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Lessing, Gotthold Ephraim: Fabeln. Berlin, 1759.

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XVII.
Die Sperlinge.

Eine alte Kirche, welche den Sperlingen unzähli-
che Näster gab, ward ausgebessert. Als sie nun
in ihrem neuen Glanze da stand, kamen die Sper-
linge wieder, ihre alten Wohnungen zu suchen.
Allein sie fanden sie alle vermauert. Zu was,
schrieen sie, taugt denn nun das grosse Gebäude?
Kommt, verlaßt den unbrauchbaren Steinhaufen!



XVIII. Der
B 3
XVII.
Die Sperlinge.

Eine alte Kirche, welche den Sperlingen unzähli-
che Näſter gab, ward ausgebeſſert. Als ſie nun
in ihrem neuen Glanze da ſtand, kamen die Sper-
linge wieder, ihre alten Wohnungen zu ſuchen.
Allein ſie fanden ſie alle vermauert. Zu was,
ſchrieen ſie, taugt denn nun das groſſe Gebäude?
Kommt, verlaßt den unbrauchbaren Steinhaufen!



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B 3
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[21/0041] XVII. Die Sperlinge. Eine alte Kirche, welche den Sperlingen unzähli- che Näſter gab, ward ausgebeſſert. Als ſie nun in ihrem neuen Glanze da ſtand, kamen die Sper- linge wieder, ihre alten Wohnungen zu ſuchen. Allein ſie fanden ſie alle vermauert. Zu was, ſchrieen ſie, taugt denn nun das groſſe Gebäude? Kommt, verlaßt den unbrauchbaren Steinhaufen! XVIII. Der B 3

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Zitationshilfe: Lessing, Gotthold Ephraim: Fabeln. Berlin, 1759, S. 21. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/lessing_fabeln_1759/41>, abgerufen am 17.11.2019.