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Humboldt, Alexander von: [Richtigstellung von A. Humboldt bezüglich des Todes von Heinrich Kunth.] In: Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen, Nr. 101 v. 3. Mai. 1850, S. 3.

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Nicht zerrüttete Verhältnisse sondern Krankheitszustände
haben den mir so schmerzlichen Tod des Bürgermeister Kunth
zu Wittstock (des Sohnes meines unvergeßlichen, theuren Leh-
rers) veranlaßt. Der Hingeschiedene hat seinen Wunsch über
den Ort seiner Beerdigung ausgesprochen. Die edle Mutter
hat den Begräbnißort ihrer Familie auf dem Nicolaikirchhof
selbst ausgewählt: es hat daher die Besitzerin von Tegel nicht
verweigern können, was nie von ihr gefordert worden war.


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Nicht zerrüttete Verhältniſſe ſondern Krankheitszuſtände
haben den mir ſo ſchmerzlichen Tod des Bürgermeiſter Kunth
zu Wittſtock (des Sohnes meines unvergeßlichen, theuren Leh-
rers) veranlaßt. Der Hingeſchiedene hat ſeinen Wunſch über
den Ort ſeiner Beerdigung ausgeſprochen. Die edle Mutter
hat den Begräbnißort ihrer Familie auf dem Nicolaikirchhof
ſelbſt ausgewählt: es hat daher die Beſitzerin von Tegel nicht
verweigern können, was nie von ihr gefordert worden war.


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[14/0001] _ _ Nicht zerrüttete Verhältniſſe ſondern Krankheitszuſtände haben den mir ſo ſchmerzlichen Tod des Bürgermeiſter Kunth zu Wittſtock (des Sohnes meines unvergeßlichen, theuren Leh- rers) veranlaßt. Der Hingeſchiedene hat ſeinen Wunſch über den Ort ſeiner Beerdigung ausgeſprochen. Die edle Mutter hat den Begräbnißort ihrer Familie auf dem Nicolaikirchhof ſelbſt ausgewählt: es hat daher die Beſitzerin von Tegel nicht verweigern können, was nie von ihr gefordert worden war. Berlin, den 2. Mai 1850. Alexander v. Humboldt. ____________________________________________

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Zitationshilfe: Humboldt, Alexander von: [Richtigstellung von A. Humboldt bezüglich des Todes von Heinrich Kunth.] In: Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen, Nr. 101 v. 3. Mai. 1850, S. 3, S. 14. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/humboldt_kunth_1850/1>, abgerufen am 17.12.2018.