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Krafft, Guido: Lehrbuch der Landwirthschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage. Bd. 1. Berlin, 1875.

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Allgemeine Ackerbaulehre.
während der Bearbeitung noch zurückgebliebene Wurzeln aus dem Boden entfernt
werden können. Dem Hafer zunächst eignen sich zum Anbaue in Neurissen der
Roggen (Waldkorn), die Hirse, der Buchweizen. Erst nach einiger Zeit kann dann
das Grundstück als Culturfeld benutzt oder als Wiese niedergelegt werden. Die
Umwandlung des rohen Bodens in einen culturfähigeren, gahren Zustand wird be-
schleunigt, wenn das Rodland gleichzeitig mit Stallmist oder anderem Dünger reich-
lich versehen wird.

2. Der Weide- und Wiesenaufriß.

Bei der Umwandlung von Weide- und Wiesenland in Ackerland handelt es sich
zunächst um die Zerstörung der hinderlichen Grasnarbe. Dieselbe wird bei geringerem
Zusammenhalte durch den Pflug aufgebrochen. Man wählt dazu am besten einen
starken Pflug mit langem Streichbrette, welcher die Narbe umwendet und zur Be-
schleunigung der Humificirung sicher in den Boden bringt. Lose Wurzelreste, un-
zersetzte Narbenstücke werden, wie sie nach und nach bei wiederholter Bearbeitung
zum Vorscheine kommen, mit der Egge gesammelt. Nach dem Umbruche, welcher bei
stark geschlossenem Boden auch mit dem Spaten ausgeführt wird, folgt die Bestellung
des aufgerissenen, mit Stallmist und Kalk gedüngten Landes mit Roggen, Hafer u. dgl.
Durch den aufgebrachten Dünger, besonders den Kalk, wird das Zerfallen der Gras-
narbe wesentlich befördert und die physikalische Beschaffenheit des Bodens günstig ver-
ändert. Bei stark verfilzter Grasnarbe, feuchtem Boden, nasser Lage reicht zur Zer-
störung der Narbe das einfache Unterpflügen nicht aus. In solchen Fällen wird sich
das Brennen derselben, ähnlich wie dies bei der Urbarmachung von Heideland aus-
geführt wird, viel wirksamer herausstellen.

3. Die Urbarmachung von Heideland.

Die Urbarmachung von Heideland kann wie bei dem Graslande durch das
Brennen eingeleitet werden. Ein sehr zweckmäßiges Verfahren dabei ist jenes, welches
auf dem fürstlich Schwarzenberg'schen Besitzungen 1) in Südböhmen zur Ausführung
gelangt. Daselbst wird der mit einer spärlichen Vegetation von Heidekraut und
Borstengras bedeckte strenge Lehmboden mit dem Pfluge bis auf 16--20 cm. Tiefe
abgeschält. Die gewonnenen Heideplaggen werden durchschichtet mit Torfkleie in
1 -- 1.5 Meter hohen Haufen aufgeschichtet, nachdem vorher über Kreuz Drainröhren-
stränge zur Unterhaltung des Luftzuges auf den Boden gelegt worden sind. Die
angezündeten Haufen brennen sehr leicht, nur hat man durch Bedecken mit Erde dafür
Sorge zu tragen, daß die Flammen nicht aus den Kegeln hervortreten. Durch eine
zu hohe Temperatur würde der Boden statt in Pulver zu zerfallen, sich in eine
steinartige Masse verwandeln. Nach dem Brennen wird der verbleibende, größtentheils
verkohlte Rückstand ausgestreut und mit aufgefahrenem Stallmiste durch den Pflug in
den Boden gebracht.

1) G. Krafft, Ein Großgrundbesitz der Gegenwart. Monographische Skizze der Be-
sitzungen des Fürstenhauses Schwarzenberg. Wien 1872, S. 247.

Allgemeine Ackerbaulehre.
während der Bearbeitung noch zurückgebliebene Wurzeln aus dem Boden entfernt
werden können. Dem Hafer zunächſt eignen ſich zum Anbaue in Neuriſſen der
Roggen (Waldkorn), die Hirſe, der Buchweizen. Erſt nach einiger Zeit kann dann
das Grundſtück als Culturfeld benutzt oder als Wieſe niedergelegt werden. Die
Umwandlung des rohen Bodens in einen culturfähigeren, gahren Zuſtand wird be-
ſchleunigt, wenn das Rodland gleichzeitig mit Stallmiſt oder anderem Dünger reich-
lich verſehen wird.

2. Der Weide- und Wieſenaufriß.

Bei der Umwandlung von Weide- und Wieſenland in Ackerland handelt es ſich
zunächſt um die Zerſtörung der hinderlichen Grasnarbe. Dieſelbe wird bei geringerem
Zuſammenhalte durch den Pflug aufgebrochen. Man wählt dazu am beſten einen
ſtarken Pflug mit langem Streichbrette, welcher die Narbe umwendet und zur Be-
ſchleunigung der Humificirung ſicher in den Boden bringt. Loſe Wurzelreſte, un-
zerſetzte Narbenſtücke werden, wie ſie nach und nach bei wiederholter Bearbeitung
zum Vorſcheine kommen, mit der Egge geſammelt. Nach dem Umbruche, welcher bei
ſtark geſchloſſenem Boden auch mit dem Spaten ausgeführt wird, folgt die Beſtellung
des aufgeriſſenen, mit Stallmiſt und Kalk gedüngten Landes mit Roggen, Hafer u. dgl.
Durch den aufgebrachten Dünger, beſonders den Kalk, wird das Zerfallen der Gras-
narbe weſentlich befördert und die phyſikaliſche Beſchaffenheit des Bodens günſtig ver-
ändert. Bei ſtark verfilzter Grasnarbe, feuchtem Boden, naſſer Lage reicht zur Zer-
ſtörung der Narbe das einfache Unterpflügen nicht aus. In ſolchen Fällen wird ſich
das Brennen derſelben, ähnlich wie dies bei der Urbarmachung von Heideland aus-
geführt wird, viel wirkſamer herausſtellen.

3. Die Urbarmachung von Heideland.

Die Urbarmachung von Heideland kann wie bei dem Graslande durch das
Brennen eingeleitet werden. Ein ſehr zweckmäßiges Verfahren dabei iſt jenes, welches
auf dem fürſtlich Schwarzenberg'ſchen Beſitzungen 1) in Südböhmen zur Ausführung
gelangt. Daſelbſt wird der mit einer ſpärlichen Vegetation von Heidekraut und
Borſtengras bedeckte ſtrenge Lehmboden mit dem Pfluge bis auf 16—20 cm. Tiefe
abgeſchält. Die gewonnenen Heideplaggen werden durchſchichtet mit Torfkleie in
1 — 1.5 Meter hohen Haufen aufgeſchichtet, nachdem vorher über Kreuz Drainröhren-
ſtränge zur Unterhaltung des Luftzuges auf den Boden gelegt worden ſind. Die
angezündeten Haufen brennen ſehr leicht, nur hat man durch Bedecken mit Erde dafür
Sorge zu tragen, daß die Flammen nicht aus den Kegeln hervortreten. Durch eine
zu hohe Temperatur würde der Boden ſtatt in Pulver zu zerfallen, ſich in eine
ſteinartige Maſſe verwandeln. Nach dem Brennen wird der verbleibende, größtentheils
verkohlte Rückſtand ausgeſtreut und mit aufgefahrenem Stallmiſte durch den Pflug in
den Boden gebracht.

1) G. Krafft, Ein Großgrundbeſitz der Gegenwart. Monographiſche Skizze der Be-
ſitzungen des Fürſtenhauſes Schwarzenberg. Wien 1872, S. 247.
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[68/0086] Allgemeine Ackerbaulehre. während der Bearbeitung noch zurückgebliebene Wurzeln aus dem Boden entfernt werden können. Dem Hafer zunächſt eignen ſich zum Anbaue in Neuriſſen der Roggen (Waldkorn), die Hirſe, der Buchweizen. Erſt nach einiger Zeit kann dann das Grundſtück als Culturfeld benutzt oder als Wieſe niedergelegt werden. Die Umwandlung des rohen Bodens in einen culturfähigeren, gahren Zuſtand wird be- ſchleunigt, wenn das Rodland gleichzeitig mit Stallmiſt oder anderem Dünger reich- lich verſehen wird. 2. Der Weide- und Wieſenaufriß. Bei der Umwandlung von Weide- und Wieſenland in Ackerland handelt es ſich zunächſt um die Zerſtörung der hinderlichen Grasnarbe. Dieſelbe wird bei geringerem Zuſammenhalte durch den Pflug aufgebrochen. Man wählt dazu am beſten einen ſtarken Pflug mit langem Streichbrette, welcher die Narbe umwendet und zur Be- ſchleunigung der Humificirung ſicher in den Boden bringt. Loſe Wurzelreſte, un- zerſetzte Narbenſtücke werden, wie ſie nach und nach bei wiederholter Bearbeitung zum Vorſcheine kommen, mit der Egge geſammelt. Nach dem Umbruche, welcher bei ſtark geſchloſſenem Boden auch mit dem Spaten ausgeführt wird, folgt die Beſtellung des aufgeriſſenen, mit Stallmiſt und Kalk gedüngten Landes mit Roggen, Hafer u. dgl. Durch den aufgebrachten Dünger, beſonders den Kalk, wird das Zerfallen der Gras- narbe weſentlich befördert und die phyſikaliſche Beſchaffenheit des Bodens günſtig ver- ändert. Bei ſtark verfilzter Grasnarbe, feuchtem Boden, naſſer Lage reicht zur Zer- ſtörung der Narbe das einfache Unterpflügen nicht aus. In ſolchen Fällen wird ſich das Brennen derſelben, ähnlich wie dies bei der Urbarmachung von Heideland aus- geführt wird, viel wirkſamer herausſtellen. 3. Die Urbarmachung von Heideland. Die Urbarmachung von Heideland kann wie bei dem Graslande durch das Brennen eingeleitet werden. Ein ſehr zweckmäßiges Verfahren dabei iſt jenes, welches auf dem fürſtlich Schwarzenberg'ſchen Beſitzungen 1) in Südböhmen zur Ausführung gelangt. Daſelbſt wird der mit einer ſpärlichen Vegetation von Heidekraut und Borſtengras bedeckte ſtrenge Lehmboden mit dem Pfluge bis auf 16—20 cm. Tiefe abgeſchält. Die gewonnenen Heideplaggen werden durchſchichtet mit Torfkleie in 1 — 1.5 Meter hohen Haufen aufgeſchichtet, nachdem vorher über Kreuz Drainröhren- ſtränge zur Unterhaltung des Luftzuges auf den Boden gelegt worden ſind. Die angezündeten Haufen brennen ſehr leicht, nur hat man durch Bedecken mit Erde dafür Sorge zu tragen, daß die Flammen nicht aus den Kegeln hervortreten. Durch eine zu hohe Temperatur würde der Boden ſtatt in Pulver zu zerfallen, ſich in eine ſteinartige Maſſe verwandeln. Nach dem Brennen wird der verbleibende, größtentheils verkohlte Rückſtand ausgeſtreut und mit aufgefahrenem Stallmiſte durch den Pflug in den Boden gebracht. 1) G. Krafft, Ein Großgrundbeſitz der Gegenwart. Monographiſche Skizze der Be- ſitzungen des Fürſtenhauſes Schwarzenberg. Wien 1872, S. 247.

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Zitationshilfe: Krafft, Guido: Lehrbuch der Landwirthschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage. Bd. 1. Berlin, 1875, S. 68. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/krafft_landwirthschaft01_1875/86>, abgerufen am 21.03.2019.