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Kosegarten, Ludwig Gotthard: Poesieen. Bd. 1. Leipzig, 1798.

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Elegie.


Ida, wie weh ist mir, wie trübe deinem Ge-
treuen!
Sieben Tage flohn; aber ich sahe dich
nicht.
Sieben Tage verschlichen. Ich habe sie einsam ver-
trauert,
Denkend und dichtend an dich, sehnend
und durstend nach dir.
Sieben noch dunklere Nächte verwacht' ich in zärt-
lichem Kummer,
Traurend, Traute, um dich, rastlos ver-
schmachtend nach dir.
T
Elegie.


Ida, wie weh ist mir, wie trübe deinem Ge-
treuen!
Sieben Tage flohn; aber ich sahe dich
nicht.
Sieben Tage verschlichen. Ich habe sie einsam ver-
trauert,
Denkend und dichtend an dich, sehnend
und durstend nach dir.
Sieben noch dunklere Nächte verwacht' ich in zärt-
lichem Kummer,
Traurend, Traute, um dich, rastlos ver-
schmachtend nach dir.
T
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[289/0335] Elegie. Ida, wie weh ist mir, wie trübe deinem Ge- treuen! Sieben Tage flohn; aber ich sahe dich nicht. Sieben Tage verschlichen. Ich habe sie einsam ver- trauert, Denkend und dichtend an dich, sehnend und durstend nach dir. Sieben noch dunklere Nächte verwacht' ich in zärt- lichem Kummer, Traurend, Traute, um dich, rastlos ver- schmachtend nach dir. T

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Zitationshilfe: Kosegarten, Ludwig Gotthard: Poesieen. Bd. 1. Leipzig, 1798, S. 289. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/kosegarten_poesieen01_1798/335>, abgerufen am 16.10.2018.