Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch] sie sterben sollen. Es ist bässer und rechtmässiger/ daß einer für viele/ als daß ihrer viele für einen sterben. Ich wil lieber seyn ein Mutius, ein Decius, ein Curtius und Regulus: aber kein Marius, kein Cinna, kein Sylla mag ich heissen. Darum zwinget mich nicht/ einer von denen zu werden/ die ich schelte: misgönnet mir auch nicht/ wann ich es denen nachzumachen trachte/ die ich lobe. Ziehet hin zu dem sieghaften Vitellio, und verehret ihn/ als euren Kaiser. Ich will mich selbst also erlösen/ daß alle Welt erkennen soll/ wie ihr einen solchen Kaiser erwehlt habert/ der nicht euch für sich/ sondern sich für euch hingegeben.

Er ersticht sich selber. Sobald er dieses ausgeredet/ fassete er mit beyden Händen einen Dolch/ setzte ihn an der Brust/ fiele darein/ und starbe also/ nur einen einigen Seufzer auslassend. Es liessen sofort seine Freygelassene und der Obrist-Hofmeister Plotius Firmus samt den Knechten zu ihm hinein/ und fanden an ihm diese einige Wunde. Das Geschrey von seinem Tod eilte sofort durch das gantze Leibwacht-Lager und die Stadt/ und kamen die Soldaten mit Schreyen und Heulen herzu/ sich selbst verfluchend/ daß sie ihren lieben Kaiser nicht bässer verwahret noch behindert hätten/ für sie zu sterben. Er starbe A. C. 69/ seines alters im 37 Jahr/ und der Regirung im vierten Monat.

Nachdem sie den Leichnam beschicket/ trugen sie ihn selber zum Holzhaufen mit Threnen und Lobsprechen/ küsseten die Wunde und seine Hände. Es waren ihrer auch viele/ die einander bey der Verbrennung niedermachten/ und also ihme sterbend Gesellschaft leisteten. Die Asche ward in die Erde eingesetzet/ ohne Grabmal und Obschrift: um dem Vitellio nicht Anlaß zu geben/ wider einen Todten zu wüten. Die Römer/ als Heiden/ sagten von ihm: Er hätte schändlich gelebt/ und wäre ehrlich gestorben; er hätte das Reich/ daß er böslich gleichsam an sich geraubet/ tugendlich wieder von sich gelegt. Besser lässt es sich sagen: Die Rache Gottes habe ihn nicht leben lassen/ da er seinen unschuldigen Vorfahrer so hinterlistig um das Leben gebracht hatte. Ist also an dem Poeten Ausonio, einem Christen/ zu bewundern/ daß er dieses Selbstmörders Tod so heidnisch gepriesen/ mit diesem Disticho:

Fine tamen laudandus erit, qui morte de-
cora

hoc solum fecit nobile, quod periit.
Sein End ist Lobens wehrt/ sein' edelst-
bäste That

war diese/ daß er selbst sich hingeopffert
hat.

Sein Bildnis. Weil er so kurze Zeit regirte/ als ist keine Statua von ihm vorhanden/ sind auch seine Medaglien übel zu bekommen: Aus deren einer sein Bildnis hier beygetragen worden.

Ganymedes. Die umstehende Figuren/ handeln von Buhlerey oder von Kriegs Sachen: weil er diesen beyden[Spaltenumbruch] Professionen ergeben gewesen. In der ersten obern/ erscheinet die Historie mit dem Ganymedes, welchergestalt der von dem Adler/ Jovis Donnerkeilträger/ vom Berg Ida hinweg geraubet und gen Himmel geführt worden/ wie die Poeten dichten. Virgilius, lib. V. Aeneid. v. 251, fasset es kurz in diese wenig Zeilen:

Der schöne Königs-Sohn/ dort im Idäer-
Häin

mit schnellen Fuß und Schuß ein Wild will
holen ein.

Bald Jovis Adler ihn erwischt mit seinen
Klauen:

der Jäger muß also sich selbst verjaget
schauen.

Es ist diese Figur von einem Antichen Carniol entnommen/ und bedeutet das dabey schwebende Gefaß/ wie dieser Knab dem Trank Ambrosia oder der Unsterblichkeit den Göttern einzuschenken/ gen Himmel gezuckt: Weswegen er auch für das Zeichen des Wassermanns gehalten worden.

Miles. Die Figur zur Rechten/ zeiget einen Römischen Soldaten/ der auf dem Helm eine Schlange führt: Dergleichen man auch der KriegsGöttin Minervae zuzueignen pfleget. Was er in der Hand träget/ scheinet ein den Fechtern gewönliches hölzernes Gewehr zu seyn.

Charitas militaris. In der mittlern Figur zur Linken/ erscheinet ein Soldat/ welcher einen andern nieder gemachten auf der Achsel zur Begräbnis träget. Diese Barmherzigkeit wurde bey den Alten für ruhmwürdig und heilig gehalten: wie sie dann/ sofort nach der Schlacht/ mit dem Feinde Stillstand zu machen pflegten/ damit sie ihre Todten beerdigen möchten.

Iole. Die mittlere Figur zur Lincken/ macht gleichfalls/ wie droben neben Kaiser Claudii Bildnis/ die untere Figur zur Rechten/ die Iole vorstellig/ und ist sie aus einem antichen geschnittenem Amethist abgezeichnet worden.

Leda. Das untere Bild zur Rechten ist die Leda, wie sie sich gegen den Schwan wehret/ in welchen sich Jupiter verwandlet/ als er mit ihr zu buhlen verlanget: Wovon droben/ neben dem Bildnis Kaiser Caligulae, bei der untern mitlern Figur/ ein mehrer zu sehen und zu lesen ist. Der Cameo, wovon dis Bild abgesehen/ ist unter andern edlen Stein Stücken zu finden/ bey dem Prinzen Flavio Ursino zu Rom: der/ sowol wegen seines hohen Hauses/ als wegen trefflichen Verstandes/ und [weil] er ein sonderbarer Liebhaber von allen Künsten und Studien/ sehr berühmet wird.

Mutius Scaevola. In der untern letzern Figur ist [vorgebildet] die Geschichte/ wie der Römer Mutius Scaevola, Porsonnam den König von Hetruria, der Feind der ersten Römer/ niedermachen wollen/ aber an der Person gefehlet und einen andren gefället/ sich selbst um diesen Fehler gestrafft/ indem er vor des Königs Angesicht/ die rechte Hand [über] das [Kohlfeuer] gehalten/ und dieselbe verbrennet: Daher er nachmals mit der linken Hand gefochten und darum Scaevola zugenannt worden. Es [wird]

[Spaltenumbruch] sie sterben sollen. Es ist bässer und rechtmässiger/ daß einer für viele/ als daß ihrer viele für einen sterben. Ich wil lieber seyn ein Mutius, ein Decius, ein Curtius und Regulus: aber kein Marius, kein Cinna, kein Sylla mag ich heissen. Darum zwinget mich nicht/ einer von denen zu werden/ die ich schelte: misgönnet mir auch nicht/ wann ich es denen nachzumachen trachte/ die ich lobe. Ziehet hin zu dem sieghaften Vitellio, und verehret ihn/ als euren Kaiser. Ich will mich selbst also erlösen/ daß alle Welt erkennen soll/ wie ihr einen solchen Kaiser erwehlt habert/ der nicht euch für sich/ sondern sich für euch hingegeben.

Er ersticht sich selber. Sobald er dieses ausgeredet/ fassete er mit beyden Händen einen Dolch/ setzte ihn an der Brust/ fiele darein/ und starbe also/ nur einen einigen Seufzer auslassend. Es liessen sofort seine Freygelassene und der Obrist-Hofmeister Plotius Firmus samt den Knechten zu ihm hinein/ und fanden an ihm diese einige Wunde. Das Geschrey von seinem Tod eilte sofort durch das gantze Leibwacht-Lager und die Stadt/ und kamen die Soldaten mit Schreyen und Heulen herzu/ sich selbst verfluchend/ daß sie ihren lieben Kaiser nicht bässer verwahret noch behindert hätten/ für sie zu sterben. Er starbe A. C. 69/ seines alters im 37 Jahr/ und der Regirung im vierten Monat.

Nachdem sie den Leichnam beschicket/ trugen sie ihn selber zum Holzhaufen mit Threnen und Lobsprechen/ küsseten die Wunde und seine Hände. Es waren ihrer auch viele/ die einander bey der Verbrennung niedermachten/ und also ihme sterbend Gesellschaft leisteten. Die Asche ward in die Erde eingesetzet/ ohne Grabmal und Obschrift: um dem Vitellio nicht Anlaß zu geben/ wider einen Todten zu wüten. Die Römer/ als Heiden/ sagten von ihm: Er hätte schändlich gelebt/ und wäre ehrlich gestorben; er hätte das Reich/ daß er böslich gleichsam an sich geraubet/ tugendlich wieder von sich gelegt. Besser lässt es sich sagen: Die Rache Gottes habe ihn nicht leben lassen/ da er seinen unschuldigen Vorfahrer so hinterlistig um das Leben gebracht hatte. Ist also an dem Poeten Ausonio, einem Christen/ zu bewundern/ daß er dieses Selbstmörders Tod so heidnisch gepriesen/ mit diesem Disticho:

Fine tamen laudandus erit, qui morte de-
corâ

hoc solum fecit nobile, quod periit.
Sein End ist Lobens wehrt/ sein’ edelst-
bäste That

war diese/ daß er selbst sich hingeopffert
hat.

Sein Bildnis. Weil er so kurze Zeit regirte/ als ist keine Statua von ihm vorhanden/ sind auch seine Medaglien übel zu bekommen: Aus deren einer sein Bildnis hier beygetragen worden.

Ganymedes. Die umstehende Figuren/ handeln von Buhlerey oder von Kriegs Sachen: weil er diesen beyden[Spaltenumbruch] Professionen ergeben gewesen. In der ersten obern/ erscheinet die Historie mit dem Ganymedes, welchergestalt der von dem Adler/ Jovis Donnerkeilträger/ vom Berg Ida hinweg geraubet und gen Himmel geführt worden/ wie die Poeten dichten. Virgilius, lib. V. Aeneid. v. 251, fasset es kurz in diese wenig Zeilen:

Der schöne Königs-Sohn/ dort im Idäer-
Häin

mit schnellen Fuß und Schuß ein Wild will
holen ein.

Bald Jovis Adler ihn erwischt mit seinen
Klauen:

der Jäger muß also sich selbst verjaget
schauen.

Es ist diese Figur von einem Antichen Carniol entnommen/ und bedeutet das dabey schwebende Gefaß/ wie dieser Knab dem Trank Ambrosia oder der Unsterblichkeit den Göttern einzuschenken/ gen Himmel gezuckt: Weswegen er auch für das Zeichen des Wassermanns gehalten worden.

Miles. Die Figur zur Rechten/ zeiget einen Römischen Soldaten/ der auf dem Helm eine Schlange führt: Dergleichen man auch der KriegsGöttin Minervae zuzueignen pfleget. Was er in der Hand träget/ scheinet ein den Fechtern gewönliches hölzernes Gewehr zu seyn.

Charitas militaris. In der mittlern Figur zur Linken/ erscheinet ein Soldat/ welcher einen andern nieder gemachten auf der Achsel zur Begräbnis träget. Diese Barmherzigkeit wurde bey den Alten für ruhmwürdig und heilig gehalten: wie sie dann/ sofort nach der Schlacht/ mit dem Feinde Stillstand zu machen pflegten/ damit sie ihre Todten beerdigen möchten.

Iole. Die mittlere Figur zur Lincken/ macht gleichfalls/ wie droben neben Kaiser Claudii Bildnis/ die untere Figur zur Rechten/ die Iole vorstellig/ und ist sie aus einem antichen geschnittenem Amethist abgezeichnet worden.

Leda. Das untere Bild zur Rechten ist die Leda, wie sie sich gegen den Schwan wehret/ in welchen sich Jupiter verwandlet/ als er mit ihr zu buhlen verlanget: Wovon droben/ neben dem Bildnis Kaiser Caligulae, bei der untern mitlern Figur/ ein mehrer zu sehen und zu lesen ist. Der Cameo, wovon dis Bild abgesehen/ ist unter andern edlen Stein Stücken zu finden/ bey dem Prinzen Flavio Ursino zu Rom: der/ sowol wegen seines hohen Hauses/ als wegen trefflichen Verstandes/ und [weil] er ein sonderbarer Liebhaber von allen Künsten und Studien/ sehr berühmet wird.

Mutius Scaevola. In der untern letzern Figur ist [vorgebildet] die Geschichte/ wie der Römer Mutius Scaevola, Porsonnam den König von Hetruriâ, der Feind der ersten Römer/ niedermachen wollen/ aber an der Person gefehlet und einen andren gefället/ sich selbst um diesen Fehler gestrafft/ indem er vor des Königs Angesicht/ die rechte Hand [über] das [Kohlfeuer] gehalten/ und dieselbe verbrennet: Daher er nachmals mit der linken Hand gefochten und darum Scaevola zugenannt worden. Es [wird]

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div>
        <div xml:id="d938">
          <p xml:id="p939.5"><pb facs="#f0075" xml:id="pb-940" n="[II (Skulptur), S. 53]"/><cb/>
sie sterben sollen. Es ist bässer und rechtmässiger/ daß einer für viele/ als daß ihrer viele für einen sterben. Ich wil lieber seyn ein <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1773 http://d-nb.info/gnd/128812524 http://viaf.org/viaf/25665896">Mutius</persName>,</hi> ein <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-5554">Decius</persName>,</hi> ein <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-810">Curtius</persName></hi> und <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-5529 http://d-nb.info/gnd/118788159 http://viaf.org/viaf/6282187">Regulus</persName></hi>: aber kein <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-4860 http://d-nb.info/gnd/118577956 http://viaf.org/viaf/82988171">Marius</persName>,</hi> kein <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-4314 http://d-nb.info/gnd/119285045 http://viaf.org/viaf/56276733">Cinna</persName>,</hi> kein <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-625 http://d-nb.info/gnd/11864260X http://viaf.org/viaf/84037378">Sylla</persName></hi> mag ich heissen. Darum zwinget mich nicht/ einer von denen zu werden/ die ich schelte: misgönnet mir auch nicht/ wann ich es denen nachzumachen trachte/ die ich lobe. Ziehet hin zu dem sieghaften <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2188 http://d-nb.info/gnd/118805495 http://viaf.org/viaf/16012563">Vitellio</persName>,</hi> und verehret ihn/ als euren Kaiser. Ich will mich selbst also erlösen/ daß alle Welt erkennen soll/ wie ihr einen solchen Kaiser erwehlt habert/ der nicht euch für sich/ sondern sich für euch hingegeben.</p>
          <p xml:id="p940.1"><note place="right">Er ersticht sich selber.</note> Sobald er dieses ausgeredet/ fassete er mit beyden Händen einen Dolch/ setzte ihn an der Brust/ fiele darein/ und starbe also/ nur einen einigen Seufzer auslassend. Es liessen sofort seine Freygelassene und der Obrist-Hofmeister <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-5595">Plotius Firmus</persName></hi> samt den Knechten zu ihm hinein/ und fanden an ihm diese einige Wunde. Das Geschrey von seinem Tod eilte sofort durch das gantze Leibwacht-Lager und die Stadt/ und kamen die Soldaten mit Schreyen und Heulen herzu/ sich selbst verfluchend/ daß sie ihren lieben Kaiser nicht bässer verwahret noch behindert hätten/ für sie zu sterben. Er starbe <date rendition="#aq" when="0069">A. C. 69</date>/ seines alters im 37 Jahr/ und der Regirung im vierten Monat.</p>
          <p xml:id="p940.2">Nachdem sie den Leichnam beschicket/ trugen sie ihn selber zum Holzhaufen mit Threnen und Lobsprechen/ küsseten die Wunde und seine Hände. Es waren ihrer auch viele/ die einander bey der Verbrennung niedermachten/ und also ihme sterbend Gesellschaft leisteten. Die Asche ward in die Erde eingesetzet/ ohne Grabmal und Obschrift: um dem <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-2188 http://d-nb.info/gnd/118805495 http://viaf.org/viaf/16012563">Vitellio</persName></hi> nicht Anlaß zu geben/ wider einen Todten zu wüten. Die Römer/ als Heiden/ sagten von ihm: Er hätte schändlich gelebt/ und wäre ehrlich gestorben; er hätte das Reich/ daß er böslich gleichsam an sich geraubet/ tugendlich wieder von sich gelegt. Besser lässt es sich sagen: Die Rache Gottes habe ihn nicht leben lassen/ da er seinen unschuldigen Vorfahrer so hinterlistig um das Leben gebracht hatte. Ist also an dem Poeten <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-563 http://d-nb.info/gnd/118505165 http://viaf.org/viaf/100183527">Ausonio</persName>,</hi> einem Christen/ zu bewundern/ daß er dieses Selbstmörders Tod so heidnisch gepriesen/ mit diesem <hi rendition="#aq">Disticho</hi>:</p>
          <lg rendition="#aq" xml:lang="lat" type="poem">
            <l>Fine tamen laudandus erit, qui morte de-<lb/>
corâ</l><lb/>
            <l>hoc solum fecit nobile, quod periit.</l><lb/>
          </lg>
          <lg rendition="#c" type="poem">
            <l>Sein End ist Lobens wehrt/ sein&#x2019; edelst-<lb/>
bäste That</l><lb/>
            <l>war diese/ daß er selbst sich hingeopffert<lb/>
hat.</l><lb/>
          </lg>
          <p xml:id="p940.3"><note place="right"><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2671" type="artificialWork">Sein Bildnis</name>.</note> Weil er so kurze Zeit regirte/ als ist keine <hi rendition="#aq">Statua</hi> von ihm vorhanden/ sind auch seine <hi rendition="#aq">Medagli</hi>en übel zu bekommen: Aus deren einer <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2671" type="artificialWork">sein Bildnis</name> hier beygetragen worden.</p>
          <p xml:id="p940.4"><note rendition="#aq" place="right"><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2672" type="artificialWork"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1478 http://d-nb.info/gnd/118537520 http://viaf.org/viaf/3262256">Ganymedes</persName></name>.</note> Die umstehende Figuren/ handeln von Buhlerey oder von Kriegs Sachen: weil er diesen beyden<cb/> <hi rendition="#aq">Profession</hi>en ergeben gewesen. In der <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2672" type="artificialWork">ersten obern/ erscheinet die Historie mit dem <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1478 http://d-nb.info/gnd/118537520 http://viaf.org/viaf/3262256">Ganymedes</persName></hi></name>, welchergestalt der von dem Adler/ <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-99 http://d-nb.info/gnd/118558897 http://viaf.org/viaf/22933410">Jovis</persName></hi> Donnerkeilträger/ vom Berg <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-922 http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=1105183">Ida</placeName></hi> hinweg geraubet und gen Himmel geführt worden/ wie die Poeten dichten. <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-410 http://d-nb.info/gnd/118626574 http://viaf.org/viaf/8194433">Virgilius</persName>, lib. V. Aeneid. v.</hi> 251, fasset es kurz in diese wenig Zeilen:</p>
          <lg rendition="#c" type="poem">
            <l>Der schöne Königs-Sohn/ dort im <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-922 http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=1105183">Idäer-<lb/>
Häin</placeName></l><lb/>
            <l>mit schnellen Fuß und Schuß ein Wild will<lb/>
holen ein.</l><lb/>
            <l>Bald <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-99 http://d-nb.info/gnd/118558897 http://viaf.org/viaf/22933410">Jovis</persName> Adler ihn erwischt mit seinen<lb/>
Klauen:</l><lb/>
            <l>der Jäger muß also sich selbst verjaget<lb/>
schauen.</l><lb/>
          </lg>
          <p xml:id="p940.5">Es ist diese Figur von <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2673" type="artificialWork">einem <hi rendition="#aq">Antich</hi>en <hi rendition="#aq">Carniol</hi></name> entnommen/ und bedeutet das dabey schwebende Gefaß/ wie dieser Knab dem Trank <hi rendition="#aq">Ambrosia</hi> oder der Unsterblichkeit den Göttern einzuschenken/ gen Himmel gezuckt: Weswegen er auch für das Zeichen des Wassermanns gehalten worden.</p>
          <p xml:id="p940.6"><note place="right"><hi rendition="#aq"><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2674" type="artificialWork">Miles</name>.</hi></note><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2674" type="artificialWork">Die Figur zur Rechten</name>/ zeiget einen Römischen Soldaten/ der auf dem Helm eine Schlange führt: Dergleichen man auch der KriegsGöttin <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-145 http://d-nb.info/gnd/118986155 http://viaf.org/viaf/13107718">Minervae</persName></hi> zuzueignen pfleget. Was er in der Hand träget/ scheinet ein den Fechtern gewönliches hölzernes Gewehr zu seyn.</p>
          <p xml:id="p940.7"><note place="right"><hi rendition="#aq"><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2675" type="artificialWork">Charitas militaris</name>.</hi></note> In der <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2675" type="artificialWork">mittlern Figur zur Linken</name>/ erscheinet ein Soldat/ welcher einen andern nieder gemachten auf der Achsel zur Begräbnis träget. Diese Barmherzigkeit wurde bey den Alten für ruhmwürdig und heilig gehalten: wie sie dann/ sofort nach der Schlacht/ mit dem Feinde Stillstand zu machen pflegten/ damit sie ihre Todten beerdigen möchten.</p>
          <p xml:id="p940.8"><note place="right"><hi rendition="#aq"><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2577" type="artificialWork"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-723">Iole</persName></name>.</hi></note> Die <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2676" type="artificialWork">mittlere Figur zur Lincken</name>/ macht gleichfalls/ wie droben neben <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-543 http://d-nb.info/gnd/118521063 http://viaf.org/viaf/87172361">Kaiser <hi rendition="#aq">Claudii</hi></persName> Bildnis/ <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2577" type="artificialWork">die untere Figur zur Rechten</name>/ die <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-723">Iole</persName></hi> vorstellig/ und ist sie aus einem <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2685" type="artificialWork"><hi rendition="#aq">antich</hi>en geschnittenem Amethist</name> abgezeichnet worden.</p>
          <p xml:id="p940.9"><note place="right"><hi rendition="#aq"><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2679" type="artificialWork"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-476 http://d-nb.info/gnd/118832611 http://viaf.org/viaf/25399567">Leda</persName></name>.</hi></note><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2679" type="artificialWork">Das untere Bild zur Rechten ist die <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-476 http://d-nb.info/gnd/118832611 http://viaf.org/viaf/25399567">Leda</persName>,</hi> wie sie sich gegen den Schwan wehret/ in welchen sich <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-99 http://d-nb.info/gnd/118558897 http://viaf.org/viaf/22933410">Jupiter</persName></hi> verwandlet/ als er mit ihr zu buhlen verlanget</name>: Wovon droben/ neben dem Bildnis <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-868 http://d-nb.info/gnd/118518410 http://viaf.org/viaf/59052351">Kaiser <hi rendition="#aq">Caligulae</hi></persName>, bei der <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2537" type="artificialWork">untern mitlern Figur</name>/ ein mehrer zu sehen und zu lesen ist. <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2680" type="artificialWork">Der <hi rendition="#aq">Cameo</hi></name>, wovon dis Bild abgesehen/ ist unter andern edlen Stein Stücken zu finden/ bey dem Prinzen <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-5632">Flavio Ursino</persName></hi> zu <placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-6 http://www.geonames.org/3169070/ http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7000874">Rom</placeName>: der/ sowol wegen seines hohen Hauses/ als wegen trefflichen Verstandes/ und <supplied>weil</supplied> er ein sonderbarer Liebhaber von allen Künsten und <hi rendition="#aq">Studi</hi>en/ sehr berühmet wird.</p>
          <p xml:id="p940.10"><note place="right"><hi rendition="#aq"><name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2682" type="artificialWork"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1773 http://d-nb.info/gnd/128812524 http://viaf.org/viaf/25665896">Mutius Scaevola</persName></name>.</hi></note> In der <name ref="http://ta.sandrart.net/-artwork-2682" type="artificialWork">untern letzern Figur</name> ist <supplied>vorgebildet</supplied> die Geschichte/ wie der Römer <hi rendition="#aq"><persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-1773 http://d-nb.info/gnd/128812524 http://viaf.org/viaf/25665896">Mutius Scaevola</persName>, <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-247 http://d-nb.info/gnd/123959306 http://viaf.org/viaf/3393096">Porsonnam</persName></hi> den König von <hi rendition="#aq"><placeName ref="http://ta.sandrart.net/-place-1271 http://www.getty.edu/vow/TGNFullDisplay?find=&amp;place=&amp;nation=&amp;subjectid=7024113">Hetruriâ</placeName>,</hi> der Feind der ersten Römer/ niedermachen wollen/ aber an der Person gefehlet und einen andren gefället/ sich selbst um diesen Fehler gestrafft/ indem er vor des Königs Angesicht/ die rechte Hand <supplied>über</supplied> das <supplied>Kohlfeuer</supplied> gehalten/ und dieselbe verbrennet: Daher er nachmals mit der linken Hand gefochten und darum <hi rendition="#aq">Scaevola</hi> zugenannt worden. Es <supplied>wird</supplied></p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[[II (Skulptur), S. 53]/0075] sie sterben sollen. Es ist bässer und rechtmässiger/ daß einer für viele/ als daß ihrer viele für einen sterben. Ich wil lieber seyn ein Mutius, ein Decius, ein Curtius und Regulus: aber kein Marius, kein Cinna, kein Sylla mag ich heissen. Darum zwinget mich nicht/ einer von denen zu werden/ die ich schelte: misgönnet mir auch nicht/ wann ich es denen nachzumachen trachte/ die ich lobe. Ziehet hin zu dem sieghaften Vitellio, und verehret ihn/ als euren Kaiser. Ich will mich selbst also erlösen/ daß alle Welt erkennen soll/ wie ihr einen solchen Kaiser erwehlt habert/ der nicht euch für sich/ sondern sich für euch hingegeben. Sobald er dieses ausgeredet/ fassete er mit beyden Händen einen Dolch/ setzte ihn an der Brust/ fiele darein/ und starbe also/ nur einen einigen Seufzer auslassend. Es liessen sofort seine Freygelassene und der Obrist-Hofmeister Plotius Firmus samt den Knechten zu ihm hinein/ und fanden an ihm diese einige Wunde. Das Geschrey von seinem Tod eilte sofort durch das gantze Leibwacht-Lager und die Stadt/ und kamen die Soldaten mit Schreyen und Heulen herzu/ sich selbst verfluchend/ daß sie ihren lieben Kaiser nicht bässer verwahret noch behindert hätten/ für sie zu sterben. Er starbe A. C. 69/ seines alters im 37 Jahr/ und der Regirung im vierten Monat. Er ersticht sich selber.Nachdem sie den Leichnam beschicket/ trugen sie ihn selber zum Holzhaufen mit Threnen und Lobsprechen/ küsseten die Wunde und seine Hände. Es waren ihrer auch viele/ die einander bey der Verbrennung niedermachten/ und also ihme sterbend Gesellschaft leisteten. Die Asche ward in die Erde eingesetzet/ ohne Grabmal und Obschrift: um dem Vitellio nicht Anlaß zu geben/ wider einen Todten zu wüten. Die Römer/ als Heiden/ sagten von ihm: Er hätte schändlich gelebt/ und wäre ehrlich gestorben; er hätte das Reich/ daß er böslich gleichsam an sich geraubet/ tugendlich wieder von sich gelegt. Besser lässt es sich sagen: Die Rache Gottes habe ihn nicht leben lassen/ da er seinen unschuldigen Vorfahrer so hinterlistig um das Leben gebracht hatte. Ist also an dem Poeten Ausonio, einem Christen/ zu bewundern/ daß er dieses Selbstmörders Tod so heidnisch gepriesen/ mit diesem Disticho: Fine tamen laudandus erit, qui morte de- corâ hoc solum fecit nobile, quod periit. Sein End ist Lobens wehrt/ sein’ edelst- bäste That war diese/ daß er selbst sich hingeopffert hat. Weil er so kurze Zeit regirte/ als ist keine Statua von ihm vorhanden/ sind auch seine Medaglien übel zu bekommen: Aus deren einer sein Bildnis hier beygetragen worden. Sein Bildnis. Die umstehende Figuren/ handeln von Buhlerey oder von Kriegs Sachen: weil er diesen beyden Professionen ergeben gewesen. In der ersten obern/ erscheinet die Historie mit dem Ganymedes, welchergestalt der von dem Adler/ Jovis Donnerkeilträger/ vom Berg Ida hinweg geraubet und gen Himmel geführt worden/ wie die Poeten dichten. Virgilius, lib. V. Aeneid. v. 251, fasset es kurz in diese wenig Zeilen: Ganymedes. Der schöne Königs-Sohn/ dort im Idäer- Häin mit schnellen Fuß und Schuß ein Wild will holen ein. Bald Jovis Adler ihn erwischt mit seinen Klauen: der Jäger muß also sich selbst verjaget schauen. Es ist diese Figur von einem Antichen Carniol entnommen/ und bedeutet das dabey schwebende Gefaß/ wie dieser Knab dem Trank Ambrosia oder der Unsterblichkeit den Göttern einzuschenken/ gen Himmel gezuckt: Weswegen er auch für das Zeichen des Wassermanns gehalten worden. Die Figur zur Rechten/ zeiget einen Römischen Soldaten/ der auf dem Helm eine Schlange führt: Dergleichen man auch der KriegsGöttin Minervae zuzueignen pfleget. Was er in der Hand träget/ scheinet ein den Fechtern gewönliches hölzernes Gewehr zu seyn. Miles. In der mittlern Figur zur Linken/ erscheinet ein Soldat/ welcher einen andern nieder gemachten auf der Achsel zur Begräbnis träget. Diese Barmherzigkeit wurde bey den Alten für ruhmwürdig und heilig gehalten: wie sie dann/ sofort nach der Schlacht/ mit dem Feinde Stillstand zu machen pflegten/ damit sie ihre Todten beerdigen möchten. Charitas militaris. Die mittlere Figur zur Lincken/ macht gleichfalls/ wie droben neben Kaiser Claudii Bildnis/ die untere Figur zur Rechten/ die Iole vorstellig/ und ist sie aus einem antichen geschnittenem Amethist abgezeichnet worden. Iole. Das untere Bild zur Rechten ist die Leda, wie sie sich gegen den Schwan wehret/ in welchen sich Jupiter verwandlet/ als er mit ihr zu buhlen verlanget: Wovon droben/ neben dem Bildnis Kaiser Caligulae, bei der untern mitlern Figur/ ein mehrer zu sehen und zu lesen ist. Der Cameo, wovon dis Bild abgesehen/ ist unter andern edlen Stein Stücken zu finden/ bey dem Prinzen Flavio Ursino zu Rom: der/ sowol wegen seines hohen Hauses/ als wegen trefflichen Verstandes/ und weil er ein sonderbarer Liebhaber von allen Künsten und Studien/ sehr berühmet wird. Leda. In der untern letzern Figur ist vorgebildet die Geschichte/ wie der Römer Mutius Scaevola, Porsonnam den König von Hetruriâ, der Feind der ersten Römer/ niedermachen wollen/ aber an der Person gefehlet und einen andren gefället/ sich selbst um diesen Fehler gestrafft/ indem er vor des Königs Angesicht/ die rechte Hand über das Kohlfeuer gehalten/ und dieselbe verbrennet: Daher er nachmals mit der linken Hand gefochten und darum Scaevola zugenannt worden. Es wird Mutius Scaevola.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Sandrart.net: Bereitstellung der Texttranskription in XML/TEI. (2013-05-21T09:54:31Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme aus sandrart.net entsprechen muss.
Sandrart.net: Bereitstellung der Bilddigitalisate. (2013-05-21T09:54:31Z)
Frederike Neuber: Konvertierung nach XML/TEI gemäß DTA-Basisformat. (2013-05-21T09:54:31Z)

Weitere Informationen:

Anmerkungen zur Transkription:

  • Der Zeilenfall wurde nicht übernommen.
  • Bei Worttrennungen am Spalten- oder Seitenumbruch, steht das gesamte Wort auf der vorhergehenden Spalte bzw. Seite.
  • Langes s (ſ) wird als rundes s (s) wiedergegeben.
  • Übergeschriebenes „e“ über „a“, „o“ und „u“ wird als „ä“, „ö“, „ü“ transkribiert.
  • Rundes r (ꝛ) wird als normales r (r) wiedergegeben bzw. in der Kombination ꝛc. als et (etc.) aufgelöst.
  • Die Majuskel J im Frakturdruck wird in der Transkription je nach Lautwert als I bzw. J wiedergegeben.
  • Kolumnentitel, Bogensignaturen und Kustoden werden nicht erfasst.



Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679/75
Zitationshilfe: Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,2. Nürnberg, 1679, S. [II (Skulptur), S. 53]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0202_1679/75>, abgerufen am 02.07.2020.