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Urbanitzky, Alfred von: Die Elektricität im Dienste der Menschheit. Wien; Leipzig, 1885.

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jedoch gegenwärtig schon die Lösung des Problemes so ziemlich erreicht, wenn wir
es auf die Uebertragung keiner allzu bedeutenden Kräfte auf verhältnißmäßig geringe
Entfernungen beschränken. Entfernung ist hier gleichbedeutend mit Größe des Wider-
standes der Stromleitung. Hier liegen auch schon in der Praxis erzielte Resultate
vor, die durch mehr oder minder langen, ununterbrochenen Betrieb von Kraftüber-
tragungsanlagen gewonnen wurden. Zu diesen zählen z. B. die elektrischen Eisen-
bahnen.

Aber auch jene Bestrebungen, welche darauf gerichtet waren, die Kraft des
elektrischen Stromes ebenso zu benützen wie die Dampfkraft, also die Elektricität
an ihrer Erzeugungsstelle mechanische Arbeit verrichten zu lassen, gehören im weiteren
Sinne in das Gebiet der elektrischen Kraftübertragung oder schließen sich doch am
ungezwungensten an dieses an. Jene Apparate oder Maschinen, welche in Anstrebung
dieses Zweckes construirt wurden, nennt man Elektromotoren, gleichwie man
mit den Namen Dampfmaschinen jene Maschinen bezeichnet, welchen der Dampf
ihre motorische Kraft verleiht. Die Erfindung solcher Elektromotoren ist verhältniß-
mäßig weit zurückzudatiren. Die älteren Elektromotoren wurden in der Absicht
construirt, durch die Elektricität eine motorische Kraft zu erhalten; zur Erzeugung
der Elektricität dienten Batterien. Nun kann aber mit Hilfe elektrischer Maschinen
durch einen geringen Aufwand von mechanischer Arbeit dasselbe Resultat erzielt
werden, wie mit einer großen Anzahl von galvanischen Elementen; es ist deshalb
auch umgekehrt mit einer großen Anzahl von Elementen nur ein geringer mechanischer
Effect erzielbar. Dieser Umstand war es eben, welcher es verhinderte, daß die älteren
Versuche, also die Constructionen von Elektromotoren, keine praktischen Erfolge mit
sich brachten.

Aeltere Elektromotoren.

Die Frage, werden ersten Elektromotor construirt hat, ist nicht mit voller Sicher-
heit zu beantworten. Schon das von Behrens (geb. 1775, gest. 1813) erdachte
perpetuum mobile (siehe Seite 180) wird durch die von einer galvanischen Batterie,
nämlich einer trockenen Säule, erregte Elektricität in Bewegung gesetzt. Die Zeit-
schrift "l'Electrician" (von 1882) theilt mit, daß Dr. Schultheß im Jahre 1832
in einer Versammlung von Mechanikern zu Zürich die Frage aufgeworfen haben
soll, ob eine solche Kraft, wie die, welche beim Schließen und Oeffnen eines
Stromkreises erhalten wird, nicht mit Vortheil in der Mechanik verwendet werden
kann. Ein auf diesem Principe construirter Motor wurde derselben Gesellschaft im
Jahre 1833 vorgeführt. Er war construirt von Salvatore Dal Negro, Professor
an der Universität Padua. Nach Mittheilungen der Zeitschrift "La lumiere elec-
trique"
(1883) lassen es die Nachforschungen, welche die italienische Commission
der Pariser Ausstellung (1881) gepflogen hat, sicher erscheinen, daß der erste Motor
Dal Negro's bereits im Jahre 1830 construirt worden ist. Die genannte Zeit-
schrift brachte auch die Abbildung dieses Motors und eines zweiten von demselben
Constructeur, welche beide wir des historischen Interesses wegen in den Figuren
592 und 593 wiedergeben. Der Stahlmagnet A kann um eine, ungefähr im
Drittel seiner Länge angebrachte Axe schwingen. Sein oberes Ende muß sich hierbei
zwischen den Polen des Elektromagnetes E (auch getrennt gezeichnet) bewegen.
Sobald ein Strom durch die Drahtwindungen des Elektromagnetes fließt, muß
sich das obere Ende des permanenten Magnetes A offenbar so bewegen, daß es

jedoch gegenwärtig ſchon die Löſung des Problemes ſo ziemlich erreicht, wenn wir
es auf die Uebertragung keiner allzu bedeutenden Kräfte auf verhältnißmäßig geringe
Entfernungen beſchränken. Entfernung iſt hier gleichbedeutend mit Größe des Wider-
ſtandes der Stromleitung. Hier liegen auch ſchon in der Praxis erzielte Reſultate
vor, die durch mehr oder minder langen, ununterbrochenen Betrieb von Kraftüber-
tragungsanlagen gewonnen wurden. Zu dieſen zählen z. B. die elektriſchen Eiſen-
bahnen.

Aber auch jene Beſtrebungen, welche darauf gerichtet waren, die Kraft des
elektriſchen Stromes ebenſo zu benützen wie die Dampfkraft, alſo die Elektricität
an ihrer Erzeugungsſtelle mechaniſche Arbeit verrichten zu laſſen, gehören im weiteren
Sinne in das Gebiet der elektriſchen Kraftübertragung oder ſchließen ſich doch am
ungezwungenſten an dieſes an. Jene Apparate oder Maſchinen, welche in Anſtrebung
dieſes Zweckes conſtruirt wurden, nennt man Elektromotoren, gleichwie man
mit den Namen Dampfmaſchinen jene Maſchinen bezeichnet, welchen der Dampf
ihre motoriſche Kraft verleiht. Die Erfindung ſolcher Elektromotoren iſt verhältniß-
mäßig weit zurückzudatiren. Die älteren Elektromotoren wurden in der Abſicht
conſtruirt, durch die Elektricität eine motoriſche Kraft zu erhalten; zur Erzeugung
der Elektricität dienten Batterien. Nun kann aber mit Hilfe elektriſcher Maſchinen
durch einen geringen Aufwand von mechaniſcher Arbeit dasſelbe Reſultat erzielt
werden, wie mit einer großen Anzahl von galvaniſchen Elementen; es iſt deshalb
auch umgekehrt mit einer großen Anzahl von Elementen nur ein geringer mechaniſcher
Effect erzielbar. Dieſer Umſtand war es eben, welcher es verhinderte, daß die älteren
Verſuche, alſo die Conſtructionen von Elektromotoren, keine praktiſchen Erfolge mit
ſich brachten.

Aeltere Elektromotoren.

Die Frage, werden erſten Elektromotor conſtruirt hat, iſt nicht mit voller Sicher-
heit zu beantworten. Schon das von Behrens (geb. 1775, geſt. 1813) erdachte
perpetuum mobile (ſiehe Seite 180) wird durch die von einer galvaniſchen Batterie,
nämlich einer trockenen Säule, erregte Elektricität in Bewegung geſetzt. Die Zeit-
ſchrift „l’Electrician” (von 1882) theilt mit, daß Dr. Schultheß im Jahre 1832
in einer Verſammlung von Mechanikern zu Zürich die Frage aufgeworfen haben
ſoll, ob eine ſolche Kraft, wie die, welche beim Schließen und Oeffnen eines
Stromkreiſes erhalten wird, nicht mit Vortheil in der Mechanik verwendet werden
kann. Ein auf dieſem Principe conſtruirter Motor wurde derſelben Geſellſchaft im
Jahre 1833 vorgeführt. Er war conſtruirt von Salvatore Dal Negro, Profeſſor
an der Univerſität Padua. Nach Mittheilungen der Zeitſchrift „La lumière élec-
trique”
(1883) laſſen es die Nachforſchungen, welche die italieniſche Commiſſion
der Pariſer Ausſtellung (1881) gepflogen hat, ſicher erſcheinen, daß der erſte Motor
Dal Negro’s bereits im Jahre 1830 conſtruirt worden iſt. Die genannte Zeit-
ſchrift brachte auch die Abbildung dieſes Motors und eines zweiten von demſelben
Conſtructeur, welche beide wir des hiſtoriſchen Intereſſes wegen in den Figuren
592 und 593 wiedergeben. Der Stahlmagnet A kann um eine, ungefähr im
Drittel ſeiner Länge angebrachte Axe ſchwingen. Sein oberes Ende muß ſich hierbei
zwiſchen den Polen des Elektromagnetes E (auch getrennt gezeichnet) bewegen.
Sobald ein Strom durch die Drahtwindungen des Elektromagnetes fließt, muß
ſich das obere Ende des permanenten Magnetes A offenbar ſo bewegen, daß es

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[826/0840] jedoch gegenwärtig ſchon die Löſung des Problemes ſo ziemlich erreicht, wenn wir es auf die Uebertragung keiner allzu bedeutenden Kräfte auf verhältnißmäßig geringe Entfernungen beſchränken. Entfernung iſt hier gleichbedeutend mit Größe des Wider- ſtandes der Stromleitung. Hier liegen auch ſchon in der Praxis erzielte Reſultate vor, die durch mehr oder minder langen, ununterbrochenen Betrieb von Kraftüber- tragungsanlagen gewonnen wurden. Zu dieſen zählen z. B. die elektriſchen Eiſen- bahnen. Aber auch jene Beſtrebungen, welche darauf gerichtet waren, die Kraft des elektriſchen Stromes ebenſo zu benützen wie die Dampfkraft, alſo die Elektricität an ihrer Erzeugungsſtelle mechaniſche Arbeit verrichten zu laſſen, gehören im weiteren Sinne in das Gebiet der elektriſchen Kraftübertragung oder ſchließen ſich doch am ungezwungenſten an dieſes an. Jene Apparate oder Maſchinen, welche in Anſtrebung dieſes Zweckes conſtruirt wurden, nennt man Elektromotoren, gleichwie man mit den Namen Dampfmaſchinen jene Maſchinen bezeichnet, welchen der Dampf ihre motoriſche Kraft verleiht. Die Erfindung ſolcher Elektromotoren iſt verhältniß- mäßig weit zurückzudatiren. Die älteren Elektromotoren wurden in der Abſicht conſtruirt, durch die Elektricität eine motoriſche Kraft zu erhalten; zur Erzeugung der Elektricität dienten Batterien. Nun kann aber mit Hilfe elektriſcher Maſchinen durch einen geringen Aufwand von mechaniſcher Arbeit dasſelbe Reſultat erzielt werden, wie mit einer großen Anzahl von galvaniſchen Elementen; es iſt deshalb auch umgekehrt mit einer großen Anzahl von Elementen nur ein geringer mechaniſcher Effect erzielbar. Dieſer Umſtand war es eben, welcher es verhinderte, daß die älteren Verſuche, alſo die Conſtructionen von Elektromotoren, keine praktiſchen Erfolge mit ſich brachten. Aeltere Elektromotoren. Die Frage, werden erſten Elektromotor conſtruirt hat, iſt nicht mit voller Sicher- heit zu beantworten. Schon das von Behrens (geb. 1775, geſt. 1813) erdachte perpetuum mobile (ſiehe Seite 180) wird durch die von einer galvaniſchen Batterie, nämlich einer trockenen Säule, erregte Elektricität in Bewegung geſetzt. Die Zeit- ſchrift „l’Electrician” (von 1882) theilt mit, daß Dr. Schultheß im Jahre 1832 in einer Verſammlung von Mechanikern zu Zürich die Frage aufgeworfen haben ſoll, ob eine ſolche Kraft, wie die, welche beim Schließen und Oeffnen eines Stromkreiſes erhalten wird, nicht mit Vortheil in der Mechanik verwendet werden kann. Ein auf dieſem Principe conſtruirter Motor wurde derſelben Geſellſchaft im Jahre 1833 vorgeführt. Er war conſtruirt von Salvatore Dal Negro, Profeſſor an der Univerſität Padua. Nach Mittheilungen der Zeitſchrift „La lumière élec- trique” (1883) laſſen es die Nachforſchungen, welche die italieniſche Commiſſion der Pariſer Ausſtellung (1881) gepflogen hat, ſicher erſcheinen, daß der erſte Motor Dal Negro’s bereits im Jahre 1830 conſtruirt worden iſt. Die genannte Zeit- ſchrift brachte auch die Abbildung dieſes Motors und eines zweiten von demſelben Conſtructeur, welche beide wir des hiſtoriſchen Intereſſes wegen in den Figuren 592 und 593 wiedergeben. Der Stahlmagnet A kann um eine, ungefähr im Drittel ſeiner Länge angebrachte Axe ſchwingen. Sein oberes Ende muß ſich hierbei zwiſchen den Polen des Elektromagnetes E (auch getrennt gezeichnet) bewegen. Sobald ein Strom durch die Drahtwindungen des Elektromagnetes fließt, muß ſich das obere Ende des permanenten Magnetes A offenbar ſo bewegen, daß es

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Zitationshilfe: Urbanitzky, Alfred von: Die Elektricität im Dienste der Menschheit. Wien; Leipzig, 1885, S. 826. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/urbanitzky_electricitaet_1885/840>, abgerufen am 23.04.2019.