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Quenstedt, Friedrich August: Handbuch der Mineralogie. Tübingen, 1855.

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Gebirgsarten: Perlstein.

Grün ist die Farbe des Kupferoxyds Cu, doch darf kein Eisenoxydul
zugegen sein, was sich sonst auf Kosten des Kupferoxyds oxydirt. Die
Bleigläser werden am schönsten grün, weil sie einen Stich in's Gelb,
und das Kupfer einen Stich in's Blau hat. Eisenxoydul liefert nur eine
geringe Bouteillengrüne Farbe. Das schönste aber theuerste liefert Chrom-
oxyd (Cr).

Braunstein mit Zaffer gibt Granatfarbe; Eisenoxyd mit Thonerde,
beide durch Glühen eines Gemenges von Eisenvitriol und Alaun erzeugt,
geben fleischroth, ebenso Gold mit Silber; Eisenoxyd mit Silber gibt
orange; schwarz erzeugt man aus je zwei sehr färbenden Stoffen. In
Böhmen schmilzt man aus Hochofenschlacken und Basalt schwarze Gläser.

Schmelzglas (Email) entsteht, wenn ein Bestandtheil des Glas-
satzes unfähig ist in den Fluß einzugehen, oder wenn er sich im Verlaufe
der Schmelzung ausscheidet. Es wirkt ein in der Glasmasse schwebender
Niederschlag so eigenthümlich auf das Licht, daß das Glas milchig er-
scheint, sobald der Niederschlag weiß ist. Beinglas bildet man mit
Knochenasche: geschmolzen ist der Satz vollkommen klar, die Milchfarbe
tritt erst beim Anwärmen hervor. Mit Kupferoxyd nimmt das Beinglas
merkwürdiger Weise keine grüne, sondern eine türkisblaue Farbe an.

Email bildet also eine Zwischenstufe zwischen Glas und Stein. In
der Natur haben wir hauptsächlich zwei solche unvollkommene Gläser, den
Perlstein und Pechstein, die mehr den ältern vulkanischen Gebirgen an-
gehören. Vergleiche Knapp, Chem. Technol. I. pag. 380.

Perlstein.

Wurde schon 1791 von Fichtel als Vulkanischer Zeolith aus dem
Telkebanyer Gebirge in Oberungarn beschrieben, und richtig für ein Feuer-
produkt gehalten. "Nachdem aber erfahrnere Mineralogen jenes Gebirge
"untersucht, und diese Behauptung als grundlos anerkannt haben," nannte
es Werner Perlstein.

Hält die Mitte zwischen Pechstein und Obsidian, wie ein ausge-
zeichnetes Emailglas meist von perlgrauer Farbe. Er sondert sich zu lauter
rundeckigen Stücken ab, und fällt auch in solche auseinander. An dem
ächten kann man gar keine ordentliche Bruchfläche darstellen, es zeigt alles
perlartige Absonderung. Klaproth fand 75,2 Si, 12 Al, 4,5 K, 4,5 H,
1,6 Fe. Auch nach neuern Analysen zeigen sie sich kieselreicher als Ob-
sidiane. Sie scheinen auch mehr Kali- als Natronhaltig. Auffallend sind
nicht blos diese gewöhnlichen rundeckigen bis runden Obsidiankugeln, die
zu Ochotsk, von Cabo de Gala in Spanien etc. ganz durchsichtig werden,
sondern in den Ungarischen Perlsteinen kommen sehr zierliche Kugeln vor,
die Werner

Sphärulit nannte (Hoffmann Mineral IV. b. 151). Die Kugeln
sind innen dicht, zeigen kaum einen Anfang von excentrischer Faserung,
auf der Oberfläche gewahrt man viele kleine blasenförmige Erhöhungen,
nach der Art der Glasköpfe. Im Mittelpunkt findet sich zuweilen ein
kleines Korn von blättrigem glasigem Feldspath. Ihre gelbe Farbe unter-
scheidet sie zwar sehr von der Perlgrauen des Muttergesteins, auch sind

Gebirgsarten: Perlſtein.

Grün iſt die Farbe des Kupferoxyds Ċu, doch darf kein Eiſenoxydul
zugegen ſein, was ſich ſonſt auf Koſten des Kupferoxyds oxydirt. Die
Bleigläſer werden am ſchönſten grün, weil ſie einen Stich in’s Gelb,
und das Kupfer einen Stich in’s Blau hat. Eiſenxoydul liefert nur eine
geringe Bouteillengrüne Farbe. Das ſchönſte aber theuerſte liefert Chrom-
oxyd (C̶⃛r).

Braunſtein mit Zaffer gibt Granatfarbe; Eiſenoxyd mit Thonerde,
beide durch Glühen eines Gemenges von Eiſenvitriol und Alaun erzeugt,
geben fleiſchroth, ebenſo Gold mit Silber; Eiſenoxyd mit Silber gibt
orange; ſchwarz erzeugt man aus je zwei ſehr färbenden Stoffen. In
Böhmen ſchmilzt man aus Hochofenſchlacken und Baſalt ſchwarze Gläſer.

Schmelzglas (Email) entſteht, wenn ein Beſtandtheil des Glas-
ſatzes unfähig iſt in den Fluß einzugehen, oder wenn er ſich im Verlaufe
der Schmelzung ausſcheidet. Es wirkt ein in der Glasmaſſe ſchwebender
Niederſchlag ſo eigenthümlich auf das Licht, daß das Glas milchig er-
ſcheint, ſobald der Niederſchlag weiß iſt. Beinglas bildet man mit
Knochenaſche: geſchmolzen iſt der Satz vollkommen klar, die Milchfarbe
tritt erſt beim Anwärmen hervor. Mit Kupferoxyd nimmt das Beinglas
merkwürdiger Weiſe keine grüne, ſondern eine türkisblaue Farbe an.

Email bildet alſo eine Zwiſchenſtufe zwiſchen Glas und Stein. In
der Natur haben wir hauptſächlich zwei ſolche unvollkommene Gläſer, den
Perlſtein und Pechſtein, die mehr den ältern vulkaniſchen Gebirgen an-
gehören. Vergleiche Knapp, Chem. Technol. I. pag. 380.

Perlſtein.

Wurde ſchon 1791 von Fichtel als Vulkaniſcher Zeolith aus dem
Telkebanyer Gebirge in Oberungarn beſchrieben, und richtig für ein Feuer-
produkt gehalten. „Nachdem aber erfahrnere Mineralogen jenes Gebirge
„unterſucht, und dieſe Behauptung als grundlos anerkannt haben,“ nannte
es Werner Perlſtein.

Hält die Mitte zwiſchen Pechſtein und Obſidian, wie ein ausge-
zeichnetes Emailglas meiſt von perlgrauer Farbe. Er ſondert ſich zu lauter
rundeckigen Stücken ab, und fällt auch in ſolche auseinander. An dem
ächten kann man gar keine ordentliche Bruchfläche darſtellen, es zeigt alles
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1,6 F̶⃛e. Auch nach neuern Analyſen zeigen ſie ſich kieſelreicher als Ob-
ſidiane. Sie ſcheinen auch mehr Kali- als Natronhaltig. Auffallend ſind
nicht blos dieſe gewöhnlichen rundeckigen bis runden Obſidiankugeln, die
zu Ochotſk, von Cabo de Gala in Spanien ꝛc. ganz durchſichtig werden,
ſondern in den Ungariſchen Perlſteinen kommen ſehr zierliche Kugeln vor,
die Werner

Sphärulit nannte (Hoffmann Mineral IV. b. 151). Die Kugeln
ſind innen dicht, zeigen kaum einen Anfang von excentriſcher Faſerung,
auf der Oberfläche gewahrt man viele kleine blaſenförmige Erhöhungen,
nach der Art der Glasköpfe. Im Mittelpunkt findet ſich zuweilen ein
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[687/0699] Gebirgsarten: Perlſtein. Grün iſt die Farbe des Kupferoxyds Ċu, doch darf kein Eiſenoxydul zugegen ſein, was ſich ſonſt auf Koſten des Kupferoxyds oxydirt. Die Bleigläſer werden am ſchönſten grün, weil ſie einen Stich in’s Gelb, und das Kupfer einen Stich in’s Blau hat. Eiſenxoydul liefert nur eine geringe Bouteillengrüne Farbe. Das ſchönſte aber theuerſte liefert Chrom- oxyd (C̶⃛r). Braunſtein mit Zaffer gibt Granatfarbe; Eiſenoxyd mit Thonerde, beide durch Glühen eines Gemenges von Eiſenvitriol und Alaun erzeugt, geben fleiſchroth, ebenſo Gold mit Silber; Eiſenoxyd mit Silber gibt orange; ſchwarz erzeugt man aus je zwei ſehr färbenden Stoffen. In Böhmen ſchmilzt man aus Hochofenſchlacken und Baſalt ſchwarze Gläſer. Schmelzglas (Email) entſteht, wenn ein Beſtandtheil des Glas- ſatzes unfähig iſt in den Fluß einzugehen, oder wenn er ſich im Verlaufe der Schmelzung ausſcheidet. Es wirkt ein in der Glasmaſſe ſchwebender Niederſchlag ſo eigenthümlich auf das Licht, daß das Glas milchig er- ſcheint, ſobald der Niederſchlag weiß iſt. Beinglas bildet man mit Knochenaſche: geſchmolzen iſt der Satz vollkommen klar, die Milchfarbe tritt erſt beim Anwärmen hervor. Mit Kupferoxyd nimmt das Beinglas merkwürdiger Weiſe keine grüne, ſondern eine türkisblaue Farbe an. Email bildet alſo eine Zwiſchenſtufe zwiſchen Glas und Stein. In der Natur haben wir hauptſächlich zwei ſolche unvollkommene Gläſer, den Perlſtein und Pechſtein, die mehr den ältern vulkaniſchen Gebirgen an- gehören. Vergleiche Knapp, Chem. Technol. I. pag. 380. Perlſtein. Wurde ſchon 1791 von Fichtel als Vulkaniſcher Zeolith aus dem Telkebanyer Gebirge in Oberungarn beſchrieben, und richtig für ein Feuer- produkt gehalten. „Nachdem aber erfahrnere Mineralogen jenes Gebirge „unterſucht, und dieſe Behauptung als grundlos anerkannt haben,“ nannte es Werner Perlſtein. Hält die Mitte zwiſchen Pechſtein und Obſidian, wie ein ausge- zeichnetes Emailglas meiſt von perlgrauer Farbe. Er ſondert ſich zu lauter rundeckigen Stücken ab, und fällt auch in ſolche auseinander. An dem ächten kann man gar keine ordentliche Bruchfläche darſtellen, es zeigt alles perlartige Abſonderung. Klaproth fand 75,2 S⃛i, 12 A̶⃛l, 4,5 K̇, 4,5 Ḣ̶, 1,6 F̶⃛e. Auch nach neuern Analyſen zeigen ſie ſich kieſelreicher als Ob- ſidiane. Sie ſcheinen auch mehr Kali- als Natronhaltig. Auffallend ſind nicht blos dieſe gewöhnlichen rundeckigen bis runden Obſidiankugeln, die zu Ochotſk, von Cabo de Gala in Spanien ꝛc. ganz durchſichtig werden, ſondern in den Ungariſchen Perlſteinen kommen ſehr zierliche Kugeln vor, die Werner Sphärulit nannte (Hoffmann Mineral IV. b. 151). Die Kugeln ſind innen dicht, zeigen kaum einen Anfang von excentriſcher Faſerung, auf der Oberfläche gewahrt man viele kleine blaſenförmige Erhöhungen, nach der Art der Glasköpfe. Im Mittelpunkt findet ſich zuweilen ein kleines Korn von blättrigem glaſigem Feldſpath. Ihre gelbe Farbe unter- ſcheidet ſie zwar ſehr von der Perlgrauen des Muttergeſteins, auch ſind

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Zitationshilfe: Quenstedt, Friedrich August: Handbuch der Mineralogie. Tübingen, 1855, S. 687. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/quenstedt_mineralogie_1854/699>, abgerufen am 19.03.2019.