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Pütter, Johann Stephan: Historische Entwickelung der heutigen Staatsverfassung des Teutschen Reichs. Bd. 2: Von 1558 bis 1740. Göttingen, 1786.

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Neuntes Buch.
Der neueren Zeiten sechster Abschnitt
von den
Kaisern Leopold und Joseph dem I.
1657 -- 1711.


I.
Interregnum und erste Regierungsjahre Leo-
polds; insonderheit Anfang des seitdem immer-
während gewordenen Reichstages und dessen
Verfassung 1657-1670.


I. Streit zwischen Churbaiern und Churpfalz über das
Rheinische Reichsvicariat. -- II. Thätlichkeiten, die dar-
über auf dem Wahlconvente vorfielen. -- III. Wahl Leo-
polds, und dessen Wahlcapitulation. -- Vergleich zwischen
Churmainz und Churcölln über das Krönungsrecht. -- IV.
Pyrenäische und Olivische Friedensschlüsse. -- Unabhängig-
keit des Herzogthums Preussen. -- V. Rheinische Allianz
und andere reichsständische Bündnisse. -- Ueberwältigung
der Stadt Münster. -- VI. Anfang des Reichstages, der
seitdem immerwährend geworden ist. -- VII. Damit ver-
änderte Gestalt des Reichstages, da derselbe jetzt aus lauter
Bevollmächtigten bestehet; -- VIII. die jetzt als Gesand-
ten behandelt werden. -- IX. Die churfürstlichen Comi-
tialgesandten wurden selbst als Ambassadeurs characterisirt,
und genossen viele Vorzüge vor den fürstlichen. -- X. Dar-
über sind aber vielerley Collisionen entstanden. -- XI. XII.
Im Namen des Kaisers erscheinen beym Reichstage Com-
missarien, -- ein Fürst als Principalcommissarius und ein
Concommissarius. -- XIII. Durch jenen läßt der Kaiser
die Hauptproposition bey Eröffnung des Reichstages thun,
und in der Folge Commissionsdecrete an das Reich erge-

hen.

Neuntes Buch.
Der neueren Zeiten ſechſter Abſchnitt
von den
Kaiſern Leopold und Joſeph dem I.
1657 — 1711.


I.
Interregnum und erſte Regierungsjahre Leo-
polds; inſonderheit Anfang des ſeitdem immer-
waͤhrend gewordenen Reichstages und deſſen
Verfaſſung 1657-1670.


I. Streit zwiſchen Churbaiern und Churpfalz uͤber das
Rheiniſche Reichsvicariat. — II. Thaͤtlichkeiten, die dar-
uͤber auf dem Wahlconvente vorfielen. — III. Wahl Leo-
polds, und deſſen Wahlcapitulation. — Vergleich zwiſchen
Churmainz und Churcoͤlln uͤber das Kroͤnungsrecht. — IV.
Pyrenaͤiſche und Oliviſche Friedensſchluͤſſe. — Unabhaͤngig-
keit des Herzogthums Preuſſen. — V. Rheiniſche Allianz
und andere reichsſtaͤndiſche Buͤndniſſe. — Ueberwaͤltigung
der Stadt Muͤnſter. — VI. Anfang des Reichstages, der
ſeitdem immerwaͤhrend geworden iſt. — VII. Damit ver-
aͤnderte Geſtalt des Reichstages, da derſelbe jetzt aus lauter
Bevollmaͤchtigten beſtehet; — VIII. die jetzt als Geſand-
ten behandelt werden. — IX. Die churfuͤrſtlichen Comi-
tialgeſandten wurden ſelbſt als Ambaſſadeurs characteriſirt,
und genoſſen viele Vorzuͤge vor den fuͤrſtlichen. — X. Dar-
uͤber ſind aber vielerley Colliſionen entſtanden. — XI. XII.
Im Namen des Kaiſers erſcheinen beym Reichstage Com-
miſſarien, — ein Fuͤrſt als Principalcommiſſarius und ein
Concommiſſarius. — XIII. Durch jenen laͤßt der Kaiſer
die Hauptpropoſition bey Eroͤffnung des Reichstages thun,
und in der Folge Commiſſionsdecrete an das Reich erge-

hen.
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[255/0297] Neuntes Buch. Der neueren Zeiten ſechſter Abſchnitt von den Kaiſern Leopold und Joſeph dem I. 1657 — 1711. I. Interregnum und erſte Regierungsjahre Leo- polds; inſonderheit Anfang des ſeitdem immer- waͤhrend gewordenen Reichstages und deſſen Verfaſſung 1657-1670. I. Streit zwiſchen Churbaiern und Churpfalz uͤber das Rheiniſche Reichsvicariat. — II. Thaͤtlichkeiten, die dar- uͤber auf dem Wahlconvente vorfielen. — III. Wahl Leo- polds, und deſſen Wahlcapitulation. — Vergleich zwiſchen Churmainz und Churcoͤlln uͤber das Kroͤnungsrecht. — IV. Pyrenaͤiſche und Oliviſche Friedensſchluͤſſe. — Unabhaͤngig- keit des Herzogthums Preuſſen. — V. Rheiniſche Allianz und andere reichsſtaͤndiſche Buͤndniſſe. — Ueberwaͤltigung der Stadt Muͤnſter. — VI. Anfang des Reichstages, der ſeitdem immerwaͤhrend geworden iſt. — VII. Damit ver- aͤnderte Geſtalt des Reichstages, da derſelbe jetzt aus lauter Bevollmaͤchtigten beſtehet; — VIII. die jetzt als Geſand- ten behandelt werden. — IX. Die churfuͤrſtlichen Comi- tialgeſandten wurden ſelbſt als Ambaſſadeurs characteriſirt, und genoſſen viele Vorzuͤge vor den fuͤrſtlichen. — X. Dar- uͤber ſind aber vielerley Colliſionen entſtanden. — XI. XII. Im Namen des Kaiſers erſcheinen beym Reichstage Com- miſſarien, — ein Fuͤrſt als Principalcommiſſarius und ein Concommiſſarius. — XIII. Durch jenen laͤßt der Kaiſer die Hauptpropoſition bey Eroͤffnung des Reichstages thun, und in der Folge Commiſſionsdecrete an das Reich erge- hen.

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Zitationshilfe: Pütter, Johann Stephan: Historische Entwickelung der heutigen Staatsverfassung des Teutschen Reichs. Bd. 2: Von 1558 bis 1740. Göttingen, 1786, S. 255. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/puetter_staatsverfassung02_1786/297>, abgerufen am 26.05.2020.