Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Wolff, Christian von: Der Anfangs-Gründe Aller Mathematischen Wiessenschaften. Bd. 3. Halle (Saale), 1710.

Bild:
<< vorherige Seite

Anfangs-Gründe
51° - - - 3 St. 23' 16" 28''' iv
21' - - - 1 23 36 8 v
32" - 2 7 38 52
3 St. 24 42 11 46 52
11 59. 59 59 59 60

Verlangte 8 St. 35 17 48 13 8
Zeit.

Die 26. Erklährung.

125. Die Weite zweyer Sterne
ist ein Bogen eines grösten Circuls der
Welt-
Kugel/ welcher zwischen ihren
beyden Mittel-Puncten enthalten.

Die 18. Aufgabe.

126. Die Weite zweyer Sterne S und
N zu messen.

Auflösung.
1. Hänget einen Octanten oder Sextanten/
dessen Bogen A B der achte oder sechste
Theil von einem Circul/ dergestalt vertical
auf/ daß er sich umb seinen Mittelpunct C
bewegenläst/ und der Bogen ADB gegen
den Horizont gekehret ist.
2. Schiebet den Octanten oder Sextanten
fort/ bis ihr durch die Dioptern an dem
Radio AC den Stern N erblicket.
3. Schiebet gleichfals die bewegliche Regel
CD mit ihren Dioptern fort/ bis ihr da-
durch den Stern S erblicket.
Der

Anfangs-Gruͤnde
51° ‒ ‒ ‒ 3 St. 23′ 16″ 28‴ iv
21′ ‒ ‒ ‒ 1 23 36 8 v
32″ ‒ 2 7 38 52
3 St. 24 42 11 46 52
11 59. 59 59 59 60

Verlangte 8 St. 35 17 48 13 8
Zeit.

Die 26. Erklaͤhrung.

125. Die Weite zweyer Sterne
iſt ein Bogen eines groͤſten Circuls der
Welt-
Kugel/ welcher zwiſchen ihren
beyden Mittel-Puncten enthalten.

Die 18. Aufgabe.

126. Die Weite zweyer Sterne S und
N zu meſſen.

Aufloͤſung.
1. Haͤnget einen Octanten oder Sextanten/
deſſen Bogen A B der achte oder ſechſte
Theil von einem Circul/ dergeſtalt vertical
auf/ daß er ſich umb ſeinen Mittelpunct C
bewegenlaͤſt/ und der Bogen ADB gegen
den Horizont gekehret iſt.
2. Schiebet den Octanten oder Sextanten
fort/ bis ihr durch die Dioptern an dem
Radio AC den Stern N erblicket.
3. Schiebet gleichfals die bewegliche Regel
CD mit ihren Dioptern fort/ bis ihr da-
durch den Stern S erblicket.
Der
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <div n="4">
              <p><pb facs="#f0236" n="212"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Anfangs-Gru&#x0364;nde</hi></fw><lb/>
51° &#x2012; &#x2012; &#x2012; 3 St. 23&#x2032; 16&#x2033; 28&#x2034; <hi rendition="#aq"><hi rendition="#k">iv</hi></hi><lb/><hi rendition="#et">21&#x2032; &#x2012; &#x2012; &#x2012; 1 23 36 8 <hi rendition="#aq"><hi rendition="#k">v</hi></hi><lb/><hi rendition="#u">32&#x2033; &#x2012; 2 7 38 52</hi><lb/>
3 St. 24 42 11 46 52<lb/><hi rendition="#u">11 59. 59 59 59 60</hi></hi></p><lb/>
              <p>Verlangte 8 St. 35 17 48 13 8<lb/><hi rendition="#et">Zeit.</hi></p>
            </div>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#b">Die 26. Erkla&#x0364;hrung.</hi> </head><lb/>
            <p>125. <hi rendition="#fr">Die Weite zweyer Sterne<lb/>
i&#x017F;t ein Bogen eines gro&#x0364;&#x017F;ten Circuls der<lb/>
Welt-</hi>K<hi rendition="#fr">ugel/ welcher zwi&#x017F;chen ihren<lb/>
beyden Mittel-Puncten enthalten.</hi></p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#b">Die 18. Aufgabe.</hi> </head><lb/>
            <p>126. D<hi rendition="#fr">ie Weite zweyer Sterne</hi> <hi rendition="#aq">S</hi> <hi rendition="#fr">und</hi><lb/><hi rendition="#aq">N</hi> <hi rendition="#fr">zu me&#x017F;&#x017F;en.</hi></p><lb/>
            <div n="4">
              <head> <hi rendition="#b">Auflo&#x0364;&#x017F;ung.</hi> </head><lb/>
              <list>
                <item>1. Ha&#x0364;nget einen Octanten oder Sextanten/<lb/>
de&#x017F;&#x017F;en Bogen <hi rendition="#aq">A B</hi> der achte oder &#x017F;ech&#x017F;te<lb/>
Theil von einem Circul/ derge&#x017F;talt vertical<lb/>
auf/ daß er &#x017F;ich umb &#x017F;einen Mittelpunct <hi rendition="#aq">C</hi><lb/>
bewegenla&#x0364;&#x017F;t/ und der Bogen <hi rendition="#aq">ADB</hi> gegen<lb/>
den Horizont gekehret i&#x017F;t.</item><lb/>
                <item>2. Schiebet den Octanten oder Sextanten<lb/>
fort/ bis ihr durch die Dioptern an dem<lb/><hi rendition="#aq">Radio AC</hi> den Stern <hi rendition="#aq">N</hi> erblicket.</item><lb/>
                <item>3. Schiebet gleichfals die bewegliche Regel<lb/><hi rendition="#aq">CD</hi> mit ihren Dioptern fort/ bis ihr da-<lb/>
durch den Stern <hi rendition="#aq">S</hi> erblicket.</item>
              </list><lb/>
              <fw place="bottom" type="catch">Der</fw><lb/>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[212/0236] Anfangs-Gruͤnde 51° ‒ ‒ ‒ 3 St. 23′ 16″ 28‴ iv 21′ ‒ ‒ ‒ 1 23 36 8 v 32″ ‒ 2 7 38 52 3 St. 24 42 11 46 52 11 59. 59 59 59 60 Verlangte 8 St. 35 17 48 13 8 Zeit. Die 26. Erklaͤhrung. 125. Die Weite zweyer Sterne iſt ein Bogen eines groͤſten Circuls der Welt-Kugel/ welcher zwiſchen ihren beyden Mittel-Puncten enthalten. Die 18. Aufgabe. 126. Die Weite zweyer Sterne S und N zu meſſen. Aufloͤſung. 1. Haͤnget einen Octanten oder Sextanten/ deſſen Bogen A B der achte oder ſechſte Theil von einem Circul/ dergeſtalt vertical auf/ daß er ſich umb ſeinen Mittelpunct C bewegenlaͤſt/ und der Bogen ADB gegen den Horizont gekehret iſt. 2. Schiebet den Octanten oder Sextanten fort/ bis ihr durch die Dioptern an dem Radio AC den Stern N erblicket. 3. Schiebet gleichfals die bewegliche Regel CD mit ihren Dioptern fort/ bis ihr da- durch den Stern S erblicket. Der

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/wolff_anfangsgruende03_1710
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/wolff_anfangsgruende03_1710/236
Zitationshilfe: Wolff, Christian von: Der Anfangs-Gründe Aller Mathematischen Wiessenschaften. Bd. 3. Halle (Saale), 1710. , S. 212. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/wolff_anfangsgruende03_1710/236>, abgerufen am 19.10.2019.