Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

Bild:
<< vorherige Seite
Des Adelichen Land- und Feld-Lebens
[Spaltenumbruch]

Der Knobloch kan auch langwühriger/ wann er
ausgenommen ist/ erhalten werden/ ins Stroh gelegt;
Aber noch besser ist/ wann sie ein wenig mit lauen Saltz-
wasser benetzt/ und wieder an der Lufft getrocknet wor-
den. Der Knobloch ist warm und trocken im dritten
Grad; gekocht soll er eine helle Stimme machen/ die al-
te Husten vertreiben/ und die erkältete Brust wieder er-
wärmen. Denen hitzigen Complexionen ist er schädlich/
den kalten aber gesund/ trocknet den schleimichten Ma-
gen aus/ doch ist er dem Haubt und Augen undiensam/
gestossen aufgelegt auf die Biß der gifftigen Thiere/ soll
er das Gifft ausziehen. Wo man ungesundes Wasser
hat/ soll er viel nutzen; deßwegen ihn auch die Hun-
garn so lieb haben. Jst auch denen Meerfahrenden sehr
nützlich.

Knobloch gessen ist gut denen/ die den Schorbock
und die Wassersucht haben; wer Knobloch isst/ soll Zit-
ber/ Petersill oder Anis darauf essen/ so verliert er den
bösen Geruch. Knobloch in ein nicht gar vollgefülltes
Faß Wein gethan/ und an die Sonnen gestellt/ macht
ihn zum Essig. Den Hünern/ die den Zipff haben/ die
Zungen damit gerieben/ heilet sie.

[Spaltenumbruch]

Tanara fol. 239. schreibt/ daß er mit dem Magnet-
stein eine solche Antipathia trage/ daß dieser/ wann der
Knobloch nahe bey ihm ist/ die Wirckung und Krafft
das Eysen an sich zu ziehen verlieret; und müsse al-
lein mit Bocksblut genetzt/ und also wieder curirt wer-
den.

Alexius Pedemontanus gibt dieses Mittel für die
Husten und Haiserkeit: . zwey oder drey Knobloch-
Häubter/ reinige sie zuvor/ zerstoß und zerreibe sie her-
nach so klein du kanst/ nimm darzu Schweinen Fett und
Eyer/ und vermische alles zusammen/ wilt du Nachts
schlaffen gehen/ so erwärme die blossen Füsse/ sonderlich
die Fußsolen/ bey einem Feuer/ schmiere sie darauf mit
gemeldter Salben/ halt eine Zeitlang damit an/ und
zwar also/ daß du die Füsse immer bey dem Feuer behal-
test/ und so starck du es leiden kanst/ erhitzest. Wann
diß alles verrichtet/ so lege Socken an/ die gleichfalls
gewärmet sind/ und begib dich alsdann zu Bette/ da-
selbst schmiere auch die Lenden mit dieser Salben/ halte
mit dieser Cur drey gantze Tage an/ so wirst du von der
allerhefftigsten Husten befreyet werden.

Cap. XLI.
Vom Lauch und Schnittlauch.
[Spaltenumbruch]

DEr Lauch ist auch der Art wie der Petersill/ daß
er ober und unter der Erden zur Kuchen gebraucht
wird/ daher ist ihm auch diese Stell ertheilet wor-
den/ gleichsam in der Mitte als neutral seinen Zelt auf-
zuschlagen/ damit er ohne Verhinderung von einem in
das andere Läger abweichen/ und also den Mantel
nach dem Wind (welches sonst in menschlichen Händeln
unlöblich) hengen und kehren möge. Welches aber
diesem nicht allein nicht verkleinerlich; sondern auch/
weil er mehr Dienst thut/ als andere/ auch mehr Ver-
dienst erwirbet. Jns gemein wird dieses/ was zum
Saamen behalten wird/ Lauch genennet/ welcher
Saam-Köpfflein bringet.

Jtem/ wann man die zarte junge Wurtzel davon
zur Speise nimmt; was man aber vom abgeschnitte-
nen Kraut zum täglichen Gebrauch der Kuchen über-
liefert/ wird Schnittlauch genennet/ sind auch mehrer-
ley Arten.

Wächset zwar vom Saamen in mittelmässiger Erden/
nach dem Neumonden im Früling gesäet und auch im
Herbst/ davon man den ersten den Sommer durch/ den an-
dern aber im Früling geniessen kan; doch geschihet die
Vermehrung besser durch Zerreissung und Versetzung
der Wurtzen; er wird aber also eingelegt/ daß ein guter Theil
von den Blättern oder Saher mit in die Erden kommt/ desto
eher sich zu weissen/ und bleibt nur ein wenig vom grünen
Kraut ausser der Erden/ so wird das bedeckte Theil nicht
allein weisser/ sondern auch mürber/ wann man ihn erst
umgesetzt hat/ muß er so wol mit Jetten und Aufhacken
als Begiessen fleissig gewartet werden/ er kan die trockne
Herberge nicht leiden. Andere aber sind der Meinung/
man soll ihn bey trockenem Wetter nie begiessen/ wann
er schon anfieng zu gilben/ soll man nur das gelbe heraus
[Spaltenumbruch] reissen/ so werde er auf kommenden Regen wol wieder
ausschlagen; er liebt weder sandicht noch laimichten/ son-
dern gemengten Grund. Wann er nicht nach Wunsch
wachsen wolle/ soll man ihn/ nach Herrn Rhagors Mei-
nung/ mit guten frischen Grunde bewerffen/ so bekom-
me er wieder neue Krafft. Noch besser ists/ wann un-
ter dieser Erden ein kleiner alter Mist beygemengt wird.

Man soll den Schnittlauch zur Kuchen/ nicht mit
den Händen abreissen/ sondern mit einem Messer sauber
und gleich abschneiden/ und auf die Stümpffe/ Sand
oder trockene Erden streuen/ damit die natürliche Feuch-
te sich nicht so viel austaue/ und auch die Nässe des Re-
gens nicht eingreiffe und Verfaulung verursache; am be-
sten thut man/ wann man ihn bey anwesenden oder be-
förchteten Regen nicht abschneide/ oder wann man ihn ja
haben muß/ mit einem Holtzbret oder Spälten/ die bee-
derseits oben und unten auf Gabeln liegt/ bedecke.

Die Gärtner haben noch eine Art/ so sie Potro
nennen/ ist etwas kleiner als ein Zwibel/ am Kiel aber
fast schärffer/ trägt ein grosses Kraut/ und breite Blätter
wie die grösten Tulipanen/ bleibt auch über Winter in
dem Felde. Tabernaemontanus nennet ihn Porrum
Syriacum.

Sie sind warm im dritten/ und trocken im andern
Grad/ sind denen/ die zum Schwindel geneigt sind/ un-
gesund/ derhalben besser unter den Kräuter-Salat ge-
mengt/ machen eine gute Stimme/ weil sie die in der
Lufftröhren und Gurgel anhangende zähe Schleim ab-
ledigen und ausführen/ treiben den Sand und Harn/ er-
wärmen den Magen.

Herr Aug. Gallo sagt/ daß sie/ im Oel gesotten/ die
Ohren-Schmertzen wegnehmen/ und der Saame sey
auf mehrerley Weise gut für Gifft.

Cap.
Des Adelichen Land- und Feld-Lebens
[Spaltenumbruch]

Der Knobloch kan auch langwuͤhriger/ wann er
ausgenommen iſt/ erhalten werden/ ins Stroh gelegt;
Aber noch beſſer iſt/ wann ſie ein wenig mit lauen Saltz-
waſſer benetzt/ und wieder an der Lufft getrocknet wor-
den. Der Knobloch iſt warm und trocken im dritten
Grad; gekocht ſoll er eine helle Stimme machen/ die al-
te Huſten vertreiben/ und die erkaͤltete Bruſt wieder er-
waͤrmen. Denen hitzigen Complexionen iſt er ſchaͤdlich/
den kalten aber geſund/ trocknet den ſchleimichten Ma-
gen aus/ doch iſt er dem Haubt und Augen undienſam/
geſtoſſen aufgelegt auf die Biß der gifftigen Thiere/ ſoll
er das Gifft ausziehen. Wo man ungeſundes Waſſer
hat/ ſoll er viel nutzen; deßwegen ihn auch die Hun-
garn ſo lieb haben. Jſt auch denen Meerfahrenden ſehr
nuͤtzlich.

Knobloch geſſen iſt gut denen/ die den Schorbock
und die Waſſerſucht haben; wer Knobloch iſſt/ ſoll Zit-
ber/ Peterſill oder Anis darauf eſſen/ ſo verliert er den
boͤſen Geruch. Knobloch in ein nicht gar vollgefuͤlltes
Faß Wein gethan/ und an die Sonnen geſtellt/ macht
ihn zum Eſſig. Den Huͤnern/ die den Zipff haben/ die
Zungen damit gerieben/ heilet ſie.

[Spaltenumbruch]

Tanara fol. 239. ſchreibt/ daß er mit dem Magnet-
ſtein eine ſolche Antipathia trage/ daß dieſer/ wann der
Knobloch nahe bey ihm iſt/ die Wirckung und Krafft
das Eyſen an ſich zu ziehen verlieret; und muͤſſe al-
lein mit Bocksblut genetzt/ und alſo wieder curirt wer-
den.

Alexius Pedemontanus gibt dieſes Mittel fuͤr die
Huſten und Haiſerkeit: ℞. zwey oder drey Knobloch-
Haͤubter/ reinige ſie zuvor/ zerſtoß und zerreibe ſie her-
nach ſo klein du kanſt/ nimm darzu Schweinen Fett und
Eyer/ und vermiſche alles zuſammen/ wilt du Nachts
ſchlaffen gehen/ ſo erwaͤrme die bloſſen Fuͤſſe/ ſonderlich
die Fußſolen/ bey einem Feuer/ ſchmiere ſie darauf mit
gemeldter Salben/ halt eine Zeitlang damit an/ und
zwar alſo/ daß du die Fuͤſſe immer bey dem Feuer behal-
teſt/ und ſo ſtarck du es leiden kanſt/ erhitzeſt. Wann
diß alles verrichtet/ ſo lege Socken an/ die gleichfalls
gewaͤrmet ſind/ und begib dich alsdann zu Bette/ da-
ſelbſt ſchmiere auch die Lenden mit dieſer Salben/ halte
mit dieſer Cur drey gantze Tage an/ ſo wirſt du von der
allerhefftigſten Huſten befreyet werden.

Cap. XLI.
Vom Lauch und Schnittlauch.
[Spaltenumbruch]

DEr Lauch iſt auch der Art wie der Peterſill/ daß
er ober und unter der Erden zur Kuchen gebraucht
wird/ daher iſt ihm auch dieſe Stell ertheilet wor-
den/ gleichſam in der Mitte als neutral ſeinen Zelt auf-
zuſchlagen/ damit er ohne Verhinderung von einem in
das andere Laͤger abweichen/ und alſo den Mantel
nach dem Wind (welches ſonſt in menſchlichen Haͤndeln
unloͤblich) hengen und kehren moͤge. Welches aber
dieſem nicht allein nicht verkleinerlich; ſondern auch/
weil er mehr Dienſt thut/ als andere/ auch mehr Ver-
dienſt erwirbet. Jns gemein wird dieſes/ was zum
Saamen behalten wird/ Lauch genennet/ welcher
Saam-Koͤpfflein bringet.

Jtem/ wann man die zarte junge Wurtzel davon
zur Speiſe nimmt; was man aber vom abgeſchnitte-
nen Kraut zum taͤglichen Gebrauch der Kuchen uͤber-
liefert/ wird Schnittlauch genennet/ ſind auch mehrer-
ley Arten.

Waͤchſet zwar vom Saamen in mittelmaͤſſiger Erden/
nach dem Neumonden im Fruͤling geſaͤet und auch im
Herbſt/ davon man den erſten den Som̃er durch/ den an-
dern aber im Fruͤling genieſſen kan; doch geſchihet die
Vermehrung beſſer durch Zerreiſſung und Verſetzung
der Wuꝛtzẽ; er wird aber alſo eingelegt/ daß ein guter Theil
von den Blaͤttern oder Saher mit in die Erdẽ kom̃t/ deſto
eher ſich zu weiſſen/ und bleibt nur ein wenig vom gruͤnen
Kraut auſſer der Erden/ ſo wird das bedeckte Theil nicht
allein weiſſer/ ſondern auch muͤrber/ wann man ihn erſt
umgeſetzt hat/ muß er ſo wol mit Jetten und Aufhacken
als Begieſſen fleiſſig gewartet werden/ er kan die trockne
Herberge nicht leiden. Andere aber ſind der Meinung/
man ſoll ihn bey trockenem Wetter nie begieſſen/ wann
er ſchon anfieng zu gilben/ ſoll man nur das gelbe heraus
[Spaltenumbruch] reiſſen/ ſo werde er auf kommenden Regen wol wieder
ausſchlagen; er liebt weder ſandicht noch laimichten/ ſon-
dern gemengten Grund. Wann er nicht nach Wunſch
wachſen wolle/ ſoll man ihn/ nach Herrn Rhagors Mei-
nung/ mit guten friſchen Grunde bewerffen/ ſo bekom-
me er wieder neue Krafft. Noch beſſer iſts/ wann un-
ter dieſer Erden ein kleiner alter Miſt beygemengt wird.

Man ſoll den Schnittlauch zur Kuchen/ nicht mit
den Haͤnden abreiſſen/ ſondern mit einem Meſſer ſauber
und gleich abſchneiden/ und auf die Stuͤmpffe/ Sand
oder trockene Erden ſtreuen/ damit die natuͤrliche Feuch-
te ſich nicht ſo viel austaue/ und auch die Naͤſſe des Re-
gens nicht eingreiffe und Verfaulung verurſache; am be-
ſten thut man/ wann man ihn bey anweſenden oder be-
foͤrchteten Regen nicht abſchneide/ oder wann man ihn ja
haben muß/ mit einem Holtzbret oder Spaͤlten/ die bee-
derſeits oben und unten auf Gabeln liegt/ bedecke.

Die Gaͤrtner haben noch eine Art/ ſo ſie Potro
nennen/ iſt etwas kleiner als ein Zwibel/ am Kiel aber
faſt ſchaͤrffer/ traͤgt ein groſſes Kraut/ und breite Blaͤtter
wie die groͤſten Tulipanen/ bleibt auch uͤber Winter in
dem Felde. Tabernæmontanus nennet ihn Porrum
Syriacum.

Sie ſind warm im dritten/ und trocken im andern
Grad/ ſind denen/ die zum Schwindel geneigt ſind/ un-
geſund/ derhalben beſſer unter den Kraͤuter-Salat ge-
mengt/ machen eine gute Stimme/ weil ſie die in der
Lufftroͤhren und Gurgel anhangende zaͤhe Schleim ab-
ledigen und ausfuͤhren/ treiben den Sand und Harn/ er-
waͤrmen den Magen.

Herr Aug. Gallo ſagt/ daß ſie/ im Oel geſotten/ die
Ohren-Schmertzen wegnehmen/ und der Saame ſey
auf mehrerley Weiſe gut fuͤr Gifft.

Cap.
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <pb facs="#f0506" n="490[488]"/>
            <fw place="top" type="header"> <hi rendition="#b">Des Adelichen Land- und Feld-Lebens</hi> </fw><lb/>
            <cb/>
            <p>Der Knobloch kan auch langwu&#x0364;hriger/ wann er<lb/>
ausgenommen i&#x017F;t/ erhalten werden/ ins Stroh gelegt;<lb/>
Aber noch be&#x017F;&#x017F;er i&#x017F;t/ wann &#x017F;ie ein wenig mit lauen Saltz-<lb/>
wa&#x017F;&#x017F;er benetzt/ und wieder an der Lufft getrocknet wor-<lb/>
den. Der Knobloch i&#x017F;t warm und trocken im dritten<lb/>
Grad; gekocht &#x017F;oll er eine helle Stimme machen/ die al-<lb/>
te Hu&#x017F;ten vertreiben/ und die erka&#x0364;ltete Bru&#x017F;t wieder er-<lb/>
wa&#x0364;rmen. Denen hitzigen Complexionen i&#x017F;t er &#x017F;cha&#x0364;dlich/<lb/>
den kalten aber ge&#x017F;und/ trocknet den &#x017F;chleimichten Ma-<lb/>
gen aus/ doch i&#x017F;t er dem Haubt und Augen undien&#x017F;am/<lb/>
ge&#x017F;to&#x017F;&#x017F;en aufgelegt auf die Biß der gifftigen Thiere/ &#x017F;oll<lb/>
er das Gifft ausziehen. Wo man unge&#x017F;undes Wa&#x017F;&#x017F;er<lb/>
hat/ &#x017F;oll er viel nutzen; deßwegen ihn auch die Hun-<lb/>
garn &#x017F;o lieb haben. J&#x017F;t auch denen Meerfahrenden &#x017F;ehr<lb/>
nu&#x0364;tzlich.</p><lb/>
            <p>Knobloch ge&#x017F;&#x017F;en i&#x017F;t gut denen/ die den Schorbock<lb/>
und die Wa&#x017F;&#x017F;er&#x017F;ucht haben; wer Knobloch i&#x017F;&#x017F;t/ &#x017F;oll Zit-<lb/>
ber/ Peter&#x017F;ill oder Anis darauf e&#x017F;&#x017F;en/ &#x017F;o verliert er den<lb/>
bo&#x0364;&#x017F;en Geruch. Knobloch in ein nicht gar vollgefu&#x0364;lltes<lb/>
Faß Wein gethan/ und an die Sonnen ge&#x017F;tellt/ macht<lb/>
ihn zum E&#x017F;&#x017F;ig. Den Hu&#x0364;nern/ die den Zipff haben/ die<lb/>
Zungen damit gerieben/ heilet &#x017F;ie.</p><lb/>
            <cb/>
            <p><hi rendition="#aq">Tanara fol.</hi> 239. &#x017F;chreibt/ daß er mit dem Magnet-<lb/>
&#x017F;tein eine &#x017F;olche <hi rendition="#aq">Antipathia</hi> trage/ daß die&#x017F;er/ wann der<lb/>
Knobloch nahe bey ihm i&#x017F;t/ die Wirckung und Krafft<lb/>
das Ey&#x017F;en an &#x017F;ich zu ziehen verlieret; und mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;e al-<lb/>
lein mit Bocksblut genetzt/ und al&#x017F;o wieder curirt wer-<lb/>
den.</p><lb/>
            <p><hi rendition="#aq">Alexius Pedemontanus</hi> gibt die&#x017F;es Mittel fu&#x0364;r die<lb/>
Hu&#x017F;ten und Hai&#x017F;erkeit: <hi rendition="#aq">&#x211E;.</hi> zwey oder drey Knobloch-<lb/>
Ha&#x0364;ubter/ reinige &#x017F;ie zuvor/ zer&#x017F;toß und zerreibe &#x017F;ie her-<lb/>
nach &#x017F;o klein du kan&#x017F;t/ nimm darzu Schweinen Fett und<lb/>
Eyer/ und vermi&#x017F;che alles zu&#x017F;ammen/ wilt du Nachts<lb/>
&#x017F;chlaffen gehen/ &#x017F;o erwa&#x0364;rme die blo&#x017F;&#x017F;en Fu&#x0364;&#x017F;&#x017F;e/ &#x017F;onderlich<lb/>
die Fuß&#x017F;olen/ bey einem Feuer/ &#x017F;chmiere &#x017F;ie darauf mit<lb/>
gemeldter Salben/ halt eine Zeitlang damit an/ und<lb/>
zwar al&#x017F;o/ daß du die Fu&#x0364;&#x017F;&#x017F;e immer bey dem Feuer behal-<lb/>
te&#x017F;t/ und &#x017F;o &#x017F;tarck du es leiden kan&#x017F;t/ erhitze&#x017F;t. Wann<lb/>
diß alles verrichtet/ &#x017F;o lege Socken an/ die gleichfalls<lb/>
gewa&#x0364;rmet &#x017F;ind/ und begib dich alsdann zu Bette/ da-<lb/>
&#x017F;elb&#x017F;t &#x017F;chmiere auch die Lenden mit die&#x017F;er Salben/ halte<lb/>
mit die&#x017F;er Cur drey gantze Tage an/ &#x017F;o wir&#x017F;t du von der<lb/>
allerhefftig&#x017F;ten Hu&#x017F;ten befreyet werden.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#g"><hi rendition="#k">Cap.</hi> XLI.</hi> </hi><lb/> <hi rendition="#fr">Vom Lauch und Schnittlauch.</hi> </head><lb/>
            <cb/>
            <p><hi rendition="#in">D</hi>Er Lauch i&#x017F;t auch der Art wie der Peter&#x017F;ill/ daß<lb/>
er ober und unter der Erden zur Kuchen gebraucht<lb/>
wird/ daher i&#x017F;t ihm auch die&#x017F;e Stell ertheilet wor-<lb/>
den/ gleich&#x017F;am in der Mitte als <hi rendition="#aq">neutral</hi> &#x017F;einen Zelt auf-<lb/>
zu&#x017F;chlagen/ damit er ohne Verhinderung von einem in<lb/>
das andere La&#x0364;ger abweichen/ und al&#x017F;o den Mantel<lb/>
nach dem Wind (welches &#x017F;on&#x017F;t in men&#x017F;chlichen Ha&#x0364;ndeln<lb/>
unlo&#x0364;blich) hengen und kehren mo&#x0364;ge. Welches aber<lb/>
die&#x017F;em nicht allein nicht verkleinerlich; &#x017F;ondern auch/<lb/>
weil er mehr Dien&#x017F;t thut/ als andere/ auch mehr Ver-<lb/>
dien&#x017F;t erwirbet. Jns gemein wird die&#x017F;es/ was zum<lb/>
Saamen behalten wird/ Lauch genennet/ welcher<lb/>
Saam-Ko&#x0364;pfflein bringet.</p><lb/>
            <p>Jtem/ wann man die zarte junge Wurtzel davon<lb/>
zur Spei&#x017F;e nimmt; was man aber vom abge&#x017F;chnitte-<lb/>
nen Kraut zum ta&#x0364;glichen Gebrauch der Kuchen u&#x0364;ber-<lb/>
liefert/ wird Schnittlauch genennet/ &#x017F;ind auch mehrer-<lb/>
ley Arten.</p><lb/>
            <p>Wa&#x0364;ch&#x017F;et zwar vom Saamen in mittelma&#x0364;&#x017F;&#x017F;iger Erden/<lb/>
nach dem Neumonden im Fru&#x0364;ling ge&#x017F;a&#x0364;et und auch im<lb/>
Herb&#x017F;t/ davon man den er&#x017F;ten den Som&#x0303;er durch/ den an-<lb/>
dern aber im Fru&#x0364;ling genie&#x017F;&#x017F;en kan; doch ge&#x017F;chihet die<lb/>
Vermehrung be&#x017F;&#x017F;er durch Zerrei&#x017F;&#x017F;ung und Ver&#x017F;etzung<lb/>
der Wu&#xA75B;tze&#x0303;; er wird aber al&#x017F;o eingelegt/ daß ein guter Theil<lb/>
von den Bla&#x0364;ttern oder Saher mit in die Erde&#x0303; kom&#x0303;t/ de&#x017F;to<lb/>
eher &#x017F;ich zu wei&#x017F;&#x017F;en/ und bleibt nur ein wenig vom gru&#x0364;nen<lb/>
Kraut au&#x017F;&#x017F;er der Erden/ &#x017F;o wird das bedeckte Theil nicht<lb/>
allein wei&#x017F;&#x017F;er/ &#x017F;ondern auch mu&#x0364;rber/ wann man ihn er&#x017F;t<lb/>
umge&#x017F;etzt hat/ muß er &#x017F;o wol mit Jetten und Aufhacken<lb/>
als Begie&#x017F;&#x017F;en flei&#x017F;&#x017F;ig gewartet werden/ er kan die trockne<lb/>
Herberge nicht leiden. Andere aber &#x017F;ind der Meinung/<lb/>
man &#x017F;oll ihn bey trockenem Wetter nie begie&#x017F;&#x017F;en/ wann<lb/>
er &#x017F;chon anfieng zu gilben/ &#x017F;oll man nur das gelbe heraus<lb/><cb/>
rei&#x017F;&#x017F;en/ &#x017F;o werde er auf kommenden Regen wol wieder<lb/>
aus&#x017F;chlagen; er liebt weder &#x017F;andicht noch laimichten/ &#x017F;on-<lb/>
dern gemengten Grund. Wann er nicht nach Wun&#x017F;ch<lb/>
wach&#x017F;en wolle/ &#x017F;oll man ihn/ nach Herrn Rhagors Mei-<lb/>
nung/ mit guten fri&#x017F;chen Grunde bewerffen/ &#x017F;o bekom-<lb/>
me er wieder neue Krafft. Noch be&#x017F;&#x017F;er i&#x017F;ts/ wann un-<lb/>
ter die&#x017F;er Erden ein kleiner alter Mi&#x017F;t beygemengt wird.</p><lb/>
            <p>Man &#x017F;oll den Schnittlauch zur Kuchen/ nicht mit<lb/>
den Ha&#x0364;nden abrei&#x017F;&#x017F;en/ &#x017F;ondern mit einem Me&#x017F;&#x017F;er &#x017F;auber<lb/>
und gleich ab&#x017F;chneiden/ und auf die Stu&#x0364;mpffe/ Sand<lb/>
oder trockene Erden &#x017F;treuen/ damit die natu&#x0364;rliche Feuch-<lb/>
te &#x017F;ich nicht &#x017F;o viel austaue/ und auch die Na&#x0364;&#x017F;&#x017F;e des Re-<lb/>
gens nicht eingreiffe und Verfaulung verur&#x017F;ache; am be-<lb/>
&#x017F;ten thut man/ wann man ihn bey anwe&#x017F;enden oder be-<lb/>
fo&#x0364;rchteten Regen nicht ab&#x017F;chneide/ oder wann man ihn ja<lb/>
haben muß/ mit einem Holtzbret oder Spa&#x0364;lten/ die bee-<lb/>
der&#x017F;eits oben und unten auf Gabeln liegt/ bedecke.</p><lb/>
            <p>Die Ga&#x0364;rtner haben noch eine Art/ &#x017F;o &#x017F;ie <hi rendition="#aq">Potro</hi><lb/>
nennen/ i&#x017F;t etwas kleiner als ein Zwibel/ am Kiel aber<lb/>
fa&#x017F;t &#x017F;cha&#x0364;rffer/ tra&#x0364;gt ein gro&#x017F;&#x017F;es Kraut/ und breite Bla&#x0364;tter<lb/>
wie die gro&#x0364;&#x017F;ten Tulipanen/ bleibt auch u&#x0364;ber Winter in<lb/>
dem Felde. <hi rendition="#aq">Tabernæmontanus</hi> nennet ihn <hi rendition="#aq">Porrum<lb/>
Syriacum.</hi></p><lb/>
            <p>Sie &#x017F;ind warm im dritten/ und trocken im andern<lb/>
Grad/ &#x017F;ind denen/ die zum Schwindel geneigt &#x017F;ind/ un-<lb/>
ge&#x017F;und/ derhalben be&#x017F;&#x017F;er unter den Kra&#x0364;uter-Salat ge-<lb/>
mengt/ machen eine gute Stimme/ weil &#x017F;ie die in der<lb/>
Lufftro&#x0364;hren und Gurgel anhangende za&#x0364;he Schleim ab-<lb/>
ledigen und ausfu&#x0364;hren/ treiben den Sand und Harn/ er-<lb/>
wa&#x0364;rmen den Magen.</p><lb/>
            <p>Herr <hi rendition="#aq">Aug. Gallo</hi> &#x017F;agt/ daß &#x017F;ie/ im Oel ge&#x017F;otten/ die<lb/>
Ohren-Schmertzen wegnehmen/ und der Saame &#x017F;ey<lb/>
auf mehrerley Wei&#x017F;e gut fu&#x0364;r Gifft.</p><lb/>
            <fw place="bottom" type="catch"> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#g"> <hi rendition="#k">Cap.</hi> </hi> </hi> </fw><lb/>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[490[488]/0506] Des Adelichen Land- und Feld-Lebens Der Knobloch kan auch langwuͤhriger/ wann er ausgenommen iſt/ erhalten werden/ ins Stroh gelegt; Aber noch beſſer iſt/ wann ſie ein wenig mit lauen Saltz- waſſer benetzt/ und wieder an der Lufft getrocknet wor- den. Der Knobloch iſt warm und trocken im dritten Grad; gekocht ſoll er eine helle Stimme machen/ die al- te Huſten vertreiben/ und die erkaͤltete Bruſt wieder er- waͤrmen. Denen hitzigen Complexionen iſt er ſchaͤdlich/ den kalten aber geſund/ trocknet den ſchleimichten Ma- gen aus/ doch iſt er dem Haubt und Augen undienſam/ geſtoſſen aufgelegt auf die Biß der gifftigen Thiere/ ſoll er das Gifft ausziehen. Wo man ungeſundes Waſſer hat/ ſoll er viel nutzen; deßwegen ihn auch die Hun- garn ſo lieb haben. Jſt auch denen Meerfahrenden ſehr nuͤtzlich. Knobloch geſſen iſt gut denen/ die den Schorbock und die Waſſerſucht haben; wer Knobloch iſſt/ ſoll Zit- ber/ Peterſill oder Anis darauf eſſen/ ſo verliert er den boͤſen Geruch. Knobloch in ein nicht gar vollgefuͤlltes Faß Wein gethan/ und an die Sonnen geſtellt/ macht ihn zum Eſſig. Den Huͤnern/ die den Zipff haben/ die Zungen damit gerieben/ heilet ſie. Tanara fol. 239. ſchreibt/ daß er mit dem Magnet- ſtein eine ſolche Antipathia trage/ daß dieſer/ wann der Knobloch nahe bey ihm iſt/ die Wirckung und Krafft das Eyſen an ſich zu ziehen verlieret; und muͤſſe al- lein mit Bocksblut genetzt/ und alſo wieder curirt wer- den. Alexius Pedemontanus gibt dieſes Mittel fuͤr die Huſten und Haiſerkeit: ℞. zwey oder drey Knobloch- Haͤubter/ reinige ſie zuvor/ zerſtoß und zerreibe ſie her- nach ſo klein du kanſt/ nimm darzu Schweinen Fett und Eyer/ und vermiſche alles zuſammen/ wilt du Nachts ſchlaffen gehen/ ſo erwaͤrme die bloſſen Fuͤſſe/ ſonderlich die Fußſolen/ bey einem Feuer/ ſchmiere ſie darauf mit gemeldter Salben/ halt eine Zeitlang damit an/ und zwar alſo/ daß du die Fuͤſſe immer bey dem Feuer behal- teſt/ und ſo ſtarck du es leiden kanſt/ erhitzeſt. Wann diß alles verrichtet/ ſo lege Socken an/ die gleichfalls gewaͤrmet ſind/ und begib dich alsdann zu Bette/ da- ſelbſt ſchmiere auch die Lenden mit dieſer Salben/ halte mit dieſer Cur drey gantze Tage an/ ſo wirſt du von der allerhefftigſten Huſten befreyet werden. Cap. XLI. Vom Lauch und Schnittlauch. DEr Lauch iſt auch der Art wie der Peterſill/ daß er ober und unter der Erden zur Kuchen gebraucht wird/ daher iſt ihm auch dieſe Stell ertheilet wor- den/ gleichſam in der Mitte als neutral ſeinen Zelt auf- zuſchlagen/ damit er ohne Verhinderung von einem in das andere Laͤger abweichen/ und alſo den Mantel nach dem Wind (welches ſonſt in menſchlichen Haͤndeln unloͤblich) hengen und kehren moͤge. Welches aber dieſem nicht allein nicht verkleinerlich; ſondern auch/ weil er mehr Dienſt thut/ als andere/ auch mehr Ver- dienſt erwirbet. Jns gemein wird dieſes/ was zum Saamen behalten wird/ Lauch genennet/ welcher Saam-Koͤpfflein bringet. Jtem/ wann man die zarte junge Wurtzel davon zur Speiſe nimmt; was man aber vom abgeſchnitte- nen Kraut zum taͤglichen Gebrauch der Kuchen uͤber- liefert/ wird Schnittlauch genennet/ ſind auch mehrer- ley Arten. Waͤchſet zwar vom Saamen in mittelmaͤſſiger Erden/ nach dem Neumonden im Fruͤling geſaͤet und auch im Herbſt/ davon man den erſten den Som̃er durch/ den an- dern aber im Fruͤling genieſſen kan; doch geſchihet die Vermehrung beſſer durch Zerreiſſung und Verſetzung der Wuꝛtzẽ; er wird aber alſo eingelegt/ daß ein guter Theil von den Blaͤttern oder Saher mit in die Erdẽ kom̃t/ deſto eher ſich zu weiſſen/ und bleibt nur ein wenig vom gruͤnen Kraut auſſer der Erden/ ſo wird das bedeckte Theil nicht allein weiſſer/ ſondern auch muͤrber/ wann man ihn erſt umgeſetzt hat/ muß er ſo wol mit Jetten und Aufhacken als Begieſſen fleiſſig gewartet werden/ er kan die trockne Herberge nicht leiden. Andere aber ſind der Meinung/ man ſoll ihn bey trockenem Wetter nie begieſſen/ wann er ſchon anfieng zu gilben/ ſoll man nur das gelbe heraus reiſſen/ ſo werde er auf kommenden Regen wol wieder ausſchlagen; er liebt weder ſandicht noch laimichten/ ſon- dern gemengten Grund. Wann er nicht nach Wunſch wachſen wolle/ ſoll man ihn/ nach Herrn Rhagors Mei- nung/ mit guten friſchen Grunde bewerffen/ ſo bekom- me er wieder neue Krafft. Noch beſſer iſts/ wann un- ter dieſer Erden ein kleiner alter Miſt beygemengt wird. Man ſoll den Schnittlauch zur Kuchen/ nicht mit den Haͤnden abreiſſen/ ſondern mit einem Meſſer ſauber und gleich abſchneiden/ und auf die Stuͤmpffe/ Sand oder trockene Erden ſtreuen/ damit die natuͤrliche Feuch- te ſich nicht ſo viel austaue/ und auch die Naͤſſe des Re- gens nicht eingreiffe und Verfaulung verurſache; am be- ſten thut man/ wann man ihn bey anweſenden oder be- foͤrchteten Regen nicht abſchneide/ oder wann man ihn ja haben muß/ mit einem Holtzbret oder Spaͤlten/ die bee- derſeits oben und unten auf Gabeln liegt/ bedecke. Die Gaͤrtner haben noch eine Art/ ſo ſie Potro nennen/ iſt etwas kleiner als ein Zwibel/ am Kiel aber faſt ſchaͤrffer/ traͤgt ein groſſes Kraut/ und breite Blaͤtter wie die groͤſten Tulipanen/ bleibt auch uͤber Winter in dem Felde. Tabernæmontanus nennet ihn Porrum Syriacum. Sie ſind warm im dritten/ und trocken im andern Grad/ ſind denen/ die zum Schwindel geneigt ſind/ un- geſund/ derhalben beſſer unter den Kraͤuter-Salat ge- mengt/ machen eine gute Stimme/ weil ſie die in der Lufftroͤhren und Gurgel anhangende zaͤhe Schleim ab- ledigen und ausfuͤhren/ treiben den Sand und Harn/ er- waͤrmen den Magen. Herr Aug. Gallo ſagt/ daß ſie/ im Oel geſotten/ die Ohren-Schmertzen wegnehmen/ und der Saame ſey auf mehrerley Weiſe gut fuͤr Gifft. Cap.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/506
Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 490[488]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/506>, abgerufen am 21.10.2019.