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Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 1,3. Nürnberg, 1675.

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[Spaltenumbruch] großen Reichtum gelangt/ und hat den Armen viel Almosen gestiftet/ als er an der Englischen Krankheit/ die fast das ganze Land durchstreift/ und viel tausend Menschen hinweggeraft/ gestorben/ in dem Herbst des 1529. Jahrs.

VIII. Jacob Cornelis/ Mahler von Ostsamen.Es hat das Welt-bekandte Amsterdam sich höchlich zu rühmen auch daher Ursach genug/ daß es so viele herrliche Künstlere und löbliche Geister erzeuget/ unter denen nicht das geringste Lob der berühmte JACOB CORNELIS von Ostsamen erhalten; dessen Geburts-Zeit mir zwar weiter nicht/ aber doch das bewust ist/ daß er im Jahr 1512. gelebt/ als eben daselbst noch ein anderer berühmter Meister/ Namens Johann Schooreel, gewesen; der auch viel andere fürnehme Kinder zu unterweisen hatte; Er ist zu Amsterdam Burger worden/ und hat daselbst auch sein Leben geendiget.

Von seiner Hand ist in der alten Kirchen zu [Spaltenumbruch] Seine Werke. Amsterdam/ in einer Altar-Tafel/ die Abnehmung vom Kreuz sehr künstlich und wol gemacht zusehen/ dabey eine kniende Magdalena mit ihren Kleidern auf der Erd/ alles nach dem Leben/ gleichwie er gewohnet war/ gemahlt/ so in der Bilderstürmerey zu Grund gegangen. Unter andern machte er die Beschneidung Christi sehr herrlich/ worauf das Datum 1517. stehet/ und also seine Lebenszeit entdecket. Er hatte auch einen Bruder/ der ein guter Mahler war/ und Buys geheissen/ und einen Sohn/ Dietrich Jacob genannt/ gehabt; so zu Amsterdam in dem Ausruff schöne Contrafe verkauft. Seine berühmteste Mahlerey ist eine Hand in einem Contrafe/ welche so schön und erhoben/ daß sich alle Verständige darüber zum höchsten verwundert/ worfür Jacob Rouart großes Geld geboten. Er ist A. 1567. gestorben/ in die 70. Jahr alt/ wie sein Vatter/ denen Gott ihre Ruhe gnädig verleihen wolle.

Das II. Capitel.
Michael Wolgemut/ Israel von Mecheln/
und drey andere Künstlere.

Innhalt.

IX. Michael Wolgemut/ Mahler von Nürnberg. X. Israel von Mecheln/ Kupfferstecher. Die Italiaener wollen sich die Erfindung des Kupferstechens und Aetzens/ auch der Holzschnitte zueignen; welche aber den Teutschen gebühret/ so probiret wird 1. von den Holzschnitten/ die auf die Zeit der Buchdruckerey Ursprung fallen/ 2. vom Kupfer-aetzen/ 3. vom Kupferstechen. Unterschiedliche sehr alte Kupferstecher. XI. Martin Schön von Calenbach/ unterhält gute Vertraulichkeit mit Pietro Perugino: Seine Werke. XII. Adam Kraft/ Bildhauer von Nürnberg: Seine Werke/ das Sacrament-Häuslein in Nürnberg in S.Sebalds Kirche. XIII. Peter Fischer der ältere/ genannt Rohtschmidt/ Bild-Künstler von Nürnberg: Sein Werk das Grab zu S.Sebald.

[Spaltenumbruch]

GLeichwie die Niederländer und selbiger Städte sich einen Ruhm/ aus dem gutem Lob ihre Künstlere/ suchen: Also mag das Weltbeschriene Nürnberg sich über IX. Michael Wolgemut/ Mahler von Nürnberg. den Michael Wolgemut erfreuen/ als welcher zu seiner Zeit für einen von den bästen Kunstmahlern und Reisern geachtet worden: Dannenhero auch der berühmte Albrecht Dürer zu ihm in die Lehr gestellet worden. Was dieser Meister für schöne Kunst-Risse gemacht/ darvon kan man lesen in der Nürnbergischen grossen Chronic; Von seinen Gemählden aber ist die Tafel in der Augustiner-Kirche gegen der Schusters-Gassen über bekandt/ welche der Pöringsdörfer hat machen lassen: Gewiß ists/ daß er ein erfahrner Mann gewesen/ und viele gute Sachen hinterlassen habe/ welche aber die Langwierigkeit der Zeit/ als alte und vor 200. Jahren geschehene Dinge/ aufgerieben/ und uns zwar die Ehre des Nachdenkens hinterlassen/ der meisten Besichtigung aber beraubt; dannoch aber dieses[Spaltenumbruch] Künstlers Contrefäit nicht entzogen hat/ wie selbiges in der Kupferblatte Aa dem günstigen Liebhaber communiciret wird.

INdem unter allen Teutschen und Italiänern wir keinen ältern finden/ der seinen Namen durch Kupferstücke berühmt gemacht/ und darinn X. Israel von Mecheln/ Kupferstecher. desselben gedacht/ als den Israel von Mecheln/ nehmen wir Ursach von dem Anfang dieser edlen Wissenschaft in Kupfer zu stechen und zu ätzen/ als auch in Holz zuschneiden/ etwas zu melden.

Ob dann nun schon der kluge Georgio Vassari Die Italiäner wollen sich die Erfindung des Kupferstechens und Aetzens/ auch der Holzschnitte zueignen. sich sehr bemühet/ zu beweisen/ daß dieser Künsten Erfindungs-Lob den Italiänern gebühre/ alldieweil zuvorderst die Goldschmiede/ Maso Finiguerra und Baccio Baldini zu Florenz auf die nach damaliger Zeiten Land-Art geschmiedete silberne Gürteln allerley Zierrathen mit einem Grabeisen gestochen/ und dardurch dem Geist-vollen Andrea Mantegna Anleitung gegeben/ das Kupferstechen im Jahr 1506. zu ersinnen: Ob er auch wol nichts unterlässet zu behaupten/ daß Francesco

[Spaltenumbruch] großen Reichtum gelangt/ und hat den Armen viel Almosen gestiftet/ als er an der Englischen Krankheit/ die fast das ganze Land durchstreift/ und viel tausend Menschen hinweggeraft/ gestorben/ in dem Herbst des 1529. Jahrs.

VIII. Jacob Cornelis/ Mahler von Ostsamen.Es hat das Welt-bekandte Amsterdam sich höchlich zu rühmen auch daher Ursach genug/ daß es so viele herrliche Künstlere und löbliche Geister erzeuget/ unter denen nicht das geringste Lob der berühmte JACOB CORNELIS von Ostsamen erhalten; dessen Geburts-Zeit mir zwar weiter nicht/ aber doch das bewust ist/ daß er im Jahr 1512. gelebt/ als eben daselbst noch ein anderer berühmter Meister/ Namens Johann Schooreel, gewesen; der auch viel andere fürnehme Kinder zu unterweisen hatte; Er ist zu Amsterdam Burger worden/ und hat daselbst auch sein Leben geendiget.

Von seiner Hand ist in der alten Kirchen zu [Spaltenumbruch] Seine Werke. Amsterdam/ in einer Altar-Tafel/ die Abnehmung vom Kreuz sehr künstlich und wol gemacht zusehen/ dabey eine kniende Magdalena mit ihren Kleidern auf der Erd/ alles nach dem Leben/ gleichwie er gewohnet war/ gemahlt/ so in der Bilderstürmerey zu Grund gegangen. Unter andern machte er die Beschneidung Christi sehr herrlich/ worauf das Datum 1517. stehet/ und also seine Lebenszeit entdecket. Er hatte auch einen Bruder/ der ein guter Mahler war/ und Buys geheissen/ und einen Sohn/ Dietrich Jacob genannt/ gehabt; so zu Amsterdam in dem Ausruff schöne Contrafe verkauft. Seine berühmteste Mahlerey ist eine Hand in einem Contrafe/ welche so schön und erhoben/ daß sich alle Verständige darüber zum höchsten verwundert/ worfür Jacob Rouart großes Geld geboten. Er ist A. 1567. gestorben/ in die 70. Jahr alt/ wie sein Vatter/ denen Gott ihre Ruhe gnädig verleihen wolle.

Das II. Capitel.
Michael Wolgemut/ Israel von Mecheln/
und drey andere Künstlere.

Innhalt.

IX. Michael Wolgemut/ Mahler von Nürnberg. X. Israel von Mecheln/ Kupfferstecher. Die Italiaener wollen sich die Erfindung des Kupferstechens und Aetzens/ auch der Holzschnitte zueignen; welche aber den Teutschen gebühret/ so probiret wird 1. von den Holzschnitten/ die auf die Zeit der Buchdruckerey Ursprung fallen/ 2. vom Kupfer-aetzen/ 3. vom Kupferstechen. Unterschiedliche sehr alte Kupferstecher. XI. Martin Schön von Calenbach/ unterhält gute Vertraulichkeit mit Pietro Perugino: Seine Werke. XII. Adam Kraft/ Bildhauer von Nürnberg: Seine Werke/ das Sacrament-Häuslein in Nürnberg in S.Sebalds Kirche. XIII. Peter Fischer der ältere/ genannt Rohtschmidt/ Bild-Künstler von Nürnberg: Sein Werk das Grab zu S.Sebald.

[Spaltenumbruch]

GLeichwie die Niederländer und selbiger Städte sich einen Ruhm/ aus dem gutem Lob ihre Künstlere/ suchen: Also mag das Weltbeschriene Nürnberg sich über IX. Michael Wolgemut/ Mahler von Nürnberg. den Michael Wolgemut erfreuen/ als welcher zu seiner Zeit für einen von den bästen Kunstmahlern und Reisern geachtet worden: Dannenhero auch der berühmte Albrecht Dürer zu ihm in die Lehr gestellet worden. Was dieser Meister für schöne Kunst-Risse gemacht/ darvon kan man lesen in der Nürnbergischen grossen Chronic; Von seinen Gemählden aber ist die Tafel in der Augustiner-Kirche gegen der Schusters-Gassen über bekandt/ welche der Pöringsdörfer hat machen lassen: Gewiß ists/ daß er ein erfahrner Mann gewesen/ und viele gute Sachen hinterlassen habe/ welche aber die Langwierigkeit der Zeit/ als alte und vor 200. Jahren geschehene Dinge/ aufgerieben/ und uns zwar die Ehre des Nachdenkens hinterlassen/ der meisten Besichtigung aber beraubt; dannoch aber dieses[Spaltenumbruch] Künstlers Contrefäit nicht entzogen hat/ wie selbiges in der Kupferblatte Aa dem günstigen Liebhaber communiciret wird.

INdem unter allen Teutschen und Italiänern wir keinen ältern finden/ der seinen Namen durch Kupferstücke berühmt gemacht/ und darinn X. Israel von Mecheln/ Kupferstecher. desselben gedacht/ als den Israel von Mecheln/ nehmen wir Ursach von dem Anfang dieser edlen Wissenschaft in Kupfer zu stechen und zu ätzen/ als auch in Holz zuschneiden/ etwas zu melden.

Ob dann nun schon der kluge Georgio Vassari Die Italiäner wollen sich die Erfindung des Kupferstechens und Aetzens/ auch der Holzschnitte zueignen. sich sehr bemühet/ zu beweisen/ daß dieser Künsten Erfindungs-Lob den Italiänern gebühre/ alldieweil zuvorderst die Goldschmiede/ Maso Finiguerra und Baccio Baldini zu Florenz auf die nach damaliger Zeiten Land-Art geschmiedete silberne Gürteln allerley Zierrathen mit einem Grabeisen gestochen/ und dardurch dem Geist-vollen Andrea Mantegna Anleitung gegeben/ das Kupferstechen im Jahr 1506. zu ersinnen: Ob er auch wol nichts unterlässet zu behaupten/ daß Francesco

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[[II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 218]/0010] großen Reichtum gelangt/ und hat den Armen viel Almosen gestiftet/ als er an der Englischen Krankheit/ die fast das ganze Land durchstreift/ und viel tausend Menschen hinweggeraft/ gestorben/ in dem Herbst des 1529. Jahrs. Es hat das Welt-bekandte Amsterdam sich höchlich zu rühmen auch daher Ursach genug/ daß es so viele herrliche Künstlere und löbliche Geister erzeuget/ unter denen nicht das geringste Lob der berühmte JACOB CORNELIS von Ostsamen erhalten; dessen Geburts-Zeit mir zwar weiter nicht/ aber doch das bewust ist/ daß er im Jahr 1512. gelebt/ als eben daselbst noch ein anderer berühmter Meister/ Namens Johann Schooreel, gewesen; der auch viel andere fürnehme Kinder zu unterweisen hatte; Er ist zu Amsterdam Burger worden/ und hat daselbst auch sein Leben geendiget. VIII. Jacob Cornelis/ Mahler von Ostsamen. Von seiner Hand ist in der alten Kirchen zu Amsterdam/ in einer Altar-Tafel/ die Abnehmung vom Kreuz sehr künstlich und wol gemacht zusehen/ dabey eine kniende Magdalena mit ihren Kleidern auf der Erd/ alles nach dem Leben/ gleichwie er gewohnet war/ gemahlt/ so in der Bilderstürmerey zu Grund gegangen. Unter andern machte er die Beschneidung Christi sehr herrlich/ worauf das Datum 1517. stehet/ und also seine Lebenszeit entdecket. Er hatte auch einen Bruder/ der ein guter Mahler war/ und Buys geheissen/ und einen Sohn/ Dietrich Jacob genannt/ gehabt; so zu Amsterdam in dem Ausruff schöne Contrafe verkauft. Seine berühmteste Mahlerey ist eine Hand in einem Contrafe/ welche so schön und erhoben/ daß sich alle Verständige darüber zum höchsten verwundert/ worfür Jacob Rouart großes Geld geboten. Er ist A. 1567. gestorben/ in die 70. Jahr alt/ wie sein Vatter/ denen Gott ihre Ruhe gnädig verleihen wolle. Seine Werke. Das II. Capitel. Michael Wolgemut/ Israel von Mecheln/ und drey andere Künstlere. Innhalt. IX. Michael Wolgemut/ Mahler von Nürnberg. X. Israel von Mecheln/ Kupfferstecher. Die Italiaener wollen sich die Erfindung des Kupferstechens und Aetzens/ auch der Holzschnitte zueignen; welche aber den Teutschen gebühret/ so probiret wird 1. von den Holzschnitten/ die auf die Zeit der Buchdruckerey Ursprung fallen/ 2. vom Kupfer-aetzen/ 3. vom Kupferstechen. Unterschiedliche sehr alte Kupferstecher. XI. Martin Schön von Calenbach/ unterhält gute Vertraulichkeit mit Pietro Perugino: Seine Werke. XII. Adam Kraft/ Bildhauer von Nürnberg: Seine Werke/ das Sacrament-Häuslein in Nürnberg in S.Sebalds Kirche. XIII. Peter Fischer der ältere/ genannt Rohtschmidt/ Bild-Künstler von Nürnberg: Sein Werk das Grab zu S.Sebald. GLeichwie die Niederländer und selbiger Städte sich einen Ruhm/ aus dem gutem Lob ihre Künstlere/ suchen: Also mag das Weltbeschriene Nürnberg sich über den Michael Wolgemut erfreuen/ als welcher zu seiner Zeit für einen von den bästen Kunstmahlern und Reisern geachtet worden: Dannenhero auch der berühmte Albrecht Dürer zu ihm in die Lehr gestellet worden. Was dieser Meister für schöne Kunst-Risse gemacht/ darvon kan man lesen in der Nürnbergischen grossen Chronic; Von seinen Gemählden aber ist die Tafel in der Augustiner-Kirche gegen der Schusters-Gassen über bekandt/ welche der Pöringsdörfer hat machen lassen: Gewiß ists/ daß er ein erfahrner Mann gewesen/ und viele gute Sachen hinterlassen habe/ welche aber die Langwierigkeit der Zeit/ als alte und vor 200. Jahren geschehene Dinge/ aufgerieben/ und uns zwar die Ehre des Nachdenkens hinterlassen/ der meisten Besichtigung aber beraubt; dannoch aber dieses Künstlers Contrefäit nicht entzogen hat/ wie selbiges in der Kupferblatte Aa dem günstigen Liebhaber communiciret wird. IX. Michael Wolgemut/ Mahler von Nürnberg. INdem unter allen Teutschen und Italiänern wir keinen ältern finden/ der seinen Namen durch Kupferstücke berühmt gemacht/ und darinn desselben gedacht/ als den Israel von Mecheln/ nehmen wir Ursach von dem Anfang dieser edlen Wissenschaft in Kupfer zu stechen und zu ätzen/ als auch in Holz zuschneiden/ etwas zu melden. X. Israel von Mecheln/ Kupferstecher. Ob dann nun schon der kluge Georgio Vassari sich sehr bemühet/ zu beweisen/ daß dieser Künsten Erfindungs-Lob den Italiänern gebühre/ alldieweil zuvorderst die Goldschmiede/ Maso Finiguerra und Baccio Baldini zu Florenz auf die nach damaliger Zeiten Land-Art geschmiedete silberne Gürteln allerley Zierrathen mit einem Grabeisen gestochen/ und dardurch dem Geist-vollen Andrea Mantegna Anleitung gegeben/ das Kupferstechen im Jahr 1506. zu ersinnen: Ob er auch wol nichts unterlässet zu behaupten/ daß Francesco Die Italiäner wollen sich die Erfindung des Kupferstechens und Aetzens/ auch der Holzschnitte zueignen.

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Zitationshilfe: Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 1,3. Nürnberg, 1675, S. [II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 218]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0103_1675/10>, abgerufen am 25.04.2019.