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[Lettus, Henricus]: Der Liefländischen Chronik Andrer Theil. Halle (Saale), 1753.

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der Ordens- und andrer geistlichen Personen.
Mo-
dulus.

Schlüssel und Schwerdt quer über einander. Unter | dem Marienbilde ist das gevierte
Wapen, in dessen 1stem und 4ten Felde das Stiftswapen, in dem 2ten und 3ten das Familien-
wapen erscheinet. Dabey zu merken, daß das 2te und 3te Feld quer getheilet, und 2 Ha-
ken in Metal, und einer in Farbe stehen. Sig. Iohannis Episcopi Terbatensis. 1540.

1.

Sig. Hermanni D. G. Episc. Tarbat. Ein geviertes Wapenschild, in dessen ersten und 4ten
Felde Schwerdt und Schlüssel kreuzweise; im 2ten und 3ten eine halbe Lilie von 2 Rosen
zur Rechten begleitet vorkommen. 1552.

6.

Frater Henricus D. G. Episcop. Osilie. Ein Prälate in Pontificalibus. 1242.

1.

S. Winrici Episc. Osiliens. Ein Bischof mit Stab und Jnsel in einer Kapelle; zur Rechten
ein sich umsehender Adler, zur Linken 3 Vögel. 1389.

3.

Sigill. Christiani Episc. Osiliens. Ein am Pfeiler angespantes Rind oder Widder. 1426.

3.

Secr. Ludolphi Ep. Osil. Eine grosse Rose, in welcher ein schrägrechts gelehntes deutsches
Schild lieget, worin ein Schweinskopf mit den Zähnen. 1457.

1.

Sigil. Iohannis Vatelkanne electi ecclesiae Osiliens. episcop. Das Wapen der Stadt Hapsal.
1461.

5.

Sigil. Petri de Wedberg Episcop. ecclesie Osiliens. Ein Mespriester mit dem Kelch in der
Hand. 1472.

1.

Sigil. Iohannis D. G. Osiliens. episc. administrat. Curon. Ein zierlich quadrirter Schild mit
abwechselnden agnus Dei und Adler. 1545.

6.

Sig. Emundi D. G. Episc. Curon. Ein auf einem Quadratstein stehender Bischof im Chor-
rock, mit dem Stab in der Linken, die Rechte zum segnen ausstreckend. Zu beiden Sei-
ten 2 hervorsehende Thiere. 1290.

3.

Sig. Iohann. D. G. Episcop. Curoni. Maria auf einem halben Mond stehend, in der Rech-
ten das Kind, in der Linken den Scepter haltend in lauter Strahlen. Zur rechten Sei-
ten der Adler, zur Linken ein punctirter Schild. 1426.

2.

Secretum Pauli Episcop. Curon. Ein Altar mit dem Mespriester, so den Kelch reichet.
1457.

5.

Sigil. Martini D. G. Episc. Curon. Eccles. Ein mit Heiligen geschmückter Altar, worun-
ter der Bischof stehet, der zur Rechten ein agnus Dei, zur Linken die stralende Sonne
hat. 1495.

Einige fremde, doch unter liefländischen Documenten
befindliche Sigille.
7.

S. Wilhelmi Episc. Mutinens. Ein Bischof im Ornat. 1226.

6.

S. Petri miseratione diuina Epis. Albanens. Ein Bischof, mit den 6 Buchstaben zu beiden
Seiten C-H. M-G. V-S. 1251.

6.

S. Ioh. D. G. Episcop. Lubicens. Der Bischof, hinter dessen Kleidern 2 Thiere zur Seite
den Kopf hervorstrecken. 1270.

1.

S. Marcelli Episc. Eccl. Skalholtens. Ein Bischof im Ornat. Zu beiden Seiten 2 kreuz-
weise liegende Schlüssel. Unten ein Schild mit einem Löwen. 1469.

2.

Jn grünem Wachs, das Marienbild mit dem Kinde auf einem prächtigen Sessel sitzend:
Sig. Mag. Gener. Hospitalis Fratrum Hierosolym. Der Revers hat in rothem Wachs das
deutsche Ordensschild. Sanctae Mariae domus Teuton. 1451.

2.

Sigill. Hospitalarii. Ein Bruder, der dem andern die Füsse wäschet, 1451, in gelbem
Wachs.

Sigille der Aebte, Pröpste, Kapitel und Klöster im alten
Liefland.
1.

S. Capituli sancte Rigensis Ecclesie. Die Mutter GOttes wird vom Vater gesegnet. Zur
Rechten Petrus und Paulus, zur Linken ein Prälate. 1457.

1.

S. Eccles. Sanct. Mariae Rigens. Das Marienbild mit dem Kinde sitzend. 1224.

2.

Dergleichen, wo das Marienbild über den Thoren einer Stadt sitzend vorgestellet wird.
1271.

Mit der Zeit ward das Stiftswapen geändert, und der lange Kreuzstab, mit dem
Krumstabe ins Andreaskreuz geleget, zum Wapen angenommen. Das rigische Dom-
kapitel siegelte entweder mit der Lilie, oder dem Ordenskreuz, auf grünes Wachs. Sib-
macher,
dem sonst nicht immer zu trauen ist, führt das erzbischöflich-rigische Wapen
unter den geistlichen Prälaten an der 9ten Stelle so an: Jm rothen Felve ein gelbes
Kreuz, über dem Wapen die Bischofsmütze, hinter welchem Schwerdt und Krumstab
durchgesteckt erscheinen. Vermuthlich sol dieses das Wapen des Erzbischofs Wilhelmi

seyn,
J i i i
der Ordens- und andrer geiſtlichen Perſonen.
Mo-
dulus.

Schluͤſſel und Schwerdt quer uͤber einander. Unter | dem Marienbilde iſt das gevierte
Wapen, in deſſen 1ſtem und 4ten Felde das Stiftswapen, in dem 2ten und 3ten das Familien-
wapen erſcheinet. Dabey zu merken, daß das 2te und 3te Feld quer getheilet, und 2 Ha-
ken in Metal, und einer in Farbe ſtehen. Sig. Iohannis Epiſcopi Terbatenſis. 1540.

1.

Sig. Hermanni D. G. Epiſc. Tarbat. Ein geviertes Wapenſchild, in deſſen erſten und 4ten
Felde Schwerdt und Schluͤſſel kreuzweiſe; im 2ten und 3ten eine halbe Lilie von 2 Roſen
zur Rechten begleitet vorkommen. 1552.

6.

Frater Henricus D. G. Epiſcop. Oſilie. Ein Praͤlate in Pontificalibus. 1242.

1.

S. Winrici Epiſc. Oſilienſ. Ein Biſchof mit Stab und Jnſel in einer Kapelle; zur Rechten
ein ſich umſehender Adler, zur Linken 3 Voͤgel. 1389.

3.

Sigill. Chriſtiani Epiſc. Oſilienſ. Ein am Pfeiler angeſpantes Rind oder Widder. 1426.

3.

Secr. Ludolphi Ep. Oſil. Eine groſſe Roſe, in welcher ein ſchraͤgrechts gelehntes deutſches
Schild lieget, worin ein Schweinskopf mit den Zaͤhnen. 1457.

1.

Sigil. Iohannis Vatelkanne electi eccleſiae Oſiliens. epiſcop. Das Wapen der Stadt Hapſal.
1461.

5.

Sigil. Petri de Wedberg Epiſcop. eccleſie Oſilienſ. Ein Mesprieſter mit dem Kelch in der
Hand. 1472.

1.

Sigil. Iohannis D. G. Oſilienſ. epiſc. adminiſtrat. Curon. Ein zierlich quadrirter Schild mit
abwechſelnden agnus Dei und Adler. 1545.

6.

Sig. Emundi D. G. Epiſc. Curon. Ein auf einem Quadratſtein ſtehender Biſchof im Chor-
rock, mit dem Stab in der Linken, die Rechte zum ſegnen ausſtreckend. Zu beiden Sei-
ten 2 hervorſehende Thiere. 1290.

3.

Sig. Iohann. D. G. Epiſcop. Curoni. Maria auf einem halben Mond ſtehend, in der Rech-
ten das Kind, in der Linken den Scepter haltend in lauter Strahlen. Zur rechten Sei-
ten der Adler, zur Linken ein punctirter Schild. 1426.

2.

Secretum Pauli Epiſcop. Curon. Ein Altar mit dem Mesprieſter, ſo den Kelch reichet.
1457.

5.

Sigil. Martini D. G. Epiſc. Curon. Eccleſ. Ein mit Heiligen geſchmuͤckter Altar, worun-
ter der Biſchof ſtehet, der zur Rechten ein agnus Dei, zur Linken die ſtralende Sonne
hat. 1495.

Einige fremde, doch unter lieflaͤndiſchen Documenten
befindliche Sigille.
7.

S. Wilhelmi Epiſc. Mutinenſ. Ein Biſchof im Ornat. 1226.

6.

S. Petri miſeratione diuina Epiſ. Albanens. Ein Biſchof, mit den 6 Buchſtaben zu beiden
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6.

S. Ioh. D. G. Epiſcop. Lubicenſ. Der Biſchof, hinter deſſen Kleidern 2 Thiere zur Seite
den Kopf hervorſtrecken. 1270.

1.

S. Marcelli Epiſc. Eccl. Skalholtenſ. Ein Biſchof im Ornat. Zu beiden Seiten 2 kreuz-
weiſe liegende Schluͤſſel. Unten ein Schild mit einem Loͤwen. 1469.

2.

Jn gruͤnem Wachs, das Marienbild mit dem Kinde auf einem praͤchtigen Seſſel ſitzend:
Sig. Mag. Gener. Hoſpitalis Fratrum Hieroſolym. Der Revers hat in rothem Wachs das
deutſche Ordensſchild. Sanctae Mariae domus Teuton. 1451.

2.

Sigill. Hoſpitalarii. Ein Bruder, der dem andern die Fuͤſſe waͤſchet, 1451, in gelbem
Wachs.

Sigille der Aebte, Proͤpſte, Kapitel und Kloͤſter im alten
Liefland.
1.

S. Capituli ſancte Rigenſis Eccleſie. Die Mutter GOttes wird vom Vater geſegnet. Zur
Rechten Petrus und Paulus, zur Linken ein Praͤlate. 1457.

1.

S. Eccleſ. Sanct. Mariae Rigenſ. Das Marienbild mit dem Kinde ſitzend. 1224.

2.

Dergleichen, wo das Marienbild uͤber den Thoren einer Stadt ſitzend vorgeſtellet wird.
1271.

Mit der Zeit ward das Stiftswapen geaͤndert, und der lange Kreuzſtab, mit dem
Krumſtabe ins Andreaskreuz geleget, zum Wapen angenommen. Das rigiſche Dom-
kapitel ſiegelte entweder mit der Lilie, oder dem Ordenskreuz, auf gruͤnes Wachs. Sib-
macher,
dem ſonſt nicht immer zu trauen iſt, fuͤhrt das erzbiſchoͤflich-rigiſche Wapen
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Kreuz, uͤber dem Wapen die Biſchofsmuͤtze, hinter welchem Schwerdt und Krumſtab
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ſeyn,
J i i i
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[307/0325] der Ordens- und andrer geiſtlichen Perſonen. Schluͤſſel und Schwerdt quer uͤber einander. Unter | dem Marienbilde iſt das gevierte Wapen, in deſſen 1ſtem und 4ten Felde das Stiftswapen, in dem 2ten und 3ten das Familien- wapen erſcheinet. Dabey zu merken, daß das 2te und 3te Feld quer getheilet, und 2 Ha- ken in Metal, und einer in Farbe ſtehen. Sig. Iohannis Epiſcopi Terbatenſis. 1540. Sig. Hermanni D. G. Epiſc. Tarbat. Ein geviertes Wapenſchild, in deſſen erſten und 4ten Felde Schwerdt und Schluͤſſel kreuzweiſe; im 2ten und 3ten eine halbe Lilie von 2 Roſen zur Rechten begleitet vorkommen. 1552. Frater Henricus D. G. Epiſcop. Oſilie. Ein Praͤlate in Pontificalibus. 1242. S. Winrici Epiſc. Oſilienſ. Ein Biſchof mit Stab und Jnſel in einer Kapelle; zur Rechten ein ſich umſehender Adler, zur Linken 3 Voͤgel. 1389. Sigill. Chriſtiani Epiſc. Oſilienſ. Ein am Pfeiler angeſpantes Rind oder Widder. 1426. Secr. Ludolphi Ep. Oſil. Eine groſſe Roſe, in welcher ein ſchraͤgrechts gelehntes deutſches Schild lieget, worin ein Schweinskopf mit den Zaͤhnen. 1457. Sigil. Iohannis Vatelkanne electi eccleſiae Oſiliens. epiſcop. Das Wapen der Stadt Hapſal. 1461. Sigil. Petri de Wedberg Epiſcop. eccleſie Oſilienſ. Ein Mesprieſter mit dem Kelch in der Hand. 1472. Sigil. Iohannis D. G. Oſilienſ. epiſc. adminiſtrat. Curon. Ein zierlich quadrirter Schild mit abwechſelnden agnus Dei und Adler. 1545. Sig. Emundi D. G. Epiſc. Curon. Ein auf einem Quadratſtein ſtehender Biſchof im Chor- rock, mit dem Stab in der Linken, die Rechte zum ſegnen ausſtreckend. Zu beiden Sei- ten 2 hervorſehende Thiere. 1290. Sig. Iohann. D. G. Epiſcop. Curoni. Maria auf einem halben Mond ſtehend, in der Rech- ten das Kind, in der Linken den Scepter haltend in lauter Strahlen. Zur rechten Sei- ten der Adler, zur Linken ein punctirter Schild. 1426. Secretum Pauli Epiſcop. Curon. Ein Altar mit dem Mesprieſter, ſo den Kelch reichet. 1457. Sigil. Martini D. G. Epiſc. Curon. Eccleſ. Ein mit Heiligen geſchmuͤckter Altar, worun- ter der Biſchof ſtehet, der zur Rechten ein agnus Dei, zur Linken die ſtralende Sonne hat. 1495. Einige fremde, doch unter lieflaͤndiſchen Documenten befindliche Sigille. S. Wilhelmi Epiſc. Mutinenſ. Ein Biſchof im Ornat. 1226. S. Petri miſeratione diuina Epiſ. Albanens. Ein Biſchof, mit den 6 Buchſtaben zu beiden Seiten C-H. M-G. V-S. 1251. S. Ioh. D. G. Epiſcop. Lubicenſ. Der Biſchof, hinter deſſen Kleidern 2 Thiere zur Seite den Kopf hervorſtrecken. 1270. S. Marcelli Epiſc. Eccl. Skalholtenſ. Ein Biſchof im Ornat. Zu beiden Seiten 2 kreuz- weiſe liegende Schluͤſſel. Unten ein Schild mit einem Loͤwen. 1469. Jn gruͤnem Wachs, das Marienbild mit dem Kinde auf einem praͤchtigen Seſſel ſitzend: Sig. Mag. Gener. Hoſpitalis Fratrum Hieroſolym. Der Revers hat in rothem Wachs das deutſche Ordensſchild. Sanctae Mariae domus Teuton. 1451. Sigill. Hoſpitalarii. Ein Bruder, der dem andern die Fuͤſſe waͤſchet, 1451, in gelbem Wachs. Sigille der Aebte, Proͤpſte, Kapitel und Kloͤſter im alten Liefland. S. Capituli ſancte Rigenſis Eccleſie. Die Mutter GOttes wird vom Vater geſegnet. Zur Rechten Petrus und Paulus, zur Linken ein Praͤlate. 1457. S. Eccleſ. Sanct. Mariae Rigenſ. Das Marienbild mit dem Kinde ſitzend. 1224. Dergleichen, wo das Marienbild uͤber den Thoren einer Stadt ſitzend vorgeſtellet wird. 1271. Mit der Zeit ward das Stiftswapen geaͤndert, und der lange Kreuzſtab, mit dem Krumſtabe ins Andreaskreuz geleget, zum Wapen angenommen. Das rigiſche Dom- kapitel ſiegelte entweder mit der Lilie, oder dem Ordenskreuz, auf gruͤnes Wachs. Sib- macher, dem ſonſt nicht immer zu trauen iſt, fuͤhrt das erzbiſchoͤflich-rigiſche Wapen unter den geiſtlichen Praͤlaten an der 9ten Stelle ſo an: Jm rothen Felve ein gelbes Kreuz, uͤber dem Wapen die Biſchofsmuͤtze, hinter welchem Schwerdt und Krumſtab durchgeſteckt erſcheinen. Vermuthlich ſol dieſes das Wapen des Erzbiſchofs Wilhelmi ſeyn, J i i i

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Zitationshilfe: [Lettus, Henricus]: Der Liefländischen Chronik Andrer Theil. Halle (Saale), 1753, S. 307. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/lettus_chronik02_1753/325>, abgerufen am 23.05.2019.