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Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

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Erstes Buch/ Land-Gut.
Cap. XXIX.
Von der Schätzung und Taxa.
[Spaltenumbruch]

DAs nächste ist/ daß man die Commissarien be-
gehrt oder benennet/ die das geurlaubte Gut schä-
tzen und einantworten sollen; dieses geschiehet
zugleich mit dem Urlaub/ die müssen nun dem Beklagten/
durch die erste Verkündung vierzehen Tage/ durch die
andere acht Tage/ und durch die dritte (so doch nicht alle-
zeit nothwendig) ingleichen acht Tage ausschreiben und
exequiren/ und wol vorsichtig seyn/ daß alle ihre gege-
bene Termin/ nicht in die gerichtliche Ferien einfallen;
dann wo dieses übersehen/ oder auf kürtzere Zeit verkün-
det würde/ wird die Einantwortung eingestellt/ und die
Verkündung gantz aufgehebt.

Die Gerichtliche Schätzung betreffend/ ist sie vor die-
sen (wie Herr Johann Baptista Suttinger U. J. D. und
Nider-Oesterreichischer Regiments-Cantzler in seinen
Observationibus practicis, Observatione 126. daraus
dieses meisten Theils genommen/ bezeuget) viel schlechter
gewesen/ als die Lands-bräuchiche. Nunmehr aber ist
sie fast gleich; daß also der Beklagte dardurch nicht gantz
ruinirt/ und dem Kläger nicht mehr/ als ihm gebühret/
zugesprochen wird.

Die Taxa, wie sie Anno 1635 vom Keyser Ferdi-
nando II.
unserm weiland Allergnädigsten Herrn/ Lob-
würdigster Gedächtniß/ resolvirt worden/ ist folgende:

1. Das Robath-Geld/ oder die Robath/ als ein per-
tinens
zum Pfund-Geld ist weiter nicht anzu-
schlagen.
2. Das Pfund-Geld freyes eignes per - - 60. fl.
3. Der Uberlend-Dienst per - - - - 50. fl.
4. Die Lands-Fürstliche Lehen per - - - 40. fl.
5. Die Afftern und andere Lehen per - - 32. fl.
6. Die Höltzer/ sind nach der Grösse/ der Baum-Art
und des Anwehrts in unterschiedlichen Vierteln/
auch ungleich/ anzuschlagen.
7. Grund-Gewehr-Schreib- und Fertigungs-Gelder/
auch alle dergleichen ordinari- und extraordinari-
Gefälle/ sind ins gemein auf 100 fl. zu moderi-
ren; doch muß man sich hiebey der sichern Ertra-
gung erkundigen/ ein Jahr dem andern zu Hülffe
nehmen/ und die Nutzung per Pausch höher oder
ringer anschlagen/ weil die Ertragnus und das
Einkommen in einem Viertel besser als in dem
andern; auch die Bräuche unterschiedlich.
Sonst wird insgemein geschätzt/ doch
mit
Discretion der unterschiedenen schlech-
tern oder bessern Vierteln.
Ein Frey-Hof oder Edelmanns-Sitz/ nachdem er gebaut
und privilegirt/ Lehen oder frey eigen/ von 1000 biß
1200. und 1500. fl.
Ein Schloß/ so frey eigen und wolerbaut/ von 3. 4. biß
5000. fl.
Mayer-Hof/ nachdem er erbaut/ von 3. 4. biß 600. fl.
Aecker/ welche Dienst- und Zehend-frey/ auch freyes ei-
gen sind/ das Joch 20. 28. 30. fl.
Ein Dienst- und Zehendbares Joch/ so frey eigen/ von
15. biß 20. fl.
[Spaltenumbruch]
Hof-Garten jedes Tag-Werck von 15. 20. biß 30. fl.
Trächtige und zwiemätige Wiesen von 20. biß 24. fl.
doch muß man sich erkündigen/ wie sonst in selbiger Ge-
gend ein Joch Acker/ oder Tagwerck-Wiesen im mitt-
lern Werth erkaufft oder verkaufft wird.
Bräuhauses Gebäu und Freyheit von 2. biß 300. fl. die
Nutzung davon zu 5. per Cento.
Hof-Tafern und Schenck-Haus/ nächdem es ist/ von
2. biß 300. fl. mehr oder weniger/ so geleitgebt wird/
auf den Emer 3 ß/ mit 5 per Cento, ist aber daselbst
das Weinschencken schlecht/ nur auf 2 ß angeschlagen.
Gestütt/ der Nutzung nach/ mit 5 per Cento.
Fleischbanck desgleichen.
Wein-Garten nach Orts/ Gebürges/ Gewächses und
Anwehrungs Gelegenheit/ das Viertel von 10. 20.
biß 60. 70. fl. angeschlagen.
Vieh- und Schaf-Dienst frey eignes per 50. belehnetes
per 40. fl.
Jtem Haar-Käs-Schmaltz- und Kucheldienst/ 1. Ca-
paun per 12. Pfennig/ ein Hünlein per 6. Pfen. 10.
Eyer p. 4. Pfen. das Pfund-Geld frey eignes per 50. fl.
Wein-Zehend den Emer per 3. ß. das Pfund-Geld/
frey eignes per 50/ das Lehen aber per 40. fl.
Bergrecht den Emer per 4. ß. das Pfund-Geld/ weil es
ein gewisses Einkommen per 50. fl.
Weid/ die Ertragung zu 5. per Cento.
Ziegel-Kalch-Oefen/ Glashütten/ Steinbrüch nach Er-
tragung/ die Nutzung davon zu 5 per Cento.
Die Bestand-Wiesen/ werden als ein Eigenthum/ dem
Tagwerck nach/ wie es selbiger Orten bräuchig/ ange-
schlagen; weil jedwederm Herrn frey stehet/ sie selbst
zu geniessen/ oder im Bestand zu verlassen.
Teiche/ nach dem sie besetzt/ das Drittel in Verlust/ das
übrig auf jedes Schock Nutzung 3. ß/ das Pfund-
Geld per 40. fl.
Gehültz/ nachdem es/ der Gelegenheit nach/ gute Anweh-
rung/ nachdem es Bau- oder Brennholtz/ zu Schin-
deln und Weinstecken dienlich/ ein Joch ins andere
von 9. biß 15. 20. fl.
Wild-Bahn/ nachdem er auf roth und schwartzes Wild-
pret/ eng oder weit/ ist per Pausch anzuschlagen/ nach-
dem man jährlich viel bekommt.
Das Reißgejaid auch also; so es aber im Bestand ver-
lassen wird/ zu 5 per Cento zu schätzen.
Geistlich und weltliche Lehen/ nachdem es nutzbar/ per
Pausch angeschlagen von 5. 6. biß 800. fl.
Fisch-Wasser/ so die Herrschafft braucht/ nachdem es
Fisch-reich/ und was für Fische es nehret/ per Pausch/
wirds aber im Bestand verlassen/ die Nutzung zu 5 per
Cento,
über der Herrschafft Nothdurfft.
Vogt-Trayd/ den Metzen per 1 ß 10 Pfen. Habern per
24. Pfen. Waitz per 2. ß. den Forst-Habern in fimi-
li,
und das Pfund-Geld per 40. fl.
Dorff Obrigkeit auf jedes Haus 1. fl. 4. ß. Maut-Ertra-
gung/ Urfahr/ Vogt-Dienst und Tracht-Geld zu 5
per Cento, das Pfund per 40. fl.
Marckt-Freyheit auf jedes Hause 2. fl. das Stand-Geld
mit 5. per Cento.
Land-
Erſtes Buch/ Land-Gut.
Cap. XXIX.
Von der Schaͤtzung und Taxa.
[Spaltenumbruch]

DAs naͤchſte iſt/ daß man die Commiſſarien be-
gehrt oder benennet/ die das geurlaubte Gut ſchaͤ-
tzen und einantworten ſollen; dieſes geſchiehet
zugleich mit dem Urlaub/ die muͤſſen nun dem Beklagten/
durch die erſte Verkuͤndung vierzehen Tage/ durch die
andere acht Tage/ und durch die dritte (ſo doch nicht alle-
zeit nothwendig) ingleichen acht Tage ausſchreiben und
exequiren/ und wol vorſichtig ſeyn/ daß alle ihre gege-
bene Termin/ nicht in die gerichtliche Ferien einfallen;
dann wo dieſes uͤberſehen/ oder auf kuͤrtzere Zeit verkuͤn-
det wuͤrde/ wird die Einantwortung eingeſtellt/ und die
Verkuͤndung gantz aufgehebt.

Die Gerichtliche Schaͤtzung betreffend/ iſt ſie vor die-
ſen (wie Herr Johann Baptiſta Suttinger U. J. D. und
Nider-Oeſterreichiſcher Regiments-Cantzler in ſeinen
Obſervationibus practicis, Obſervatione 126. daraus
dieſes meiſten Theils genommen/ bezeuget) viel ſchlechter
geweſen/ als die Lands-braͤuchiche. Nunmehr aber iſt
ſie faſt gleich; daß alſo der Beklagte dardurch nicht gantz
ruinirt/ und dem Klaͤger nicht mehr/ als ihm gebuͤhret/
zugeſprochen wird.

Die Taxa, wie ſie Anno 1635 vom Keyſer Ferdi-
nando II.
unſerm weiland Allergnaͤdigſten Herrn/ Lob-
wuͤrdigſter Gedaͤchtniß/ reſolvirt worden/ iſt folgende:

1. Das Robath-Geld/ oder die Robath/ als ein per-
tinens
zum Pfund-Geld iſt weiter nicht anzu-
ſchlagen.
2. Das Pfund-Geld freyes eignes per ‒ ‒ 60. fl.
3. Der Uberlend-Dienſt per ‒ ‒ ‒ ‒ 50. fl.
4. Die Lands-Fuͤrſtliche Lehen per ‒ ‒ ‒ 40. fl.
5. Die Afftern und andere Lehen per ‒ ‒ 32. fl.
6. Die Hoͤltzer/ ſind nach der Groͤſſe/ der Baum-Art
und des Anwehrts in unterſchiedlichen Vierteln/
auch ungleich/ anzuſchlagen.
7. Grund-Gewehr-Schreib- und Fertigungs-Gelder/
auch alle dergleichen ordinari- und extraordinari-
Gefaͤlle/ ſind ins gemein auf 100 fl. zu moderi-
ren; doch muß man ſich hiebey der ſichern Ertra-
gung erkundigen/ ein Jahr dem andern zu Huͤlffe
nehmen/ und die Nutzung per Pauſch hoͤher oder
ringer anſchlagen/ weil die Ertragnus und das
Einkommen in einem Viertel beſſer als in dem
andern; auch die Braͤuche unterſchiedlich.
Sonſt wird insgemein geſchaͤtzt/ doch
mit
Diſcretion der unterſchiedenen ſchlech-
tern oder beſſern Vierteln.
Ein Frey-Hof oder Edelmanns-Sitz/ nachdem er gebaut
und privilegirt/ Lehen oder frey eigen/ von 1000 biß
1200. und 1500. fl.
Ein Schloß/ ſo frey eigen und wolerbaut/ von 3. 4. biß
5000. fl.
Mayer-Hof/ nachdem er erbaut/ von 3. 4. biß 600. fl.
Aecker/ welche Dienſt- und Zehend-frey/ auch freyes ei-
gen ſind/ das Joch 20. 28. 30. fl.
Ein Dienſt- und Zehendbares Joch/ ſo frey eigen/ von
15. biß 20. fl.
[Spaltenumbruch]
Hof-Garten jedes Tag-Werck von 15. 20. biß 30. fl.
Traͤchtige und zwiemaͤtige Wieſen von 20. biß 24. fl.
doch muß man ſich erkuͤndigen/ wie ſonſt in ſelbiger Ge-
gend ein Joch Acker/ oder Tagwerck-Wieſen im mitt-
lern Werth erkaufft oder verkaufft wird.
Braͤuhauſes Gebaͤu und Freyheit von 2. biß 300. fl. die
Nutzung davon zu 5. per Cento.
Hof-Tafern und Schenck-Haus/ naͤchdem es iſt/ von
2. biß 300. fl. mehr oder weniger/ ſo geleitgebt wird/
auf den Emer 3 ß/ mit 5 per Cento, iſt aber daſelbſt
das Weinſchencken ſchlecht/ nur auf 2 ß angeſchlagen.
Geſtuͤtt/ der Nutzung nach/ mit 5 per Cento.
Fleiſchbanck desgleichen.
Wein-Garten nach Orts/ Gebuͤrges/ Gewaͤchſes und
Anwehrungs Gelegenheit/ das Viertel von 10. 20.
biß 60. 70. fl. angeſchlagen.
Vieh- und Schaf-Dienſt frey eignes per 50. belehnetes
per 40. fl.
Jtem Haar-Kaͤs-Schmaltz- und Kucheldienſt/ 1. Ca-
paun per 12. Pfennig/ ein Huͤnlein per 6. Pfen. 10.
Eyer p. 4. Pfen. das Pfund-Geld frey eignes per 50. fl.
Wein-Zehend den Emer per 3. ß. das Pfund-Geld/
frey eignes per 50/ das Lehen aber per 40. fl.
Bergrecht den Emer per 4. ß. das Pfund-Geld/ weil es
ein gewiſſes Einkommen per 50. fl.
Weid/ die Ertragung zu 5. per Cento.
Ziegel-Kalch-Oefen/ Glashuͤtten/ Steinbruͤch nach Er-
tragung/ die Nutzung davon zu 5 per Cento.
Die Beſtand-Wieſen/ werden als ein Eigenthum/ dem
Tagwerck nach/ wie es ſelbiger Orten braͤuchig/ ange-
ſchlagen; weil jedwederm Herrn frey ſtehet/ ſie ſelbſt
zu genieſſen/ oder im Beſtand zu verlaſſen.
Teiche/ nach dem ſie beſetzt/ das Drittel in Verluſt/ das
uͤbrig auf jedes Schock Nutzung 3. ß/ das Pfund-
Geld per 40. fl.
Gehuͤltz/ nachdem es/ der Gelegenheit nach/ gute Anweh-
rung/ nachdem es Bau- oder Brennholtz/ zu Schin-
deln und Weinſtecken dienlich/ ein Joch ins andere
von 9. biß 15. 20. fl.
Wild-Bahn/ nachdem er auf roth und ſchwartzes Wild-
pret/ eng oder weit/ iſt per Pauſch anzuſchlagen/ nach-
dem man jaͤhrlich viel bekommt.
Das Reißgejaid auch alſo; ſo es aber im Beſtand ver-
laſſen wird/ zu 5 per Cento zu ſchaͤtzen.
Geiſtlich und weltliche Lehen/ nachdem es nutzbar/ per
Pauſch angeſchlagen von 5. 6. biß 800. fl.
Fiſch-Waſſer/ ſo die Herrſchafft braucht/ nachdem es
Fiſch-reich/ und was fuͤr Fiſche es nehret/ per Pauſch/
wirds aber im Beſtand verlaſſen/ die Nutzung zu 5 per
Cento,
uͤber der Herrſchafft Nothdurfft.
Vogt-Trayd/ den Metzen per 1 ß 10 Pfen. Habern per
24. Pfen. Waitz per 2. ß. den Forſt-Habern in fimi-
li,
und das Pfund-Geld per 40. fl.
Dorff Obrigkeit auf jedes Haus 1. fl. 4. ß. Maut-Ertra-
gung/ Urfahr/ Vogt-Dienſt und Tracht-Geld zu 5
per Cento, das Pfund per 40. fl.
Marckt-Freyheit auf jedes Hauſe 2. fl. das Stand-Geld
mit 5. per Cento.
Land-
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[31/0049] Erſtes Buch/ Land-Gut. Cap. XXIX. Von der Schaͤtzung und Taxa. DAs naͤchſte iſt/ daß man die Commiſſarien be- gehrt oder benennet/ die das geurlaubte Gut ſchaͤ- tzen und einantworten ſollen; dieſes geſchiehet zugleich mit dem Urlaub/ die muͤſſen nun dem Beklagten/ durch die erſte Verkuͤndung vierzehen Tage/ durch die andere acht Tage/ und durch die dritte (ſo doch nicht alle- zeit nothwendig) ingleichen acht Tage ausſchreiben und exequiren/ und wol vorſichtig ſeyn/ daß alle ihre gege- bene Termin/ nicht in die gerichtliche Ferien einfallen; dann wo dieſes uͤberſehen/ oder auf kuͤrtzere Zeit verkuͤn- det wuͤrde/ wird die Einantwortung eingeſtellt/ und die Verkuͤndung gantz aufgehebt. Die Gerichtliche Schaͤtzung betreffend/ iſt ſie vor die- ſen (wie Herr Johann Baptiſta Suttinger U. J. D. und Nider-Oeſterreichiſcher Regiments-Cantzler in ſeinen Obſervationibus practicis, Obſervatione 126. daraus dieſes meiſten Theils genommen/ bezeuget) viel ſchlechter geweſen/ als die Lands-braͤuchiche. Nunmehr aber iſt ſie faſt gleich; daß alſo der Beklagte dardurch nicht gantz ruinirt/ und dem Klaͤger nicht mehr/ als ihm gebuͤhret/ zugeſprochen wird. Die Taxa, wie ſie Anno 1635 vom Keyſer Ferdi- nando II. unſerm weiland Allergnaͤdigſten Herrn/ Lob- wuͤrdigſter Gedaͤchtniß/ reſolvirt worden/ iſt folgende: 1. Das Robath-Geld/ oder die Robath/ als ein per- tinens zum Pfund-Geld iſt weiter nicht anzu- ſchlagen. 2. Das Pfund-Geld freyes eignes per ‒ ‒ 60. fl. 3. Der Uberlend-Dienſt per ‒ ‒ ‒ ‒ 50. fl. 4. Die Lands-Fuͤrſtliche Lehen per ‒ ‒ ‒ 40. fl. 5. Die Afftern und andere Lehen per ‒ ‒ 32. fl. 6. Die Hoͤltzer/ ſind nach der Groͤſſe/ der Baum-Art und des Anwehrts in unterſchiedlichen Vierteln/ auch ungleich/ anzuſchlagen. 7. Grund-Gewehr-Schreib- und Fertigungs-Gelder/ auch alle dergleichen ordinari- und extraordinari- Gefaͤlle/ ſind ins gemein auf 100 fl. zu moderi- ren; doch muß man ſich hiebey der ſichern Ertra- gung erkundigen/ ein Jahr dem andern zu Huͤlffe nehmen/ und die Nutzung per Pauſch hoͤher oder ringer anſchlagen/ weil die Ertragnus und das Einkommen in einem Viertel beſſer als in dem andern; auch die Braͤuche unterſchiedlich. Sonſt wird insgemein geſchaͤtzt/ doch mit Diſcretion der unterſchiedenen ſchlech- tern oder beſſern Vierteln. Ein Frey-Hof oder Edelmanns-Sitz/ nachdem er gebaut und privilegirt/ Lehen oder frey eigen/ von 1000 biß 1200. und 1500. fl. Ein Schloß/ ſo frey eigen und wolerbaut/ von 3. 4. biß 5000. fl. Mayer-Hof/ nachdem er erbaut/ von 3. 4. biß 600. fl. Aecker/ welche Dienſt- und Zehend-frey/ auch freyes ei- gen ſind/ das Joch 20. 28. 30. fl. Ein Dienſt- und Zehendbares Joch/ ſo frey eigen/ von 15. biß 20. fl. Hof-Garten jedes Tag-Werck von 15. 20. biß 30. fl. Traͤchtige und zwiemaͤtige Wieſen von 20. biß 24. fl. doch muß man ſich erkuͤndigen/ wie ſonſt in ſelbiger Ge- gend ein Joch Acker/ oder Tagwerck-Wieſen im mitt- lern Werth erkaufft oder verkaufft wird. Braͤuhauſes Gebaͤu und Freyheit von 2. biß 300. fl. die Nutzung davon zu 5. per Cento. Hof-Tafern und Schenck-Haus/ naͤchdem es iſt/ von 2. biß 300. fl. mehr oder weniger/ ſo geleitgebt wird/ auf den Emer 3 ß/ mit 5 per Cento, iſt aber daſelbſt das Weinſchencken ſchlecht/ nur auf 2 ß angeſchlagen. Geſtuͤtt/ der Nutzung nach/ mit 5 per Cento. Fleiſchbanck desgleichen. Wein-Garten nach Orts/ Gebuͤrges/ Gewaͤchſes und Anwehrungs Gelegenheit/ das Viertel von 10. 20. biß 60. 70. fl. angeſchlagen. Vieh- und Schaf-Dienſt frey eignes per 50. belehnetes per 40. fl. Jtem Haar-Kaͤs-Schmaltz- und Kucheldienſt/ 1. Ca- paun per 12. Pfennig/ ein Huͤnlein per 6. Pfen. 10. Eyer p. 4. Pfen. das Pfund-Geld frey eignes per 50. fl. Wein-Zehend den Emer per 3. ß. das Pfund-Geld/ frey eignes per 50/ das Lehen aber per 40. fl. Bergrecht den Emer per 4. ß. das Pfund-Geld/ weil es ein gewiſſes Einkommen per 50. fl. Weid/ die Ertragung zu 5. per Cento. Ziegel-Kalch-Oefen/ Glashuͤtten/ Steinbruͤch nach Er- tragung/ die Nutzung davon zu 5 per Cento. Die Beſtand-Wieſen/ werden als ein Eigenthum/ dem Tagwerck nach/ wie es ſelbiger Orten braͤuchig/ ange- ſchlagen; weil jedwederm Herrn frey ſtehet/ ſie ſelbſt zu genieſſen/ oder im Beſtand zu verlaſſen. Teiche/ nach dem ſie beſetzt/ das Drittel in Verluſt/ das uͤbrig auf jedes Schock Nutzung 3. ß/ das Pfund- Geld per 40. fl. Gehuͤltz/ nachdem es/ der Gelegenheit nach/ gute Anweh- rung/ nachdem es Bau- oder Brennholtz/ zu Schin- deln und Weinſtecken dienlich/ ein Joch ins andere von 9. biß 15. 20. fl. Wild-Bahn/ nachdem er auf roth und ſchwartzes Wild- pret/ eng oder weit/ iſt per Pauſch anzuſchlagen/ nach- dem man jaͤhrlich viel bekommt. Das Reißgejaid auch alſo; ſo es aber im Beſtand ver- laſſen wird/ zu 5 per Cento zu ſchaͤtzen. Geiſtlich und weltliche Lehen/ nachdem es nutzbar/ per Pauſch angeſchlagen von 5. 6. biß 800. fl. Fiſch-Waſſer/ ſo die Herrſchafft braucht/ nachdem es Fiſch-reich/ und was fuͤr Fiſche es nehret/ per Pauſch/ wirds aber im Beſtand verlaſſen/ die Nutzung zu 5 per Cento, uͤber der Herrſchafft Nothdurfft. Vogt-Trayd/ den Metzen per 1 ß 10 Pfen. Habern per 24. Pfen. Waitz per 2. ß. den Forſt-Habern in fimi- li, und das Pfund-Geld per 40. fl. Dorff Obrigkeit auf jedes Haus 1. fl. 4. ß. Maut-Ertra- gung/ Urfahr/ Vogt-Dienſt und Tracht-Geld zu 5 per Cento, das Pfund per 40. fl. Marckt-Freyheit auf jedes Hauſe 2. fl. das Stand-Geld mit 5. per Cento. Land-

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Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 31. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/49>, abgerufen am 14.10.2019.