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Herders Conversations-Lexikon. Bd. 5. Freiburg im Breisgau, 1857.

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wurde (vgl. Las Casas). Diesem Beispiele folgten alle kolonisirenden Nationen; in den span. Kolonien wurden aber die Verhältnisse der Sklaven bald geregelt: es war denselben gestattet Eigenthum zu erwerben, eine Summe festgesetzt, gegen welche der Herr sie freigeben mußte, die Arbeitszeit gesetzlich beschränkt u. den willkürlichen körperlichen Züchtigungen durch die Herren Schranken gesetzt. Weniger mild waren die Franzosen, am härtesten die Holländer und Engländer. Die Päpste Paul III., Urban VIII. und Benedict XIV. eiferten gegen die S., aber ohne Erfolg; die Quäker thaten dasselbe und duldeten sie in ihren amerikan. Ansiedlungen nicht; ein entscheidender Schritt geschah bei der Unabhängigkeitserklärung Nordamerikas, wo 7 Staaten die S. aufhoben, worauf von dem Congresse bald ein Verbot des Sklavenhandels folgte. In England war die öffentliche Meinung gegen die S. besonders von den Quäkern bearbeitet worden, dann traten Staatsmänner in dieser Richtung auf, namentlich Wilberforce; Pitt brachte 1788 die Sache vor das Parlament, ließ sie aber seit 1792 wieder fallen, während der franz. Nationalconvent alle Schwarzen frei erklärte. Fox und Grey setzten endlich 1806 die Bill durch, welche engl. Unterthanen den Sklavenhandel verbot. Der Aufstand in den span. Kolonien auf dem amerik. Continente machte dort der S. ein Ende, 1814 setzte es England durch, daß die meisten europ. Staaten ihre Zustimmung zur Aufhebung des Sklavenhandels gaben, andere traten nachträglich bei, 1816 wurde ein Geschwader an der amerik. Küste zur Aufbringung von Sklavenschiffen stationirt, 1824 endlich der Sklavenhandel als Seeraub erklärt. Der Eifer Buxtons, der von Männern wie Lord Brougham unterstützt wurde, bewirkte 1831 die Freigebung aller Kronsklaven, 1833 die Emancipation aller Sklaven in den engl. Kolonien, wobei die ehemaligen Sklaveneigenthümer von dem Staate mit 20 Mill. Pf. Sterl. entschädigt wurden. Nach und nach erzwangen die Engländer von Brasilien, Spanien und Portugal das Verbot des Sklavenhandels, wobei sie jedoch weit weniger von christlicher Humanität als von ihrem Handelsinteresse geleitet wurden; denn die freigelassenen Neger wurden nicht, wie man vorausgesetzt hatte, fleißige Taglöhner der Pflanzer, sondern sie arbeiten nur so viel, als sie zur Befriedigung ihrer höchst einfachen Bedürfnisse genöthigt sind, daher die Plantagen auf den brit. Inseln seitdem gänzlich verkommen sind, während die auf Cuba u. in Brasilien, wo die Sklavenarbeit fortdauerte u. der Abgang an Sklaven durch Einfuhr ersetzt wurde, immer einträglicher wurden u. die Concurrenz der engl. zu vernichten drohten. Frankreich, Schweden und Dänemark haben die Sklaven gleichfalls freigegeben, der Sultan hat die Einfuhr tscherkessischer Mädchen, ja seine Vasallen in Aegypten u. Tunis haben den Sklavenhandel überhaupt verboten, obwohl ihn der Koran erlaubt, weßwegen auch sehr zu bezweifeln ist, ob die mosleminische Bevölkerung gehorchen wird. In Nordamerika ist die Einfuhr von Sklaven unbedingt verboten, die nördl. Staaten dulden auch keine Sklaverei auf ihrem Boden, die südl. haben aber über 3 Mill. Sklaven, und von der Fortdauer der S. hängt es ab, ob die Plantagen ihren Werth behalten sollen, daher die südl. Staaten der Union zu Eroberungen auf Kosten Mexikos und Centralamerikas drängen, um neue Sklavenstaaten zu errichten, durch welche sie das Uebergewicht über die Gegner der S. (Abolitionisten) zu behaupten hoffen.


Skleria, Skleriasis, griechisch, Schwiele, Hühnerauge; Sklerosis, Skleroma, Verhärtung; Sklerotika, die Hornhaut; Skleronyxis, Durchstechung der Sklerotika; Sklerometer, von Grailich u. Pekarek erfundene Vorrichtung zur Messung der Härte der Krystalle.


Skoda, Joseph, klinischer Professor am Allgemeinen Krankenhause zu Wien, berühmt durch seine Ausbildung der Percussion u. Auscultation als diagnostischer Hilfsmittel, u. dadurch der Gründer der neuen diagnostischen Schule in Deutschland, geb. 1805 zu Pilsen, studierte zu Wien, wurde 1833 Secundärarzt am Allgemeinen Krankenhause, benutzte daselbst

wurde (vgl. Las Casas). Diesem Beispiele folgten alle kolonisirenden Nationen; in den span. Kolonien wurden aber die Verhältnisse der Sklaven bald geregelt: es war denselben gestattet Eigenthum zu erwerben, eine Summe festgesetzt, gegen welche der Herr sie freigeben mußte, die Arbeitszeit gesetzlich beschränkt u. den willkürlichen körperlichen Züchtigungen durch die Herren Schranken gesetzt. Weniger mild waren die Franzosen, am härtesten die Holländer und Engländer. Die Päpste Paul III., Urban VIII. und Benedict XIV. eiferten gegen die S., aber ohne Erfolg; die Quäker thaten dasselbe und duldeten sie in ihren amerikan. Ansiedlungen nicht; ein entscheidender Schritt geschah bei der Unabhängigkeitserklärung Nordamerikas, wo 7 Staaten die S. aufhoben, worauf von dem Congresse bald ein Verbot des Sklavenhandels folgte. In England war die öffentliche Meinung gegen die S. besonders von den Quäkern bearbeitet worden, dann traten Staatsmänner in dieser Richtung auf, namentlich Wilberforce; Pitt brachte 1788 die Sache vor das Parlament, ließ sie aber seit 1792 wieder fallen, während der franz. Nationalconvent alle Schwarzen frei erklärte. Fox und Grey setzten endlich 1806 die Bill durch, welche engl. Unterthanen den Sklavenhandel verbot. Der Aufstand in den span. Kolonien auf dem amerik. Continente machte dort der S. ein Ende, 1814 setzte es England durch, daß die meisten europ. Staaten ihre Zustimmung zur Aufhebung des Sklavenhandels gaben, andere traten nachträglich bei, 1816 wurde ein Geschwader an der amerik. Küste zur Aufbringung von Sklavenschiffen stationirt, 1824 endlich der Sklavenhandel als Seeraub erklärt. Der Eifer Buxtons, der von Männern wie Lord Brougham unterstützt wurde, bewirkte 1831 die Freigebung aller Kronsklaven, 1833 die Emancipation aller Sklaven in den engl. Kolonien, wobei die ehemaligen Sklaveneigenthümer von dem Staate mit 20 Mill. Pf. Sterl. entschädigt wurden. Nach und nach erzwangen die Engländer von Brasilien, Spanien und Portugal das Verbot des Sklavenhandels, wobei sie jedoch weit weniger von christlicher Humanität als von ihrem Handelsinteresse geleitet wurden; denn die freigelassenen Neger wurden nicht, wie man vorausgesetzt hatte, fleißige Taglöhner der Pflanzer, sondern sie arbeiten nur so viel, als sie zur Befriedigung ihrer höchst einfachen Bedürfnisse genöthigt sind, daher die Plantagen auf den brit. Inseln seitdem gänzlich verkommen sind, während die auf Cuba u. in Brasilien, wo die Sklavenarbeit fortdauerte u. der Abgang an Sklaven durch Einfuhr ersetzt wurde, immer einträglicher wurden u. die Concurrenz der engl. zu vernichten drohten. Frankreich, Schweden und Dänemark haben die Sklaven gleichfalls freigegeben, der Sultan hat die Einfuhr tscherkessischer Mädchen, ja seine Vasallen in Aegypten u. Tunis haben den Sklavenhandel überhaupt verboten, obwohl ihn der Koran erlaubt, weßwegen auch sehr zu bezweifeln ist, ob die mosleminische Bevölkerung gehorchen wird. In Nordamerika ist die Einfuhr von Sklaven unbedingt verboten, die nördl. Staaten dulden auch keine Sklaverei auf ihrem Boden, die südl. haben aber über 3 Mill. Sklaven, und von der Fortdauer der S. hängt es ab, ob die Plantagen ihren Werth behalten sollen, daher die südl. Staaten der Union zu Eroberungen auf Kosten Mexikos und Centralamerikas drängen, um neue Sklavenstaaten zu errichten, durch welche sie das Uebergewicht über die Gegner der S. (Abolitionisten) zu behaupten hoffen.


Skleria, Skleriasis, griechisch, Schwiele, Hühnerauge; Sklerosis, Skleroma, Verhärtung; Sklerotika, die Hornhaut; Skleronyxis, Durchstechung der Sklerotika; Sklerometer, von Grailich u. Pekarek erfundene Vorrichtung zur Messung der Härte der Krystalle.


Skoda, Joseph, klinischer Professor am Allgemeinen Krankenhause zu Wien, berühmt durch seine Ausbildung der Percussion u. Auscultation als diagnostischer Hilfsmittel, u. dadurch der Gründer der neuen diagnostischen Schule in Deutschland, geb. 1805 zu Pilsen, studierte zu Wien, wurde 1833 Secundärarzt am Allgemeinen Krankenhause, benutzte daselbst

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[230/0231] wurde (vgl. Las Casas). Diesem Beispiele folgten alle kolonisirenden Nationen; in den span. Kolonien wurden aber die Verhältnisse der Sklaven bald geregelt: es war denselben gestattet Eigenthum zu erwerben, eine Summe festgesetzt, gegen welche der Herr sie freigeben mußte, die Arbeitszeit gesetzlich beschränkt u. den willkürlichen körperlichen Züchtigungen durch die Herren Schranken gesetzt. Weniger mild waren die Franzosen, am härtesten die Holländer und Engländer. Die Päpste Paul III., Urban VIII. und Benedict XIV. eiferten gegen die S., aber ohne Erfolg; die Quäker thaten dasselbe und duldeten sie in ihren amerikan. Ansiedlungen nicht; ein entscheidender Schritt geschah bei der Unabhängigkeitserklärung Nordamerikas, wo 7 Staaten die S. aufhoben, worauf von dem Congresse bald ein Verbot des Sklavenhandels folgte. In England war die öffentliche Meinung gegen die S. besonders von den Quäkern bearbeitet worden, dann traten Staatsmänner in dieser Richtung auf, namentlich Wilberforce; Pitt brachte 1788 die Sache vor das Parlament, ließ sie aber seit 1792 wieder fallen, während der franz. Nationalconvent alle Schwarzen frei erklärte. Fox und Grey setzten endlich 1806 die Bill durch, welche engl. Unterthanen den Sklavenhandel verbot. Der Aufstand in den span. Kolonien auf dem amerik. Continente machte dort der S. ein Ende, 1814 setzte es England durch, daß die meisten europ. Staaten ihre Zustimmung zur Aufhebung des Sklavenhandels gaben, andere traten nachträglich bei, 1816 wurde ein Geschwader an der amerik. Küste zur Aufbringung von Sklavenschiffen stationirt, 1824 endlich der Sklavenhandel als Seeraub erklärt. Der Eifer Buxtons, der von Männern wie Lord Brougham unterstützt wurde, bewirkte 1831 die Freigebung aller Kronsklaven, 1833 die Emancipation aller Sklaven in den engl. Kolonien, wobei die ehemaligen Sklaveneigenthümer von dem Staate mit 20 Mill. Pf. Sterl. entschädigt wurden. Nach und nach erzwangen die Engländer von Brasilien, Spanien und Portugal das Verbot des Sklavenhandels, wobei sie jedoch weit weniger von christlicher Humanität als von ihrem Handelsinteresse geleitet wurden; denn die freigelassenen Neger wurden nicht, wie man vorausgesetzt hatte, fleißige Taglöhner der Pflanzer, sondern sie arbeiten nur so viel, als sie zur Befriedigung ihrer höchst einfachen Bedürfnisse genöthigt sind, daher die Plantagen auf den brit. Inseln seitdem gänzlich verkommen sind, während die auf Cuba u. in Brasilien, wo die Sklavenarbeit fortdauerte u. der Abgang an Sklaven durch Einfuhr ersetzt wurde, immer einträglicher wurden u. die Concurrenz der engl. zu vernichten drohten. Frankreich, Schweden und Dänemark haben die Sklaven gleichfalls freigegeben, der Sultan hat die Einfuhr tscherkessischer Mädchen, ja seine Vasallen in Aegypten u. Tunis haben den Sklavenhandel überhaupt verboten, obwohl ihn der Koran erlaubt, weßwegen auch sehr zu bezweifeln ist, ob die mosleminische Bevölkerung gehorchen wird. In Nordamerika ist die Einfuhr von Sklaven unbedingt verboten, die nördl. Staaten dulden auch keine Sklaverei auf ihrem Boden, die südl. haben aber über 3 Mill. Sklaven, und von der Fortdauer der S. hängt es ab, ob die Plantagen ihren Werth behalten sollen, daher die südl. Staaten der Union zu Eroberungen auf Kosten Mexikos und Centralamerikas drängen, um neue Sklavenstaaten zu errichten, durch welche sie das Uebergewicht über die Gegner der S. (Abolitionisten) zu behaupten hoffen. Skleria, Skleriasis, griechisch, Schwiele, Hühnerauge; Sklerosis, Skleroma, Verhärtung; Sklerotika, die Hornhaut; Skleronyxis, Durchstechung der Sklerotika; Sklerometer, von Grailich u. Pekarek erfundene Vorrichtung zur Messung der Härte der Krystalle. Skoda, Joseph, klinischer Professor am Allgemeinen Krankenhause zu Wien, berühmt durch seine Ausbildung der Percussion u. Auscultation als diagnostischer Hilfsmittel, u. dadurch der Gründer der neuen diagnostischen Schule in Deutschland, geb. 1805 zu Pilsen, studierte zu Wien, wurde 1833 Secundärarzt am Allgemeinen Krankenhause, benutzte daselbst

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Zitationshilfe: Herders Conversations-Lexikon. Bd. 5. Freiburg im Breisgau, 1857, S. 230. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/nn_conversationslexikon05_1857/231>, abgerufen am 31.10.2020.