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Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 2. Nürnberg, 1682.

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Des Adelichen Land- und Feld-Lebens
[Spaltenumbruch] den/ ihn bey der Wasserstuben in die Einlaß-Röhren
einlassen/ so wird er durchlauffen/ und die Schnur bey
dem andern Brunnhause wieder heraus bringen/ mit
welcher Schnur man hernach die Röhren ausputzen
kan. Jch achte aber/ daß man an statt dieses unflä-
tigen Thiers besser ein Eichhorn nehmen solte/ o-
der da dieses Thierlein nicht unter die Erden lauffen
[Spaltenumbruch] wolte/ könte man ein Zeisel oder einen Hamster nehmen/
und also mit der Schnur durchjagen.

Wer mehr von diesem Wasserwerck zu lesen be-
gehrt/ der besehe Herrn Olivier de Serres in seinem
Theatre d' Agriculture au lieu septiesme, chapit.
3. da wird er alles/ was dazu gehöret/ überflüssig fin-
den.

Cap. XI.
Von den Schöpforonnen.
[Spaltenumbruch]

WO man nicht Röhrbronnen haben kan/ da muß
man Schöpffbronnen graben/ und in Ermang-
lung deren/ Cisternen machen lassen/ weil man
des Wassers in keiner Wirthschafft entbehren kan; das
Wasser darzu/ muß auf gleiche Weise/ wie zu den Röhr-
bronnen/ durch einen Graben (allein tieffer) zusamm
gesammlet seyn; es muß aber von unsaubern stincken-
den Orten/ Heimlichkeiten/ Miststätten/ Stallungen
und garstigen Orten weit entlegen und sehr wol entfer-
net werden.

Die Bronnen-Meister können beyläuffig aus dem
Grund der Erden von der Quellen Beschaffenheit ur-
theilen; ist der Grund sandicht/ so ist die Quelle schwach/
süß und tieff verborgen; ist der Grund schwartz/ so ist die
Quellen nicht groß/ meistens von der Winterfeuchten;
ist aber die Erden laimicht/ so ist die Quelle mittelmäs-
sig; findet man aber im Grund rothe Steine/ so ist eine
gute und grosse Quelle zu hoffen. An den Bergen und
unweit davon giebt es bessere und gesündere Quellen/ als
in der Ebene/ wo sie meistentheils salitrisch und unge-
sund sind. Puteus est fodiendus, Sole in fine signi Vir-
ginis versante,
dann da sind die Quellen am aller-
schwächesten/ und wo man der Zeit Wasser findet/ wird
es schwerlich zu andern Zeiten ermangeln können. Wo
das meiste Wasser zusammen sitzet/ muß man es mit ei-
ner guten Mauer einfangen/ nur daß den Quellen der
Eingang durch kleine Löchlein verstattet sey.

Je weiter man den Bronnen macht/ je besser ist er/
man kan das Wasser mit Eymern an Ketten oder Stri-
cken/ oder aber mit einem Pumpwerck (so fast bequem-
licher) hinauf bringen; oder wann der Bronn/ wie in
Berghäusern zu geschehen pflegt/ sehr tieff ist/ kan mans
durch ein grosses von Menschen oder Viehe umgetrie-
benes Rade heraus bringen. Wann man die Schöpff-
bronnen jährlich im Majen raumet/ so bleibt das Was-
ser besser; obenher muß man ihn bedecken/ damit nichts
unreines hinein falle; wiewol etliche der Meynung sind/
die offen stehende Bronnen/ seyen wegen der eindringen-
den Balsamischen Lufft gesünder.

Das ist gewiß/ je mehr man einen solchen Bronnen
schöpffet/ je besser und gesünder wird sein Wasser. Zu
den Brönnen soll man inwendig Eichen- und Erlen-
Holtz nehmen/ aussenher ist das Tännenholtz schon gut
genug; aber Espenholtz/ (ob es schon im Wasser nicht
faulet) soll man zu keinen Bronnen nehmen/ weil es im
Wasser sehr stinckt; bey Mühlen und an den Dämmen
mag mans wol brauchen.

An dem Ort/ wo man einen Bronnen graben will/
sagt P. Adalbertus Tylkowskj, de re agraria fol. 241.
sollen weder Weiden noch Rohr wachsen/ weil daselbst
kein gutes Wasser zu finden. Und eben dieser Author
[Spaltenumbruch] p.
241. meldet/ wann etwan Egeln in dem Bronnen
wären/ man solle nur Aalen oder Krebs hinein thun/ die
werden diese bald verzehren.

Wann man tieff muß graben/ soll man seitenwärts
die Erden mit eingelegten Brettern und Zwerchstangen
stützen/ unten wird von etlichen der Bronnen mit Eichen-
holtz in Balcken geschnitten/ getäfelt/ und das erste
Wasser mit einer Pumpen ausgezogen/ und ein Pfund
gutes Saltzes hinein geworffen/ und über acht Tage
wieder ausgeschöpfft und ein halb Pfund Saltz hinein
geschüttet. Hernach darff man alle Jahr den Bronnen
nur einmal im Majo oder Junio raumen/ und soll man
allzeit ein halbes Pfund Saltz hinein thun.

Am besten ist/ wann die Bronnen von unten biß o-
ben der Erden gleich mit guten Steinen ausgemauret/
und nur oben die Chör mit Holtz/ oder wol auch mit
ausgehauenen Steinen besetzet werden. Die tieffen
Bronnen machen zwar mehr Mühe auszugraben/ aber
sie haben meistentheils besser und beständigers Wasser/
als die gar seuchten. Wo man dergleichen tieffe Bron-
nen in Meyerhöfen und Gärten hat/ muß man grosse
Gränder darneben haben/ davon das Vieh kan getränckt
und der Garten begossen seyn; diese sollen unten einen
Zapffen haben/ dardurch/ wann er gezogen wird/ das
allzulang gestandene und faulende Wasser/ (sonderlich
damit man das Viehe träncken soll) abgelassen/ und mit
einem frischen wieder angefüllt wird.

Die Güte des Wassers/ es sey gleich springend-
fliessend- oder Bronnenwasser/ wird unter andern also
bewähret und probiret: Man nimmt ein rein schön
weisses Tuch/ duncket ein Ende davon in das Wasser/
lässt es also darinnen eine Stund verbleiben/ daß es von
der Nässe recht wol durchgedrungen und benetzet wird/
hängt es darnach an einen Ort/ wo es weder vom
Staub noch Rauch betroffen wird/ wann nun diß ange-
feuchtete Tuch trocken worden/ und dem andern Tuch
(das nicht im Wasser gewesen) gantz gleich sihet/ so
ist das Wasser gut; hat aber das feucht-gewesene lei-
nene Tuch eine andere kenntliche Farbe angenommen/
sonderlich an den Enden/ wo das Trockene und Nasse
miteinander gegräntzet hat/ so ist es nicht gut. Jtem
man lässet das Wasser in einem Messingen oder Kupffer-
nen Beck über Nacht stehen/ wann es nun dem Becke
seine Farbe nicht ändert/ und keinen Grund auf den Bo-
den setzet/ so ist es gerecht; was diese Probe nicht hat/
ist weder Menschen noch Viehe dienlich. Auch ist die-
ses zu beobachten/ wann man die Bronnen ausmauren
will/ soll es mit Feld-Steinen/ und nicht mit Kalch-
steinen geschehen/ weil diese des Wassers Eigenschafft
in etwas verderben sollen.

Cap.

Des Adelichen Land- und Feld-Lebens
[Spaltenumbruch] den/ ihn bey der Waſſerſtuben in die Einlaß-Roͤhren
einlaſſen/ ſo wird er durchlauffen/ und die Schnur bey
dem andern Brunnhauſe wieder heraus bringen/ mit
welcher Schnur man hernach die Roͤhren ausputzen
kan. Jch achte aber/ daß man an ſtatt dieſes unflaͤ-
tigen Thiers beſſer ein Eichhorn nehmen ſolte/ o-
der da dieſes Thierlein nicht unter die Erden lauffen
[Spaltenumbruch] wolte/ koͤnte man ein Zeiſel oder einen Hamſter nehmen/
und alſo mit der Schnur durchjagen.

Wer mehr von dieſem Waſſerwerck zu leſen be-
gehrt/ der beſehe Herꝛn Olivier de Serres in ſeinem
Theatre d’ Agriculture au lieu ſeptieſme, chapit.
3. da wird er alles/ was dazu gehoͤret/ uͤberfluͤſſig fin-
den.

Cap. XI.
Von den Schoͤpforonnen.
[Spaltenumbruch]

WO man nicht Roͤhrbronnen haben kan/ da muß
man Schoͤpffbronnen graben/ und in Ermang-
lung deren/ Ciſternen machen laſſen/ weil man
des Waſſers in keiner Wirthſchafft entbehren kan; das
Waſſer darzu/ muß auf gleiche Weiſe/ wie zu den Roͤhr-
bronnen/ durch einen Graben (allein tieffer) zuſamm
geſammlet ſeyn; es muß aber von unſaubern ſtincken-
den Orten/ Heimlichkeiten/ Miſtſtaͤtten/ Stallungen
und garſtigen Orten weit entlegen und ſehr wol entfer-
net werden.

Die Bronnen-Meiſter koͤnnen beylaͤuffig aus dem
Grund der Erden von der Quellen Beſchaffenheit ur-
theilen; iſt der Grund ſandicht/ ſo iſt die Quelle ſchwach/
ſuͤß und tieff verborgen; iſt der Grund ſchwartz/ ſo iſt die
Quellen nicht groß/ meiſtens von der Winterfeuchten;
iſt aber die Erden laimicht/ ſo iſt die Quelle mittelmaͤſ-
ſig; findet man aber im Grund rothe Steine/ ſo iſt eine
gute und groſſe Quelle zu hoffen. An den Bergen und
unweit davon giebt es beſſere und geſuͤndere Quellen/ als
in der Ebene/ wo ſie meiſtentheils ſalitriſch und unge-
ſund ſind. Puteus eſt fodiendus, Sole in fine ſigni Vir-
ginis verſante,
dann da ſind die Quellen am aller-
ſchwaͤcheſten/ und wo man der Zeit Waſſer findet/ wird
es ſchwerlich zu andern Zeiten ermangeln koͤnnen. Wo
das meiſte Waſſer zuſammen ſitzet/ muß man es mit ei-
ner guten Mauer einfangen/ nur daß den Quellen der
Eingang durch kleine Loͤchlein verſtattet ſey.

Je weiter man den Bronnen macht/ je beſſer iſt er/
man kan das Waſſer mit Eymern an Ketten oder Stri-
cken/ oder aber mit einem Pumpwerck (ſo faſt bequem-
licher) hinauf bringen; oder wann der Bronn/ wie in
Berghaͤuſern zu geſchehen pflegt/ ſehr tieff iſt/ kan mans
durch ein groſſes von Menſchen oder Viehe umgetrie-
benes Rade heraus bringen. Wann man die Schoͤpff-
bronnen jaͤhrlich im Majen raumet/ ſo bleibt das Waſ-
ſer beſſer; obenher muß man ihn bedecken/ damit nichts
unreines hinein falle; wiewol etliche der Meynung ſind/
die offen ſtehende Bronnen/ ſeyen wegen der eindringen-
den Balſamiſchen Lufft geſuͤnder.

Das iſt gewiß/ je mehr man einen ſolchen Bronnen
ſchoͤpffet/ je beſſer und geſuͤnder wird ſein Waſſer. Zu
den Broͤnnen ſoll man inwendig Eichen- und Erlen-
Holtz nehmen/ auſſenher iſt das Taͤnnenholtz ſchon gut
genug; aber Eſpenholtz/ (ob es ſchon im Waſſer nicht
faulet) ſoll man zu keinen Bronnen nehmen/ weil es im
Waſſer ſehr ſtinckt; bey Muͤhlen und an den Daͤmmen
mag mans wol brauchen.

An dem Ort/ wo man einen Bronnen graben will/
ſagt P. Adalbertus Tylkowskj, de re agrariâ fol. 241.
ſollen weder Weiden noch Rohr wachſen/ weil daſelbſt
kein gutes Waſſer zu finden. Und eben dieſer Author
[Spaltenumbruch] p.
241. meldet/ wann etwan Egeln in dem Bronnen
waͤren/ man ſolle nur Aalen oder Krebs hinein thun/ die
werden dieſe bald verzehren.

Wann man tieff muß graben/ ſoll man ſeitenwaͤrts
die Erden mit eingelegten Brettern und Zwerchſtangen
ſtuͤtzen/ unten wird von etlichen der Bronnen mit Eichen-
holtz in Balcken geſchnitten/ getaͤfelt/ und das erſte
Waſſer mit einer Pumpen ausgezogen/ und ein Pfund
gutes Saltzes hinein geworffen/ und uͤber acht Tage
wieder ausgeſchoͤpfft und ein halb Pfund Saltz hinein
geſchuͤttet. Hernach darff man alle Jahr den Bronnen
nur einmal im Majo oder Junio raumen/ und ſoll man
allzeit ein halbes Pfund Saltz hinein thun.

Am beſten iſt/ wann die Bronnen von unten biß o-
ben der Erden gleich mit guten Steinen ausgemauret/
und nur oben die Choͤr mit Holtz/ oder wol auch mit
ausgehauenen Steinen beſetzet werden. Die tieffen
Bronnen machen zwar mehr Muͤhe auszugraben/ aber
ſie haben meiſtentheils beſſer und beſtaͤndigers Waſſer/
als die gar ſeuchten. Wo man dergleichen tieffe Bron-
nen in Meyerhoͤfen und Gaͤrten hat/ muß man groſſe
Graͤnder darneben haben/ davon das Vieh kan getraͤnckt
und der Garten begoſſen ſeyn; dieſe ſollen unten einen
Zapffen haben/ dardurch/ wann er gezogen wird/ das
allzulang geſtandene und faulende Waſſer/ (ſonderlich
damit man das Viehe traͤncken ſoll) abgelaſſen/ und mit
einem friſchen wieder angefuͤllt wird.

Die Guͤte des Waſſers/ es ſey gleich ſpringend-
flieſſend- oder Bronnenwaſſer/ wird unter andern alſo
bewaͤhret und probiret: Man nimmt ein rein ſchoͤn
weiſſes Tuch/ duncket ein Ende davon in das Waſſer/
laͤſſt es alſo darinnen eine Stund verbleiben/ daß es von
der Naͤſſe recht wol durchgedrungen und benetzet wird/
haͤngt es darnach an einen Ort/ wo es weder vom
Staub noch Rauch betroffen wird/ wann nun diß ange-
feuchtete Tuch trocken worden/ und dem andern Tuch
(das nicht im Waſſer geweſen) gantz gleich ſihet/ ſo
iſt das Waſſer gut; hat aber das feucht-geweſene lei-
nene Tuch eine andere kenntliche Farbe angenommen/
ſonderlich an den Enden/ wo das Trockene und Naſſe
miteinander gegraͤntzet hat/ ſo iſt es nicht gut. Jtem
man laͤſſet das Waſſer in einem Meſſingen oder Kupffer-
nen Beck uͤber Nacht ſtehen/ wann es nun dem Becke
ſeine Farbe nicht aͤndert/ und keinen Grund auf den Bo-
den ſetzet/ ſo iſt es gerecht; was dieſe Probe nicht hat/
iſt weder Menſchen noch Viehe dienlich. Auch iſt die-
ſes zu beobachten/ wann man die Bronnen ausmauren
will/ ſoll es mit Feld-Steinen/ und nicht mit Kalch-
ſteinen geſchehen/ weil dieſe des Waſſers Eigenſchafft
in etwas verderben ſollen.

Cap.
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[456/0474] Des Adelichen Land- und Feld-Lebens den/ ihn bey der Waſſerſtuben in die Einlaß-Roͤhren einlaſſen/ ſo wird er durchlauffen/ und die Schnur bey dem andern Brunnhauſe wieder heraus bringen/ mit welcher Schnur man hernach die Roͤhren ausputzen kan. Jch achte aber/ daß man an ſtatt dieſes unflaͤ- tigen Thiers beſſer ein Eichhorn nehmen ſolte/ o- der da dieſes Thierlein nicht unter die Erden lauffen wolte/ koͤnte man ein Zeiſel oder einen Hamſter nehmen/ und alſo mit der Schnur durchjagen. Wer mehr von dieſem Waſſerwerck zu leſen be- gehrt/ der beſehe Herꝛn Olivier de Serres in ſeinem Theatre d’ Agriculture au lieu ſeptieſme, chapit. 3. da wird er alles/ was dazu gehoͤret/ uͤberfluͤſſig fin- den. Cap. XI. Von den Schoͤpforonnen. WO man nicht Roͤhrbronnen haben kan/ da muß man Schoͤpffbronnen graben/ und in Ermang- lung deren/ Ciſternen machen laſſen/ weil man des Waſſers in keiner Wirthſchafft entbehren kan; das Waſſer darzu/ muß auf gleiche Weiſe/ wie zu den Roͤhr- bronnen/ durch einen Graben (allein tieffer) zuſamm geſammlet ſeyn; es muß aber von unſaubern ſtincken- den Orten/ Heimlichkeiten/ Miſtſtaͤtten/ Stallungen und garſtigen Orten weit entlegen und ſehr wol entfer- net werden. Die Bronnen-Meiſter koͤnnen beylaͤuffig aus dem Grund der Erden von der Quellen Beſchaffenheit ur- theilen; iſt der Grund ſandicht/ ſo iſt die Quelle ſchwach/ ſuͤß und tieff verborgen; iſt der Grund ſchwartz/ ſo iſt die Quellen nicht groß/ meiſtens von der Winterfeuchten; iſt aber die Erden laimicht/ ſo iſt die Quelle mittelmaͤſ- ſig; findet man aber im Grund rothe Steine/ ſo iſt eine gute und groſſe Quelle zu hoffen. An den Bergen und unweit davon giebt es beſſere und geſuͤndere Quellen/ als in der Ebene/ wo ſie meiſtentheils ſalitriſch und unge- ſund ſind. Puteus eſt fodiendus, Sole in fine ſigni Vir- ginis verſante, dann da ſind die Quellen am aller- ſchwaͤcheſten/ und wo man der Zeit Waſſer findet/ wird es ſchwerlich zu andern Zeiten ermangeln koͤnnen. Wo das meiſte Waſſer zuſammen ſitzet/ muß man es mit ei- ner guten Mauer einfangen/ nur daß den Quellen der Eingang durch kleine Loͤchlein verſtattet ſey. Je weiter man den Bronnen macht/ je beſſer iſt er/ man kan das Waſſer mit Eymern an Ketten oder Stri- cken/ oder aber mit einem Pumpwerck (ſo faſt bequem- licher) hinauf bringen; oder wann der Bronn/ wie in Berghaͤuſern zu geſchehen pflegt/ ſehr tieff iſt/ kan mans durch ein groſſes von Menſchen oder Viehe umgetrie- benes Rade heraus bringen. Wann man die Schoͤpff- bronnen jaͤhrlich im Majen raumet/ ſo bleibt das Waſ- ſer beſſer; obenher muß man ihn bedecken/ damit nichts unreines hinein falle; wiewol etliche der Meynung ſind/ die offen ſtehende Bronnen/ ſeyen wegen der eindringen- den Balſamiſchen Lufft geſuͤnder. Das iſt gewiß/ je mehr man einen ſolchen Bronnen ſchoͤpffet/ je beſſer und geſuͤnder wird ſein Waſſer. Zu den Broͤnnen ſoll man inwendig Eichen- und Erlen- Holtz nehmen/ auſſenher iſt das Taͤnnenholtz ſchon gut genug; aber Eſpenholtz/ (ob es ſchon im Waſſer nicht faulet) ſoll man zu keinen Bronnen nehmen/ weil es im Waſſer ſehr ſtinckt; bey Muͤhlen und an den Daͤmmen mag mans wol brauchen. An dem Ort/ wo man einen Bronnen graben will/ ſagt P. Adalbertus Tylkowskj, de re agrariâ fol. 241. ſollen weder Weiden noch Rohr wachſen/ weil daſelbſt kein gutes Waſſer zu finden. Und eben dieſer Author p. 241. meldet/ wann etwan Egeln in dem Bronnen waͤren/ man ſolle nur Aalen oder Krebs hinein thun/ die werden dieſe bald verzehren. Wann man tieff muß graben/ ſoll man ſeitenwaͤrts die Erden mit eingelegten Brettern und Zwerchſtangen ſtuͤtzen/ unten wird von etlichen der Bronnen mit Eichen- holtz in Balcken geſchnitten/ getaͤfelt/ und das erſte Waſſer mit einer Pumpen ausgezogen/ und ein Pfund gutes Saltzes hinein geworffen/ und uͤber acht Tage wieder ausgeſchoͤpfft und ein halb Pfund Saltz hinein geſchuͤttet. Hernach darff man alle Jahr den Bronnen nur einmal im Majo oder Junio raumen/ und ſoll man allzeit ein halbes Pfund Saltz hinein thun. Am beſten iſt/ wann die Bronnen von unten biß o- ben der Erden gleich mit guten Steinen ausgemauret/ und nur oben die Choͤr mit Holtz/ oder wol auch mit ausgehauenen Steinen beſetzet werden. Die tieffen Bronnen machen zwar mehr Muͤhe auszugraben/ aber ſie haben meiſtentheils beſſer und beſtaͤndigers Waſſer/ als die gar ſeuchten. Wo man dergleichen tieffe Bron- nen in Meyerhoͤfen und Gaͤrten hat/ muß man groſſe Graͤnder darneben haben/ davon das Vieh kan getraͤnckt und der Garten begoſſen ſeyn; dieſe ſollen unten einen Zapffen haben/ dardurch/ wann er gezogen wird/ das allzulang geſtandene und faulende Waſſer/ (ſonderlich damit man das Viehe traͤncken ſoll) abgelaſſen/ und mit einem friſchen wieder angefuͤllt wird. Die Guͤte des Waſſers/ es ſey gleich ſpringend- flieſſend- oder Bronnenwaſſer/ wird unter andern alſo bewaͤhret und probiret: Man nimmt ein rein ſchoͤn weiſſes Tuch/ duncket ein Ende davon in das Waſſer/ laͤſſt es alſo darinnen eine Stund verbleiben/ daß es von der Naͤſſe recht wol durchgedrungen und benetzet wird/ haͤngt es darnach an einen Ort/ wo es weder vom Staub noch Rauch betroffen wird/ wann nun diß ange- feuchtete Tuch trocken worden/ und dem andern Tuch (das nicht im Waſſer geweſen) gantz gleich ſihet/ ſo iſt das Waſſer gut; hat aber das feucht-geweſene lei- nene Tuch eine andere kenntliche Farbe angenommen/ ſonderlich an den Enden/ wo das Trockene und Naſſe miteinander gegraͤntzet hat/ ſo iſt es nicht gut. Jtem man laͤſſet das Waſſer in einem Meſſingen oder Kupffer- nen Beck uͤber Nacht ſtehen/ wann es nun dem Becke ſeine Farbe nicht aͤndert/ und keinen Grund auf den Bo- den ſetzet/ ſo iſt es gerecht; was dieſe Probe nicht hat/ iſt weder Menſchen noch Viehe dienlich. Auch iſt die- ſes zu beobachten/ wann man die Bronnen ausmauren will/ ſoll es mit Feld-Steinen/ und nicht mit Kalch- ſteinen geſchehen/ weil dieſe des Waſſers Eigenſchafft in etwas verderben ſollen. Cap.

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Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 2. Nürnberg, 1682, S. 456. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica02_1682/474>, abgerufen am 17.10.2019.