Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Gisander [i. e. Schnabel, Johann Gottfried]: Wunderliche Fata einiger See-Fahrer. Bd. 2. Nordhausen, 1737.

Bild:
<< vorherige Seite
IV.
Monsieur,

Dessen glückliche Ankunfft in Zell, erfreuet
mich noch vielmehr, als daß meine, Jhm
aufgetragene
Commission, nach Wunsche ausge-
richtet worden, wovor aber höchlich ver-
bunden bin. Die Pack-Fässer werden nun-
mehro vielleicht schon vor einigen Tagen
in Magdeburg angelanget seyn. Hätte ich
gewußt, daß Sie Jhren anfangs gemach-
ten Reise-
Cours verändern würden, so hätte
man etliche Thlr. Fracht-Gelder
menagiren
können. Die eingelauffenen Antworts-
Schreiben folgen hierbey, ingleichen ein
Päcklein vermuthlich vergessenes Zeuges,
welches des Post-Geldes werth ist. Zu-
künfftiger
Correspondentz wegen erwarte von
Zeit zu Zeit
Addresse, und verbleibe unter Em-
pfehlung Göttl. Schutzes.

M. H. Hn.

bereitwilligster Diener
H. W.
V. Ed-
IV.
Monſieur,

Deſſen gluͤckliche Ankunfft in Zell, erfreuet
mich noch vielmehr, als daß meine, Jhm
aufgetragene
Commiſſion, nach Wunſche ausge-
richtet worden, wovor aber hoͤchlich ver-
bunden bin. Die Pack-Faͤſſer werden nun-
mehro vielleicht ſchon vor einigen Tagen
in Magdeburg angelanget ſeyn. Haͤtte ich
gewußt, daß Sie Jhren anfangs gemach-
ten Reiſe-
Cours veraͤndern wuͤrden, ſo haͤtte
man etliche Thlr. Fracht-Gelder
menagiren
koͤnnen. Die eingelauffenen Antworts-
Schreiben folgen hierbey, ingleichen ein
Paͤcklein vermuthlich vergeſſenes Zeuges,
welches des Poſt-Geldes werth iſt. Zu-
kuͤnfftiger
Correſpondentz wegen erwarte von
Zeit zu Zeit
Addreſſe, und verbleibe unter Em-
pfehlung Goͤttl. Schutzes.

M. H. Hn.

bereitwilligſter Diener
H. W.
V. Ed-
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <pb facs="#f0636" n="620"/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#b">IV.</hi> </hi> </head><lb/>
            <salute> <hi rendition="#c"> <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">Mon&#x017F;ieur</hi>,</hi> </hi> </salute><lb/>
            <p> <hi rendition="#in">D</hi> <hi rendition="#fr">e&#x017F;&#x017F;en glu&#x0364;ckliche Ankunfft in Zell, erfreuet<lb/>
mich noch vielmehr, als daß meine, Jhm<lb/>
aufgetragene</hi> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#i">Commi&#x017F;&#x017F;ion,</hi> </hi> <hi rendition="#fr">nach Wun&#x017F;che ausge-<lb/>
richtet worden, wovor aber ho&#x0364;chlich ver-<lb/>
bunden bin. Die Pack-Fa&#x0364;&#x017F;&#x017F;er werden nun-<lb/>
mehro vielleicht &#x017F;chon vor einigen Tagen<lb/>
in Magdeburg angelanget &#x017F;eyn. Ha&#x0364;tte ich<lb/>
gewußt, daß Sie Jhren anfangs gemach-<lb/>
ten Rei&#x017F;e-</hi> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#i">Cours</hi> </hi> <hi rendition="#fr">vera&#x0364;ndern wu&#x0364;rden, &#x017F;o ha&#x0364;tte<lb/>
man etliche Thlr. Fracht-Gelder</hi> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#i">menagi</hi> </hi> <hi rendition="#fr">ren<lb/>
ko&#x0364;nnen. Die eingelauffenen Antworts-<lb/>
Schreiben folgen hierbey, ingleichen ein<lb/>
Pa&#x0364;cklein vermuthlich verge&#x017F;&#x017F;enes Zeuges,<lb/>
welches des Po&#x017F;t-Geldes werth i&#x017F;t. Zu-<lb/>
ku&#x0364;nfftiger</hi> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#i">Corre&#x017F;pondentz</hi> </hi> <hi rendition="#fr">wegen erwarte von<lb/>
Zeit zu Zeit</hi> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#i">Addre&#x017F;&#x017F;e,</hi> </hi> <hi rendition="#fr">und verbleibe unter Em-<lb/>
pfehlung Go&#x0364;ttl. Schutzes.</hi> </p><lb/>
            <closer> <hi rendition="#c"> <hi rendition="#fr">M. H. Hn.</hi> </hi><lb/>
              <dateline>Hamburg, den 4.<lb/><hi rendition="#aq">Jan.</hi> 1730.</dateline><lb/>
              <salute> <hi rendition="#et">bereitwillig&#x017F;ter Diener<lb/><hi rendition="#aq">H. W.</hi></hi> </salute>
            </closer>
          </div><lb/>
          <fw place="bottom" type="catch"> <hi rendition="#b"><hi rendition="#aq">V.</hi> Ed-</hi> </fw><lb/>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[620/0636] IV. Monſieur, Deſſen gluͤckliche Ankunfft in Zell, erfreuet mich noch vielmehr, als daß meine, Jhm aufgetragene Commiſſion, nach Wunſche ausge- richtet worden, wovor aber hoͤchlich ver- bunden bin. Die Pack-Faͤſſer werden nun- mehro vielleicht ſchon vor einigen Tagen in Magdeburg angelanget ſeyn. Haͤtte ich gewußt, daß Sie Jhren anfangs gemach- ten Reiſe-Cours veraͤndern wuͤrden, ſo haͤtte man etliche Thlr. Fracht-Gelder menagiren koͤnnen. Die eingelauffenen Antworts- Schreiben folgen hierbey, ingleichen ein Paͤcklein vermuthlich vergeſſenes Zeuges, welches des Poſt-Geldes werth iſt. Zu- kuͤnfftiger Correſpondentz wegen erwarte von Zeit zu Zeit Addreſſe, und verbleibe unter Em- pfehlung Goͤttl. Schutzes. M. H. Hn. Hamburg, den 4. Jan. 1730. bereitwilligſter Diener H. W. V. Ed-

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/schnabel_fata02_1737
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/schnabel_fata02_1737/636
Zitationshilfe: Gisander [i. e. Schnabel, Johann Gottfried]: Wunderliche Fata einiger See-Fahrer. Bd. 2. Nordhausen, 1737, S. 620. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/schnabel_fata02_1737/636>, abgerufen am 20.10.2019.