Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

Bild:
<< vorherige Seite

Des Adelichen Land- und Feld-Lebens
[Spaltenumbruch] ihrem starcken Geruch bald faulen machen. Sie aber
lang zu behalten/ soll mans in einen neuen Hafen thun/
den wol vermachen/ und in ein voll Wein-Faß thun/ so
bleiben die Quitten frisch/ und wird der Wein fast wol-
geschmack; diß wird sich aber in unsern Fässern nicht pra-
cticiren lassen/ weil man keinen so grossen Bail daran lässt/
daß man einen Hafen durchbringen solte. Sie sollen auch
sehr lang in Sägspänen oder Spreuern können erhalten
werden/ so wol auch/ wann sie in Laub eingewickelt/ mit
Hafner-Dohn überzogen/ an der Sonnen getrocknet/
und also aufgehangen werden/ biß man sie nach und nach
bedarf/ so findet man sie so frisch/ als ob sie erst von der
Stauden kämen/ diß mag man auch mit den Aepfeln thun.

Die Mandeln/ wann man sie in Spreuer legt/ blei-
ben sie lang/ und lassen sich gern scheelen.

Columella will/ daß die Früchte in gesottenem Wein
oder Hönig mögen lang bleiben/ ein wenig aber würde
[Spaltenumbruch] nichts austragen/ und viel wäre zu kostbar und also be-
schwerlich/ müssen auch ohn allen Zweifel die Aepfel ei-
nen fremden Geschmack an sich nehmen.

Diese (wie etliche dafür halten) bleiben lang/ wann
man sie auf den Butzen und nicht auf den Stengel legt/
in ein kühl doch trocknen Zimmer/ und nicht in einem Kel-
ler/ weil sie darinnen/ wegen der salitrischen inwohnen-
den Dünste/ ihren guten Geschmack gerne verliehren.
Das verteutschte Buch Caroli Stephani und Joh. Li-
balti
von dem Feldbau lib. 5. c. 47. sagt/ daß nichts ge-
wissers sey/ als wann man Aepfel und Birnen zwischen
guten Federbetten den gantzen Winter über ligen lässet.

Franciscus Bacon in seiner Historia naturali, in sei-
nem 320. Experimento schreibet/ daß die Aepfel in
Aschen verdeckt/ ihren guten Geschmack lang erhalten
und gut bleiben.

Cap. LIV.
Wie das Obst zu dörren.
[Spaltenumbruch]

WO es grosse und weite Baumgärten gibt/ und
ein gutes Obst-Jahr kommet/ ist ein trefflicher
Vortheil/ wann man (wie im ersten Buch ver-
meldet worden) Dörrstüblein hat/ da man/ mit viel
wenigerm Holtz/ zwanzig und mehr Bretter oder Hurten
voll geschehltes und zerspaltenes Obst auf einmal abdör-
ren kan/ da man sonst in die Back-Oefen kaum das drit-
te Theil einschiessen kan/ es mit Mühe aus und einbrin-
get/ und darzu die Back-Oefen mercklich/ mit der von
dem Obst ausdünstenden Feuchtigkeit verderbet; da
hingegen in dem Dörrstüblein man überall frey darzu
kommen/ die der Hitze am nächsten gelegene Bretter/
und was weniger gedörrt/ in die kühlere bringen/ und
also eines und das andere also temperiren kan/ damit
alles wol/ weder zu wenig noch zu viel/ ausgedörrt und zu
Nutzen gebracht werde; und bezahlen gewiß diese Dörr-
stüblein/ wo es viel Obst hat/ ihren Unkosten wol/ daß
man bey fruchtbaren Jahren/ ihm einen desto grössern
Vorrath schaffen/ und damit den Mangel der künfftigen
Fehl-Jahr ersetzen kan/ weil das gedörrte Obst/ wann es
wol bereitet ist/ sonderlich Aepfel und Birnen-Spälten/
Zwetschtgen/ Weichsel und Pfersich/ etliche Jahr blei-
ben/ und in der Wirtschafft nicht einen geringen Nutzen
zu Zeiten/ wann das Obst mißrathet/ schaffen können.

Aepfel und Birnen/ sonderlich von dem schlechtern
Obst/ was man für Gesinde und die Tagwercker
braucht/ wird an etlichen Orten nicht geschehlt/ nur zer-
spalten/ die Kernstöcke ausgeschnitten; besser aber ist/
daß man das edlere Obst sauber schehle/ nicht gleich al-
so frisch in den Ofen/ oder in das Dörrstüblein bringe/
sondern vorher ein wenig abwelcken lasse; alles Obst
soll nicht übereinander unordentlich/ sondern fein neben-
einander auf die Hurten gebracht/ Anfangs bey einer
gelinden Wärme überdörrt/ und folgends per gra-
[Spaltenumbruch] dus caloris
zur rechten Mässigung geführet werden.
Was gar edle Birnen sind/ werden entweder gantz/
oder/ was groß ist/ voneinander getheilt/ in Zucker ge-
sotten/ hernach gemächlich gedörrt/ mit Zucker bestreuet/
und also zum Confect aufgehaben; wie auch die Pfersi-
chen zertheilet/ in Zucker ein wenig gesotten/ mit geschehl-
ten Mandeln/ an statt ihrer Kern/ belegt/ und bey einer
gelinden Wärme getrocknet.

Die Zwespen setzet man eine dicht neben der an-
dern auf die Dörr-Bretter/ oder Hurten/ die alle mit
einer höltzernen Leisten müssen umfangen seyn/ und dörrt
sie also nach und nach.

Die Weichsel aber werden etwas dicker aufgeschüt-
tet; Nur dieses ist bey allem Dörren fleissig in Acht zu
nehmen/ daß man dem Obst Anfangs nicht zu strenge
Hitz gebe/ denn wann die inligende Feuchtigkeit gar zu
starck und gähe die übermässige Hitze empfindet/ ebul-
li
rt sie so mächtig/ daß die Haut davon bersten/ der beste
Safft ausrinnen/ und also das Obst untüchtig werden
muß; wann man aber den Anfang fein gelinde macht/
so vertrocknet die Feuchtigkeit gemächlich/ bleibt bey-
sammen/ und macht das gedörrte Obst safftig und wol-
geschmack/ deßwegen werden die Dörr-Hurten oder
Bretter in den Dörrstuben drey/ vier oder mehr hoch ü-
bereinander gelegt/ daß wann etliche gar zuviel Hitz lit-
ten/ man solche auf die Ort/ so von der Hitz am wenig-
sten betroffen werden/ hinbringen und auswechseln mö-
ge/ und daher sind auch die Dörrstuben am bequemsten/
weil man dieses in den Backöfen nicht so anständig ver-
richten kan.

Alles gedörrte Obst wird in grossen von gewissen
Absätzen getheilten Truhen; wann man aber die Men-
ge hat/ wol gar in Fässer eingeschlagen/ und an kühle tro-
ckene Ort gebracht.

Cap. LV.
Most aus dem Obst zu machen.
[Spaltenumbruch]

WO es viel Feld-Obst giebet/ wie im Viertel ob
Wiener Wald/ und im Land ob der Ennß/ da
die meisten Bauren ihre Häuser und Gründe
[Spaltenumbruch] von ihren Nachbarn unterschieden/ mit Zäunen und Ge-
hägen eingefangen/ verwahret und eingefridet haben;
da befleissen sich die Bauren sehr auf das Feld-Obst/

Aepfel

Des Adelichen Land- und Feld-Lebens
[Spaltenumbruch] ihrem ſtarcken Geruch bald faulen machen. Sie aber
lang zu behalten/ ſoll mans in einen neuen Hafen thun/
den wol vermachen/ und in ein voll Wein-Faß thun/ ſo
bleiben die Quitten friſch/ und wird der Wein faſt wol-
geſchmack; diß wird ſich aber in unſern Faͤſſern nicht pra-
cticiren laſſen/ weil man keinẽ ſo groſſen Bail daran laͤſſt/
daß man einen Hafen durchbringen ſolte. Sie ſollen auch
ſehr lang in Saͤgſpaͤnen oder Spreuern koͤnnen erhalten
werden/ ſo wol auch/ wann ſie in Laub eingewickelt/ mit
Hafner-Dohn uͤberzogen/ an der Sonnen getrocknet/
und alſo aufgehangen werden/ biß man ſie nach und nach
bedarf/ ſo findet man ſie ſo friſch/ als ob ſie erſt von der
Stauden kaͤmẽ/ diß mag man auch mit den Aepfeln thun.

Die Mandeln/ wann man ſie in Spreuer legt/ blei-
ben ſie lang/ und laſſen ſich gern ſcheelen.

Columella will/ daß die Fruͤchte in geſottenem Wein
oder Hoͤnig moͤgen lang bleiben/ ein wenig aber wuͤrde
[Spaltenumbruch] nichts austragen/ und viel waͤre zu koſtbar und alſo be-
ſchwerlich/ muͤſſen auch ohn allen Zweifel die Aepfel ei-
nen fremden Geſchmack an ſich nehmen.

Dieſe (wie etliche dafuͤr halten) bleiben lang/ wann
man ſie auf den Butzen und nicht auf den Stengel legt/
in ein kuͤhl doch trocknen Zimmer/ und nicht in einem Kel-
ler/ weil ſie darinnen/ wegen der ſalitriſchen inwohnen-
den Duͤnſte/ ihren guten Geſchmack gerne verliehren.
Das verteutſchte Buch Caroli Stephani und Joh. Li-
balti
von dem Feldbau lib. 5. c. 47. ſagt/ daß nichts ge-
wiſſers ſey/ als wann man Aepfel und Birnen zwiſchen
guten Federbetten den gantzen Winter uͤber ligen laͤſſet.

Franciſcus Bacon in ſeiner Hiſtoriâ naturali, in ſei-
nem 320. Experimento ſchreibet/ daß die Aepfel in
Aſchen verdeckt/ ihren guten Geſchmack lang erhalten
und gut bleiben.

Cap. LIV.
Wie das Obſt zu doͤrren.
[Spaltenumbruch]

WO es groſſe und weite Baumgaͤrten gibt/ und
ein gutes Obſt-Jahr kommet/ iſt ein trefflicher
Vortheil/ wann man (wie im erſten Buch ver-
meldet worden) Doͤrrſtuͤblein hat/ da man/ mit viel
wenigerm Holtz/ zwanzig und mehr Bretter oder Hurten
voll geſchehltes und zerſpaltenes Obſt auf einmal abdoͤr-
ren kan/ da man ſonſt in die Back-Oefen kaum das drit-
te Theil einſchieſſen kan/ es mit Muͤhe aus und einbrin-
get/ und darzu die Back-Oefen mercklich/ mit der von
dem Obſt ausduͤnſtenden Feuchtigkeit verderbet; da
hingegen in dem Doͤrrſtuͤblein man uͤberall frey darzu
kommen/ die der Hitze am naͤchſten gelegene Bretter/
und was weniger gedoͤrrt/ in die kuͤhlere bringen/ und
alſo eines und das andere alſo temperiren kan/ damit
alles wol/ weder zu wenig noch zu viel/ ausgedoͤrrt und zu
Nutzen gebracht werde; und bezahlen gewiß dieſe Doͤrr-
ſtuͤblein/ wo es viel Obſt hat/ ihren Unkoſten wol/ daß
man bey fruchtbaren Jahren/ ihm einen deſto groͤſſern
Vorrath ſchaffen/ und damit den Mangel der kuͤnfftigen
Fehl-Jahr erſetzen kan/ weil das gedoͤrrte Obſt/ wann es
wol bereitet iſt/ ſonderlich Aepfel und Birnen-Spaͤlten/
Zwetſchtgen/ Weichſel und Pferſich/ etliche Jahr blei-
ben/ und in der Wirtſchafft nicht einen geringen Nutzen
zu Zeiten/ wann das Obſt mißrathet/ ſchaffen koͤnnen.

Aepfel und Birnen/ ſonderlich von dem ſchlechtern
Obſt/ was man fuͤr Geſinde und die Tagwercker
braucht/ wird an etlichen Orten nicht geſchehlt/ nur zer-
ſpalten/ die Kernſtoͤcke ausgeſchnitten; beſſer aber iſt/
daß man das edlere Obſt ſauber ſchehle/ nicht gleich al-
ſo friſch in den Ofen/ oder in das Doͤrrſtuͤblein bringe/
ſondern vorher ein wenig abwelcken laſſe; alles Obſt
ſoll nicht uͤbereinander unordentlich/ ſondern fein neben-
einander auf die Hurten gebracht/ Anfangs bey einer
gelinden Waͤrme uͤberdoͤrrt/ und folgends per gra-
[Spaltenumbruch] dus caloris
zur rechten Maͤſſigung gefuͤhret werden.
Was gar edle Birnen ſind/ werden entweder gantz/
oder/ was groß iſt/ voneinander getheilt/ in Zucker ge-
ſotten/ hernach gemaͤchlich gedoͤrrt/ mit Zucker beſtreuet/
und alſo zum Confect aufgehaben; wie auch die Pferſi-
chen zertheilet/ in Zucker ein wenig geſotten/ mit geſchehl-
ten Mandeln/ an ſtatt ihrer Kern/ belegt/ und bey einer
gelinden Waͤrme getrocknet.

Die Zweſpen ſetzet man eine dicht neben der an-
dern auf die Doͤrr-Bretter/ oder Hurten/ die alle mit
einer hoͤltzernen Leiſten muͤſſen umfangen ſeyn/ und doͤrrt
ſie alſo nach und nach.

Die Weichſel aber werden etwas dicker aufgeſchuͤt-
tet; Nur dieſes iſt bey allem Doͤrren fleiſſig in Acht zu
nehmen/ daß man dem Obſt Anfangs nicht zu ſtrenge
Hitz gebe/ denn wann die inligende Feuchtigkeit gar zu
ſtarck und gaͤhe die uͤbermaͤſſige Hitze empfindet/ ebul-
li
rt ſie ſo maͤchtig/ daß die Haut davon berſten/ der beſte
Safft ausrinnen/ und alſo das Obſt untuͤchtig werden
muß; wann man aber den Anfang fein gelinde macht/
ſo vertrocknet die Feuchtigkeit gemaͤchlich/ bleibt bey-
ſammen/ und macht das gedoͤrrte Obſt ſafftig und wol-
geſchmack/ deßwegen werden die Doͤrr-Hurten oder
Bretter in den Doͤrrſtuben drey/ vier oder mehr hoch uͤ-
bereinander gelegt/ daß wann etliche gar zuviel Hitz lit-
ten/ man ſolche auf die Ort/ ſo von der Hitz am wenig-
ſten betroffen werden/ hinbringen und auswechſeln moͤ-
ge/ und daher ſind auch die Doͤrrſtuben am bequemſten/
weil man dieſes in den Backoͤfen nicht ſo anſtaͤndig ver-
richten kan.

Alles gedoͤrrte Obſt wird in groſſen von gewiſſen
Abſaͤtzen getheilten Truhen; wann man aber die Men-
ge hat/ wol gar in Faͤſſer eingeſchlagen/ und an kuͤhle tro-
ckene Ort gebracht.

Cap. LV.
Moſt aus dem Obſt zu machen.
[Spaltenumbruch]

WO es viel Feld-Obſt giebet/ wie im Viertel ob
Wiener Wald/ und im Land ob der Ennß/ da
die meiſten Bauren ihre Haͤuſer und Gruͤnde
[Spaltenumbruch] von ihren Nachbarn unterſchieden/ mit Zaͤunen und Ge-
haͤgen eingefangen/ verwahret und eingefridet haben;
da befleiſſen ſich die Bauren ſehr auf das Feld-Obſt/

Aepfel
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p><pb facs="#f0462" n="444"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Des Adelichen Land- und Feld-Lebens</hi></fw><lb/><cb/>
ihrem &#x017F;tarcken Geruch bald faulen machen. Sie aber<lb/>
lang zu behalten/ &#x017F;oll mans in einen neuen Hafen thun/<lb/>
den wol vermachen/ und in ein voll Wein-Faß thun/ &#x017F;o<lb/>
bleiben die Quitten fri&#x017F;ch/ und wird der Wein fa&#x017F;t wol-<lb/>
ge&#x017F;chmack; diß wird &#x017F;ich aber in un&#x017F;ern Fa&#x0364;&#x017F;&#x017F;ern nicht pra-<lb/>
cticiren la&#x017F;&#x017F;en/ weil man keine&#x0303; &#x017F;o gro&#x017F;&#x017F;en Bail daran la&#x0364;&#x017F;&#x017F;t/<lb/>
daß man einen Hafen durchbringen &#x017F;olte. Sie &#x017F;ollen auch<lb/>
&#x017F;ehr lang in Sa&#x0364;g&#x017F;pa&#x0364;nen oder Spreuern ko&#x0364;nnen erhalten<lb/>
werden/ &#x017F;o wol auch/ wann &#x017F;ie in Laub eingewickelt/ mit<lb/>
Hafner-Dohn u&#x0364;berzogen/ an der Sonnen getrocknet/<lb/>
und al&#x017F;o aufgehangen werden/ biß man &#x017F;ie nach und nach<lb/>
bedarf/ &#x017F;o findet man &#x017F;ie &#x017F;o fri&#x017F;ch/ als ob &#x017F;ie er&#x017F;t von der<lb/>
Stauden ka&#x0364;me&#x0303;/ diß mag man auch mit den Aepfeln thun.</p><lb/>
            <p>Die Mandeln/ wann man &#x017F;ie in Spreuer legt/ blei-<lb/>
ben &#x017F;ie lang/ und la&#x017F;&#x017F;en &#x017F;ich gern &#x017F;cheelen.</p><lb/>
            <p><hi rendition="#aq">Columella</hi> will/ daß die Fru&#x0364;chte in ge&#x017F;ottenem Wein<lb/>
oder Ho&#x0364;nig mo&#x0364;gen lang bleiben/ ein wenig aber wu&#x0364;rde<lb/><cb/>
nichts austragen/ und viel wa&#x0364;re zu ko&#x017F;tbar und al&#x017F;o be-<lb/>
&#x017F;chwerlich/ mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en auch ohn allen Zweifel die Aepfel ei-<lb/>
nen fremden Ge&#x017F;chmack an &#x017F;ich nehmen.</p><lb/>
            <p>Die&#x017F;e (wie etliche dafu&#x0364;r halten) bleiben lang/ wann<lb/>
man &#x017F;ie auf den Butzen und nicht auf den Stengel legt/<lb/>
in ein ku&#x0364;hl doch trocknen Zimmer/ und nicht in einem Kel-<lb/>
ler/ weil &#x017F;ie darinnen/ wegen der <hi rendition="#aq">&#x017F;alitri</hi>&#x017F;chen inwohnen-<lb/>
den Du&#x0364;n&#x017F;te/ ihren guten Ge&#x017F;chmack gerne verliehren.<lb/>
Das verteut&#x017F;chte Buch <hi rendition="#aq">Caroli Stephani</hi> und <hi rendition="#aq">Joh. Li-<lb/>
balti</hi> von dem Feldbau <hi rendition="#aq">lib. 5. c.</hi> 47. &#x017F;agt/ daß nichts ge-<lb/>
wi&#x017F;&#x017F;ers &#x017F;ey/ als wann man Aepfel und Birnen zwi&#x017F;chen<lb/>
guten Federbetten den gantzen Winter u&#x0364;ber ligen la&#x0364;&#x017F;&#x017F;et.</p><lb/>
            <p><hi rendition="#aq">Franci&#x017F;cus Bacon</hi> in &#x017F;einer <hi rendition="#aq">Hi&#x017F;toriâ naturali,</hi> in &#x017F;ei-<lb/>
nem 320. <hi rendition="#aq">Experimento</hi> &#x017F;chreibet/ daß die Aepfel in<lb/>
A&#x017F;chen verdeckt/ ihren guten Ge&#x017F;chmack lang erhalten<lb/>
und gut bleiben.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#g"><hi rendition="#k">Cap.</hi> LIV.</hi> </hi><lb/> <hi rendition="#fr">Wie das Ob&#x017F;t zu do&#x0364;rren.</hi> </head><lb/>
            <cb/>
            <p><hi rendition="#in">W</hi>O es gro&#x017F;&#x017F;e und weite Baumga&#x0364;rten gibt/ und<lb/>
ein gutes Ob&#x017F;t-Jahr kommet/ i&#x017F;t ein trefflicher<lb/>
Vortheil/ wann man (wie im er&#x017F;ten Buch ver-<lb/>
meldet worden) Do&#x0364;rr&#x017F;tu&#x0364;blein hat/ da man/ mit viel<lb/>
wenigerm Holtz/ zwanzig und mehr Bretter oder Hurten<lb/>
voll ge&#x017F;chehltes und zer&#x017F;paltenes Ob&#x017F;t auf einmal abdo&#x0364;r-<lb/>
ren kan/ da man &#x017F;on&#x017F;t in die Back-Oefen kaum das drit-<lb/>
te Theil ein&#x017F;chie&#x017F;&#x017F;en kan/ es mit Mu&#x0364;he aus und einbrin-<lb/>
get/ und darzu die Back-Oefen mercklich/ mit der von<lb/>
dem Ob&#x017F;t ausdu&#x0364;n&#x017F;tenden Feuchtigkeit verderbet; da<lb/>
hingegen in dem Do&#x0364;rr&#x017F;tu&#x0364;blein man u&#x0364;berall frey darzu<lb/>
kommen/ die der Hitze am na&#x0364;ch&#x017F;ten gelegene Bretter/<lb/>
und was weniger gedo&#x0364;rrt/ in die ku&#x0364;hlere bringen/ und<lb/>
al&#x017F;o eines und das andere al&#x017F;o temperiren kan/ damit<lb/>
alles wol/ weder zu wenig noch zu viel/ ausgedo&#x0364;rrt und zu<lb/>
Nutzen gebracht werde; und bezahlen gewiß die&#x017F;e Do&#x0364;rr-<lb/>
&#x017F;tu&#x0364;blein/ wo es viel Ob&#x017F;t hat/ ihren Unko&#x017F;ten wol/ daß<lb/>
man bey fruchtbaren Jahren/ ihm einen de&#x017F;to gro&#x0364;&#x017F;&#x017F;ern<lb/>
Vorrath &#x017F;chaffen/ und damit den Mangel der ku&#x0364;nfftigen<lb/>
Fehl-Jahr er&#x017F;etzen kan/ weil das gedo&#x0364;rrte Ob&#x017F;t/ wann es<lb/>
wol bereitet i&#x017F;t/ &#x017F;onderlich Aepfel und Birnen-Spa&#x0364;lten/<lb/>
Zwet&#x017F;chtgen/ Weich&#x017F;el und Pfer&#x017F;ich/ etliche Jahr blei-<lb/>
ben/ und in der Wirt&#x017F;chafft nicht einen geringen Nutzen<lb/>
zu Zeiten/ wann das Ob&#x017F;t mißrathet/ &#x017F;chaffen ko&#x0364;nnen.</p><lb/>
            <p>Aepfel und Birnen/ &#x017F;onderlich von dem &#x017F;chlechtern<lb/>
Ob&#x017F;t/ was man fu&#x0364;r Ge&#x017F;inde und die Tagwercker<lb/>
braucht/ wird an etlichen Orten nicht ge&#x017F;chehlt/ nur zer-<lb/>
&#x017F;palten/ die Kern&#x017F;to&#x0364;cke ausge&#x017F;chnitten; be&#x017F;&#x017F;er aber i&#x017F;t/<lb/>
daß man das edlere Ob&#x017F;t &#x017F;auber &#x017F;chehle/ nicht gleich al-<lb/>
&#x017F;o fri&#x017F;ch in den Ofen/ oder in das Do&#x0364;rr&#x017F;tu&#x0364;blein bringe/<lb/>
&#x017F;ondern vorher ein wenig abwelcken la&#x017F;&#x017F;e; alles Ob&#x017F;t<lb/>
&#x017F;oll nicht u&#x0364;bereinander unordentlich/ &#x017F;ondern fein neben-<lb/>
einander auf die Hurten gebracht/ Anfangs bey einer<lb/>
gelinden Wa&#x0364;rme u&#x0364;berdo&#x0364;rrt/ und folgends <hi rendition="#aq">per gra-<lb/><cb/>
dus caloris</hi> zur rechten Ma&#x0364;&#x017F;&#x017F;igung gefu&#x0364;hret werden.<lb/>
Was gar edle Birnen &#x017F;ind/ werden entweder gantz/<lb/>
oder/ was groß i&#x017F;t/ voneinander getheilt/ in Zucker ge-<lb/>
&#x017F;otten/ hernach gema&#x0364;chlich gedo&#x0364;rrt/ mit Zucker be&#x017F;treuet/<lb/>
und al&#x017F;o zum Confect aufgehaben; wie auch die Pfer&#x017F;i-<lb/>
chen zertheilet/ in Zucker ein wenig ge&#x017F;otten/ mit ge&#x017F;chehl-<lb/>
ten Mandeln/ an &#x017F;tatt ihrer Kern/ belegt/ und bey einer<lb/>
gelinden Wa&#x0364;rme getrocknet.</p><lb/>
            <p>Die Zwe&#x017F;pen &#x017F;etzet man eine dicht neben der an-<lb/>
dern auf die Do&#x0364;rr-Bretter/ oder Hurten/ die alle mit<lb/>
einer ho&#x0364;ltzernen Lei&#x017F;ten mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en umfangen &#x017F;eyn/ und do&#x0364;rrt<lb/>
&#x017F;ie al&#x017F;o nach und nach.</p><lb/>
            <p>Die Weich&#x017F;el aber werden etwas dicker aufge&#x017F;chu&#x0364;t-<lb/>
tet; Nur die&#x017F;es i&#x017F;t bey allem Do&#x0364;rren flei&#x017F;&#x017F;ig in Acht zu<lb/>
nehmen/ daß man dem Ob&#x017F;t Anfangs nicht zu &#x017F;trenge<lb/>
Hitz gebe/ denn wann die inligende Feuchtigkeit gar zu<lb/>
&#x017F;tarck und ga&#x0364;he die u&#x0364;berma&#x0364;&#x017F;&#x017F;ige Hitze empfindet/ <hi rendition="#aq">ebul-<lb/>
li</hi>rt &#x017F;ie &#x017F;o ma&#x0364;chtig/ daß die Haut davon ber&#x017F;ten/ der be&#x017F;te<lb/>
Safft ausrinnen/ und al&#x017F;o das Ob&#x017F;t untu&#x0364;chtig werden<lb/>
muß; wann man aber den Anfang fein gelinde macht/<lb/>
&#x017F;o vertrocknet die Feuchtigkeit gema&#x0364;chlich/ bleibt bey-<lb/>
&#x017F;ammen/ und macht das gedo&#x0364;rrte Ob&#x017F;t &#x017F;afftig und wol-<lb/>
ge&#x017F;chmack/ deßwegen werden die Do&#x0364;rr-Hurten oder<lb/>
Bretter in den Do&#x0364;rr&#x017F;tuben drey/ vier oder mehr hoch u&#x0364;-<lb/>
bereinander gelegt/ daß wann etliche gar zuviel Hitz lit-<lb/>
ten/ man &#x017F;olche auf die Ort/ &#x017F;o von der Hitz am wenig-<lb/>
&#x017F;ten betroffen werden/ hinbringen und auswech&#x017F;eln mo&#x0364;-<lb/>
ge/ und daher &#x017F;ind auch die Do&#x0364;rr&#x017F;tuben am bequem&#x017F;ten/<lb/>
weil man die&#x017F;es in den Backo&#x0364;fen nicht &#x017F;o an&#x017F;ta&#x0364;ndig ver-<lb/>
richten kan.</p><lb/>
            <p>Alles gedo&#x0364;rrte Ob&#x017F;t wird in gro&#x017F;&#x017F;en von gewi&#x017F;&#x017F;en<lb/>
Ab&#x017F;a&#x0364;tzen getheilten Truhen; wann man aber die Men-<lb/>
ge hat/ wol gar in Fa&#x0364;&#x017F;&#x017F;er einge&#x017F;chlagen/ und an ku&#x0364;hle tro-<lb/>
ckene Ort gebracht.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#g"><hi rendition="#k">Cap.</hi> LV.</hi> </hi><lb/> <hi rendition="#fr">Mo&#x017F;t aus dem Ob&#x017F;t zu machen.</hi> </head><lb/>
            <cb/>
            <p><hi rendition="#in">W</hi>O es viel Feld-Ob&#x017F;t giebet/ wie im Viertel ob<lb/>
Wiener Wald/ und im Land ob der Ennß/ da<lb/>
die mei&#x017F;ten Bauren ihre Ha&#x0364;u&#x017F;er und Gru&#x0364;nde<lb/><cb/>
von ihren Nachbarn unter&#x017F;chieden/ mit Za&#x0364;unen und Ge-<lb/>
ha&#x0364;gen eingefangen/ verwahret und eingefridet haben;<lb/>
da beflei&#x017F;&#x017F;en &#x017F;ich die Bauren &#x017F;ehr auf das Feld-Ob&#x017F;t/<lb/>
<fw place="bottom" type="catch">Aepfel</fw><lb/></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[444/0462] Des Adelichen Land- und Feld-Lebens ihrem ſtarcken Geruch bald faulen machen. Sie aber lang zu behalten/ ſoll mans in einen neuen Hafen thun/ den wol vermachen/ und in ein voll Wein-Faß thun/ ſo bleiben die Quitten friſch/ und wird der Wein faſt wol- geſchmack; diß wird ſich aber in unſern Faͤſſern nicht pra- cticiren laſſen/ weil man keinẽ ſo groſſen Bail daran laͤſſt/ daß man einen Hafen durchbringen ſolte. Sie ſollen auch ſehr lang in Saͤgſpaͤnen oder Spreuern koͤnnen erhalten werden/ ſo wol auch/ wann ſie in Laub eingewickelt/ mit Hafner-Dohn uͤberzogen/ an der Sonnen getrocknet/ und alſo aufgehangen werden/ biß man ſie nach und nach bedarf/ ſo findet man ſie ſo friſch/ als ob ſie erſt von der Stauden kaͤmẽ/ diß mag man auch mit den Aepfeln thun. Die Mandeln/ wann man ſie in Spreuer legt/ blei- ben ſie lang/ und laſſen ſich gern ſcheelen. Columella will/ daß die Fruͤchte in geſottenem Wein oder Hoͤnig moͤgen lang bleiben/ ein wenig aber wuͤrde nichts austragen/ und viel waͤre zu koſtbar und alſo be- ſchwerlich/ muͤſſen auch ohn allen Zweifel die Aepfel ei- nen fremden Geſchmack an ſich nehmen. Dieſe (wie etliche dafuͤr halten) bleiben lang/ wann man ſie auf den Butzen und nicht auf den Stengel legt/ in ein kuͤhl doch trocknen Zimmer/ und nicht in einem Kel- ler/ weil ſie darinnen/ wegen der ſalitriſchen inwohnen- den Duͤnſte/ ihren guten Geſchmack gerne verliehren. Das verteutſchte Buch Caroli Stephani und Joh. Li- balti von dem Feldbau lib. 5. c. 47. ſagt/ daß nichts ge- wiſſers ſey/ als wann man Aepfel und Birnen zwiſchen guten Federbetten den gantzen Winter uͤber ligen laͤſſet. Franciſcus Bacon in ſeiner Hiſtoriâ naturali, in ſei- nem 320. Experimento ſchreibet/ daß die Aepfel in Aſchen verdeckt/ ihren guten Geſchmack lang erhalten und gut bleiben. Cap. LIV. Wie das Obſt zu doͤrren. WO es groſſe und weite Baumgaͤrten gibt/ und ein gutes Obſt-Jahr kommet/ iſt ein trefflicher Vortheil/ wann man (wie im erſten Buch ver- meldet worden) Doͤrrſtuͤblein hat/ da man/ mit viel wenigerm Holtz/ zwanzig und mehr Bretter oder Hurten voll geſchehltes und zerſpaltenes Obſt auf einmal abdoͤr- ren kan/ da man ſonſt in die Back-Oefen kaum das drit- te Theil einſchieſſen kan/ es mit Muͤhe aus und einbrin- get/ und darzu die Back-Oefen mercklich/ mit der von dem Obſt ausduͤnſtenden Feuchtigkeit verderbet; da hingegen in dem Doͤrrſtuͤblein man uͤberall frey darzu kommen/ die der Hitze am naͤchſten gelegene Bretter/ und was weniger gedoͤrrt/ in die kuͤhlere bringen/ und alſo eines und das andere alſo temperiren kan/ damit alles wol/ weder zu wenig noch zu viel/ ausgedoͤrrt und zu Nutzen gebracht werde; und bezahlen gewiß dieſe Doͤrr- ſtuͤblein/ wo es viel Obſt hat/ ihren Unkoſten wol/ daß man bey fruchtbaren Jahren/ ihm einen deſto groͤſſern Vorrath ſchaffen/ und damit den Mangel der kuͤnfftigen Fehl-Jahr erſetzen kan/ weil das gedoͤrrte Obſt/ wann es wol bereitet iſt/ ſonderlich Aepfel und Birnen-Spaͤlten/ Zwetſchtgen/ Weichſel und Pferſich/ etliche Jahr blei- ben/ und in der Wirtſchafft nicht einen geringen Nutzen zu Zeiten/ wann das Obſt mißrathet/ ſchaffen koͤnnen. Aepfel und Birnen/ ſonderlich von dem ſchlechtern Obſt/ was man fuͤr Geſinde und die Tagwercker braucht/ wird an etlichen Orten nicht geſchehlt/ nur zer- ſpalten/ die Kernſtoͤcke ausgeſchnitten; beſſer aber iſt/ daß man das edlere Obſt ſauber ſchehle/ nicht gleich al- ſo friſch in den Ofen/ oder in das Doͤrrſtuͤblein bringe/ ſondern vorher ein wenig abwelcken laſſe; alles Obſt ſoll nicht uͤbereinander unordentlich/ ſondern fein neben- einander auf die Hurten gebracht/ Anfangs bey einer gelinden Waͤrme uͤberdoͤrrt/ und folgends per gra- dus caloris zur rechten Maͤſſigung gefuͤhret werden. Was gar edle Birnen ſind/ werden entweder gantz/ oder/ was groß iſt/ voneinander getheilt/ in Zucker ge- ſotten/ hernach gemaͤchlich gedoͤrrt/ mit Zucker beſtreuet/ und alſo zum Confect aufgehaben; wie auch die Pferſi- chen zertheilet/ in Zucker ein wenig geſotten/ mit geſchehl- ten Mandeln/ an ſtatt ihrer Kern/ belegt/ und bey einer gelinden Waͤrme getrocknet. Die Zweſpen ſetzet man eine dicht neben der an- dern auf die Doͤrr-Bretter/ oder Hurten/ die alle mit einer hoͤltzernen Leiſten muͤſſen umfangen ſeyn/ und doͤrrt ſie alſo nach und nach. Die Weichſel aber werden etwas dicker aufgeſchuͤt- tet; Nur dieſes iſt bey allem Doͤrren fleiſſig in Acht zu nehmen/ daß man dem Obſt Anfangs nicht zu ſtrenge Hitz gebe/ denn wann die inligende Feuchtigkeit gar zu ſtarck und gaͤhe die uͤbermaͤſſige Hitze empfindet/ ebul- lirt ſie ſo maͤchtig/ daß die Haut davon berſten/ der beſte Safft ausrinnen/ und alſo das Obſt untuͤchtig werden muß; wann man aber den Anfang fein gelinde macht/ ſo vertrocknet die Feuchtigkeit gemaͤchlich/ bleibt bey- ſammen/ und macht das gedoͤrrte Obſt ſafftig und wol- geſchmack/ deßwegen werden die Doͤrr-Hurten oder Bretter in den Doͤrrſtuben drey/ vier oder mehr hoch uͤ- bereinander gelegt/ daß wann etliche gar zuviel Hitz lit- ten/ man ſolche auf die Ort/ ſo von der Hitz am wenig- ſten betroffen werden/ hinbringen und auswechſeln moͤ- ge/ und daher ſind auch die Doͤrrſtuben am bequemſten/ weil man dieſes in den Backoͤfen nicht ſo anſtaͤndig ver- richten kan. Alles gedoͤrrte Obſt wird in groſſen von gewiſſen Abſaͤtzen getheilten Truhen; wann man aber die Men- ge hat/ wol gar in Faͤſſer eingeſchlagen/ und an kuͤhle tro- ckene Ort gebracht. Cap. LV. Moſt aus dem Obſt zu machen. WO es viel Feld-Obſt giebet/ wie im Viertel ob Wiener Wald/ und im Land ob der Ennß/ da die meiſten Bauren ihre Haͤuſer und Gruͤnde von ihren Nachbarn unterſchieden/ mit Zaͤunen und Ge- haͤgen eingefangen/ verwahret und eingefridet haben; da befleiſſen ſich die Bauren ſehr auf das Feld-Obſt/ Aepfel

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/462
Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 444. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/462>, abgerufen am 20.10.2019.