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Ludovici, Carl Günther: Eröffnete Akademie der Kaufleute, oder vollständiges Kaufmanns-Lexicon. Bd. 5. Leipzig, 1756.

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französischen Handlung.
auch bald darauf wirklich geschah, indem die beyden ersten Com-
pagnien im Monate May 1719, vermöge eines besondern Edicts,
und die dritte gegen das Ende des 1720 Jahres mit derselben
vereinbaret; alle diese vereinigten Compagnien aber mit dem
gemeinschaftlichen Namen der indianischen Compagnie beleget
wurden. Diese indianische Compagnie ist diejenige, welche zuActienhan-
del in Frank-
reich.

dem in den Jahren 1719 und 1720 getriebenen so berühmten
Handel der Actien von Mißißipi Gelegenheit gab, durch den
in Frankreich so viele Leute zu so großem und schleunigem Reich-
thume gelanget sind. Es ist aber solches alles bekanntermaßen
nur von kurzer Dauer, und dem Staate sowol, als dem Cre-
dite der französischen Nation ungemein nachtheilig gewesen.
Den höchsten Gipfel ihrer Glückseligkeit schien diese neue india-
nische Compagnie erreichet zu haben, als 1720 die Bank mitVereini-
gung der in-
dianischen
Compagnie
mit der
Bank.

derselben vereiniget, und der Generalcontrolleur der Finanzen,
Johann Law, zum Generalinspector der indianischen Compa-
gnie, und der damit vereinigten Bank ernennet ward: allein
das war der unglückliche Zeitpunct des so großen Actienhandels,
indem bald hernach die Actien der Bank fielen, und die Actien
der indianischen Compagnie kurz darauf ein gleiches Schicksal
hatten, weil man befand, daß, wo nicht alle, doch die mei-
sten Vortheile, die man sich von Mißißipi versprach, von dem
oberwähnten Generalinspector, erdichtet waren, daher denn
diese Compagnie eben so, wie die Bank, gänzlich würde zu
Grunde gegangen seyn, wenn man nicht, um solche zu erhal-
ten, oder, wo möglich, wieder herzustellen, die Vorsicht ge-
brauchet hätte, den Generalinspector abzusetzen, und zuletzt gar
aus dem Lande hinweg zu schaffen, die alten Directeurs von
der Compagnie zu verändern etc. Ob nun wol seit 1720 in
Frankreich noch verschiedene andere Beränderungen in Anfe-
hung der großen indianischen Compagnie vorgegangen sind, und
diese Compagnie 1731 Mißißipi dem Könige gar wieder abgetre-Abtritt des
Landes Mis-
sißipi von
der indiani-
schen Com-
pagnie an
den König.

ten hat: so ist doch diese Colonie nach der Zeit nicht aus der
Acht gelassen worden, und es wird noch itzt für dieselbe so sehr,
wie jemals gesorget, siehe in unserer Akad. der Kaufl. den Ar-
tikel: Mißißipi: gleichwie auch dessen ungeachtet, die große
indianische Compagnie noch bis diese Stunde in großem Flore
ist. Sie hat ihren Sitz in dem Seehafen Orient aufgerichtet,
und gehören ihr die africanischen und ostindischen Länder; die
americanischen aber dem Könige.

§. 227.

Von dem itzigen Streite, der zwischen England und Frank-Jtziger Zu-
stand der
französischen
Handlung.

reich über die Gränzen von Acadien, oder Neuschottland in
Nordamerica obwaltet, haben wir schon im 165 §. geredet; da-
her wir nur überhaupt noch erinnern, daß die Handlung und
Schifffahrt gegenwärtig von so großer Wichtigkeit sey, daß
sie nur der holländischen und englischen weichet.

§. 228.

Wir müssen daher die französische Handlung etwas ge-Grundstützen
der französi-
schen Hand-
lung:

nauer beschreiben. Unser erstes Augenmerk richten wir auf die

Grund-
(M m) 5

franzoͤſiſchen Handlung.
auch bald darauf wirklich geſchah, indem die beyden erſten Com-
pagnien im Monate May 1719, vermoͤge eines beſondern Edicts,
und die dritte gegen das Ende des 1720 Jahres mit derſelben
vereinbaret; alle dieſe vereinigten Compagnien aber mit dem
gemeinſchaftlichen Namen der indianiſchen Compagnie beleget
wurden. Dieſe indianiſche Compagnie iſt diejenige, welche zuActienhan-
del in Frank-
reich.

dem in den Jahren 1719 und 1720 getriebenen ſo beruͤhmten
Handel der Actien von Mißißipi Gelegenheit gab, durch den
in Frankreich ſo viele Leute zu ſo großem und ſchleunigem Reich-
thume gelanget ſind. Es iſt aber ſolches alles bekanntermaßen
nur von kurzer Dauer, und dem Staate ſowol, als dem Cre-
dite der franzoͤſiſchen Nation ungemein nachtheilig geweſen.
Den hoͤchſten Gipfel ihrer Gluͤckſeligkeit ſchien dieſe neue india-
niſche Compagnie erreichet zu haben, als 1720 die Bank mitVereini-
gung der in-
dianiſchen
Compagnie
mit der
Bank.

derſelben vereiniget, und der Generalcontrolleur der Finanzen,
Johann Law, zum Generalinſpector der indianiſchen Compa-
gnie, und der damit vereinigten Bank ernennet ward: allein
das war der ungluͤckliche Zeitpunct des ſo großen Actienhandels,
indem bald hernach die Actien der Bank fielen, und die Actien
der indianiſchen Compagnie kurz darauf ein gleiches Schickſal
hatten, weil man befand, daß, wo nicht alle, doch die mei-
ſten Vortheile, die man ſich von Mißißipi verſprach, von dem
oberwaͤhnten Generalinſpector, erdichtet waren, daher denn
dieſe Compagnie eben ſo, wie die Bank, gaͤnzlich wuͤrde zu
Grunde gegangen ſeyn, wenn man nicht, um ſolche zu erhal-
ten, oder, wo moͤglich, wieder herzuſtellen, die Vorſicht ge-
brauchet haͤtte, den Generalinſpector abzuſetzen, und zuletzt gar
aus dem Lande hinweg zu ſchaffen, die alten Directeurs von
der Compagnie zu veraͤndern ꝛc. Ob nun wol ſeit 1720 in
Frankreich noch verſchiedene andere Beraͤnderungen in Anfe-
hung der großen indianiſchen Compagnie vorgegangen ſind, und
dieſe Compagnie 1731 Mißißipi dem Koͤnige gar wieder abgetre-Abtritt des
Landes Miſ-
ſißipi von
der indiani-
ſchen Com-
pagnie an
den Koͤnig.

ten hat: ſo iſt doch dieſe Colonie nach der Zeit nicht aus der
Acht gelaſſen worden, und es wird noch itzt fuͤr dieſelbe ſo ſehr,
wie jemals geſorget, ſiehe in unſerer Akad. der Kaufl. den Ar-
tikel: Mißißipi: gleichwie auch deſſen ungeachtet, die große
indianiſche Compagnie noch bis dieſe Stunde in großem Flore
iſt. Sie hat ihren Sitz in dem Seehafen Orient aufgerichtet,
und gehoͤren ihr die africaniſchen und oſtindiſchen Laͤnder; die
americaniſchen aber dem Koͤnige.

§. 227.

Von dem itzigen Streite, der zwiſchen England und Frank-Jtziger Zu-
ſtand der
fꝛanzoͤſiſchen
Handlung.

reich uͤber die Graͤnzen von Acadien, oder Neuſchottland in
Nordamerica obwaltet, haben wir ſchon im 165 §. geredet; da-
her wir nur uͤberhaupt noch erinnern, daß die Handlung und
Schifffahrt gegenwaͤrtig von ſo großer Wichtigkeit ſey, daß
ſie nur der hollaͤndiſchen und engliſchen weichet.

§. 228.

Wir muͤſſen daher die franzoͤſiſche Handlung etwas ge-Grundſtuͤtzē
der franzoͤſi-
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lung:

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[553/1157] franzoͤſiſchen Handlung. auch bald darauf wirklich geſchah, indem die beyden erſten Com- pagnien im Monate May 1719, vermoͤge eines beſondern Edicts, und die dritte gegen das Ende des 1720 Jahres mit derſelben vereinbaret; alle dieſe vereinigten Compagnien aber mit dem gemeinſchaftlichen Namen der indianiſchen Compagnie beleget wurden. Dieſe indianiſche Compagnie iſt diejenige, welche zu dem in den Jahren 1719 und 1720 getriebenen ſo beruͤhmten Handel der Actien von Mißißipi Gelegenheit gab, durch den in Frankreich ſo viele Leute zu ſo großem und ſchleunigem Reich- thume gelanget ſind. Es iſt aber ſolches alles bekanntermaßen nur von kurzer Dauer, und dem Staate ſowol, als dem Cre- dite der franzoͤſiſchen Nation ungemein nachtheilig geweſen. Den hoͤchſten Gipfel ihrer Gluͤckſeligkeit ſchien dieſe neue india- niſche Compagnie erreichet zu haben, als 1720 die Bank mit derſelben vereiniget, und der Generalcontrolleur der Finanzen, Johann Law, zum Generalinſpector der indianiſchen Compa- gnie, und der damit vereinigten Bank ernennet ward: allein das war der ungluͤckliche Zeitpunct des ſo großen Actienhandels, indem bald hernach die Actien der Bank fielen, und die Actien der indianiſchen Compagnie kurz darauf ein gleiches Schickſal hatten, weil man befand, daß, wo nicht alle, doch die mei- ſten Vortheile, die man ſich von Mißißipi verſprach, von dem oberwaͤhnten Generalinſpector, erdichtet waren, daher denn dieſe Compagnie eben ſo, wie die Bank, gaͤnzlich wuͤrde zu Grunde gegangen ſeyn, wenn man nicht, um ſolche zu erhal- ten, oder, wo moͤglich, wieder herzuſtellen, die Vorſicht ge- brauchet haͤtte, den Generalinſpector abzuſetzen, und zuletzt gar aus dem Lande hinweg zu ſchaffen, die alten Directeurs von der Compagnie zu veraͤndern ꝛc. Ob nun wol ſeit 1720 in Frankreich noch verſchiedene andere Beraͤnderungen in Anfe- hung der großen indianiſchen Compagnie vorgegangen ſind, und dieſe Compagnie 1731 Mißißipi dem Koͤnige gar wieder abgetre- ten hat: ſo iſt doch dieſe Colonie nach der Zeit nicht aus der Acht gelaſſen worden, und es wird noch itzt fuͤr dieſelbe ſo ſehr, wie jemals geſorget, ſiehe in unſerer Akad. der Kaufl. den Ar- tikel: Mißißipi: gleichwie auch deſſen ungeachtet, die große indianiſche Compagnie noch bis dieſe Stunde in großem Flore iſt. Sie hat ihren Sitz in dem Seehafen Orient aufgerichtet, und gehoͤren ihr die africaniſchen und oſtindiſchen Laͤnder; die americaniſchen aber dem Koͤnige. Actienhan- del in Frank- reich. Vereini- gung der in- dianiſchen Compagnie mit der Bank. Abtritt des Landes Miſ- ſißipi von der indiani- ſchen Com- pagnie an den Koͤnig. §. 227. Von dem itzigen Streite, der zwiſchen England und Frank- reich uͤber die Graͤnzen von Acadien, oder Neuſchottland in Nordamerica obwaltet, haben wir ſchon im 165 §. geredet; da- her wir nur uͤberhaupt noch erinnern, daß die Handlung und Schifffahrt gegenwaͤrtig von ſo großer Wichtigkeit ſey, daß ſie nur der hollaͤndiſchen und engliſchen weichet. Jtziger Zu- ſtand der fꝛanzoͤſiſchen Handlung. §. 228. Wir muͤſſen daher die franzoͤſiſche Handlung etwas ge- nauer beſchreiben. Unſer erſtes Augenmerk richten wir auf die Grund- Grundſtuͤtzē der franzoͤſi- ſchen Hand- lung: (M m) 5

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Zitationshilfe: Ludovici, Carl Günther: Eröffnete Akademie der Kaufleute, oder vollständiges Kaufmanns-Lexicon. Bd. 5. Leipzig, 1756, S. 553. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/ludovici_grundriss_1756/1157>, abgerufen am 14.10.2019.