedacht/ mit wollenen Decken
gantz zuhüllen. Wann der Patient aufgestanden/ muß
er ein Bette in eben diesem Zimmer haben/ es ein we-
nig wärmen lassen/ ein Stündel darinnen ausruhen/
und sich mit warmen Tüchern abreiben lassen/ hernach
kan er sich wieder ankleiden. Dieses aber ist zu mer-
cken/ daß man alle 3 oder 4 Täge frische Trebern neh-
men muß. Derowegen ein gantzes Gemach mit Tre-
bern erfüllt wird/ daß man nach und nach von den ge-
brauchten zu dem frischen Ort weichen/ und also diese
Cur/ mit desto grösserer Wirckung/ verrichten kan.
Wer aber nur an Füssen/ Händen/ oder sonst einem
Gliede des Leibes leidet/ kan dasselbe Glied täglich mit
den Trebern zudecken/ und darf den gantzen Leib nicht
hinein legen.

Er setzet auch ein denckwürdiges Exempel von ei-
nem Weibe/ das lange Zeit am Leibe abgesocht/ an

Hän-
Y y

Vierdten Buchs Erſter Theil/ Wein-Garten.
[Spaltenumbruch] ſind ſolche Wein nicht lang zu behalten; man ſoll
damit forttrachten/ weil dabey langwuͤhrige Dauer-
hafftigkeit nicht wol zu hoffen iſt. Jm Fall ja etwan
keine Anwehrung verhanden/ kan man Brandwein
[Spaltenumbruch] daraus brennen laſſen/ oder Eſſig daraus machen/ wel-
ches ſchier eine beſſere Wirthſchafft iſt; weil der Eſſig/
wann er ſcharf und gut iſt/ nicht in viel geringerm Kauf
iſt/ als der Wein ſelbſt.

Cap. XXVII.
Von der Glauren.
[Spaltenumbruch]

WO groſſe Weinleeſen ſind/ pflegt man fuͤr das
Geſinde auch einen Tranck anzuſetzen/ folgen-
der Geſtalt: Man ſchoͤpffet vorhero ſauber
Bronnenwaſſer/ ſo viel man bedarf im Vorrath zu ha-
ben; und ſo bald der Moſt hinweg kommt/ gieſſt man
ſolches auf die Trebern in die Boding; je eher je beſſer
daß die Trebern mit dem Waſſer bedeckt ſeynd. Die
Treber muͤſſen mit Stoͤſſeln von einander geſtampffet
ſeyn/ alſo laͤſſet man das Waſſer daruͤber ſtehen/ ſo
wirds bald anfangen zu jeren. Darnach gieſſt man
von Tag zu Tage ein wenig Waſſer nach/ daß mans
am jeren nicht verhindere/ wann man zu viel auf ein-
mal daran guͤſſe; ſo wird das Waſſer die Krafft und
die Farb an ſich ziehen/ und je weniger Waſſer und
mehr Treber genommen ſind/ je ſtaͤrcker und beſſer wird
es. Jn 2 oder 3 Tagen wird die erſte Glauren her-
aus genommen/ und im Faß eingefuͤllt/ die bleibt offter-
mal gut/ biß wieder zum Leeſen. Darnach gieſſt man
auf eben dieſelbigen Trebern zum andern/ auch biß-
weilen zum drittenmal/ muß aber allzeit die letztgemach-
te am erſten ausgetruncken ſeyn. Dieſe werden wol
zu Zeiten mit Waſſer nachgefuͤllt/ moͤgen aber ſchwer-
[Spaltenumbruch] lich laͤnger als biß Weihnachten bleiben; das Bron-
nenwaſſer taugt am beſten darzu.

Die Bodingen aber werden durch die Trebern
(wann ſie lang darinn bleiben) ſehr verderbt/ daß ſie
auch hernach bey kuͤnfftigen Leeſen/ den Moſt ſchlechter
machen/ wann ſie nicht wol in acht genommen/ und die
Treber/ ſo bald die Glauren herab iſt/ heraus gethan/
ſauber und reinlich mit warmen Waſſer ausgefegt/ ge-
ſaͤubert/ gewaſchen/ abgetrocknet und alſo an einen luͤff-
tigen Ort hingeſtellt und aufbehalten werden.

Am beſten iſt/ auſſer dieſes Fleiſſes/ welcher einen
und den andern Wege hiebey anzuwenden; daß man
eigne Bodingen zu den Glauren habe/ die man ſonſt zu
nichts anders brauche. Theils machens auf dieſe Wei-
ſe noch beſſer: Man nimmt gute ſaͤfftige Birnen/ ſo viel
man will/ ſtoͤſt ſie/ und wirffts auf die Trebern/ ſo bald
der Wein davon iſt/ und laͤſts alſo miteinander jeren.
Der Moſt wird abgeſchoͤpfft und in Faͤſſer eingefuͤllt/
wann er nunmehr eine rechte Farb an ſich genommen/ er
iſt lieblich zu trincken/ und waͤhrt biß zu Ende des Mayen.
Auf dieſe Trebern kan man wieder Waſſer angieſſen/
und ein andere geringere Glauren machen.

Cap. XXVIII.
Eine Cur von Wein-Trebern.
[Spaltenumbruch]

JCh habe dem guͤnſtigen Leſer zu lieb/ etwas weni-
ges aus des beruͤhmten Jtalianiſchen Doctoris
Medicinæ Donati Antonii de Altomari Tractat

von Natur und Eigenſchafft der Wein-Trebern hieher
beyfuͤgen wollen. Daß er unter andern ſchreibt/ daß
die/ welche Schmertzen im Leib empfinden/ Jtem Nie-
ren-Wehe/ von Sand und Stein/ Geſchwulſt und
Mattigkeit der Glieder/ Lenden-Schmertzen und Po-
dagra/ Waſſerſucht/ ſchwindende und abgeſochte Glied-
maſſen haben/ auch mercklich am Leib/ Kraͤfften und
Geſundheit abnehmen/ ſollen folgende Cur brauchen:

Nimm Wein-Treber (wo moͤglich von guten/
ſuͤſſen und edlen Trauben) ſo bald der Moſt heraus ge-
preſſt/ und ehe ein Waſſer daran kommt/ laß ſie in ei-
nem ſaubern Zimmer auf den Boden Haufenweiſe zu-
ſammen ſchuͤtten/ mit Schaufeln und Haͤnden zuſam-
men drucken und glatt machen/ daß ſie wol aufeinander
ſich ſetzen moͤgen. Decke ſie hernach mit wollenen
dicken Tuͤchern und Decken/ dichte und allenthal-
ben feſt zu/ damit keine Lufft darzu komme/ muͤſſen auch
alle Fenſter zugehalten/ und ſie alſo bey ihrer natuͤrlichen
Waͤrme erhalten werden. Wann mans aber gebrau-
chen will/ muß man vorhin den Leib purgiren/ hernach
in dem Treber-Hauffen eine langlichte Gruben/ nach
Groͤſſe des Leibes/ formiren/ ſich bloß ausgezogen/ wel-
ches wol das beſte; oder wer es nicht erleiden kan/ in
einem Hemmet/ oder ſubtilen Tuch eingewickelt/ hinein
[Spaltenumbruch] legen/ mit denen aus der Gruben gefaſten Wein-Tre-
bern ſich ſacht zudecken/ und ſolche mit Haͤnden wol ab-
drucknen und glatt machen/ auch folgends mit einer wol-
lenen Decken zuhuͤllen laſſen. Ein Kuͤſſen mag er wol
unters Haubt nehmen; weniger als eine halbe Stund/
ſoll er nie darinnen bleiben; beſſer aber iſts/ wann er ei-
ne Stunde taͤglich/ ja wo er ſo ſtarck/ Morgens eine
Stunde/ und Abends wieder ſo lang/ taͤglich ſich hinein-
lege. Wann er aufſtehet/ muß man die Trebern wie-
der zuſamm haͤuffen/ glatt machen/ feſt auf einander
drucken/ und/ wie oben gedacht/ mit wollenen Decken
gantz zuhuͤllen. Wann der Patient aufgeſtanden/ muß
er ein Bette in eben dieſem Zimmer haben/ es ein we-
nig waͤrmen laſſen/ ein Stuͤndel darinnen ausruhen/
und ſich mit warmen Tuͤchern abreiben laſſen/ hernach
kan er ſich wieder ankleiden. Dieſes aber iſt zu mer-
cken/ daß man alle 3 oder 4 Taͤge friſche Trebern neh-
men muß. Derowegen ein gantzes Gemach mit Tre-
bern erfuͤllt wird/ daß man nach und nach von den ge-
brauchten zu dem friſchen Ort weichen/ und alſo dieſe
Cur/ mit deſto groͤſſerer Wirckung/ verrichten kan.
Wer aber nur an Fuͤſſen/ Haͤnden/ oder ſonſt einem
Gliede des Leibes leidet/ kan daſſelbe Glied taͤglich mit
den Trebern zudecken/ und darf den gantzen Leib nicht
hinein legen.

Er ſetzet auch ein denckwuͤrdiges Exempel von ei-
nem Weibe/ das lange Zeit am Leibe abgeſocht/ an

Haͤn-
Y y
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[353/0371] Vierdten Buchs Erſter Theil/ Wein-Garten. ſind ſolche Wein nicht lang zu behalten; man ſoll damit forttrachten/ weil dabey langwuͤhrige Dauer- hafftigkeit nicht wol zu hoffen iſt. Jm Fall ja etwan keine Anwehrung verhanden/ kan man Brandwein daraus brennen laſſen/ oder Eſſig daraus machen/ wel- ches ſchier eine beſſere Wirthſchafft iſt; weil der Eſſig/ wann er ſcharf und gut iſt/ nicht in viel geringerm Kauf iſt/ als der Wein ſelbſt. Cap. XXVII. Von der Glauren. WO groſſe Weinleeſen ſind/ pflegt man fuͤr das Geſinde auch einen Tranck anzuſetzen/ folgen- der Geſtalt: Man ſchoͤpffet vorhero ſauber Bronnenwaſſer/ ſo viel man bedarf im Vorrath zu ha- ben; und ſo bald der Moſt hinweg kommt/ gieſſt man ſolches auf die Trebern in die Boding; je eher je beſſer daß die Trebern mit dem Waſſer bedeckt ſeynd. Die Treber muͤſſen mit Stoͤſſeln von einander geſtampffet ſeyn/ alſo laͤſſet man das Waſſer daruͤber ſtehen/ ſo wirds bald anfangen zu jeren. Darnach gieſſt man von Tag zu Tage ein wenig Waſſer nach/ daß mans am jeren nicht verhindere/ wann man zu viel auf ein- mal daran guͤſſe; ſo wird das Waſſer die Krafft und die Farb an ſich ziehen/ und je weniger Waſſer und mehr Treber genommen ſind/ je ſtaͤrcker und beſſer wird es. Jn 2 oder 3 Tagen wird die erſte Glauren her- aus genommen/ und im Faß eingefuͤllt/ die bleibt offter- mal gut/ biß wieder zum Leeſen. Darnach gieſſt man auf eben dieſelbigen Trebern zum andern/ auch biß- weilen zum drittenmal/ muß aber allzeit die letztgemach- te am erſten ausgetruncken ſeyn. Dieſe werden wol zu Zeiten mit Waſſer nachgefuͤllt/ moͤgen aber ſchwer- lich laͤnger als biß Weihnachten bleiben; das Bron- nenwaſſer taugt am beſten darzu. Die Bodingen aber werden durch die Trebern (wann ſie lang darinn bleiben) ſehr verderbt/ daß ſie auch hernach bey kuͤnfftigen Leeſen/ den Moſt ſchlechter machen/ wann ſie nicht wol in acht genommen/ und die Treber/ ſo bald die Glauren herab iſt/ heraus gethan/ ſauber und reinlich mit warmen Waſſer ausgefegt/ ge- ſaͤubert/ gewaſchen/ abgetrocknet und alſo an einen luͤff- tigen Ort hingeſtellt und aufbehalten werden. Am beſten iſt/ auſſer dieſes Fleiſſes/ welcher einen und den andern Wege hiebey anzuwenden; daß man eigne Bodingen zu den Glauren habe/ die man ſonſt zu nichts anders brauche. Theils machens auf dieſe Wei- ſe noch beſſer: Man nimmt gute ſaͤfftige Birnen/ ſo viel man will/ ſtoͤſt ſie/ und wirffts auf die Trebern/ ſo bald der Wein davon iſt/ und laͤſts alſo miteinander jeren. Der Moſt wird abgeſchoͤpfft und in Faͤſſer eingefuͤllt/ wann er nunmehr eine rechte Farb an ſich genommen/ er iſt lieblich zu trincken/ und waͤhrt biß zu Ende des Mayen. Auf dieſe Trebern kan man wieder Waſſer angieſſen/ und ein andere geringere Glauren machen. Cap. XXVIII. Eine Cur von Wein-Trebern. JCh habe dem guͤnſtigen Leſer zu lieb/ etwas weni- ges aus des beruͤhmten Jtalianiſchen Doctoris Medicinæ Donati Antonii de Altomari Tractat von Natur und Eigenſchafft der Wein-Trebern hieher beyfuͤgen wollen. Daß er unter andern ſchreibt/ daß die/ welche Schmertzen im Leib empfinden/ Jtem Nie- ren-Wehe/ von Sand und Stein/ Geſchwulſt und Mattigkeit der Glieder/ Lenden-Schmertzen und Po- dagra/ Waſſerſucht/ ſchwindende und abgeſochte Glied- maſſen haben/ auch mercklich am Leib/ Kraͤfften und Geſundheit abnehmen/ ſollen folgende Cur brauchen: Nimm Wein-Treber (wo moͤglich von guten/ ſuͤſſen und edlen Trauben) ſo bald der Moſt heraus ge- preſſt/ und ehe ein Waſſer daran kommt/ laß ſie in ei- nem ſaubern Zimmer auf den Boden Haufenweiſe zu- ſammen ſchuͤtten/ mit Schaufeln und Haͤnden zuſam- men drucken und glatt machen/ daß ſie wol aufeinander ſich ſetzen moͤgen. Decke ſie hernach mit wollenen dicken Tuͤchern und Decken/ dichte und allenthal- ben feſt zu/ damit keine Lufft darzu komme/ muͤſſen auch alle Fenſter zugehalten/ und ſie alſo bey ihrer natuͤrlichen Waͤrme erhalten werden. Wann mans aber gebrau- chen will/ muß man vorhin den Leib purgiren/ hernach in dem Treber-Hauffen eine langlichte Gruben/ nach Groͤſſe des Leibes/ formiren/ ſich bloß ausgezogen/ wel- ches wol das beſte; oder wer es nicht erleiden kan/ in einem Hemmet/ oder ſubtilen Tuch eingewickelt/ hinein legen/ mit denen aus der Gruben gefaſten Wein-Tre- bern ſich ſacht zudecken/ und ſolche mit Haͤnden wol ab- drucknen und glatt machen/ auch folgends mit einer wol- lenen Decken zuhuͤllen laſſen. Ein Kuͤſſen mag er wol unters Haubt nehmen; weniger als eine halbe Stund/ ſoll er nie darinnen bleiben; beſſer aber iſts/ wann er ei- ne Stunde taͤglich/ ja wo er ſo ſtarck/ Morgens eine Stunde/ und Abends wieder ſo lang/ taͤglich ſich hinein- lege. Wann er aufſtehet/ muß man die Trebern wie- der zuſamm haͤuffen/ glatt machen/ feſt auf einander drucken/ und/ wie oben gedacht/ mit wollenen Decken gantz zuhuͤllen. Wann der Patient aufgeſtanden/ muß er ein Bette in eben dieſem Zimmer haben/ es ein we- nig waͤrmen laſſen/ ein Stuͤndel darinnen ausruhen/ und ſich mit warmen Tuͤchern abreiben laſſen/ hernach kan er ſich wieder ankleiden. Dieſes aber iſt zu mer- cken/ daß man alle 3 oder 4 Taͤge friſche Trebern neh- men muß. Derowegen ein gantzes Gemach mit Tre- bern erfuͤllt wird/ daß man nach und nach von den ge- brauchten zu dem friſchen Ort weichen/ und alſo dieſe Cur/ mit deſto groͤſſerer Wirckung/ verrichten kan. Wer aber nur an Fuͤſſen/ Haͤnden/ oder ſonſt einem Gliede des Leibes leidet/ kan daſſelbe Glied taͤglich mit den Trebern zudecken/ und darf den gantzen Leib nicht hinein legen. Er ſetzet auch ein denckwuͤrdiges Exempel von ei- nem Weibe/ das lange Zeit am Leibe abgeſocht/ an Haͤn- Y y

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Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 353. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/371>, abgerufen am 21.10.2019.