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Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

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Sechstes Buch/ Blumen-Garten.
Cap. LXXX.
Von den Tuberosis, als da sind Aconitum Hyemale, Apios,
Asphodelus.
[Spaltenumbruch]

AConitum Hyemale, oder Winter-Wolffswurtz/
ist zwar eine unter den ersten Blümlein/ aber ein
gifftig und gefährliches Gewächs/ daher besser/ aus
dem Garten zu bringen/ als hinein zu setzen/ damit nicht
der Fürwitz junger und unvorsichtiger Leute in Lebens-
Gefahr möchte gebracht werden; Hat eine knollichte
Wurtzel/ und treibt daraus sehr frühe im Jahr etliche
an einem spannigen oder anderthalb-spannigen Stiel
stehende/ gleich einem Stern/ aber mit stumpffen En-
den ausgeschnittene Blätter/ jeder Stiel nur eines/ in
deren Mittel ein gelbgrüne und bleiche Blumen wächst/
davon hernach Schötlein kommen/ die den Saamen in
sich behalten/ wird im Herbst eingelegt/ und bedarf kei-
ner sonderlichen Wartung. Vom Lobelio wird sie
auch genannt Batrachioides unifolia bulbosa.

Apios Americanum, ist ein schönes Garten-Ge-
wächs/ das auch in des Winters Kälte leicht durch-
zubringen/ und keines Einsetzens bedarf/ wann es nur
mit ein wenig Tannen-Laub bedeckt wird/ hat eine
Wurtzen wie eine Oliven gestaltet/ aber grösser/ daraus
Fäsern entspringen/ die sich wieder in Knollen zusam-
men schwellen; daß offt eine Wurtzen/ wann ihnen der
Grund schmeckt/ über 12 Knollen in einem Jahr ansetzt/
die also unter der Erden fortkriechen/ und dort und da
ausschlagen und sich also vermehren.

Das Bette/ darein sie gesetzt wird/ muß um und um
mit Ziegelsteinen dichte vermacht werden/ sonst drin-
gen die Wurtzen überall durch. Das Kraut flechtet
sich in die Höhe/ müssen ihr derhalben etliche andert-
halb Klaffter hohe ästige Stecken beygesetzt werden/
davon der mittlere der längeste sey/ so flichtet es sich/ wie
eine Pyramis, schön übersich/ mit viel hin und wider krie-
chenden Aestlein/ daran meistens sieben Blätter/ in der
Ordnung wie an dem Jasmin stehen/ zwischen denselbi-
gen hangen kleine Purpurroth-bleiche mit weiß ver-
mischten Spränglen/ abhangichte Blätlein/ schier wie
die Erbsen-Blühe/ doch träublicht beysammen.

[Spaltenumbruch]

Sie haben einen edlen lieblichen Geruch/ wie der
gelbe Veyel/ und blühen den gantzen Sommer durch;
man kan sie auch an einem geflochtenen Gitter auswach-
sen lassen; sie tragen bey uns/ so viel ich weiß/ keinen
Saamen/ sondern fallen die Blümlein/ wann sie wel-
cken/ gantz ab/ können aber von denen häuffig-treibenden
Knollen/ wann sie nur in acht gehalten sind/ leicht ver-
mehret werden.

Asphodelus ist ein bekanntes Gewächs in unsern
Gärten/ sonderlich der weisse und gelbe/ der mit einer
von vielen zusammgesetzten ablänglichten Knollen sich
austheilenden Wurtzen versehen/ und nach der Blühe
in runden Knöpffen einen schwärtzlicht-dreyeckichten
Saamen bringt; etliche sind mit länglicht sich aus-
breitenden/ etliche aber mit kürtzern Stielen/ daran die
Blumen hangen.

Es ist aber noch eine Art mit gefleckten Blättern/
und rothen Blumen/ blühen meistentheils im May/ und
währet zimlich lang/ biß sie von unten an/ biß oben aus/
gantz vollkommen verblühet; wollen ein gutes feuchtes
Erdreich/ auch drey Finger tief/ und einer Spannen
weit/ voneinander eingelegt seyn; Man nimmt sie allzeit
im andern Jahr aus/ sie der übrigen Brut zu entladen;
ins gemein werden sie durch Zerreissung der Wurtzen
fortgebracht/ dörffen sonst keiner sonderlichen Wartung/
sondern erhalten sich leicht/ und mehren sich Jährlich;
Man sagt/ die Köpfe mit einem Scheermesser glatt be-
schoren/ und mit dieser Wurtzel bestrichen/ bekommen
krause Haar.

Die Asphodil-Lilien aber ist etwas grösser/ und hat
die gelbe solche Blumen wie die weisse Lilien geformt/ eines
guten Geruchs/ die roth-Pomerantzenfarbe ist schier wie
ein Unkraut im Garten zu halten/ läst sich nicht gern wie-
der ausrotten/ und breitet sich im gantzen Garten aus/
ist ohne Geruch/ blühen im Majo und Junio. P. Man-
dirola
setzt noch eine Saffrangelbe Art/ die einen vor-
trefflichen Geruch haben solle.

Cap. LXXXI.
Cyclamen, Flos Indicus, Geranium tuberosum.
[Spaltenumbruch]

CYclamen ist sonst ein Gewächs/ das in allen schat-
tichten Wäldern zu wachsen pflegt. Das fremde
aber ist von vielerley Gattungen/ es giebt ein wol-
riechendes/ so wol mit Purpurfarben Blumen und einer
länglichten Wurtzel/ als auch mit weissen Blumen/
mit langen Blättern gleich einer Haleberden/ grösserer
und kleinerer Art/ auch ein Persianisches Cyclamen mit
grossen runden Blättern. Jtem Cyclamen von Alep-
po. Wird bey uns nur in Geschirren in guter fetter
Erden erhalten/ und des Winters beygesetzt; man hält
diese vor die besten/ deren Blätter inwendig mit breiten
weissen Flecken gezeichnet sind/ ihre knollichte Wurtzen
setzen Augen/ daraus die Blumen wachsen; wann man
diese Augen abnimmt und besonders einlegt/ so bekommt
man davon junge Pflantzen; die Blume kommt vor-
[Spaltenumbruch] an/ darnach erst die Blätter/ die schönste blühet weiß/ ist
aber zweyerley Art/ eine blüht im Früling/ die ander im
Herbst/ eine die von Constantinopel kommt/ hat fünf
zuruck-gewandte weisse Blätlein/ und das Mundloch
ist röthlich/ hat einen edlen Geruch/ eine weisse ist auch
gefüllt/ müssen alle zimliche weite und grosse Geschirr ha-
ben/ sie werden zwey Finger tief eingelegt/ und nicht
ausgenommen/ ohn wann der Scherben zu enge wird/
welches man aus ihrer Blätter Menge erkennet/ denn
zerschneidet man sie/ lässet jedem Stuck sein Auge/ thuts
an einen trockenen kühlen Ort/ biß die Wunden fest
wird/ verstreichts hernach mit Peltzwachs/ und legts
also ein/ daß die Wunden seitwärts ans Geschirr kom-
me/ nicht so leicht faulen möge/ zu der man auch deswe-
gen trockene Erden legt/ und gute darüber thut/ hat gern

einen
Sechſtes Buch/ Blumen-Garten.
Cap. LXXX.
Von den Tuberoſis, als da ſind Aconitum Hyemale, Apios,
Aſphodelus.
[Spaltenumbruch]

AConitum Hyemale, oder Winter-Wolffswurtz/
iſt zwar eine unter den erſten Bluͤmlein/ aber ein
gifftig und gefaͤhrliches Gewaͤchs/ daher beſſer/ aus
dem Garten zu bringen/ als hinein zu ſetzen/ damit nicht
der Fuͤrwitz junger und unvorſichtiger Leute in Lebens-
Gefahr moͤchte gebracht werden; Hat eine knollichte
Wurtzel/ und treibt daraus ſehr fruͤhe im Jahr etliche
an einem ſpannigen oder anderthalb-ſpannigen Stiel
ſtehende/ gleich einem Stern/ aber mit ſtumpffen En-
den ausgeſchnittene Blaͤtter/ jeder Stiel nur eines/ in
deren Mittel ein gelbgruͤne und bleiche Blumen waͤchſt/
davon hernach Schoͤtlein kommen/ die den Saamen in
ſich behalten/ wird im Herbſt eingelegt/ und bedarf kei-
ner ſonderlichen Wartung. Vom Lobelio wird ſie
auch genannt Batrachioides unifolia bulboſa.

Apios Americanum, iſt ein ſchoͤnes Garten-Ge-
waͤchs/ das auch in des Winters Kaͤlte leicht durch-
zubringen/ und keines Einſetzens bedarf/ wann es nur
mit ein wenig Tannen-Laub bedeckt wird/ hat eine
Wurtzen wie eine Oliven geſtaltet/ aber groͤſſer/ daraus
Faͤſern entſpringen/ die ſich wieder in Knollen zuſam-
men ſchwellen; daß offt eine Wurtzen/ wann ihnen der
Grund ſchmeckt/ uͤber 12 Knollen in einem Jahr anſetzt/
die alſo unter der Erden fortkriechen/ und dort und da
ausſchlagen und ſich alſo vermehren.

Das Bette/ darein ſie geſetzt wird/ muß um und um
mit Ziegelſteinen dichte vermacht werden/ ſonſt drin-
gen die Wurtzen uͤberall durch. Das Kraut flechtet
ſich in die Hoͤhe/ muͤſſen ihr derhalben etliche andert-
halb Klaffter hohe aͤſtige Stecken beygeſetzt werden/
davon der mittlere der laͤngeſte ſey/ ſo flichtet es ſich/ wie
eine Pyramis, ſchoͤn uͤberſich/ mit viel hin und wider krie-
chenden Aeſtlein/ daran meiſtens ſieben Blaͤtter/ in der
Ordnung wie an dem Jasmin ſtehen/ zwiſchen denſelbi-
gen hangen kleine Purpurroth-bleiche mit weiß ver-
miſchten Spraͤnglen/ abhangichte Blaͤtlein/ ſchier wie
die Erbſen-Bluͤhe/ doch traͤublicht beyſammen.

[Spaltenumbruch]

Sie haben einen edlen lieblichen Geruch/ wie der
gelbe Veyel/ und bluͤhen den gantzen Sommer durch;
man kan ſie auch an einem geflochtenen Gitter auswach-
ſen laſſen; ſie tragen bey uns/ ſo viel ich weiß/ keinen
Saamen/ ſondern fallen die Bluͤmlein/ wann ſie wel-
cken/ gantz ab/ koͤnnen aber von denen haͤuffig-treibenden
Knollen/ wann ſie nur in acht gehalten ſind/ leicht ver-
mehret werden.

Aſphodelus iſt ein bekanntes Gewaͤchs in unſern
Gaͤrten/ ſonderlich der weiſſe und gelbe/ der mit einer
von vielen zuſammgeſetzten ablaͤnglichten Knollen ſich
austheilenden Wurtzen verſehen/ und nach der Bluͤhe
in runden Knoͤpffen einen ſchwaͤrtzlicht-dreyeckichten
Saamen bringt; etliche ſind mit laͤnglicht ſich aus-
breitenden/ etliche aber mit kuͤrtzern Stielen/ daran die
Blumen hangen.

Es iſt aber noch eine Art mit gefleckten Blaͤttern/
und rothen Blumen/ bluͤhen meiſtentheils im May/ und
waͤhret zimlich lang/ biß ſie von unten an/ biß oben aus/
gantz vollkommen verbluͤhet; wollen ein gutes feuchtes
Erdreich/ auch drey Finger tief/ und einer Spannen
weit/ voneinander eingelegt ſeyn; Man nimmt ſie allzeit
im andern Jahr aus/ ſie der uͤbrigen Brut zu entladen;
ins gemein werden ſie durch Zerreiſſung der Wurtzen
fortgebracht/ doͤrffen ſonſt keiner ſonderlichen Wartung/
ſondern erhalten ſich leicht/ und mehren ſich Jaͤhrlich;
Man ſagt/ die Koͤpfe mit einem Scheermeſſer glatt be-
ſchoren/ und mit dieſer Wurtzel beſtrichen/ bekommen
krauſe Haar.

Die Aſphodil-Lilien aber iſt etwas groͤſſer/ und hat
die gelbe ſolche Blumẽ wie die weiſſe Lilien geformt/ eines
guten Geruchs/ die roth-Pomerantzenfarbe iſt ſchier wie
ein Unkraut im Garten zu halten/ laͤſt ſich nicht gern wie-
der ausrotten/ und breitet ſich im gantzen Garten aus/
iſt ohne Geruch/ bluͤhen im Majo und Junio. P. Man-
dirola
ſetzt noch eine Saffrangelbe Art/ die einen vor-
trefflichen Geruch haben ſolle.

Cap. LXXXI.
Cyclamen, Flos Indicus, Geranium tuberoſum.
[Spaltenumbruch]

CYclamen iſt ſonſt ein Gewaͤchs/ das in allen ſchat-
tichten Waͤldern zu wachſen pflegt. Das fremde
aber iſt von vielerley Gattungen/ es giebt ein wol-
riechendes/ ſo wol mit Purpurfarben Blumen und einer
laͤnglichten Wurtzel/ als auch mit weiſſen Blumen/
mit langen Blaͤttern gleich einer Haleberden/ groͤſſerer
und kleinerer Art/ auch ein Perſianiſches Cyclamen mit
groſſen runden Blaͤttern. Jtem Cyclamen von Alep-
po. Wird bey uns nur in Geſchirren in guter fetter
Erden erhalten/ und des Winters beygeſetzt; man haͤlt
dieſe vor die beſten/ deren Blaͤtter inwendig mit breiten
weiſſen Flecken gezeichnet ſind/ ihre knollichte Wurtzen
ſetzen Augen/ daraus die Blumen wachſen; wann man
dieſe Augen abnimmt und beſonders einlegt/ ſo bekommt
man davon junge Pflantzen; die Blume kommt vor-
[Spaltenumbruch] an/ darnach erſt die Blaͤtter/ die ſchoͤnſte bluͤhet weiß/ iſt
aber zweyerley Art/ eine bluͤht im Fruͤling/ die ander im
Herbſt/ eine die von Conſtantinopel kommt/ hat fuͤnf
zuruck-gewandte weiſſe Blaͤtlein/ und das Mundloch
iſt roͤthlich/ hat einen edlen Geruch/ eine weiſſe iſt auch
gefuͤllt/ muͤſſen alle zimliche weite und groſſe Geſchirr ha-
ben/ ſie werden zwey Finger tief eingelegt/ und nicht
ausgenommen/ ohn wann der Scherben zu enge wird/
welches man aus ihrer Blaͤtter Menge erkennet/ denn
zerſchneidet man ſie/ laͤſſet jedem Stuck ſein Auge/ thuts
an einen trockenen kuͤhlen Ort/ biß die Wunden feſt
wird/ verſtreichts hernach mit Peltzwachs/ und legts
alſo ein/ daß die Wunden ſeitwaͤrts ans Geſchirr kom-
me/ nicht ſo leicht faulen moͤge/ zu der man auch deswe-
gen trockene Erden legt/ und gute daruͤber thut/ hat gern

einen
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[665[663]/0701] Sechſtes Buch/ Blumen-Garten. Cap. LXXX. Von den Tuberoſis, als da ſind Aconitum Hyemale, Apios, Aſphodelus. AConitum Hyemale, oder Winter-Wolffswurtz/ iſt zwar eine unter den erſten Bluͤmlein/ aber ein gifftig und gefaͤhrliches Gewaͤchs/ daher beſſer/ aus dem Garten zu bringen/ als hinein zu ſetzen/ damit nicht der Fuͤrwitz junger und unvorſichtiger Leute in Lebens- Gefahr moͤchte gebracht werden; Hat eine knollichte Wurtzel/ und treibt daraus ſehr fruͤhe im Jahr etliche an einem ſpannigen oder anderthalb-ſpannigen Stiel ſtehende/ gleich einem Stern/ aber mit ſtumpffen En- den ausgeſchnittene Blaͤtter/ jeder Stiel nur eines/ in deren Mittel ein gelbgruͤne und bleiche Blumen waͤchſt/ davon hernach Schoͤtlein kommen/ die den Saamen in ſich behalten/ wird im Herbſt eingelegt/ und bedarf kei- ner ſonderlichen Wartung. Vom Lobelio wird ſie auch genannt Batrachioides unifolia bulboſa. Apios Americanum, iſt ein ſchoͤnes Garten-Ge- waͤchs/ das auch in des Winters Kaͤlte leicht durch- zubringen/ und keines Einſetzens bedarf/ wann es nur mit ein wenig Tannen-Laub bedeckt wird/ hat eine Wurtzen wie eine Oliven geſtaltet/ aber groͤſſer/ daraus Faͤſern entſpringen/ die ſich wieder in Knollen zuſam- men ſchwellen; daß offt eine Wurtzen/ wann ihnen der Grund ſchmeckt/ uͤber 12 Knollen in einem Jahr anſetzt/ die alſo unter der Erden fortkriechen/ und dort und da ausſchlagen und ſich alſo vermehren. Das Bette/ darein ſie geſetzt wird/ muß um und um mit Ziegelſteinen dichte vermacht werden/ ſonſt drin- gen die Wurtzen uͤberall durch. Das Kraut flechtet ſich in die Hoͤhe/ muͤſſen ihr derhalben etliche andert- halb Klaffter hohe aͤſtige Stecken beygeſetzt werden/ davon der mittlere der laͤngeſte ſey/ ſo flichtet es ſich/ wie eine Pyramis, ſchoͤn uͤberſich/ mit viel hin und wider krie- chenden Aeſtlein/ daran meiſtens ſieben Blaͤtter/ in der Ordnung wie an dem Jasmin ſtehen/ zwiſchen denſelbi- gen hangen kleine Purpurroth-bleiche mit weiß ver- miſchten Spraͤnglen/ abhangichte Blaͤtlein/ ſchier wie die Erbſen-Bluͤhe/ doch traͤublicht beyſammen. Sie haben einen edlen lieblichen Geruch/ wie der gelbe Veyel/ und bluͤhen den gantzen Sommer durch; man kan ſie auch an einem geflochtenen Gitter auswach- ſen laſſen; ſie tragen bey uns/ ſo viel ich weiß/ keinen Saamen/ ſondern fallen die Bluͤmlein/ wann ſie wel- cken/ gantz ab/ koͤnnen aber von denen haͤuffig-treibenden Knollen/ wann ſie nur in acht gehalten ſind/ leicht ver- mehret werden. Aſphodelus iſt ein bekanntes Gewaͤchs in unſern Gaͤrten/ ſonderlich der weiſſe und gelbe/ der mit einer von vielen zuſammgeſetzten ablaͤnglichten Knollen ſich austheilenden Wurtzen verſehen/ und nach der Bluͤhe in runden Knoͤpffen einen ſchwaͤrtzlicht-dreyeckichten Saamen bringt; etliche ſind mit laͤnglicht ſich aus- breitenden/ etliche aber mit kuͤrtzern Stielen/ daran die Blumen hangen. Es iſt aber noch eine Art mit gefleckten Blaͤttern/ und rothen Blumen/ bluͤhen meiſtentheils im May/ und waͤhret zimlich lang/ biß ſie von unten an/ biß oben aus/ gantz vollkommen verbluͤhet; wollen ein gutes feuchtes Erdreich/ auch drey Finger tief/ und einer Spannen weit/ voneinander eingelegt ſeyn; Man nimmt ſie allzeit im andern Jahr aus/ ſie der uͤbrigen Brut zu entladen; ins gemein werden ſie durch Zerreiſſung der Wurtzen fortgebracht/ doͤrffen ſonſt keiner ſonderlichen Wartung/ ſondern erhalten ſich leicht/ und mehren ſich Jaͤhrlich; Man ſagt/ die Koͤpfe mit einem Scheermeſſer glatt be- ſchoren/ und mit dieſer Wurtzel beſtrichen/ bekommen krauſe Haar. Die Aſphodil-Lilien aber iſt etwas groͤſſer/ und hat die gelbe ſolche Blumẽ wie die weiſſe Lilien geformt/ eines guten Geruchs/ die roth-Pomerantzenfarbe iſt ſchier wie ein Unkraut im Garten zu halten/ laͤſt ſich nicht gern wie- der ausrotten/ und breitet ſich im gantzen Garten aus/ iſt ohne Geruch/ bluͤhen im Majo und Junio. P. Man- dirola ſetzt noch eine Saffrangelbe Art/ die einen vor- trefflichen Geruch haben ſolle. Cap. LXXXI. Cyclamen, Flos Indicus, Geranium tuberoſum. CYclamen iſt ſonſt ein Gewaͤchs/ das in allen ſchat- tichten Waͤldern zu wachſen pflegt. Das fremde aber iſt von vielerley Gattungen/ es giebt ein wol- riechendes/ ſo wol mit Purpurfarben Blumen und einer laͤnglichten Wurtzel/ als auch mit weiſſen Blumen/ mit langen Blaͤttern gleich einer Haleberden/ groͤſſerer und kleinerer Art/ auch ein Perſianiſches Cyclamen mit groſſen runden Blaͤttern. Jtem Cyclamen von Alep- po. Wird bey uns nur in Geſchirren in guter fetter Erden erhalten/ und des Winters beygeſetzt; man haͤlt dieſe vor die beſten/ deren Blaͤtter inwendig mit breiten weiſſen Flecken gezeichnet ſind/ ihre knollichte Wurtzen ſetzen Augen/ daraus die Blumen wachſen; wann man dieſe Augen abnimmt und beſonders einlegt/ ſo bekommt man davon junge Pflantzen; die Blume kommt vor- an/ darnach erſt die Blaͤtter/ die ſchoͤnſte bluͤhet weiß/ iſt aber zweyerley Art/ eine bluͤht im Fruͤling/ die ander im Herbſt/ eine die von Conſtantinopel kommt/ hat fuͤnf zuruck-gewandte weiſſe Blaͤtlein/ und das Mundloch iſt roͤthlich/ hat einen edlen Geruch/ eine weiſſe iſt auch gefuͤllt/ muͤſſen alle zimliche weite und groſſe Geſchirr ha- ben/ ſie werden zwey Finger tief eingelegt/ und nicht ausgenommen/ ohn wann der Scherben zu enge wird/ welches man aus ihrer Blaͤtter Menge erkennet/ denn zerſchneidet man ſie/ laͤſſet jedem Stuck ſein Auge/ thuts an einen trockenen kuͤhlen Ort/ biß die Wunden feſt wird/ verſtreichts hernach mit Peltzwachs/ und legts alſo ein/ daß die Wunden ſeitwaͤrts ans Geſchirr kom- me/ nicht ſo leicht faulen moͤge/ zu der man auch deswe- gen trockene Erden legt/ und gute daruͤber thut/ hat gern einen

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Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 665[663]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/701>, abgerufen am 23.10.2019.