Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Wolff, Christian von: Der Anfangs-Gründe Aller Mathematischen Wiessenschaften. Bd. 3. Halle (Saale), 1710.

Bild:
<< vorherige Seite

Anfangs-Gründe
stantz des Martis zu der Distantz der Son-
ne von der Erde haben könnet (§. 514); kön-
net ihr auch ihre/ ja auf eine gleiche Weise
aller übrigen Distantz von der Erde finden
und dann ferner (§. 372) ihre Parallaxin aus-
rechnen.

Die 6. Anmerckung.

572. Nach dem Cassini (wie Ozanam in seinem
Cours de Mathematique Tom. 5. Trait. de Geogr.
part. 1. c. 2. p.
64. 65. berichtet) sind die Weiten der
Planeten und der Sonne von der Erde in halben
Diametern der Erde von folgender Größe.

Gröste Wei-
te.
Mittlere
Weite
Kleineste
Weite
244000210000176000
Jupiter14300011500087000
59000335008000
Sun223742200021626
38000220006000
330002200011000
615753
Der 3. Zusatz.

573. Weil ihr die Distantz der Planeten
von der Erde (§. 572) und ihren scheinbahren
Diameter in der kleinesten Distantz (§. 361)
wisset; könnet ihr (§. 365) ihren wahren Dia-
meter/ folgends die Verhältnis des Plane-

tens

Anfangs-Gruͤnde
ſtantz des Martis zu der Diſtantz der Son-
ne von der Erde haben koͤnnet (§. 514); koͤn-
net ihr auch ihre/ ja auf eine gleiche Weiſe
aller uͤbrigen Diſtantz von der Erde finden
und dann ferner (§. 372) ihre Parallaxin aus-
rechnen.

Die 6. Anmerckung.

572. Nach dem Casſini (wie Ozanam in ſeinem
Cours de Mathematique Tom. 5. Trait. de Geogr.
part. 1. c. 2. p.
64. 65. berichtet) ſind die Weiten der
Planeten und der Sonne von der Erde in halben
Diametern der Erde von folgender Groͤße.

Groͤſte Wei-
te.
Mittlere
Weite
Kleineſte
Weite
244000210000176000
14300011500087000
59000335008000
223742200021626
38000220006000
330002200011000
615753
Der 3. Zuſatz.

573. Weil ihr die Diſtantz der Planeten
von der Erde (§. 572) und ihren ſcheinbahren
Diameter in der kleineſten Diſtantz (§. 361)
wiſſet; koͤnnet ihr (§. 365) ihren wahren Dia-
meter/ folgends die Verhaͤltnis des Plane-

tens
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <div n="4">
              <p><pb facs="#f0450" n="426"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Anfangs-Gru&#x0364;nde</hi></fw><lb/>
&#x017F;tantz des <hi rendition="#aq">Martis</hi> zu der Di&#x017F;tantz der Son-<lb/>
ne von der Erde haben ko&#x0364;nnet (§. 514); ko&#x0364;n-<lb/>
net ihr auch ihre/ ja auf eine gleiche Wei&#x017F;e<lb/>
aller u&#x0364;brigen Di&#x017F;tantz von der Erde finden<lb/>
und dann ferner (§. 372) ihre <hi rendition="#aq">Parallaxin</hi> aus-<lb/>
rechnen.</p>
            </div><lb/>
            <div n="4">
              <head> <hi rendition="#b">Die 6. Anmerckung.</hi> </head><lb/>
              <p>572. Nach dem <hi rendition="#aq">Cas&#x017F;ini</hi> (wie <hi rendition="#aq">Ozanam</hi> in &#x017F;einem<lb/><hi rendition="#aq">Cours de Mathematique Tom. 5. Trait. de Geogr.<lb/>
part. 1. c. 2. p.</hi> 64. 65. berichtet) &#x017F;ind die Weiten der<lb/>
Planeten und der Sonne von der Erde in halben<lb/>
Diametern der Erde von folgender Gro&#x0364;ße.</p><lb/>
              <table>
                <row>
                  <cell/>
                  <cell>Gro&#x0364;&#x017F;te Wei-<lb/>
te.</cell>
                  <cell>Mittlere<lb/>
Weite</cell>
                  <cell>Kleine&#x017F;te<lb/>
Weite</cell>
                </row><lb/>
                <row>
                  <cell>&#x2644;</cell>
                  <cell>244000</cell>
                  <cell>210000</cell>
                  <cell>176000</cell>
                </row><lb/>
                <row>
                  <cell>&#x2643;</cell>
                  <cell>143000</cell>
                  <cell>115000</cell>
                  <cell>87000</cell>
                </row><lb/>
                <row>
                  <cell>&#x2642;</cell>
                  <cell>59000</cell>
                  <cell>33500</cell>
                  <cell>8000</cell>
                </row><lb/>
                <row>
                  <cell>&#x2609;</cell>
                  <cell>22374</cell>
                  <cell>22000</cell>
                  <cell>21626</cell>
                </row><lb/>
                <row>
                  <cell>&#x2640;</cell>
                  <cell>38000</cell>
                  <cell>22000</cell>
                  <cell>6000</cell>
                </row><lb/>
                <row>
                  <cell>&#x263F;</cell>
                  <cell>33000</cell>
                  <cell>22000</cell>
                  <cell>11000</cell>
                </row><lb/>
                <row>
                  <cell>&#x263D;</cell>
                  <cell>61</cell>
                  <cell>57</cell>
                  <cell>53</cell>
                </row>
              </table>
            </div><lb/>
            <div n="4">
              <head> <hi rendition="#b">Der 3. Zu&#x017F;atz.</hi> </head><lb/>
              <p>573. Weil ihr die Di&#x017F;tantz der Planeten<lb/>
von der Erde (§. 572) und ihren &#x017F;cheinbahren<lb/>
Diameter in der kleine&#x017F;ten Di&#x017F;tantz (§. 361)<lb/>
wi&#x017F;&#x017F;et; ko&#x0364;nnet ihr (§. 365) ihren wahren Dia-<lb/>
meter/ folgends die Verha&#x0364;ltnis des Plane-<lb/>
<fw place="bottom" type="catch">tens</fw><lb/></p>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[426/0450] Anfangs-Gruͤnde ſtantz des Martis zu der Diſtantz der Son- ne von der Erde haben koͤnnet (§. 514); koͤn- net ihr auch ihre/ ja auf eine gleiche Weiſe aller uͤbrigen Diſtantz von der Erde finden und dann ferner (§. 372) ihre Parallaxin aus- rechnen. Die 6. Anmerckung. 572. Nach dem Casſini (wie Ozanam in ſeinem Cours de Mathematique Tom. 5. Trait. de Geogr. part. 1. c. 2. p. 64. 65. berichtet) ſind die Weiten der Planeten und der Sonne von der Erde in halben Diametern der Erde von folgender Groͤße. Groͤſte Wei- te. Mittlere Weite Kleineſte Weite ♄ 244000 210000 176000 ♃ 143000 115000 87000 ♂ 59000 33500 8000 ☉ 22374 22000 21626 ♀ 38000 22000 6000 ☿ 33000 22000 11000 ☽ 61 57 53 Der 3. Zuſatz. 573. Weil ihr die Diſtantz der Planeten von der Erde (§. 572) und ihren ſcheinbahren Diameter in der kleineſten Diſtantz (§. 361) wiſſet; koͤnnet ihr (§. 365) ihren wahren Dia- meter/ folgends die Verhaͤltnis des Plane- tens

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/wolff_anfangsgruende03_1710
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/wolff_anfangsgruende03_1710/450
Zitationshilfe: Wolff, Christian von: Der Anfangs-Gründe Aller Mathematischen Wiessenschaften. Bd. 3. Halle (Saale), 1710. , S. 426. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/wolff_anfangsgruende03_1710/450>, abgerufen am 23.10.2019.