Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Pinter von der Au, Johann Christoph: Neuer, vollkommener, verbesserter und ergänzter Pferd-Schatz. Frankfurt (Main), 1688.

Bild:
<< vorherige Seite

Neuer vollkommener
[Spaltenumbruch] geurtheilet werden/ wiewol solches ungleich übler/
als das erste stünde/ und |ein schlechtes Anzeigen
wäre.

An den Schenckeln 1. wann dieselbe überquer/ als
ein rechter vorn/ und hinten lincker/ oder lincker vorn/
und hinten rechter Fuß/ und darzu ungleicher Höhe
gezeichnet seyn.

2. Wann zwey Füsse auff einer Seiten und über
das ungleich weisser Farbe wäre.

3. Wann die vordern Füsse hoch weiß/ und die hin-
dern dunckel/ oder nidriger wären.

4. Wo auch bey vier weissen Füssen/ die vordern
höher als die hindern weiß gezeichnet seyn.

Wiewol es nun ausser allem Zweiffel/ in der Er-
fahrung stecket/ daß ein bessere Hoffnung von einem
wolgezeichneten Pferde zu schöpffen/ als wann es
gar kein oder gutes wolständiges Zeichen hätte/ und
die kleinesten Zeichen an den besten Orten/ nicht al-
lein den grösten Wolstand/ sondern auch einige
Kennzeichen guter Natur und Sinnen/ geben kön-
nen oder sollen: So lässet man doch hierinnen billich
einem jeden/ von beeden Theilen/ seine Meinung/ zu
welchem er das gröste Belieben träget/ welches viel
bestättigen/ und persuadiren kan. Denn ob gleich die
Zeichen nicht durchgehend eintreffen/ so seyn sie auch
nicht schlechter Ding alle zuverwerffen/ sondern haben
bey Theils diese/ bey Andern/ andere Würckungen/
wer sich aber allzuviel und aberglaubig daran bindet/
wird manches guten Pferds entbehren/ und ein
schlimmers erwehlen müssen.

Weisse Kopff-Zeichen.

Gleich wie nun an dem Kopff/ erstlich ein wolfor-
mirter Flecken oder Stern/ so an dem rechten Ort/
oberhalb der Augen recht auff dem Mittel der Stirn
stehet/ für das schönste/ wo aber solcher Flecken groß/
oder übel formiret/ für desto geringer: Eine schmale
gleiche Plassen/ so recht mitten an dem vordern Theil
deß Kopffs/ und je wol oberhalb der Augen anfänget/
und gantz durchgehet/ nechst demselben gehalten
wird/ wann sie gleich nicht durch/ sondern nur unter
die Augen reichet/ doch gleich und schmal ist/ für die
folgende gute/ und letzlich auch eine Breite/ wann sie
nur wol formiret/ für passirlich zu achten: so wird her-
gegen für übelständig geachtet welche sich zertheilen/
und durch die dunckele Farbe in der mitte abgesondert
seyn/ auch um das Maul reichen/ daß ein Pferd
gleichsam auß lauter weiß trincket/ welche die Jtalie-
ner gar nicht haben wollen/ dieweil sie vielerley übels
bedeuten sollen/ welches sie doch nicht anderst als mit
blosser Meinung zu behaupten wissen.

Füß-Zeichen.

Die Füsse/ je niedriger weiß/ je besser/ ins gemein
hinten/ vielmehr aber vornen.

Der hinter lincke Fuß allein der schönste. Nechst
demselben der rechte hintere allein/ hernach die beeden
hintern Füsse allein/ werden noch alle für schöne und
gut gehalten.

Drey weisse/ davon die zween hinten/ und der
dritte vornen mittelmässig/ also vier weisse an den
dunckeln Farben.

Aber zwey vornen/ und hinten einen/ vornen 2.
[Spaltenumbruch] und hinten keinen/ auch vier weisse/ bey bleicher
liechter Farb/ ist allzeit heßlich und schädlich.

Die übrigen seyn bey den Monstrosischen ange-
zeiget/ dahin sie alle gezehlet werden.

Wann sich die dunckele Farbe um den Preiß mit
der weissen Farb wechsel-weiß vermenget/ und sich
gar in die Hüffe ziehet/ ist es an übelgezeichneten Füs-
sen gut und wolständig/ an wol gezeichneten Füssen
aber ungestalt und schädlich.

Flecken am Leib.

Weisse Flecken an dem Leib/ werden ausser dem
Ort/ wo der Sattel liget/ und hinter dem Sattel
mehr/ als vor demselben/ an den dunckeln Pferden
hoch gehalten/ weil dieselbe an solchen Pferden nicht
allein schön stehen/ sondern die Hitze mildern/ gleich
wie an den weissen Pferden/ die dunckeln Flecken die
Phlegma mässigen: An den lichtfarbigen aber/
(welche ohne das weichlicher Complexion) solche
nicht zu loben seyn.

Brandzeichen.

Nach der alten Scribenten Meinung/ haben al-
le Pferde in deß Philoniei Pharsalii Gestüdt einen
gebrannten Och senkopff auff der vördern rechten
Schultern getragen/ welches Sein/ und seines Ge-
stüdtes Kennzeichen gewest/ daher sie auch alle (wie
der Bucephalus) Ochsenköpffe genennet worden/
würde also von dem Ursprung und alten Herkommen
der Brandzeichen/ nicht wol ein älterer Beweiß auf-
zubringen seyn/ ob man sich gleich darum bemühen
solte/ der einen rechten Schein der Warheit haben
köndte.

Es ist aber ausser Zweifel/ ein alter und guter Ge-
brauch geblieben/ von wem/ oder wann derselbe
gleich seinen Anfang genommen/ und glaublich mit
den Studtereyen eingeführet worden/ wodurch ihnen
die Herrn deß Gestüdtes/ bey den hohen Potentaten
und Ritterstand ein berühmten Nahmen machen/
weil durch Erhaltung der vortreflichen Gestüdte/ die
beste Art Pferde erhalten wird/ durch welche dem ge-
meinen Wesen/ dem Regenten Stand/ in dem Hof-
Land- und Stadt-Leben/ und noch vielmehr im Krie-
ge/ vortrefliche Vortel/ grosse Ehre und Nutzen/ neben
der Ergetzlichkeit und Nothdurfft zu wachsen/ denn
derselben gute Natur und Eigenschafften seyn bey
den Thieren (und sonderlich bey den Pferden) erb-
lich/ dahero die Pferde ihre Brandzeichen/ wie der
Adel ihre angeborne Wappen gebrauchen// womit
sie ihr Edle Art deß Herkommens/ von Stamm zu
Stamm erweisen/ wiewol dieser Zeit ein grosser
Mißbrauch und Betrügerey getrieben wird/ indem
man alle Bauren-Pferde brennet/ womit aber allein
die Unerfahrnen/ denen die Gestüdte/ und deren
Beschaffenheit nicht genug/ oder eigentlich/ auch wol
gar nicht bekand hinter das Liecht zu führen: Denn
gar selten werden edler Gestüdte Pferd ungebrennet
bleiben/ oder der Brand so unordentlich gesetzet und
beschaffen seyn.

Welcher Herr auch sein Gestüdt-Pferd ungezeich-
net liesse/ würde damit ein Nachdencken machen/ daß
seine Pferd dessen unwürdig wären.

Ob

Neuer vollkommener
[Spaltenumbruch] geurtheilet werden/ wiewol ſolches ungleich uͤbler/
als das erſte ſtuͤnde/ und |ein ſchlechtes Anzeigen
waͤre.

An den Schenckeln 1. wann dieſelbe uͤberquer/ als
ein rechter vorn/ und hinten lincker/ oder lincker vorn/
und hinten rechter Fuß/ und darzu ungleicher Hoͤhe
gezeichnet ſeyn.

2. Wann zwey Fuͤſſe auff einer Seiten und uͤber
das ungleich weiſſer Farbe waͤre.

3. Wann die vordern Fuͤſſe hoch weiß/ und die hin-
dern dunckel/ oder nidriger waͤren.

4. Wo auch bey vier weiſſen Fuͤſſen/ die vordern
hoͤher als die hindern weiß gezeichnet ſeyn.

Wiewol es nun auſſer allem Zweiffel/ in der Er-
fahrung ſtecket/ daß ein beſſere Hoffnung von einem
wolgezeichneten Pferde zu ſchoͤpffen/ als wann es
gar kein oder gutes wolſtaͤndiges Zeichen haͤtte/ und
die kleineſten Zeichen an den beſten Orten/ nicht al-
lein den groͤſten Wolſtand/ ſondern auch einige
Kennzeichen guter Natur und Sinnen/ geben koͤn-
nen oder ſollen: So laͤſſet man doch hierinnen billich
einem jeden/ von beeden Theilen/ ſeine Meinung/ zu
welchem er das groͤſte Belieben traͤget/ welches viel
beſtaͤttigen/ und perſuadiren kan. Denn ob gleich die
Zeichen nicht durchgehend eintreffen/ ſo ſeyn ſie auch
nicht ſchlechter Ding alle zuverwerffen/ ſondern haben
bey Theils dieſe/ bey Andern/ andere Wuͤrckungen/
wer ſich aber allzuviel und aberglaubig daran bindet/
wird manches guten Pferds entbehren/ und ein
ſchlimmers erwehlen muͤſſen.

Weiſſe Kopff-Zeichen.

Gleich wie nun an dem Kopff/ erſtlich ein wolfor-
mirter Flecken oder Stern/ ſo an dem rechten Ort/
oberhalb der Augen recht auff dem Mittel der Stirn
ſtehet/ fuͤr das ſchoͤnſte/ wo aber ſolcher Flecken groß/
oder uͤbel formiret/ fuͤr deſto geringer: Eine ſchmale
gleiche Plaſſen/ ſo recht mitten an dem vordern Theil
deß Kopffs/ und je wol oberhalb der Augen anfaͤnget/
und gantz durchgehet/ nechſt demſelben gehalten
wird/ wann ſie gleich nicht durch/ ſondern nur unter
die Augen reichet/ doch gleich und ſchmal iſt/ fuͤr die
folgende gute/ und letzlich auch eine Breite/ wann ſie
nur wol formiret/ fuͤr paſſirlich zu achten: ſo wird her-
gegen fuͤr uͤbelſtaͤndig geachtet welche ſich zertheilen/
und durch die dunckele Farbe in der mitte abgeſondert
ſeyn/ auch um das Maul reichen/ daß ein Pferd
gleichſam auß lauter weiß trincket/ welche die Jtalie-
ner gar nicht haben wollen/ dieweil ſie vielerley uͤbels
bedeuten ſollen/ welches ſie doch nicht anderſt als mit
bloſſer Meinung zu behaupten wiſſen.

Fuͤß-Zeichen.

Die Fuͤſſe/ je niedriger weiß/ je beſſer/ ins gemein
hinten/ vielmehr aber vornen.

Der hinter lincke Fuß allein der ſchoͤnſte. Nechſt
demſelben der rechte hintere allein/ hernach die beeden
hintern Fuͤſſe allein/ werden noch alle fuͤr ſchoͤne und
gut gehalten.

Drey weiſſe/ davon die zween hinten/ und der
dritte vornen mittelmaͤſſig/ alſo vier weiſſe an den
dunckeln Farben.

Aber zwey vornen/ und hinten einen/ vornen 2.
[Spaltenumbruch] und hinten keinen/ auch vier weiſſe/ bey bleicher
liechter Farb/ iſt allzeit heßlich und ſchaͤdlich.

Die uͤbrigen ſeyn bey den Monſtroſiſchen ange-
zeiget/ dahin ſie alle gezehlet werden.

Wann ſich die dunckele Farbe um den Preiß mit
der weiſſen Farb wechſel-weiß vermenget/ und ſich
gar in die Huͤffe ziehet/ iſt es an uͤbelgezeichneten Fuͤſ-
ſen gut und wolſtaͤndig/ an wol gezeichneten Fuͤſſen
aber ungeſtalt und ſchaͤdlich.

Flecken am Leib.

Weiſſe Flecken an dem Leib/ werden auſſer dem
Ort/ wo der Sattel liget/ und hinter dem Sattel
mehr/ als vor demſelben/ an den dunckeln Pferden
hoch gehalten/ weil dieſelbe an ſolchen Pferden nicht
allein ſchoͤn ſtehen/ ſondern die Hitze mildern/ gleich
wie an den weiſſen Pferden/ die dunckeln Flecken die
Phlegma maͤſſigen: An den lichtfarbigen aber/
(welche ohne das weichlicher Complexion) ſolche
nicht zu loben ſeyn.

Brandzeichen.

Nach der alten Scribenten Meinung/ haben al-
le Pferde in deß Philoniei Pharſalii Geſtuͤdt einen
gebrannten Och ſenkopff auff der voͤrdern rechten
Schultern getragen/ welches Sein/ und ſeines Ge-
ſtuͤdtes Kennzeichen geweſt/ daher ſie auch alle (wie
der Bucephalus) Ochſenkoͤpffe genennet worden/
wuͤrde alſo von dem Urſprung und alten Herkommen
der Brandzeichen/ nicht wol ein aͤlterer Beweiß auf-
zubringen ſeyn/ ob man ſich gleich darum bemuͤhen
ſolte/ der einen rechten Schein der Warheit haben
koͤndte.

Es iſt aber auſſer Zweifel/ ein alter und guter Ge-
brauch geblieben/ von wem/ oder wann derſelbe
gleich ſeinen Anfang genommen/ und glaublich mit
den Studtereyen eingefuͤhret worden/ wodurch ihnen
die Herrn deß Geſtuͤdtes/ bey den hohen Potentaten
und Ritterſtand ein beruͤhmten Nahmen machen/
weil durch Erhaltung der vortreflichen Geſtuͤdte/ die
beſte Art Pferde erhalten wird/ durch welche dem ge-
meinen Weſen/ dem Regenten Stand/ in dem Hof-
Land- und Stadt-Leben/ und noch vielmehr im Krie-
ge/ vortrefliche Vortel/ groſſe Ehre und Nutzen/ neben
der Ergetzlichkeit und Nothdurfft zu wachſen/ denn
derſelben gute Natur und Eigenſchafften ſeyn bey
den Thieren (und ſonderlich bey den Pferden) erb-
lich/ dahero die Pferde ihre Brandzeichen/ wie der
Adel ihre angeborne Wappen gebrauchen// womit
ſie ihr Edle Art deß Herkommens/ von Stamm zu
Stamm erweiſen/ wiewol dieſer Zeit ein groſſer
Mißbrauch und Betruͤgerey getrieben wird/ indem
man alle Bauren-Pferde brennet/ womit aber allein
die Unerfahrnen/ denen die Geſtuͤdte/ und deren
Beſchaffenheit nicht genug/ oder eigentlich/ auch wol
gar nicht bekand hinter das Liecht zu fuͤhren: Denn
gar ſelten werden edler Geſtuͤdte Pferd ungebrennet
bleiben/ oder der Brand ſo unordentlich geſetzet und
beſchaffen ſeyn.

Welcher Herr auch ſein Geſtuͤdt-Pferd ungezeich-
net lieſſe/ wuͤrde damit ein Nachdencken machen/ daß
ſeine Pferd deſſen unwuͤrdig waͤren.

Ob
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <div n="4">
              <div n="5">
                <div n="6">
                  <p><pb facs="#f0118" n="110"/><fw place="top" type="header">Neuer vollkommener</fw><lb/><cb/>
geurtheilet werden/ wiewol &#x017F;olches ungleich u&#x0364;bler/<lb/>
als das er&#x017F;te &#x017F;tu&#x0364;nde/ und |ein &#x017F;chlechtes Anzeigen<lb/>
wa&#x0364;re.</p><lb/>
                  <p>An den Schenckeln 1. wann die&#x017F;elbe u&#x0364;berquer/ als<lb/>
ein rechter vorn/ und hinten lincker/ oder lincker vorn/<lb/>
und hinten rechter Fuß/ und darzu ungleicher Ho&#x0364;he<lb/>
gezeichnet &#x017F;eyn.</p><lb/>
                  <p>2. Wann zwey Fu&#x0364;&#x017F;&#x017F;e auff einer Seiten und u&#x0364;ber<lb/>
das ungleich wei&#x017F;&#x017F;er Farbe wa&#x0364;re.</p><lb/>
                  <p>3. Wann die vordern Fu&#x0364;&#x017F;&#x017F;e hoch weiß/ und die hin-<lb/>
dern dunckel/ oder nidriger wa&#x0364;ren.</p><lb/>
                  <p>4. Wo auch bey vier wei&#x017F;&#x017F;en Fu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en/ die vordern<lb/>
ho&#x0364;her als die hindern weiß gezeichnet &#x017F;eyn.</p><lb/>
                  <p>Wiewol es nun au&#x017F;&#x017F;er allem Zweiffel/ in der Er-<lb/>
fahrung &#x017F;tecket/ daß ein be&#x017F;&#x017F;ere Hoffnung von einem<lb/>
wolgezeichneten Pferde zu &#x017F;cho&#x0364;pffen/ als wann es<lb/>
gar kein oder gutes wol&#x017F;ta&#x0364;ndiges Zeichen ha&#x0364;tte/ und<lb/>
die kleine&#x017F;ten Zeichen an den be&#x017F;ten Orten/ nicht al-<lb/>
lein den gro&#x0364;&#x017F;ten Wol&#x017F;tand/ &#x017F;ondern auch einige<lb/>
Kennzeichen guter Natur und Sinnen/ geben ko&#x0364;n-<lb/>
nen oder &#x017F;ollen: So la&#x0364;&#x017F;&#x017F;et man doch hierinnen billich<lb/>
einem jeden/ von beeden Theilen/ &#x017F;eine Meinung/ zu<lb/>
welchem er das gro&#x0364;&#x017F;te Belieben tra&#x0364;get/ welches viel<lb/>
be&#x017F;ta&#x0364;ttigen/ und <hi rendition="#aq">per&#x017F;uadiren</hi> kan. Denn ob gleich die<lb/>
Zeichen nicht durchgehend eintreffen/ &#x017F;o &#x017F;eyn &#x017F;ie auch<lb/>
nicht &#x017F;chlechter Ding alle zuverwerffen/ &#x017F;ondern haben<lb/>
bey Theils die&#x017F;e/ bey Andern/ andere Wu&#x0364;rckungen/<lb/>
wer &#x017F;ich aber allzuviel und aberglaubig daran bindet/<lb/>
wird manches guten Pferds entbehren/ und ein<lb/>
&#x017F;chlimmers erwehlen mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en.</p>
                </div><lb/>
                <div n="6">
                  <head> <hi rendition="#b">Wei&#x017F;&#x017F;e Kopff-Zeichen.</hi> </head><lb/>
                  <p>Gleich wie nun an dem Kopff/ er&#x017F;tlich ein wolfor-<lb/>
mirter Flecken oder Stern/ &#x017F;o an dem rechten Ort/<lb/>
oberhalb der Augen recht auff dem Mittel der Stirn<lb/>
&#x017F;tehet/ fu&#x0364;r das &#x017F;cho&#x0364;n&#x017F;te/ wo aber &#x017F;olcher Flecken groß/<lb/>
oder u&#x0364;bel formiret/ fu&#x0364;r de&#x017F;to geringer: Eine &#x017F;chmale<lb/>
gleiche Pla&#x017F;&#x017F;en/ &#x017F;o recht mitten an dem vordern Theil<lb/>
deß Kopffs/ und je wol oberhalb der Augen anfa&#x0364;nget/<lb/>
und gantz durchgehet/ nech&#x017F;t dem&#x017F;elben gehalten<lb/>
wird/ wann &#x017F;ie gleich nicht durch/ &#x017F;ondern nur unter<lb/>
die Augen reichet/ doch gleich und &#x017F;chmal i&#x017F;t/ fu&#x0364;r die<lb/>
folgende gute/ und letzlich auch eine Breite/ wann &#x017F;ie<lb/>
nur wol formiret/ fu&#x0364;r pa&#x017F;&#x017F;irlich zu achten: &#x017F;o wird her-<lb/>
gegen fu&#x0364;r u&#x0364;bel&#x017F;ta&#x0364;ndig geachtet welche &#x017F;ich zertheilen/<lb/>
und durch die dunckele Farbe in der mitte abge&#x017F;ondert<lb/>
&#x017F;eyn/ auch um das Maul reichen/ daß ein Pferd<lb/>
gleich&#x017F;am auß lauter weiß trincket/ welche die Jtalie-<lb/>
ner gar nicht haben wollen/ dieweil &#x017F;ie vielerley u&#x0364;bels<lb/>
bedeuten &#x017F;ollen/ welches &#x017F;ie doch nicht ander&#x017F;t als mit<lb/>
blo&#x017F;&#x017F;er Meinung zu behaupten wi&#x017F;&#x017F;en.</p>
                </div><lb/>
                <div n="6">
                  <head> <hi rendition="#b">Fu&#x0364;ß-Zeichen.</hi> </head><lb/>
                  <p>Die Fu&#x0364;&#x017F;&#x017F;e/ je niedriger weiß/ je be&#x017F;&#x017F;er/ ins gemein<lb/>
hinten/ vielmehr aber vornen.</p><lb/>
                  <p>Der hinter lincke Fuß allein der &#x017F;cho&#x0364;n&#x017F;te. Nech&#x017F;t<lb/>
dem&#x017F;elben der rechte hintere allein/ hernach die beeden<lb/>
hintern Fu&#x0364;&#x017F;&#x017F;e allein/ werden noch alle fu&#x0364;r &#x017F;cho&#x0364;ne und<lb/>
gut gehalten.</p><lb/>
                  <p>Drey wei&#x017F;&#x017F;e/ davon die zween hinten/ und der<lb/>
dritte vornen mittelma&#x0364;&#x017F;&#x017F;ig/ al&#x017F;o vier wei&#x017F;&#x017F;e an den<lb/>
dunckeln Farben.</p><lb/>
                  <p>Aber zwey vornen/ und hinten einen/ vornen 2.<lb/><cb/>
und hinten keinen/ auch vier wei&#x017F;&#x017F;e/ bey bleicher<lb/>
liechter Farb/ i&#x017F;t allzeit heßlich und &#x017F;cha&#x0364;dlich.</p><lb/>
                  <p>Die u&#x0364;brigen &#x017F;eyn bey den Mon&#x017F;tro&#x017F;i&#x017F;chen ange-<lb/>
zeiget/ dahin &#x017F;ie alle gezehlet werden.</p><lb/>
                  <p>Wann &#x017F;ich die dunckele Farbe um den Preiß mit<lb/>
der wei&#x017F;&#x017F;en Farb wech&#x017F;el-weiß vermenget/ und &#x017F;ich<lb/>
gar in die Hu&#x0364;ffe ziehet/ i&#x017F;t es an u&#x0364;belgezeichneten Fu&#x0364;&#x017F;-<lb/>
&#x017F;en gut und wol&#x017F;ta&#x0364;ndig/ an wol gezeichneten Fu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en<lb/>
aber unge&#x017F;talt und &#x017F;cha&#x0364;dlich.</p>
                </div><lb/>
                <div n="6">
                  <head> <hi rendition="#b">Flecken am Leib.</hi> </head><lb/>
                  <p>Wei&#x017F;&#x017F;e Flecken an dem Leib/ werden au&#x017F;&#x017F;er dem<lb/>
Ort/ wo der Sattel liget/ und hinter dem Sattel<lb/>
mehr/ als vor dem&#x017F;elben/ an den dunckeln Pferden<lb/>
hoch gehalten/ weil die&#x017F;elbe an &#x017F;olchen Pferden nicht<lb/>
allein &#x017F;cho&#x0364;n &#x017F;tehen/ &#x017F;ondern die Hitze mildern/ gleich<lb/>
wie an den wei&#x017F;&#x017F;en Pferden/ die dunckeln Flecken die<lb/>
Phlegma ma&#x0364;&#x017F;&#x017F;igen: An den lichtfarbigen aber/<lb/>
(welche ohne das weichlicher Complexion) &#x017F;olche<lb/>
nicht zu loben &#x017F;eyn.</p>
                </div><lb/>
                <div n="6">
                  <head> <hi rendition="#b">Brandzeichen.</hi> </head><lb/>
                  <p>Nach der alten Scribenten Meinung/ haben al-<lb/>
le Pferde in deß Philoniei Phar&#x017F;alii Ge&#x017F;tu&#x0364;dt einen<lb/>
gebrannten Och &#x017F;enkopff auff der vo&#x0364;rdern rechten<lb/>
Schultern getragen/ welches Sein/ und &#x017F;eines Ge-<lb/>
&#x017F;tu&#x0364;dtes Kennzeichen gewe&#x017F;t/ daher &#x017F;ie auch alle (wie<lb/>
der Bucephalus) Och&#x017F;enko&#x0364;pffe genennet worden/<lb/>
wu&#x0364;rde al&#x017F;o von dem Ur&#x017F;prung und alten Herkommen<lb/>
der Brandzeichen/ nicht wol ein a&#x0364;lterer Beweiß auf-<lb/>
zubringen &#x017F;eyn/ ob man &#x017F;ich gleich darum bemu&#x0364;hen<lb/>
&#x017F;olte/ der einen rechten Schein der Warheit haben<lb/>
ko&#x0364;ndte.</p><lb/>
                  <p>Es i&#x017F;t aber au&#x017F;&#x017F;er Zweifel/ ein alter und guter Ge-<lb/>
brauch geblieben/ von wem/ oder wann der&#x017F;elbe<lb/>
gleich &#x017F;einen Anfang genommen/ und glaublich mit<lb/>
den Studtereyen eingefu&#x0364;hret worden/ wodurch ihnen<lb/>
die Herrn deß Ge&#x017F;tu&#x0364;dtes/ bey den hohen Potentaten<lb/>
und Ritter&#x017F;tand ein beru&#x0364;hmten Nahmen machen/<lb/>
weil durch Erhaltung der vortreflichen Ge&#x017F;tu&#x0364;dte/ die<lb/>
be&#x017F;te Art Pferde erhalten wird/ durch welche dem ge-<lb/>
meinen We&#x017F;en/ dem Regenten Stand/ in dem Hof-<lb/>
Land- und Stadt-Leben/ und noch vielmehr im Krie-<lb/>
ge/ vortrefliche Vortel/ gro&#x017F;&#x017F;e Ehre und Nutzen/ neben<lb/>
der Ergetzlichkeit und Nothdurfft zu wach&#x017F;en/ denn<lb/>
der&#x017F;elben gute Natur und Eigen&#x017F;chafften &#x017F;eyn bey<lb/>
den Thieren (und &#x017F;onderlich bey den Pferden) erb-<lb/>
lich/ dahero die Pferde ihre Brandzeichen/ wie der<lb/>
Adel ihre angeborne Wappen gebrauchen// womit<lb/>
&#x017F;ie ihr Edle Art deß Herkommens/ von Stamm zu<lb/>
Stamm erwei&#x017F;en/ wiewol die&#x017F;er Zeit ein gro&#x017F;&#x017F;er<lb/>
Mißbrauch und Betru&#x0364;gerey getrieben wird/ indem<lb/>
man alle Bauren-Pferde brennet/ womit aber allein<lb/>
die Unerfahrnen/ denen die Ge&#x017F;tu&#x0364;dte/ und deren<lb/>
Be&#x017F;chaffenheit nicht genug/ oder eigentlich/ auch wol<lb/>
gar nicht bekand hinter das Liecht zu fu&#x0364;hren: Denn<lb/>
gar &#x017F;elten werden edler Ge&#x017F;tu&#x0364;dte Pferd ungebrennet<lb/>
bleiben/ oder der Brand &#x017F;o unordentlich ge&#x017F;etzet und<lb/>
be&#x017F;chaffen &#x017F;eyn.</p><lb/>
                  <p>Welcher Herr auch &#x017F;ein Ge&#x017F;tu&#x0364;dt-Pferd ungezeich-<lb/>
net lie&#x017F;&#x017F;e/ wu&#x0364;rde damit ein Nachdencken machen/ daß<lb/>
&#x017F;eine Pferd de&#x017F;&#x017F;en unwu&#x0364;rdig wa&#x0364;ren.</p><lb/>
                  <fw place="bottom" type="catch">Ob</fw><lb/>
                </div>
              </div>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[110/0118] Neuer vollkommener geurtheilet werden/ wiewol ſolches ungleich uͤbler/ als das erſte ſtuͤnde/ und |ein ſchlechtes Anzeigen waͤre. An den Schenckeln 1. wann dieſelbe uͤberquer/ als ein rechter vorn/ und hinten lincker/ oder lincker vorn/ und hinten rechter Fuß/ und darzu ungleicher Hoͤhe gezeichnet ſeyn. 2. Wann zwey Fuͤſſe auff einer Seiten und uͤber das ungleich weiſſer Farbe waͤre. 3. Wann die vordern Fuͤſſe hoch weiß/ und die hin- dern dunckel/ oder nidriger waͤren. 4. Wo auch bey vier weiſſen Fuͤſſen/ die vordern hoͤher als die hindern weiß gezeichnet ſeyn. Wiewol es nun auſſer allem Zweiffel/ in der Er- fahrung ſtecket/ daß ein beſſere Hoffnung von einem wolgezeichneten Pferde zu ſchoͤpffen/ als wann es gar kein oder gutes wolſtaͤndiges Zeichen haͤtte/ und die kleineſten Zeichen an den beſten Orten/ nicht al- lein den groͤſten Wolſtand/ ſondern auch einige Kennzeichen guter Natur und Sinnen/ geben koͤn- nen oder ſollen: So laͤſſet man doch hierinnen billich einem jeden/ von beeden Theilen/ ſeine Meinung/ zu welchem er das groͤſte Belieben traͤget/ welches viel beſtaͤttigen/ und perſuadiren kan. Denn ob gleich die Zeichen nicht durchgehend eintreffen/ ſo ſeyn ſie auch nicht ſchlechter Ding alle zuverwerffen/ ſondern haben bey Theils dieſe/ bey Andern/ andere Wuͤrckungen/ wer ſich aber allzuviel und aberglaubig daran bindet/ wird manches guten Pferds entbehren/ und ein ſchlimmers erwehlen muͤſſen. Weiſſe Kopff-Zeichen. Gleich wie nun an dem Kopff/ erſtlich ein wolfor- mirter Flecken oder Stern/ ſo an dem rechten Ort/ oberhalb der Augen recht auff dem Mittel der Stirn ſtehet/ fuͤr das ſchoͤnſte/ wo aber ſolcher Flecken groß/ oder uͤbel formiret/ fuͤr deſto geringer: Eine ſchmale gleiche Plaſſen/ ſo recht mitten an dem vordern Theil deß Kopffs/ und je wol oberhalb der Augen anfaͤnget/ und gantz durchgehet/ nechſt demſelben gehalten wird/ wann ſie gleich nicht durch/ ſondern nur unter die Augen reichet/ doch gleich und ſchmal iſt/ fuͤr die folgende gute/ und letzlich auch eine Breite/ wann ſie nur wol formiret/ fuͤr paſſirlich zu achten: ſo wird her- gegen fuͤr uͤbelſtaͤndig geachtet welche ſich zertheilen/ und durch die dunckele Farbe in der mitte abgeſondert ſeyn/ auch um das Maul reichen/ daß ein Pferd gleichſam auß lauter weiß trincket/ welche die Jtalie- ner gar nicht haben wollen/ dieweil ſie vielerley uͤbels bedeuten ſollen/ welches ſie doch nicht anderſt als mit bloſſer Meinung zu behaupten wiſſen. Fuͤß-Zeichen. Die Fuͤſſe/ je niedriger weiß/ je beſſer/ ins gemein hinten/ vielmehr aber vornen. Der hinter lincke Fuß allein der ſchoͤnſte. Nechſt demſelben der rechte hintere allein/ hernach die beeden hintern Fuͤſſe allein/ werden noch alle fuͤr ſchoͤne und gut gehalten. Drey weiſſe/ davon die zween hinten/ und der dritte vornen mittelmaͤſſig/ alſo vier weiſſe an den dunckeln Farben. Aber zwey vornen/ und hinten einen/ vornen 2. und hinten keinen/ auch vier weiſſe/ bey bleicher liechter Farb/ iſt allzeit heßlich und ſchaͤdlich. Die uͤbrigen ſeyn bey den Monſtroſiſchen ange- zeiget/ dahin ſie alle gezehlet werden. Wann ſich die dunckele Farbe um den Preiß mit der weiſſen Farb wechſel-weiß vermenget/ und ſich gar in die Huͤffe ziehet/ iſt es an uͤbelgezeichneten Fuͤſ- ſen gut und wolſtaͤndig/ an wol gezeichneten Fuͤſſen aber ungeſtalt und ſchaͤdlich. Flecken am Leib. Weiſſe Flecken an dem Leib/ werden auſſer dem Ort/ wo der Sattel liget/ und hinter dem Sattel mehr/ als vor demſelben/ an den dunckeln Pferden hoch gehalten/ weil dieſelbe an ſolchen Pferden nicht allein ſchoͤn ſtehen/ ſondern die Hitze mildern/ gleich wie an den weiſſen Pferden/ die dunckeln Flecken die Phlegma maͤſſigen: An den lichtfarbigen aber/ (welche ohne das weichlicher Complexion) ſolche nicht zu loben ſeyn. Brandzeichen. Nach der alten Scribenten Meinung/ haben al- le Pferde in deß Philoniei Pharſalii Geſtuͤdt einen gebrannten Och ſenkopff auff der voͤrdern rechten Schultern getragen/ welches Sein/ und ſeines Ge- ſtuͤdtes Kennzeichen geweſt/ daher ſie auch alle (wie der Bucephalus) Ochſenkoͤpffe genennet worden/ wuͤrde alſo von dem Urſprung und alten Herkommen der Brandzeichen/ nicht wol ein aͤlterer Beweiß auf- zubringen ſeyn/ ob man ſich gleich darum bemuͤhen ſolte/ der einen rechten Schein der Warheit haben koͤndte. Es iſt aber auſſer Zweifel/ ein alter und guter Ge- brauch geblieben/ von wem/ oder wann derſelbe gleich ſeinen Anfang genommen/ und glaublich mit den Studtereyen eingefuͤhret worden/ wodurch ihnen die Herrn deß Geſtuͤdtes/ bey den hohen Potentaten und Ritterſtand ein beruͤhmten Nahmen machen/ weil durch Erhaltung der vortreflichen Geſtuͤdte/ die beſte Art Pferde erhalten wird/ durch welche dem ge- meinen Weſen/ dem Regenten Stand/ in dem Hof- Land- und Stadt-Leben/ und noch vielmehr im Krie- ge/ vortrefliche Vortel/ groſſe Ehre und Nutzen/ neben der Ergetzlichkeit und Nothdurfft zu wachſen/ denn derſelben gute Natur und Eigenſchafften ſeyn bey den Thieren (und ſonderlich bey den Pferden) erb- lich/ dahero die Pferde ihre Brandzeichen/ wie der Adel ihre angeborne Wappen gebrauchen// womit ſie ihr Edle Art deß Herkommens/ von Stamm zu Stamm erweiſen/ wiewol dieſer Zeit ein groſſer Mißbrauch und Betruͤgerey getrieben wird/ indem man alle Bauren-Pferde brennet/ womit aber allein die Unerfahrnen/ denen die Geſtuͤdte/ und deren Beſchaffenheit nicht genug/ oder eigentlich/ auch wol gar nicht bekand hinter das Liecht zu fuͤhren: Denn gar ſelten werden edler Geſtuͤdte Pferd ungebrennet bleiben/ oder der Brand ſo unordentlich geſetzet und beſchaffen ſeyn. Welcher Herr auch ſein Geſtuͤdt-Pferd ungezeich- net lieſſe/ wuͤrde damit ein Nachdencken machen/ daß ſeine Pferd deſſen unwuͤrdig waͤren. Ob

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/pinter_pferdschatz_1688
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/pinter_pferdschatz_1688/118
Zitationshilfe: Pinter von der Au, Johann Christoph: Neuer, vollkommener, verbesserter und ergänzter Pferd-Schatz. Frankfurt (Main), 1688, S. 110. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/pinter_pferdschatz_1688/118>, abgerufen am 18.02.2019.