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Simmel, Georg: Über sociale Differenzierung. Leipzig, 1890.

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1. Kapitel. Einleitung. Zur Erkenntnistheorie der
Socialwissenschaft
1--20
Das Material der Socialwissenschaft; komplizierter Cha-
rakter desselben Die Unmöglichkeit sociologischer Ge-
setze S. 1--9.
Begriff der Gesellschaft; die Kritik desselben vom
Standpunkte des individualistischen Realismus. Begriff
des Individuums S. 10--12.
Die Einheit der Gesellschaft als Wechselwirkung
ihrer Teile. Die Verdichtung dieser Wechselwirkung
zu objektiven Gebilden S. 12--20.
2. Kapitel. Über Kollektivverantwortlichkeit 21--44
Die Heimsuchung der persönlichen Schuld an der ganzen
socialen Gruppe in primitiveren Epochen. Objektive und
subjektive Veranlassungen. Die Einheitlichkeit der
Gruppe als Folge des solidarischen Verhaltens dem
Dritten gegenüber S. 21--33.
Die allmähliche Lösung dieser Verbindung, Heraus-
differenzierung der verantwortlichen Einzelpersönlichkeit,
Fortsetzung dieser Differenzierung auf die Vorstellungs-
gruppen des Individuums S. 33--36.
Scheinbare Rückkehr zu dem früheren Standpunkt:
Erkenntnis der Schuld der Gesellschaft an der Schuld
des Einzelnen. Änderung des moralischen Charakters
einer Handlung durch blosse Vergrösserung des Kreises,
in dem sie geschieht. Kollektivistische Massregeln, um
auch der Unsittlichkeit socialen Nutzen abzugewinnen
S. 36--43.
Die sociologische Betrachtung als differenzierendes
Kulturprinzip, insofern sie den Einzelnen in sittlicher
Beziehung sowohl stärker entlastet wie stärker belastet,
als die individualistische S. 43. 44.
3. Kapitel. Die Ausdehnung der Gruppe und die Aus-
bildung der Individualität
45--69
Die Entwicklung in sich homogener, aber einander sehr
entgegengesetzter Gruppen: Differenzierung in jeder für
sich bewirkt Anähnlichung und Annäherung unter den

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1. Kapitel. Einleitung. Zur Erkenntnistheorie der
Socialwissenschaft
1—20
Das Material der Socialwissenschaft; komplizierter Cha-
rakter desselben Die Unmöglichkeit sociologischer Ge-
setze S. 1—9.
Begriff der Gesellschaft; die Kritik desselben vom
Standpunkte des individualistischen Realismus. Begriff
des Individuums S. 10—12.
Die Einheit der Gesellschaft als Wechselwirkung
ihrer Teile. Die Verdichtung dieser Wechselwirkung
zu objektiven Gebilden S. 12—20.
2. Kapitel. Über Kollektivverantwortlichkeit 21—44
Die Heimsuchung der persönlichen Schuld an der ganzen
socialen Gruppe in primitiveren Epochen. Objektive und
subjektive Veranlassungen. Die Einheitlichkeit der
Gruppe als Folge des solidarischen Verhaltens dem
Dritten gegenüber S. 21—33.
Die allmähliche Lösung dieser Verbindung, Heraus-
differenzierung der verantwortlichen Einzelpersönlichkeit,
Fortsetzung dieser Differenzierung auf die Vorstellungs-
gruppen des Individuums S. 33—36.
Scheinbare Rückkehr zu dem früheren Standpunkt:
Erkenntnis der Schuld der Gesellschaft an der Schuld
des Einzelnen. Änderung des moralischen Charakters
einer Handlung durch bloſse Vergröſserung des Kreises,
in dem sie geschieht. Kollektivistische Maſsregeln, um
auch der Unsittlichkeit socialen Nutzen abzugewinnen
S. 36—43.
Die sociologische Betrachtung als differenzierendes
Kulturprinzip, insofern sie den Einzelnen in sittlicher
Beziehung sowohl stärker entlastet wie stärker belastet,
als die individualistische S. 43. 44.
3. Kapitel. Die Ausdehnung der Gruppe und die Aus-
bildung der Individualität
45—69
Die Entwicklung in sich homogener, aber einander sehr
entgegengesetzter Gruppen: Differenzierung in jeder für
sich bewirkt Anähnlichung und Annäherung unter den

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[0011] Inhalt. Seite 1. Kapitel. Einleitung. Zur Erkenntnistheorie der Socialwissenschaft 1—20 Das Material der Socialwissenschaft; komplizierter Cha- rakter desselben Die Unmöglichkeit sociologischer Ge- setze S. 1—9. Begriff der Gesellschaft; die Kritik desselben vom Standpunkte des individualistischen Realismus. Begriff des Individuums S. 10—12. Die Einheit der Gesellschaft als Wechselwirkung ihrer Teile. Die Verdichtung dieser Wechselwirkung zu objektiven Gebilden S. 12—20. 2. Kapitel. Über Kollektivverantwortlichkeit 21—44 Die Heimsuchung der persönlichen Schuld an der ganzen socialen Gruppe in primitiveren Epochen. Objektive und subjektive Veranlassungen. Die Einheitlichkeit der Gruppe als Folge des solidarischen Verhaltens dem Dritten gegenüber S. 21—33. Die allmähliche Lösung dieser Verbindung, Heraus- differenzierung der verantwortlichen Einzelpersönlichkeit, Fortsetzung dieser Differenzierung auf die Vorstellungs- gruppen des Individuums S. 33—36. Scheinbare Rückkehr zu dem früheren Standpunkt: Erkenntnis der Schuld der Gesellschaft an der Schuld des Einzelnen. Änderung des moralischen Charakters einer Handlung durch bloſse Vergröſserung des Kreises, in dem sie geschieht. Kollektivistische Maſsregeln, um auch der Unsittlichkeit socialen Nutzen abzugewinnen S. 36—43. Die sociologische Betrachtung als differenzierendes Kulturprinzip, insofern sie den Einzelnen in sittlicher Beziehung sowohl stärker entlastet wie stärker belastet, als die individualistische S. 43. 44. 3. Kapitel. Die Ausdehnung der Gruppe und die Aus- bildung der Individualität 45—69 Die Entwicklung in sich homogener, aber einander sehr entgegengesetzter Gruppen: Differenzierung in jeder für sich bewirkt Anähnlichung und Annäherung unter den

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Zitationshilfe: Simmel, Georg: Über sociale Differenzierung. Leipzig, 1890, S. . In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/simmel_differenzierung_1890/11>, abgerufen am 19.04.2019.