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Krafft, Guido: Lehrbuch der Landwirthschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage. Bd. 2. Berlin, 1876.

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Besondere Pflanzenbaulehre.
4. Die Pflege.

Einige Zeit nach dem Verpflanzen wird das erstemal behackt. Nach Bedarf
wird weiterhin die Hackarbeit wiederholt. Zum Schlusse wird entweder der Boden
an die Tabakpflanzen etwas angezogen oder der Tabak wird vollkommen angehäufelt.
Sobald die Blüthenrispen sich zeigen, wird die Pflanze geköpft, um die Ausbildung
der ersten Blätter zu befördern. Wie tief die Blüthenrispen abgebrochen werden
sollen, richtet sich nach der Absicht, größere oder kleinere Blätter erziehen zu wollen.
Bei dem Dutentabake läßt man in der Pfalz, außer den untersten Sandblättern, zwölf
Blätter stehen, bei dem Gounditabake baut man auf zehn, bei dem Friedrichsthaler
auf acht Blätter. In Folge des Köpfens entwickeln sich in den Blattachseln zahl-
reiche Seitentriebe, welche nach und nach zu entfernen, auszugeizen sind. Um die
Blätter nicht zu beschädigen, empfiehlt es sich, das Ausgeizen nach Möglichkeit bei
trockener Witterung vorzunehmen.

Nach den Untersuchungen von Dr. Th. Kosutany 1) erhöht sich durch das Geizen und
Abbrechen der Blüthenrispen der Nicotingehalt der Tabakblätter, während sich durch das
Unterlassen dieser Operation derselbe verringert. Bei dem Umstande, als der Nicotingehalt
der Samen nur unbedeutend ist, scheint das Nicotin nur ein untergeordnetes Nebenproduct
zu sein. Beläßt man die Blüthe, so wird die producirende Thätigkeit der Pflanze für die
möglichst vollkommene Ausbildung der Samen zu sehr in Anspruch genommen, weshalb
die Bildung des minder wichtigen Nicotins zurückbleiben muß. Diese Thatsache erklärt,
weshalb der in Ungarn gewöhnlich ohne Geizen und Abbrechen der Blüthen gebaute Tabak
ein so mildes Pfeifengut liefert, welches nach dem Trocknen und Schneiden gleich zum
Rauchen verwendet werden kann, während der Tabak von Frankreich, der Pfalz vorher erst
ausgelaugt, socirt werden muß. Will man leichteres Pfeifengut bauen, so können daher
die genannten, bedeutende Arbeitskosten verursachenden Operationen unterbleiben, während
bei Cigarrendeckblättern, welche durch das Geizen etc. besser entwickelt werden, der Preis der
Blätter gegenüber den Kosten dieser Operationen über die Ausführbarkeit der Letzteren entscheidet.

Die Blatternte wird am empfindlichsten durch ungünstige Witterung beeinträch-
tigt. Nicht nur, daß die Tabakpflanze schon im Frühjahre durch Spätfröste arg be-

[Abbildung] Fig. 77.

Kohleule (Mamestra brassicae L.). -- Raupe.

schädigt werden kann, verursacht später-
hin eintretendes anhaltendes Regen-
wetter ein Vergilben und selbst Verfau-
len der Tabakblätter. Anhaltende
Trockene stört gleichfalls die vollkom-
mene Blattentwickelung. Stürme und
Hagelfälle, welche die Blätter durch
Zerreißen unbrauchbar machen, kön-
nen bei häufiger Wiederkehr selbst zum
Aufgeben des Tabakbaues zwingen.

Zuweilen nistet sich bei nach-
lässiger Cultur an den Wurzeln der
Tabakpflanzen ein lästiger Schma-
rotzer, die ästige Sommerwurz oder der
Hanftod (Orobanche ramosaL.) Jupiter ein.


1) Centralblatt für Agriculturchemie. Leipzig 1873. 2. S. 285.
Beſondere Pflanzenbaulehre.
4. Die Pflege.

Einige Zeit nach dem Verpflanzen wird das erſtemal behackt. Nach Bedarf
wird weiterhin die Hackarbeit wiederholt. Zum Schluſſe wird entweder der Boden
an die Tabakpflanzen etwas angezogen oder der Tabak wird vollkommen angehäufelt.
Sobald die Blüthenrispen ſich zeigen, wird die Pflanze geköpft, um die Ausbildung
der erſten Blätter zu befördern. Wie tief die Blüthenrispen abgebrochen werden
ſollen, richtet ſich nach der Abſicht, größere oder kleinere Blätter erziehen zu wollen.
Bei dem Dutentabake läßt man in der Pfalz, außer den unterſten Sandblättern, zwölf
Blätter ſtehen, bei dem Gounditabake baut man auf zehn, bei dem Friedrichsthaler
auf acht Blätter. In Folge des Köpfens entwickeln ſich in den Blattachſeln zahl-
reiche Seitentriebe, welche nach und nach zu entfernen, auszugeizen ſind. Um die
Blätter nicht zu beſchädigen, empfiehlt es ſich, das Ausgeizen nach Möglichkeit bei
trockener Witterung vorzunehmen.

Nach den Unterſuchungen von Dr. Th. Koſutàny 1) erhöht ſich durch das Geizen und
Abbrechen der Blüthenrispen der Nicotingehalt der Tabakblätter, während ſich durch das
Unterlaſſen dieſer Operation derſelbe verringert. Bei dem Umſtande, als der Nicotingehalt
der Samen nur unbedeutend iſt, ſcheint das Nicotin nur ein untergeordnetes Nebenproduct
zu ſein. Beläßt man die Blüthe, ſo wird die producirende Thätigkeit der Pflanze für die
möglichſt vollkommene Ausbildung der Samen zu ſehr in Anſpruch genommen, weshalb
die Bildung des minder wichtigen Nicotins zurückbleiben muß. Dieſe Thatſache erklärt,
weshalb der in Ungarn gewöhnlich ohne Geizen und Abbrechen der Blüthen gebaute Tabak
ein ſo mildes Pfeifengut liefert, welches nach dem Trocknen und Schneiden gleich zum
Rauchen verwendet werden kann, während der Tabak von Frankreich, der Pfalz vorher erſt
ausgelaugt, ſocirt werden muß. Will man leichteres Pfeifengut bauen, ſo können daher
die genannten, bedeutende Arbeitskoſten verurſachenden Operationen unterbleiben, während
bei Cigarrendeckblättern, welche durch das Geizen ꝛc. beſſer entwickelt werden, der Preis der
Blätter gegenüber den Koſten dieſer Operationen über die Ausführbarkeit der Letzteren entſcheidet.

Die Blatternte wird am empfindlichſten durch ungünſtige Witterung beeinträch-
tigt. Nicht nur, daß die Tabakpflanze ſchon im Frühjahre durch Spätfröſte arg be-

[Abbildung] Fig. 77.

Kohleule (Mamestra brassicae L.). — Raupe.

ſchädigt werden kann, verurſacht ſpäter-
hin eintretendes anhaltendes Regen-
wetter ein Vergilben und ſelbſt Verfau-
len der Tabakblätter. Anhaltende
Trockene ſtört gleichfalls die vollkom-
mene Blattentwickelung. Stürme und
Hagelfälle, welche die Blätter durch
Zerreißen unbrauchbar machen, kön-
nen bei häufiger Wiederkehr ſelbſt zum
Aufgeben des Tabakbaues zwingen.

Zuweilen niſtet ſich bei nach-
läſſiger Cultur an den Wurzeln der
Tabakpflanzen ein läſtiger Schma-
rotzer, die äſtige Sommerwurz oder der
Hanftod (Orobanche ramosaL.) ♃ ein.


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[116/0130] Beſondere Pflanzenbaulehre. 4. Die Pflege. Einige Zeit nach dem Verpflanzen wird das erſtemal behackt. Nach Bedarf wird weiterhin die Hackarbeit wiederholt. Zum Schluſſe wird entweder der Boden an die Tabakpflanzen etwas angezogen oder der Tabak wird vollkommen angehäufelt. Sobald die Blüthenrispen ſich zeigen, wird die Pflanze geköpft, um die Ausbildung der erſten Blätter zu befördern. Wie tief die Blüthenrispen abgebrochen werden ſollen, richtet ſich nach der Abſicht, größere oder kleinere Blätter erziehen zu wollen. Bei dem Dutentabake läßt man in der Pfalz, außer den unterſten Sandblättern, zwölf Blätter ſtehen, bei dem Gounditabake baut man auf zehn, bei dem Friedrichsthaler auf acht Blätter. In Folge des Köpfens entwickeln ſich in den Blattachſeln zahl- reiche Seitentriebe, welche nach und nach zu entfernen, auszugeizen ſind. Um die Blätter nicht zu beſchädigen, empfiehlt es ſich, das Ausgeizen nach Möglichkeit bei trockener Witterung vorzunehmen. Nach den Unterſuchungen von Dr. Th. Koſutàny 1) erhöht ſich durch das Geizen und Abbrechen der Blüthenrispen der Nicotingehalt der Tabakblätter, während ſich durch das Unterlaſſen dieſer Operation derſelbe verringert. Bei dem Umſtande, als der Nicotingehalt der Samen nur unbedeutend iſt, ſcheint das Nicotin nur ein untergeordnetes Nebenproduct zu ſein. Beläßt man die Blüthe, ſo wird die producirende Thätigkeit der Pflanze für die möglichſt vollkommene Ausbildung der Samen zu ſehr in Anſpruch genommen, weshalb die Bildung des minder wichtigen Nicotins zurückbleiben muß. Dieſe Thatſache erklärt, weshalb der in Ungarn gewöhnlich ohne Geizen und Abbrechen der Blüthen gebaute Tabak ein ſo mildes Pfeifengut liefert, welches nach dem Trocknen und Schneiden gleich zum Rauchen verwendet werden kann, während der Tabak von Frankreich, der Pfalz vorher erſt ausgelaugt, ſocirt werden muß. Will man leichteres Pfeifengut bauen, ſo können daher die genannten, bedeutende Arbeitskoſten verurſachenden Operationen unterbleiben, während bei Cigarrendeckblättern, welche durch das Geizen ꝛc. beſſer entwickelt werden, der Preis der Blätter gegenüber den Koſten dieſer Operationen über die Ausführbarkeit der Letzteren entſcheidet. Die Blatternte wird am empfindlichſten durch ungünſtige Witterung beeinträch- tigt. Nicht nur, daß die Tabakpflanze ſchon im Frühjahre durch Spätfröſte arg be- [Abbildung Fig. 77. Kohleule (Mamestra brassicae L.). — Raupe.] ſchädigt werden kann, verurſacht ſpäter- hin eintretendes anhaltendes Regen- wetter ein Vergilben und ſelbſt Verfau- len der Tabakblätter. Anhaltende Trockene ſtört gleichfalls die vollkom- mene Blattentwickelung. Stürme und Hagelfälle, welche die Blätter durch Zerreißen unbrauchbar machen, kön- nen bei häufiger Wiederkehr ſelbſt zum Aufgeben des Tabakbaues zwingen. Zuweilen niſtet ſich bei nach- läſſiger Cultur an den Wurzeln der Tabakpflanzen ein läſtiger Schma- rotzer, die äſtige Sommerwurz oder der Hanftod (Orobanche ramosaL.) ♃ ein. 1) Centralblatt für Agriculturchemie. Leipzig 1873. 2. S. 285.

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Zitationshilfe: Krafft, Guido: Lehrbuch der Landwirthschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage. Bd. 2. Berlin, 1876, S. 116. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/krafft_landwirthschaft02_1876/130>, abgerufen am 19.03.2019.