Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,1. Nürnberg, 1679.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch] Ez. Spanhem. Diss. e. de Praest. & Usu Numism. pag. 257. 258. Lilie/ auf unterschiedlichen/ schönen Müntzen der Egyptier/ die Isidem, und ihren Sohn Horum, betreffend/ sehr üblich und gebräuchlich gewest: Indem bald die Blum/ bald dero Stengel/ oder Frucht darauf gesehen wird: Und scheine/ allem Ansehen nach/ daß Lotus und Nymphaea nicht allerdings einerley Gewächs gewest; welchen Streit wir den Gelehrten/ so willig/ als billich/ überlassen.

[Spaltenumbruch]
So weit ist die Vernunfft/ durch die Na-
tur/ gekommen;

bis sie/ was Göttlich ist/ in etwas wahr-
genommen:

Wol uns/ die Gottes Geist/ durch sein
Wort unterricht;

was Sonn und Mond nicht kan/ das
zeigt uns dessen Liecht.

Das VI. Capittel.

Des Capitolii Nam. Desselben Umkreis/ und Gelegenheit. Zween/ oder drey Theile dessen. Der Tarpaejische Fels. Die Form des Capitolii. Der Tempel Jovis Capitolini. Wer solchen Tempel erbauet. Dessen unterschiedliche Feuersbrunsten. Desjenigen Tempels innwendiges Gebäu. Die Bibliothek daselbst. Das Gymnasium daran. Die Cantzeley. Des Romuli Stroh-Hüttlein. Das alte Rathhaus. Die Freyung. Der hohe Steig.

[Spaltenumbruch]

Des Capitolii Nam.DIe vormalige Herrlichkeit des alten Capitolii, insonderheit betreffend/ so ist/ (wie Eingangs schon erwähnet) ohne dem bekannt/ daß solches einer von den Stadt-bergen sey/ und wol der Haubt-berg unter allen genennet werden möchte: Zumal weil derselbige seinen Liv. lib. l: Dion. Hal. lib. 4. Namen von einem Menschen-Haubt bekommen/ welches daselbst gefunden worden/ als man den Grund zu des Jovis Tempel legen wollen. Solcher ist fast Mitternacht-werts gelegen: Vom Niedergang hat er zu nächst die Tiber/ gegen dem Desselben Umkreis und Gelegenheit. Aufgang den Quirnal-berg; gegen Mittag den alten Marck/ und den Palatin-berg. In seinem Umkreis/ wie die Antiquarii solches erinnern/ hatte er sieben Stadia, das ist/ 875. Schritte; dessen Länge aber war viel grösser/ dann die Breite/ und gleichsam ablang/ wie zween halbe Zirckel/ und in den Seiten etwas eingezogen. Es hat aber solcher Stadt-Hügel zween Gipfel/ und so zu reden/ gleichsam zwey Häubter; denn zu beeden Seiten ist er ziemlich hoch gelegen/ aber in der Mitte etwas eingebogen; allda sich ein ebener Platz/ und auf demselbigen das Roß M. Aurelii Antonini befindet.

Des Capitolii zween oder drey Theile. Ins gemein zwar wird der gantze Berg in das Schloß/ und Capitolium eingetheilt; welche ihn aber etwas genauer betrachten/ die machen drey Theile daraus: Den Stein-felsen/ das Schloß/ und das Capitolium. Denn derselbige Stein ist ein sehr jäher und rauher Fels/ und ziemlicher Theil des Bergs; welcher gegen dem Niedergang/ und der Tiber gelegen/ weiland der Der Tarpejische Fels.Tarpejische Fels genannt: Welcher seinen Namen von einer Jungfrau Tarpeja, die daselbst begraben lag/ bekommen: Bis endlich der König Tarquinius denselben Ort dem Jovi gewidmet Plutarch. in Romulo. und eingeraumet; da dann die Gebeine derselben an ein ander Ort gebracht worden/ und der Tarpejae Nam allgemach verloschen: Einig und allein derjenige Fels wurde noch Saxum Tarpejum genannt/ von welchem die boshaftigen Ubelthäter herab gestürtzet wurden.

[Spaltenumbruch]

Ferner so bedeutete der Nam des Schlosses den höchsten Theil solches Bergs; das übrige wurde Liv. lib. 6. das Capitolium genennet. Dannenhero Livius solchen Unterscheid selbst beobachtet/ wenn er meldet/ es sey nicht zulässig gewesen/ daß ein Römischer Geschlechter entweder in dem Schloß/ oder im Capitolio hätte wohnen sollen. Wiewol andere Autoren solches so genau nicht genommen/ als denen Capitolium und Schloß eines gegolten.

Die Form des Capitolii. Die Gestalt des alten Capitolii an ihr selbst war/ wie ein Schloß/ geformt anzusehen; von oben an/ bis unten aus/ mit Quaderstücken gantz aufgeführet Liv, lib. 6. Plut. in Camil. Tacit. lib. 3. Hist. / mit Mauren umgeben/ und mit Thürnen befestiget. Die Thüren befinden sich oben an den höchsten Treppen/ wo man ins Schloß hinauf steiget. Die ersten Thüren waren allenthalben zu höchst auf dem Capitolinischen Hügel/ mit Wänden eingefangen: allwo man heutiges Tages/ von des Septimii Triumph-Bogen gerad [...] hinauf gehet: Für die anderen Thüren aber möchten vielleicht diejenige gehalten werden/ welche auf dem andern Hügel gegenüber gewest/ nicht weit von dem Tempel Jovis; an welcher Seite des Bergs anietzo die Gefängnisse stehen: Wiewol solche/ anderer Meinung nach/ gestanden seyn sollen/ wo man ietzt hinter dem Palatio Conservatorum, den hohen/ so genannten Geiß-Berg hinauf steiget. Ausser denjenigen war noch eine andere Thür/ bey dem Tarpejischen Berg-Felsen/ dahin man hundert Staffeln zu steigen hatte. Aus welchem allen so viel zu schliessen/ daß solches Burg-Schloß sehr hoch gelegen/ und dabey wol verwahret gewesen. Demnach Tacitus sich nicht gescheuet/ das Schloß des Capitolii eine solche Vestung Tacit. lib. 3. Hist. zu nennen/ welche auch von den allergrössten Kriegsherren dazumal nicht bezwungen/ noch überwunden werden mochte.

Es stunden aber/ ausser etlichen Burgers-Häusern/ unterschiedliche Altäre/ Capellen/ und insgesamt auf die sechtzig Tempel/ auf dem Capitolio: Wie dann noch heut zu Tage/ auf demjenigen Hügel/ so gegen dem Aufgang gelegen/ die Franciscaner ihren Aufenthalt haben; zumal daselbst

[Spaltenumbruch] Ez. Spanhem. Diss. e. de Praest. & Usu Numism. pag. 257. 258. Lilie/ auf unterschiedlichen/ schönen Müntzen der Egyptier/ die Isidem, und ihren Sohn Horum, betreffend/ sehr üblich und gebräuchlich gewest: Indem bald die Blum/ bald dero Stengel/ oder Frucht darauf gesehen wird: Und scheine/ allem Ansehen nach/ daß Lotus und Nymphaea nicht allerdings einerley Gewächs gewest; welchen Streit wir den Gelehrten/ so willig/ als billich/ überlassen.

[Spaltenumbruch]
So weit ist die Vernunfft/ durch die Na-
tur/ gekommen;

bis sie/ was Göttlich ist/ in etwas wahr-
genommen:

Wol uns/ die Gottes Geist/ durch sein
Wort unterricht;

was Sonn und Mond nicht kan/ das
zeigt uns dessen Liecht.

Das VI. Capittel.

Des Capitolii Nam. Desselben Umkreis/ und Gelegenheit. Zween/ oder drey Theile dessen. Der Tarpaejische Fels. Die Form des Capitolii. Der Tempel Jovis Capitolini. Wer solchen Tempel erbauet. Dessen unterschiedliche Feuersbrunsten. Desjenigen Tempels innwendiges Gebäu. Die Bibliothek daselbst. Das Gymnasium daran. Die Cantzeley. Des Romuli Stroh-Hüttlein. Das alte Rathhaus. Die Freyung. Der hohe Steig.

[Spaltenumbruch]

Des Capitolii Nam.DIe vormalige Herrlichkeit des alten Capitolii, insonderheit betreffend/ so ist/ (wie Eingangs schon erwähnet) ohne dem bekannt/ daß solches einer von den Stadt-bergen sey/ und wol der Haubt-berg unter allen genennet werden möchte: Zumal weil derselbige seinen Liv. lib. l: Dion. Hal. lib. 4. Namen von einem Menschen-Haubt bekommen/ welches daselbst gefunden worden/ als man den Grund zu des Jovis Tempel legen wollen. Solcher ist fast Mitternacht-werts gelegen: Vom Niedergang hat er zu nächst die Tiber/ gegen dem Desselben Umkreis und Gelegenheit. Aufgang den Quirnal-berg; gegen Mittag den alten Marck/ und den Palatin-berg. In seinem Umkreis/ wie die Antiquarii solches erinnern/ hatte er sieben Stadia, das ist/ 875. Schritte; dessen Länge aber war viel grösser/ dann die Breite/ und gleichsam ablang/ wie zween halbe Zirckel/ und in den Seiten etwas eingezogen. Es hat aber solcher Stadt-Hügel zween Gipfel/ und so zu reden/ gleichsam zwey Häubter; denn zu beeden Seiten ist er ziemlich hoch gelegen/ aber in der Mitte etwas eingebogen; allda sich ein ebener Platz/ und auf demselbigen das Roß M. Aurelii Antonini befindet.

Des Capitolii zween oder drey Theile. Ins gemein zwar wird der gantze Berg in das Schloß/ und Capitolium eingetheilt; welche ihn aber etwas genauer betrachten/ die machen drey Theile daraus: Den Stein-felsen/ das Schloß/ und das Capitolium. Denn derselbige Stein ist ein sehr jäher und rauher Fels/ und ziemlicher Theil des Bergs; welcher gegen dem Niedergang/ und der Tiber gelegen/ weiland der Der Tarpejische Fels.Tarpejische Fels genannt: Welcher seinen Namen von einer Jungfrau Tarpeja, die daselbst begraben lag/ bekommen: Bis endlich der König Tarquinius denselben Ort dem Jovi gewidmet Plutarch. in Romulo. und eingeraumet; da dann die Gebeine derselben an ein ander Ort gebracht worden/ und der Tarpejae Nam allgemach verloschen: Einig und allein derjenige Fels wurde noch Saxum Tarpejum genannt/ von welchem die boshaftigen Ubelthäter herab gestürtzet wurden.

[Spaltenumbruch]

Ferner so bedeutete der Nam des Schlosses den höchsten Theil solches Bergs; das übrige wurde Liv. lib. 6. das Capitolium genennet. Dannenhero Livius solchen Unterscheid selbst beobachtet/ wenn er meldet/ es sey nicht zulässig gewesen/ daß ein Römischer Geschlechter entweder in dem Schloß/ oder im Capitolio hätte wohnen sollen. Wiewol andere Autoren solches so genau nicht genommen/ als denen Capitolium und Schloß eines gegolten.

Die Form des Capitolii. Die Gestalt des alten Capitolii an ihr selbst war/ wie ein Schloß/ geformt anzusehen; von oben an/ bis unten aus/ mit Quaderstücken gantz aufgeführet Liv, lib. 6. Plut. in Camil. Tacit. lib. 3. Hist. / mit Mauren umgeben/ und mit Thürnen befestiget. Die Thüren befinden sich oben an den höchsten Treppen/ wo man ins Schloß hinauf steiget. Die ersten Thüren waren allenthalben zu höchst auf dem Capitolinischen Hügel/ mit Wänden eingefangen: allwo man heutiges Tages/ von des Septimii Triumph-Bogen gerad […] hinauf gehet: Für die anderen Thüren aber möchten vielleicht diejenige gehalten werden/ welche auf dem andern Hügel gegenüber gewest/ nicht weit von dem Tempel Jovis; an welcher Seite des Bergs anietzo die Gefängnisse stehen: Wiewol solche/ anderer Meinung nach/ gestanden seyn sollen/ wo man ietzt hinter dem Palatio Conservatorum, den hohen/ so genannten Geiß-Berg hinauf steiget. Ausser denjenigen war noch eine andere Thür/ bey dem Tarpejischen Berg-Felsen/ dahin man hundert Staffeln zu steigen hatte. Aus welchem allen so viel zu schliessen/ daß solches Burg-Schloß sehr hoch gelegen/ und dabey wol verwahret gewesen. Demnach Tacitus sich nicht gescheuet/ das Schloß des Capitolii eine solche Vestung Tacit. lib. 3. Hist. zu nennen/ welche auch von den allergrössten Kriegsherren dazumal nicht bezwungen/ noch überwunden werden mochte.

Es stunden aber/ ausser etlichen Burgers-Häusern/ unterschiedliche Altäre/ Capellen/ und insgesamt auf die sechtzig Tempel/ auf dem Capitolio: Wie dann noch heut zu Tage/ auf demjenigen Hügel/ so gegen dem Aufgang gelegen/ die Franciscaner ihren Aufenthalt haben; zumal daselbst

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div xml:id="d767.1">
            <div>
              <p xml:id="p787.6"><pb facs="#f0253" xml:id="pb-788" n="[I (Architektur), S. 56]"/><cb/><note place="right"><hi rendition="#aq"><bibl><ref target="http://ta.sandrart.net/-bibliography-1121"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-846 http://d-nb.info/gnd/118615890 http://viaf.org/viaf/22269855">Ez. Spanhem.</persName> Diss. e. de Praest. &amp; Usu Numism.</ref></bibl> pag.</hi> 257. 258.</note> Lilie/ auf unterschiedlichen/ schönen Müntzen der Egyptier/ die <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-105 http://d-nb.info/gnd/118932640 http://viaf.org/viaf/67264837">Isidem</persName>,</hi> und ihren Sohn <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-106 http://d-nb.info/gnd/118707205 http://viaf.org/viaf/69724039">Horum</persName>,</hi> betreffend/ sehr üblich und gebräuchlich gewest: Indem bald die Blum/ bald dero Stengel/ oder Frucht darauf gesehen wird: Und scheine/ allem Ansehen nach/ daß <hi rendition="#aq">Lotus</hi> und <hi rendition="#aq">Nymphaea</hi> nicht allerdings einerley Gewächs gewest; welchen Streit wir den Gelehrten/ so willig/ als billich/ überlassen.</p>
              <cb/>
              <lg rendition="#c" type="poem">
                <l>So weit ist die Vernunfft/ durch die Na-<lb/>
tur/ gekommen;</l><lb/>
                <l>bis sie/ was Göttlich ist/ in etwas wahr-<lb/>
genommen:</l><lb/>
                <l>Wol uns/ die <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-204">Gottes</persName> Geist/ durch sein<lb/>
Wort unterricht;</l><lb/>
                <l>was Sonn und Mond nicht kan/ das<lb/>
zeigt uns dessen Liecht.</l><lb/>
              </lg>
            </div>
            <div>
              <head>Das <hi rendition="#aq">VI.</hi> Capittel.</head><lb/>
              <argument>
                <p>Des <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-191 http://www.geonames.org/3180706/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7006963">Capitolii</placeName></hi> Nam. Desselben Umkreis/ und Gelegenheit. Zween/ oder drey Theile dessen. Der <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-346"><hi rendition="#aq">Tarpaeji</hi>sche Fels</placeName>. Die Form des <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-191 http://www.geonames.org/3180706/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7006963">Capitolii</placeName></hi>. Der Tempel <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1269"><hi rendition="#aq">Jovis Capitolini</hi></placeName>. Wer solchen Tempel erbauet. Dessen unterschiedliche Feuersbrunsten. Desjenigen Tempels innwendiges Gebäu. Die Bibliothek daselbst. Das <hi rendition="#aq">Gymnasium</hi> daran. Die Cantzeley. Des <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-548 http://d-nb.info/gnd/118749617 http://viaf.org/viaf/89106867">Romuli</persName></hi> Stroh-Hüttlein. Das <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1536 http://census.bbaw.de/easydb/censusID=155915">alte Rathhaus</placeName>. Die Freyung. Der hohe Steig.</p>
              </argument>
              <cb/>
              <p xml:id="p788.1"><note place="right">Des <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-191 http://www.geonames.org/3180706/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7006963">Capitolii</placeName></hi> Nam.</note><hi rendition="#in">D</hi>Ie vormalige Herrlichkeit des alten <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-191 http://www.geonames.org/3180706/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7006963">Capitolii</placeName>,</hi> insonderheit betreffend/ so ist/ (wie Eingangs schon erwähnet) ohne dem bekannt/ daß solches einer von den Stadt-bergen sey/ und wol der Haubt-berg unter allen genennet werden möchte: Zumal weil derselbige seinen <note place="right"><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-554 http://d-nb.info/gnd/118573624 http://viaf.org/viaf/99942145">Liv.</persName> lib. l: Dion. Hal. lib</hi>. 4. </note> Namen von einem Menschen-Haubt bekommen/ welches daselbst gefunden worden/ als man den Grund zu des <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1269"><hi rendition="#aq">Jovis</hi> Tempel</placeName> legen wollen. Solcher ist fast Mitternacht-werts gelegen: Vom Niedergang hat er zu nächst die <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-47 http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=1130786">Tiber</placeName>/ gegen dem <note place="right">Desselben Umkreis und Gelegenheit.</note> Aufgang den <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-117 http://www.geonames.org/3169658/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=4012799"><hi rendition="#aq">Quirnal</hi>-berg</placeName>; gegen Mittag den alten Marck/ und den <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-262 http://www.geonames.org/3171655/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=3000935"><hi rendition="#aq">Palatin</hi>-berg</placeName>. In <choice><sic>seiseinem</sic><corr>seinem</corr></choice> Umkreis/ wie die <hi rendition="#aq">Antiquarii</hi> solches erinnern/ hatte er sieben <hi rendition="#aq">Stadia,</hi> das ist/ 875. Schritte; dessen Länge aber war viel grösser/ dann die Breite/ und gleichsam ablang/ wie zween halbe Zirckel/ und in den Seiten etwas eingezogen. Es hat aber solcher Stadt-Hügel zween Gipfel/ und so zu reden/ gleichsam zwey Häubter; denn zu beeden Seiten ist er ziemlich hoch gelegen/ aber in der Mitte etwas eingebogen; allda sich ein ebener Platz/ und auf demselbigen das <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-554 http://census.bbaw.de/easydb/censusID=151697" type="artificialWork">Roß <hi rendition="#aq">M. Aurelii Antonini</hi></name> befindet.</p>
              <p xml:id="p788.2"><note place="right">Des <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-191 http://www.geonames.org/3180706/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7006963">Capitolii</placeName></hi> zween oder drey Theile.</note> Ins gemein zwar wird der gantze Berg in das <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1942">Schloß</placeName>/ und <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2229">Capitolium</placeName></hi> eingetheilt; welche ihn aber etwas genauer betrachten/ die machen drey Theile daraus: Den Stein-felsen/ das <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1942">Schloß</placeName>/ und das <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2229">Capitolium</placeName></hi>. Denn derselbige Stein ist ein sehr jäher und rauher Fels/ und ziemlicher Theil des Bergs; welcher gegen dem Niedergang/ und der <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-47 http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=1130786">Tiber</placeName> gelegen/ weiland der <note place="right">Der <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-346"><hi rendition="#aq">Tarpeji</hi>sche Fels</placeName>.</note><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-346"><hi rendition="#aq">Tarpejische</hi> Fels</placeName> genannt: Welcher seinen Namen von einer Jungfrau <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-857 http://d-nb.info/gnd/118801392 http://viaf.org/viaf/64803778">Tarpeja</persName>,</hi> die daselbst begraben lag/ bekommen: Bis endlich der König <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-698 http://d-nb.info/gnd/119007495 http://viaf.org/viaf/52489928">Tarquinius</persName></hi> denselben Ort dem <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-99 http://d-nb.info/gnd/118558897 http://viaf.org/viaf/22933410">Jovi</persName></hi> gewidmet <note place="right"><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-343 http://d-nb.info/gnd/118595237 http://viaf.org/viaf/32140876">Plutarch</persName>. in Romulo</hi>.</note> und eingeraumet; da dann die Gebeine derselben an ein ander Ort gebracht worden/ und der <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-857 http://d-nb.info/gnd/118801392 http://viaf.org/viaf/64803778">Tarpejae</persName></hi> Nam allgemach verloschen: Einig und allein derjenige Fels wurde noch <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-346"><hi rendition="#aq">Saxum Tarpejum</hi></placeName> genannt/ von welchem die boshaftigen Ubelthäter herab gestürtzet wurden.</p>
              <cb/>
              <p xml:id="p788.3">Ferner so bedeutete der Nam des Schlosses den höchsten Theil solches Bergs; das übrige wurde <note place="right"><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-554 http://d-nb.info/gnd/118573624 http://viaf.org/viaf/99942145">Liv.</persName> lib.</hi> 6.</note> das <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2229">Capitolium</placeName></hi> genennet. Dannenhero <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-554 http://d-nb.info/gnd/118573624 http://viaf.org/viaf/99942145">Livius</persName></hi> solchen Unterscheid selbst beobachtet/ wenn er meldet/ es sey nicht zulässig gewesen/ daß ein Römischer Geschlechter entweder in dem <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1942">Schloß</placeName>/ oder im <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2229">Capitolio</placeName></hi> hätte wohnen sollen. Wiewol andere <hi rendition="#aq">Autoren</hi> solches so genau nicht genommen/ als denen <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2229">Capitolium</placeName></hi> und <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1942">Schloß</placeName> eines gegolten.</p>
              <p xml:id="p788.4"><note place="right">Die Form des <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2231">Capitolii</placeName></hi>.</note> Die Gestalt des alten <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2231">Capitolii</placeName></hi> an ihr selbst war/ wie ein Schloß/ geformt anzusehen; von oben an/ bis unten aus/ mit Quaderstücken gantz aufgeführet <note place="right"><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-554 http://d-nb.info/gnd/118573624 http://viaf.org/viaf/99942145">Liv,</persName> lib. 6. Plut. in Camil. <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-848 http://d-nb.info/gnd/118620452 http://viaf.org/viaf/100226923">Tacit.</persName> lib. 3. Hist.</hi></note>/ mit Mauren umgeben/ und mit Thürnen befestiget. Die Thüren befinden sich oben an den höchsten Treppen/ wo man ins Schloß hinauf steiget. Die ersten Thüren waren allenthalben zu höchst auf dem <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-191 http://www.geonames.org/3180706/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7006963"><hi rendition="#aq">Capitolini</hi>schen Hügel</placeName>/ mit Wänden eingefangen: allwo man heutiges Tages/ von des <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-1283 http://arachne.uni-koeln.de/item/bauwerk/2100064 http://census.bbaw.de/easydb/censusID=150940" type="artificialWork"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-386 http://arachne.uni-koeln.de/item/bauwerk/2100064 http://census.bbaw.de/easydb/censusID=150940"><hi rendition="#aq">Septimii</hi> Triumph-Bogen</placeName></name> gerad <choice><sic>hinauf</sic><corr/></choice> hinauf gehet: Für die anderen Thüren aber möchten vielleicht diejenige gehalten werden/ welche auf dem andern Hügel gegenüber gewest/ nicht weit von dem <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2231">Tempel <hi rendition="#aq"> Jovis</hi></placeName>; an welcher Seite des Bergs anietzo die Gefängnisse stehen: Wiewol solche/ anderer Meinung nach/ gestanden seyn sollen/ wo man ietzt hinter dem <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-1998" type="artificialWork"><hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-447">Palatio Conservatorum</placeName>,</hi></name> den hohen/ so genannten <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-2231">Geiß-Berg</placeName> hinauf steiget. Ausser denjenigen war noch eine andere Thür/ bey dem <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-346"><hi rendition="#aq">Tarpeji</hi>schen Berg-Felsen</placeName>/ dahin man hundert Staffeln zu steigen hatte. Aus welchem allen so viel zu schliessen/ daß solches Burg-Schloß sehr hoch gelegen/ und dabey wol verwahret gewesen. Demnach <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-848 http://d-nb.info/gnd/118620452 http://viaf.org/viaf/100226923">Tacitus</persName></hi> sich nicht gescheuet/ das <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1942">Schloß</placeName> des <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-191 http://www.geonames.org/3180706/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7006963">Capitolii</placeName></hi> eine solche Vestung <note place="right"><hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-848 http://d-nb.info/gnd/118620452 http://viaf.org/viaf/100226923">Tacit.</persName> lib. 3. Hist.</hi></note> zu nennen/ welche auch von den allergrössten Kriegsherren dazumal nicht bezwungen/ noch überwunden werden mochte.</p>
              <p xml:id="p788.5">Es stunden aber/ ausser etlichen Burgers-Häusern/ unterschiedliche Altäre/ Capellen/ und insgesamt auf die sechtzig Tempel/ auf dem <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-191 http://www.geonames.org/3180706/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7006963">Capitolio</placeName></hi>: Wie dann noch heut zu Tage/ auf demjenigen Hügel/ so gegen dem Aufgang gelegen/ die Franciscaner ihren Aufenthalt haben; zumal daselbst
</p>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[[I (Architektur), S. 56]/0253] Lilie/ auf unterschiedlichen/ schönen Müntzen der Egyptier/ die Isidem, und ihren Sohn Horum, betreffend/ sehr üblich und gebräuchlich gewest: Indem bald die Blum/ bald dero Stengel/ oder Frucht darauf gesehen wird: Und scheine/ allem Ansehen nach/ daß Lotus und Nymphaea nicht allerdings einerley Gewächs gewest; welchen Streit wir den Gelehrten/ so willig/ als billich/ überlassen. Ez. Spanhem. Diss. e. de Praest. & Usu Numism. pag. 257. 258. So weit ist die Vernunfft/ durch die Na- tur/ gekommen; bis sie/ was Göttlich ist/ in etwas wahr- genommen: Wol uns/ die Gottes Geist/ durch sein Wort unterricht; was Sonn und Mond nicht kan/ das zeigt uns dessen Liecht. Das VI. Capittel. Des Capitolii Nam. Desselben Umkreis/ und Gelegenheit. Zween/ oder drey Theile dessen. Der Tarpaejische Fels. Die Form des Capitolii. Der Tempel Jovis Capitolini. Wer solchen Tempel erbauet. Dessen unterschiedliche Feuersbrunsten. Desjenigen Tempels innwendiges Gebäu. Die Bibliothek daselbst. Das Gymnasium daran. Die Cantzeley. Des Romuli Stroh-Hüttlein. Das alte Rathhaus. Die Freyung. Der hohe Steig. DIe vormalige Herrlichkeit des alten Capitolii, insonderheit betreffend/ so ist/ (wie Eingangs schon erwähnet) ohne dem bekannt/ daß solches einer von den Stadt-bergen sey/ und wol der Haubt-berg unter allen genennet werden möchte: Zumal weil derselbige seinen Namen von einem Menschen-Haubt bekommen/ welches daselbst gefunden worden/ als man den Grund zu des Jovis Tempel legen wollen. Solcher ist fast Mitternacht-werts gelegen: Vom Niedergang hat er zu nächst die Tiber/ gegen dem Aufgang den Quirnal-berg; gegen Mittag den alten Marck/ und den Palatin-berg. In seinem Umkreis/ wie die Antiquarii solches erinnern/ hatte er sieben Stadia, das ist/ 875. Schritte; dessen Länge aber war viel grösser/ dann die Breite/ und gleichsam ablang/ wie zween halbe Zirckel/ und in den Seiten etwas eingezogen. Es hat aber solcher Stadt-Hügel zween Gipfel/ und so zu reden/ gleichsam zwey Häubter; denn zu beeden Seiten ist er ziemlich hoch gelegen/ aber in der Mitte etwas eingebogen; allda sich ein ebener Platz/ und auf demselbigen das Roß M. Aurelii Antonini befindet. Des Capitolii Nam. Liv. lib. l: Dion. Hal. lib. 4. Desselben Umkreis und Gelegenheit. Ins gemein zwar wird der gantze Berg in das Schloß/ und Capitolium eingetheilt; welche ihn aber etwas genauer betrachten/ die machen drey Theile daraus: Den Stein-felsen/ das Schloß/ und das Capitolium. Denn derselbige Stein ist ein sehr jäher und rauher Fels/ und ziemlicher Theil des Bergs; welcher gegen dem Niedergang/ und der Tiber gelegen/ weiland der Tarpejische Fels genannt: Welcher seinen Namen von einer Jungfrau Tarpeja, die daselbst begraben lag/ bekommen: Bis endlich der König Tarquinius denselben Ort dem Jovi gewidmet und eingeraumet; da dann die Gebeine derselben an ein ander Ort gebracht worden/ und der Tarpejae Nam allgemach verloschen: Einig und allein derjenige Fels wurde noch Saxum Tarpejum genannt/ von welchem die boshaftigen Ubelthäter herab gestürtzet wurden. Des Capitolii zween oder drey Theile. Der Tarpejische Fels. Plutarch. in Romulo. Ferner so bedeutete der Nam des Schlosses den höchsten Theil solches Bergs; das übrige wurde das Capitolium genennet. Dannenhero Livius solchen Unterscheid selbst beobachtet/ wenn er meldet/ es sey nicht zulässig gewesen/ daß ein Römischer Geschlechter entweder in dem Schloß/ oder im Capitolio hätte wohnen sollen. Wiewol andere Autoren solches so genau nicht genommen/ als denen Capitolium und Schloß eines gegolten. Liv. lib. 6. Die Gestalt des alten Capitolii an ihr selbst war/ wie ein Schloß/ geformt anzusehen; von oben an/ bis unten aus/ mit Quaderstücken gantz aufgeführet / mit Mauren umgeben/ und mit Thürnen befestiget. Die Thüren befinden sich oben an den höchsten Treppen/ wo man ins Schloß hinauf steiget. Die ersten Thüren waren allenthalben zu höchst auf dem Capitolinischen Hügel/ mit Wänden eingefangen: allwo man heutiges Tages/ von des Septimii Triumph-Bogen gerad hinauf gehet: Für die anderen Thüren aber möchten vielleicht diejenige gehalten werden/ welche auf dem andern Hügel gegenüber gewest/ nicht weit von dem Tempel Jovis; an welcher Seite des Bergs anietzo die Gefängnisse stehen: Wiewol solche/ anderer Meinung nach/ gestanden seyn sollen/ wo man ietzt hinter dem Palatio Conservatorum, den hohen/ so genannten Geiß-Berg hinauf steiget. Ausser denjenigen war noch eine andere Thür/ bey dem Tarpejischen Berg-Felsen/ dahin man hundert Staffeln zu steigen hatte. Aus welchem allen so viel zu schliessen/ daß solches Burg-Schloß sehr hoch gelegen/ und dabey wol verwahret gewesen. Demnach Tacitus sich nicht gescheuet/ das Schloß des Capitolii eine solche Vestung zu nennen/ welche auch von den allergrössten Kriegsherren dazumal nicht bezwungen/ noch überwunden werden mochte. Die Form des Capitolii. Liv, lib. 6. Plut. in Camil. Tacit. lib. 3. Hist. Tacit. lib. 3. Hist.Es stunden aber/ ausser etlichen Burgers-Häusern/ unterschiedliche Altäre/ Capellen/ und insgesamt auf die sechtzig Tempel/ auf dem Capitolio: Wie dann noch heut zu Tage/ auf demjenigen Hügel/ so gegen dem Aufgang gelegen/ die Franciscaner ihren Aufenthalt haben; zumal daselbst

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Sandrart.net: Bereitstellung der Texttranskription in XML/TEI. (2013-05-21T09:54:31Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme aus sandrart.net entsprechen muss.
Sandrart.net: Bereitstellung der Bilddigitalisate. (2013-05-21T09:54:31Z)
Frederike Neuber: Konvertierung nach XML/TEI gemäß DTA-Basisformat. (2013-05-21T09:54:31Z)

Weitere Informationen:

Anmerkungen zur Transkription:

  • Der Zeilenfall wurde nicht übernommen.
  • Bei Worttrennungen am Spalten- oder Seitenumbruch, steht das gesamte Wort auf der vorhergehenden Spalte bzw. Seite.
  • Langes s (ſ) wird als rundes s (s) wiedergegeben.
  • Übergeschriebenes „e“ über „a“, „o“ und „u“ wird als „ä“, „ö“, „ü“ transkribiert.
  • Rundes r (ꝛ) wird als normales r (r) wiedergegeben bzw. in der Kombination ꝛc. als et (etc.) aufgelöst.
  • Die Majuskel J im Frakturdruck wird in der Transkription je nach Lautwert als I bzw. J wiedergegeben.
  • Kolumnentitel, Bogensignaturen und Kustoden werden nicht erfasst.



Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0201_1679
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0201_1679/253
Zitationshilfe: Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,1. Nürnberg, 1679, S. [I (Architektur), S. 56]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0201_1679/253>, abgerufen am 23.04.2019.