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Wander, Karl Friedrich Wilhelm (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon. Bd. 5. Leipzig, 1880.

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Nachwort.



Karl Friedrich Wilhelm Wander, der Mann unermüdlichen Fleisses, hat dem "Deutschen Sprichwörter-Lexikon" das Wort gehalten, das er ihm in der ersten Vorrede gegeben: "Meine letzte Kraft gehört ihm"; leider war es dem Treuen nicht vergönnt, den Tag zu erleben, an welchem der Schluss seines grossen Werkes in die deutsche Welt und über ihre Grenzen hinausgeht.

Wer an dem "Deutschen Sprichwörter-Lexikon" nur irgendwie Antheil genommen, hat gewiss auch ein Interesse für seinen Verfasser; deshalb soll im Folgenden ein kleines Lebensbild Wander's nach dessen eigenen Aufzeichnungen entworfen werden.

Dass diese zu Stande kamen, haben wir Diesterweg zu danken, der Wander bereits in den dreissiger Jahren aufforderte, sein Leben für das "Pädagogische Deutschland" zu bearbeiten. Da indess diese Zeitschrift bald nach jener Aufforderung zu erscheinen aufhörte und ein unveränderter Abdruck des von Wander gelieferten Manuscripts dem Verfasser hätte nachtheilig werden können, so unterblieb die Veröffentlichung. Hatte sich Wander zur Lösung der ihm von Diesterweg gestellten Aufgabe nur mit zögerndem Herzen entschlossen, so war er doch von dem Werthe einer Autobiographie ganz überzeugt, was er mit den Worten bekundet: "Selten kann ein anderer so klare Blicke in die Seele jemandes thun, als dieser selbst. Und wenn man gegen die Selbstbiographie den Vorwurf der Charakterbeschönigung erheben mag, so ist damit noch keineswegs der Beweis für die grössere Wahrheitstreue einer von fremder Feder verfassten geführt."

Wander, von drei Geschwistern das älteste, wurde am 27. December 1803 zu Fischbach, einem lieblich gelegenen Dorfe des hirschberger Kreises in Schlesien, geboren. Sein Vater, von Beruf ein Schneider, besass daselbst ein kleines Haus mit einem Obstgarten; die Mutter Anna Rosina, geb. Gröbel, stammte aus dem nahen Dorfe Boberstein. Beide waren unermüdet thätig. Gab es keine Bestellungen, so besuchte der Vater die Auctionen in der Umgegend, kaufte Kleider, besserte sie aus und verkaufte sie dann wieder. Obwol nicht von jedem Aberglauben frei, gehörten Wander's Aeltern doch zu den aufgeklärtesten Leuten der Gemeinde; übrigens besass der Vater vor nichts einen grössern Abscheu als vor unnützen Reden und leerem Geschwätz.

Wander's Mutter war und blieb ihr Leben lang eine gottesfürchtige Frau. Anders war der Grossvater beschaffen, der, wie der kleine Enkel bemerkte, nie zur Kirche ging; es war sein Grundsatz, nicht dahin zu gehen. An ihm hing Wander mit Liebe; ihn zog er der Grossmutter auch dann noch vor, wenn sie ihm die schönsten Märchen und unwahrscheinlichsten Geschichten erzählte.

Im Alter von 5 Jahren musste Wander das Spinnen lernen, wogegen er die grösste Abneigung empfand. Jede Stunde am Spinnrad war für ihn eine Stunde der Qual, sodass er sich glücklich pries, als er zu seinem nächsten Geburtstage von Grossvater und Mutter ein Hahn-ABC und damit die Aussicht erhielt, seine Zeit nun besser verwenden zu können, als mit dem einförmigen, gedankenlosen Spinnen. Jetzt hiess es, sich mit Beihülfe der Aeltern die Buchstaben einzuprägen, die grossen wie die kleinen, die schwarzen, wie die rothen; für diese hatte Wander, wie wir ihm glauben wollen, mehr Vorliebe als für jene -: der Grund zur "rothen Literatur" späterer Jahre war gelegt.

Nachwort.



Karl Friedrich Wilhelm Wander, der Mann unermüdlichen Fleisses, hat dem „Deutschen Sprichwörter-Lexikon“ das Wort gehalten, das er ihm in der ersten Vorrede gegeben: „Meine letzte Kraft gehört ihm“; leider war es dem Treuen nicht vergönnt, den Tag zu erleben, an welchem der Schluss seines grossen Werkes in die deutsche Welt und über ihre Grenzen hinausgeht.

Wer an dem „Deutschen Sprichwörter-Lexikon“ nur irgendwie Antheil genommen, hat gewiss auch ein Interesse für seinen Verfasser; deshalb soll im Folgenden ein kleines Lebensbild Wander's nach dessen eigenen Aufzeichnungen entworfen werden.

Dass diese zu Stande kamen, haben wir Diesterweg zu danken, der Wander bereits in den dreissiger Jahren aufforderte, sein Leben für das „Pädagogische Deutschland“ zu bearbeiten. Da indess diese Zeitschrift bald nach jener Aufforderung zu erscheinen aufhörte und ein unveränderter Abdruck des von Wander gelieferten Manuscripts dem Verfasser hätte nachtheilig werden können, so unterblieb die Veröffentlichung. Hatte sich Wander zur Lösung der ihm von Diesterweg gestellten Aufgabe nur mit zögerndem Herzen entschlossen, so war er doch von dem Werthe einer Autobiographie ganz überzeugt, was er mit den Worten bekundet: „Selten kann ein anderer so klare Blicke in die Seele jemandes thun, als dieser selbst. Und wenn man gegen die Selbstbiographie den Vorwurf der Charakterbeschönigung erheben mag, so ist damit noch keineswegs der Beweis für die grössere Wahrheitstreue einer von fremder Feder verfassten geführt.“

Wander, von drei Geschwistern das älteste, wurde am 27. December 1803 zu Fischbach, einem lieblich gelegenen Dorfe des hirschberger Kreises in Schlesien, geboren. Sein Vater, von Beruf ein Schneider, besass daselbst ein kleines Haus mit einem Obstgarten; die Mutter Anna Rosina, geb. Gröbel, stammte aus dem nahen Dorfe Boberstein. Beide waren unermüdet thätig. Gab es keine Bestellungen, so besuchte der Vater die Auctionen in der Umgegend, kaufte Kleider, besserte sie aus und verkaufte sie dann wieder. Obwol nicht von jedem Aberglauben frei, gehörten Wander's Aeltern doch zu den aufgeklärtesten Leuten der Gemeinde; übrigens besass der Vater vor nichts einen grössern Abscheu als vor unnützen Reden und leerem Geschwätz.

Wander's Mutter war und blieb ihr Leben lang eine gottesfürchtige Frau. Anders war der Grossvater beschaffen, der, wie der kleine Enkel bemerkte, nie zur Kirche ging; es war sein Grundsatz, nicht dahin zu gehen. An ihm hing Wander mit Liebe; ihn zog er der Grossmutter auch dann noch vor, wenn sie ihm die schönsten Märchen und unwahrscheinlichsten Geschichten erzählte.

Im Alter von 5 Jahren musste Wander das Spinnen lernen, wogegen er die grösste Abneigung empfand. Jede Stunde am Spinnrad war für ihn eine Stunde der Qual, sodass er sich glücklich pries, als er zu seinem nächsten Geburtstage von Grossvater und Mutter ein Hahn-ABC und damit die Aussicht erhielt, seine Zeit nun besser verwenden zu können, als mit dem einförmigen, gedankenlosen Spinnen. Jetzt hiess es, sich mit Beihülfe der Aeltern die Buchstaben einzuprägen, die grossen wie die kleinen, die schwarzen, wie die rothen; für diese hatte Wander, wie wir ihm glauben wollen, mehr Vorliebe als für jene –: der Grund zur „rothen Literatur“ späterer Jahre war gelegt.

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Zitationshilfe: Wander, Karl Friedrich Wilhelm (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon. Bd. 5. Leipzig, 1880, S. [V]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/wander_sprichwoerterlexikon05_1880/3>, abgerufen am 27.10.2020.