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Schenk, Gottfried Anton: Geschicht–Beschreibung der Stadt Wißbaden. Frankfurt (Main), 1758.

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diesertwegen vorhanden) dergleichen Erdbeben in Wißbaden mehrmalen spüren lassen, z. E. (L. St.) im Jahr 1620 im Febr. 1621 im August, Morgends und Abends, 1681 im Jan. 1691 im Febr. 1692 im Septemb. zweymal, 1727 im Frühling, und 1733 auch im Frühling. Sie sind aber jedesmal, GOtt sey Danck, ohne Schaden abgegangen.



Ueberbliebene Alterthümer
oder
Denckmale
des Nassauischen Wißbads.

Diese sind:

1. Die Kirche. Diese stehet in der so genannten Stadt des Wißbads, nicht weit von dem alten, abgängig-gewordenen, Maintzer-Thor. Sie stehet etwas weit von der Bad-Gegend oder dem so genannten Sauerlande des Wißbads entfernet. Und kommt solches sonder Zweifel daher, weil die gedachte Bad-Gegend in den vorigen Zeiten, wie oben gezeiget worden, nur eine Bey- oder

diesertwegen vorhanden) dergleichen Erdbeben in Wißbaden mehrmalen spüren lassen, z. E. (L. St.) im Jahr 1620 im Febr. 1621 im August, Morgends und Abends, 1681 im Jan. 1691 im Febr. 1692 im Septemb. zweymal, 1727 im Frühling, und 1733 auch im Frühling. Sie sind aber jedesmal, GOtt sey Danck, ohne Schaden abgegangen.



Ueberbliebene Alterthümer
oder
Denckmale
des Nassauischen Wißbads.

Diese sind:

1. Die Kirche. Diese stehet in der so genannten Stadt des Wißbads, nicht weit von dem alten, abgängig-gewordenen, Maintzer-Thor. Sie stehet etwas weit von der Bad-Gegend oder dem so genannten Sauerlande des Wißbads entfernet. Und kommt solches sonder Zweifel daher, weil die gedachte Bad-Gegend in den vorigen Zeiten, wie oben gezeiget worden, nur eine Bey- oder

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[313/0349] diesertwegen vorhanden) dergleichen Erdbeben in Wißbaden mehrmalen spüren lassen, z. E. (L. St.) im Jahr 1620 im Febr. 1621 im August, Morgends und Abends, 1681 im Jan. 1691 im Febr. 1692 im Septemb. zweymal, 1727 im Frühling, und 1733 auch im Frühling. Sie sind aber jedesmal, GOtt sey Danck, ohne Schaden abgegangen. Ueberbliebene Alterthümer oder Denckmale des Nassauischen Wißbads. Diese sind: 1. Die Kirche. Diese stehet in der so genannten Stadt des Wißbads, nicht weit von dem alten, abgängig-gewordenen, Maintzer-Thor. Sie stehet etwas weit von der Bad-Gegend oder dem so genannten Sauerlande des Wißbads entfernet. Und kommt solches sonder Zweifel daher, weil die gedachte Bad-Gegend in den vorigen Zeiten, wie oben gezeiget worden, nur eine Bey- oder

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Zitationshilfe: Schenk, Gottfried Anton: Geschicht–Beschreibung der Stadt Wißbaden. Frankfurt (Main), 1758, S. 313. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/schenck_wissbaden_1758/349>, abgerufen am 24.04.2019.