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Luther, Martin [u. a.]: Eyn Enchiridion oder Handbuchlein. Erfurt, 1524.

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sye ruffen yhm nicht yn der nott.
Sie wölln sych selb versorgen.
Darumb ist yhr hertz nymer styll / vnd steht allzeyt
yn forchten. Got bey den fromen bleiben wil / dem
sie mit glawben horchen. Ihr aber schmecht des
armen rad / vnd hönet alles was er sagt.
Das Gott seyn trost yst worden.
Wer soll Israel dem armen / zu Zion heyl erlangen.
Gott wird sych seyns volcks erbarmen / vnd lösen
die gefangen. Das wirt er thun durch seynen son /
dauon wird Jacob wonne han.
Vnd Israel sych frewen.
Der. lxvi. Psalm. Deus misereatur.
Es wolt vns got genedig sein / vnd seynen segen
geben. Seyn antlits vns mit hellem scheyn / erleucht
zum ewygen leben. Das wir erkennen seine werck /
vnd was yhm liebt auff erden. Vnd Jhesus Chri-
stus heyl vnnd sterck / bekand den heyden werden.
Vnd sye zu Got bekeren.
So dancken Got vnd loben dich / die Heyden vber
alle. Vnnd alle welt die frewe sych / vnnd syng mit
grossem schalle. Das du auff erden richter byst / vnd
lesst die sundt nicht walten. Dein wort die hut vnd weide ist / die alles volck erhalten.
In rechter ban zu wallen[.]
sye ruffen yhm nicht yn der nott.
Sie wölln sych selb versorgen.
Darumb ist yhr hertz nymer styll / vnd steht allzeyt
yn forchten. Got bey den fromen bleiben wil / dem
sie mit glawben horchen. Ihr aber schmecht des
armen rad / vnd hönet alles was er sagt.
Das Gott seyn trost yst worden.
Wer soll Israel dem armen / zu Zion heyl erlangen.
Gott wird sych seyns volcks erbarmen / vnd lösen
die gefangen. Das wirt er thun durch seynen son /
dauon wird Jacob wonne han.
Vnd Israel sych frewen.
Der. lxvi. Psalm. Deus misereatur.
Es wolt vns got genedig sein / vnd seynen segen
geben. Seyn antlits vns mit hellem scheyn / erleucht
zum ewygen leben. Das wir erkennen seine werck /
vnd was yhm liebt auff erden. Vnd Jhesus Chri-
stus heyl vnnd sterck / bekand den heyden werden.
Vnd sye zu Got bekeren.
So dancken Got vnd loben dich / die Heyden vber
alle. Vnnd alle welt die frewe sych / vnnd syng mit
grossem schalle. Das du auff erden richter byst / vnd
lesst die sundt nicht walten. Dein wort die hut vnd weide ist / die alles volck erhalten.
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[0028] sye ruffen yhm nicht yn der nott. Sie wölln sych selb versorgen. Darumb ist yhr hertz nymer styll / vnd steht allzeyt yn forchten. Got bey den fromen bleiben wil / dem sie mit glawben horchen. Ihr aber schmecht des armen rad / vnd hönet alles was er sagt. Das Gott seyn trost yst worden. Wer soll Israel dem armen / zu Zion heyl erlangen. Gott wird sych seyns volcks erbarmen / vnd lösen die gefangen. Das wirt er thun durch seynen son / dauon wird Jacob wonne han. Vnd Israel sych frewen. Der. lxvi. Psalm. Deus misereatur. Es wolt vns got genedig sein / vnd seynen segen geben. Seyn antlits vns mit hellem scheyn / erleucht zum ewygen leben. Das wir erkennen seine werck / vnd was yhm liebt auff erden. Vnd Jhesus Chri- stus heyl vnnd sterck / bekand den heyden werden. Vnd sye zu Got bekeren. So dancken Got vnd loben dich / die Heyden vber alle. Vnnd alle welt die frewe sych / vnnd syng mit grossem schalle. Das du auff erden richter byst / vnd lesst die sundt nicht walten. Dein wort die hut vnd weide ist / die alles volck erhalten. In rechter ban zu wallen.

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Zitationshilfe: Luther, Martin [u. a.]: Eyn Enchiridion oder Handbuchlein. Erfurt, 1524, S. . In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/luther_enchiridion_1524/28>, abgerufen am 20.04.2019.