Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Zesen, Philipp von: Assenat. Amsterdam, 1670.

Bild:
<< vorherige Seite

Anmärkungen.
plumpet/ und den hohen Ehrennahmen/ der/ aus er-
wähnten uhrsachen/ den Röhmischen Weltherren allein
und gantz eigen zukömt/ auch andern/ die nicht ein
dörflein von gemeltem Reiche besitzen/ zueignen wil/
u. a. m.

Zur 24 zeile des 14 blats.

DIe Egipter pflegten ihre gelübde und eidschwühre
sonst gemeiniglich bei dem auf dem Filischen In-
lande beigesetztem Osiris zu tuhn; wie Vossius am
202 b. vom uhrsprunge und fortgange der Götzenschaft
angemärket.

Zur 9 zeile des 16 blats.

NUbien ist ein land in Afriken bei dem Niele/ mit
Egipten und Libien benachbahrt; dessen einwoh-
ner meist Araber seind.

Zur 14 und folgenden zeilen des 16 blats.

HIervon stehen in Josefs letztem Willen folgen-
de worte: Als wir in Egipten kahmen/ zank-
ten und stritten sie sonderlich üm meinet willen/
welcher von ihnen mich zum schatze haben solte.
Und sie warden miteinander eins/ daß ich in
Egipten/ bei einem
Kaufmanne/ bleiben solte/
welcher ihnen in ihrer handlung bedient war/
so lange/ bis sie mit ihren kaufwahren wieder zu-
rükkähmen. Und der HERr verschafte/ daß
mich der Kaufman sehr lieb gewan/ und mir
sein gantzes haus anvertrauete. Auch machte
ihn der HERr sehr glüklich/ und seegnete ihn
in allem/ so lange ich bei ihm war: ja er gab ihm
viel goldes und silbers. Und ich wohnte bei ihm
drei mohnden und fünf tage
.

Zur
C c ij

Anmaͤrkungen.
plumpet/ und den hohen Ehrennahmen/ der/ aus er-
waͤhnten uhrſachen/ den Roͤhmiſchen Weltherren allein
und gantz eigen zukoͤmt/ auch andern/ die nicht ein
doͤrflein von gemeltem Reiche beſitzen/ zueignen wil/
u. a. m.

Zur 24 zeile des 14 blats.

DIe Egipter pflegten ihre geluͤbde und eidſchwuͤhre
ſonſt gemeiniglich bei dem auf dem Filiſchen In-
lande beigeſetztem Oſiris zu tuhn; wie Voſſius am
202 b. vom uhrſprunge und fortgange der Goͤtzenſchaft
angemaͤrket.

Zur 9 zeile des 16 blats.

NUbien iſt ein land in Afriken bei dem Niele/ mit
Egipten und Libien benachbahrt; deſſen einwoh-
ner meiſt Araber ſeind.

Zur 14 und folgenden zeilen des 16 blats.

HIervon ſtehen in Joſefs letztem Willen folgen-
de worte: Als wir in Egipten kahmen/ zank-
ten und ſtritten ſie ſonderlich uͤm meinet willen/
welcher von ihnen mich zum ſchatze haben ſolte.
Und ſie warden miteinander eins/ daß ich in
Egipten/ bei einem
Kaufmanne/ bleiben ſolte/
welcher ihnen in ihrer handlung bedient war/
ſo lange/ bis ſie mit ihren kaufwahren wieder zu-
ruͤkkaͤhmen. Und der HERꝛ verſchafte/ daß
mich der Kaufman ſehr lieb gewan/ und mir
ſein gantzes haus anvertrauete. Auch machte
ihn der HERꝛ ſehr gluͤklich/ und ſeegnete ihn
in allem/ ſo lange ich bei ihm war: ja er gab ihm
viel goldes und ſilbers. Und ich wohnte bei ihm
drei mohnden und fuͤnf tage
.

Zur
C c ij
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p><pb facs="#f0427" n="403"/><fw place="top" type="header">Anma&#x0364;rkungen.</fw><lb/>
plumpet/ und den hohen Ehrennahmen/ der/ aus er-<lb/>
wa&#x0364;hnten uhr&#x017F;achen/ den Ro&#x0364;hmi&#x017F;chen Weltherren allein<lb/>
und gantz eigen zuko&#x0364;mt/ auch andern/ die nicht ein<lb/>
do&#x0364;rflein von gemeltem Reiche be&#x017F;itzen/ zueignen wil/<lb/>
u. a. m.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head><hi rendition="#fr">Zur 24 zeile des 14 blats</hi>.</head><lb/>
            <p><hi rendition="#in">D</hi>Ie Egipter pflegten ihre gelu&#x0364;bde und eid&#x017F;chwu&#x0364;hre<lb/>
&#x017F;on&#x017F;t gemeiniglich bei dem auf dem Fili&#x017F;chen In-<lb/>
lande beige&#x017F;etztem <hi rendition="#fr">O&#x017F;iris</hi> zu tuhn; wie <hi rendition="#fr">Vo&#x017F;&#x017F;ius</hi> am<lb/>
202 b. vom uhr&#x017F;prunge und fortgange der Go&#x0364;tzen&#x017F;chaft<lb/>
angema&#x0364;rket.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head><hi rendition="#fr">Zur 9 zeile des 16 blats</hi>.</head><lb/>
            <p><hi rendition="#fr"><hi rendition="#in">N</hi>Ubien</hi> i&#x017F;t ein land in Afriken bei dem Niele/ mit<lb/>
Egipten und <hi rendition="#fr">Libien</hi> benachbahrt; de&#x017F;&#x017F;en einwoh-<lb/>
ner mei&#x017F;t Araber &#x017F;eind.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head><hi rendition="#fr">Zur 14 und folgenden zeilen des 16 blats</hi>.</head><lb/>
            <p><hi rendition="#in">H</hi>Iervon &#x017F;tehen in <hi rendition="#fr">Jo&#x017F;efs letztem Willen</hi> folgen-<lb/>
de worte: <hi rendition="#fr">Als wir in Egipten kahmen/ zank-<lb/>
ten und &#x017F;tritten &#x017F;ie &#x017F;onderlich u&#x0364;m meinet willen/<lb/>
welcher von ihnen mich zum &#x017F;chatze haben &#x017F;olte.<lb/>
Und &#x017F;ie warden miteinander eins/ daß ich in<lb/>
Egipten/ bei einem</hi> Kaufmanne/ <hi rendition="#fr">bleiben &#x017F;olte/<lb/>
welcher ihnen in ihrer handlung bedient war/<lb/>
&#x017F;o lange/ bis &#x017F;ie mit ihren kaufwahren wieder zu-<lb/>
ru&#x0364;kka&#x0364;hmen. Und der HER&#xA75B; ver&#x017F;chafte/ daß<lb/>
mich der Kaufman &#x017F;ehr lieb gewan/ und mir<lb/>
&#x017F;ein gantzes haus anvertrauete. Auch machte<lb/>
ihn der HER&#xA75B; &#x017F;ehr glu&#x0364;klich/ und &#x017F;eegnete ihn<lb/>
in allem/ &#x017F;o lange ich bei ihm war: ja er gab ihm<lb/>
viel goldes und &#x017F;ilbers. Und ich wohnte bei ihm<lb/>
drei mohnden und fu&#x0364;nf tage</hi>.</p>
          </div><lb/>
          <fw place="bottom" type="sig">C c ij</fw>
          <fw place="bottom" type="catch"> <hi rendition="#fr">Zur</hi> </fw><lb/>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[403/0427] Anmaͤrkungen. plumpet/ und den hohen Ehrennahmen/ der/ aus er- waͤhnten uhrſachen/ den Roͤhmiſchen Weltherren allein und gantz eigen zukoͤmt/ auch andern/ die nicht ein doͤrflein von gemeltem Reiche beſitzen/ zueignen wil/ u. a. m. Zur 24 zeile des 14 blats. DIe Egipter pflegten ihre geluͤbde und eidſchwuͤhre ſonſt gemeiniglich bei dem auf dem Filiſchen In- lande beigeſetztem Oſiris zu tuhn; wie Voſſius am 202 b. vom uhrſprunge und fortgange der Goͤtzenſchaft angemaͤrket. Zur 9 zeile des 16 blats. NUbien iſt ein land in Afriken bei dem Niele/ mit Egipten und Libien benachbahrt; deſſen einwoh- ner meiſt Araber ſeind. Zur 14 und folgenden zeilen des 16 blats. HIervon ſtehen in Joſefs letztem Willen folgen- de worte: Als wir in Egipten kahmen/ zank- ten und ſtritten ſie ſonderlich uͤm meinet willen/ welcher von ihnen mich zum ſchatze haben ſolte. Und ſie warden miteinander eins/ daß ich in Egipten/ bei einem Kaufmanne/ bleiben ſolte/ welcher ihnen in ihrer handlung bedient war/ ſo lange/ bis ſie mit ihren kaufwahren wieder zu- ruͤkkaͤhmen. Und der HERꝛ verſchafte/ daß mich der Kaufman ſehr lieb gewan/ und mir ſein gantzes haus anvertrauete. Auch machte ihn der HERꝛ ſehr gluͤklich/ und ſeegnete ihn in allem/ ſo lange ich bei ihm war: ja er gab ihm viel goldes und ſilbers. Und ich wohnte bei ihm drei mohnden und fuͤnf tage. Zur C c ij

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/zesen_assenat_1670
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/zesen_assenat_1670/427
Zitationshilfe: Zesen, Philipp von: Assenat. Amsterdam, 1670, S. 403. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/zesen_assenat_1670/427>, abgerufen am 15.10.2019.