Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Zesen, Philipp von: Assenat. Amsterdam, 1670.

Bild:
<< vorherige Seite

Anmärkungen.
(Isaak) gebohren meinem herrn: dem hat er
alles gegeben/ was er besitzt/
u. s. f. Von diesem
Isaak/ Abrahams sohne/ lautet der 13/ 14 und
16 spr. des 26 h. also: Und Isaak ward ein großer
Man/ ging und nahm zu/ bis er sehr groß
ward: daß er viel guhtes hatte an kleinem und
großem viehe/ und ein großes gesinde: daß
auch Abimelech
(der könig) zu ihm sprach: zeuch
von uns; dan du bist uns zu mächtig worden.

Im folgenden 26/ 28 und 31 spr. komt der könig der
Filister selbsten zu Isaak/ und lest sich mit ihm in ei-
nen bund ein; damit er ihnen keinen schaden tähte.
Hieraus sehen wir klährlich/ wie mächtig Abraham/
Isaak/
und Jakob gewesen: welche aus Sems/
des Noah sohnes/ und aus Ebers/ der Sems
enkels sohn war/ nachkommen/ nähmlich aus Faleg/
Regu/ Serug/ Nahor/ Tarah/
entsprossen;
daher sie/ und ihre nachkommen/ nach dem Eber/
mit dem algemeinen nahmen Ebreer genennet wor-
den. Auch kan von Jakobs achtbarkeit/ Hedio/
Rufinus
im 2 h. und Fl. Josef im 2 des 2 b. gele-
sen werden.

Zur 10 und folgenden zeilen des 55 blats.

DIese gantze erzehlung von Jakobs Ehe/ Efrauen/
und Kindern findet man im 29/ 30/ und 35 h. des
Buchs der schöpfung.

Zur 14 und folgenden zeilen des 55 blats.

VOn der Bilha und Silpa sagt Naftali in sei-
nem letzten Willen straks im angefange also:
ich bin von Bella geboren: welche Rahel dem Jakob an
ihre stat beilegte/ mit nicht geringem ruhme vor sich

selbsten,
D d iiij

Anmaͤrkungen.
(Iſaak) gebohren meinem herꝛn: dem hat er
alles gegeben/ was er beſitzt/
u. ſ. f. Von dieſem
Iſaak/ Abrahams ſohne/ lautet der 13/ 14 und
16 ſpr. des 26 h. alſo: Und Iſaak ward ein großer
Man/ ging und nahm zu/ bis er ſehr groß
ward: daß er viel guhtes hatte an kleinem und
großem viehe/ und ein großes geſinde: daß
auch Abimelech
(der koͤnig) zu ihm ſprach: zeuch
von uns; dan du biſt uns zu maͤchtig worden.

Im folgenden 26/ 28 und 31 ſpr. komt der koͤnig der
Filiſter ſelbſten zu Iſaak/ und leſt ſich mit ihm in ei-
nen bund ein; damit er ihnen keinen ſchaden taͤhte.
Hieraus ſehen wir klaͤhrlich/ wie maͤchtig Abraham/
Iſaak/
und Jakob geweſen: welche aus Sems/
des Noah ſohnes/ und aus Ebers/ der Sems
enkels ſohn war/ nachkommen/ naͤhmlich aus Faleg/
Regu/ Serug/ Nahor/ Tarah/
entſproſſen;
daher ſie/ und ihre nachkommen/ nach dem Eber/
mit dem algemeinen nahmen Ebreer genennet wor-
den. Auch kan von Jakobs achtbarkeit/ Hedio/
Rufinus
im 2 h. und Fl. Joſef im 2 des 2 b. gele-
ſen werden.

Zur 10 und folgenden zeilen des 55 blats.

DIeſe gantze erzehlung von Jakobs Ehe/ Efrauen/
und Kindern findet man im 29/ 30/ und 35 h. des
Buchs der ſchoͤpfung.

Zur 14 und folgenden zeilen des 55 blats.

VOn der Bilha und Silpa ſagt Naftali in ſei-
nem letzten Willen ſtraks im angefange alſo:
ich bin von Bella geboren: welche Rahel dem Jakob an
ihre ſtat beilegte/ mit nicht geringem ruhme vor ſich

ſelbſten,
D d iiij
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p><pb facs="#f0447" n="423"/><fw place="top" type="header">Anma&#x0364;rkungen.</fw><lb/><hi rendition="#fr">(I&#x017F;aak) gebohren meinem her&#xA75B;n: dem hat er<lb/>
alles gegeben/ was er be&#x017F;itzt/</hi> u. &#x017F;. f. Von die&#x017F;em<lb/><hi rendition="#fr">I&#x017F;aak/ Abrahams</hi> &#x017F;ohne/ lautet der 13/ 14 und<lb/>
16 &#x017F;pr. des 26 h. al&#x017F;o: <hi rendition="#fr">Und I&#x017F;aak ward ein großer<lb/>
Man/ ging und nahm zu/ bis er &#x017F;ehr groß<lb/>
ward: daß er viel guhtes hatte an kleinem und<lb/>
großem viehe/ und ein großes ge&#x017F;inde: daß<lb/>
auch Abimelech</hi> (der ko&#x0364;nig) <hi rendition="#fr">zu ihm &#x017F;prach: zeuch<lb/>
von uns; dan du bi&#x017F;t uns zu ma&#x0364;chtig worden.</hi><lb/>
Im folgenden 26/ 28 und 31 &#x017F;pr. komt der ko&#x0364;nig der<lb/>
Fili&#x017F;ter &#x017F;elb&#x017F;ten zu <hi rendition="#fr">I&#x017F;aak/</hi> und le&#x017F;t &#x017F;ich mit ihm in ei-<lb/>
nen bund ein; damit er ihnen keinen &#x017F;chaden ta&#x0364;hte.<lb/>
Hieraus &#x017F;ehen wir kla&#x0364;hrlich/ wie ma&#x0364;chtig <hi rendition="#fr">Abraham/<lb/>
I&#x017F;aak/</hi> und <hi rendition="#fr">Jakob gewe&#x017F;en:</hi> welche aus <hi rendition="#fr">Sems/</hi><lb/>
des <hi rendition="#fr">Noah</hi> &#x017F;ohnes/ und aus <hi rendition="#fr">Ebers/</hi> der Sems<lb/>
enkels &#x017F;ohn war/ nachkommen/ na&#x0364;hmlich aus <hi rendition="#fr">Faleg/<lb/>
Regu/ Serug/ Nahor/ Tarah/</hi> ent&#x017F;pro&#x017F;&#x017F;en;<lb/>
daher &#x017F;ie/ und ihre nachkommen/ nach dem <hi rendition="#fr">Eber/</hi><lb/>
mit dem algemeinen nahmen <hi rendition="#fr">Ebreer</hi> genennet wor-<lb/>
den. Auch kan von <hi rendition="#fr">Jakobs</hi> achtbarkeit/ <hi rendition="#fr">Hedio/<lb/>
Rufinus</hi> im 2 h. und <hi rendition="#fr">Fl. Jo&#x017F;ef</hi> im 2 des 2 b. gele-<lb/>
&#x017F;en werden.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#fr">Zur 10 und folgenden zeilen des 55 blats.</hi> </head><lb/>
            <p><hi rendition="#in">D</hi>Ie&#x017F;e gantze erzehlung von Jakobs Ehe/ Efrauen/<lb/>
und Kindern <choice><sic>&#x017F;indet</sic><corr>findet</corr></choice> man im 29/ 30/ und 35 h. des<lb/>
Buchs der &#x017F;cho&#x0364;pfung.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#fr">Zur 14 und folgenden zeilen des 55 blats.</hi> </head><lb/>
            <p><hi rendition="#in">V</hi>On der <hi rendition="#fr">Bilha</hi> und <hi rendition="#fr">Silpa</hi> &#x017F;agt <hi rendition="#fr">Naftali</hi> in &#x017F;ei-<lb/>
nem letzten Willen &#x017F;traks im angefange al&#x017F;o:<lb/><hi rendition="#fr">ich bin von</hi> Bella <hi rendition="#fr">geboren: welche</hi> Rahel <hi rendition="#fr">dem</hi> Jakob <hi rendition="#fr">an<lb/>
ihre &#x017F;tat beilegte/ mit nicht geringem ruhme vor &#x017F;ich</hi><lb/>
<fw place="bottom" type="sig">D d iiij</fw><fw place="bottom" type="catch"><hi rendition="#fr">&#x017F;elb&#x017F;ten,</hi></fw><lb/></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[423/0447] Anmaͤrkungen. (Iſaak) gebohren meinem herꝛn: dem hat er alles gegeben/ was er beſitzt/ u. ſ. f. Von dieſem Iſaak/ Abrahams ſohne/ lautet der 13/ 14 und 16 ſpr. des 26 h. alſo: Und Iſaak ward ein großer Man/ ging und nahm zu/ bis er ſehr groß ward: daß er viel guhtes hatte an kleinem und großem viehe/ und ein großes geſinde: daß auch Abimelech (der koͤnig) zu ihm ſprach: zeuch von uns; dan du biſt uns zu maͤchtig worden. Im folgenden 26/ 28 und 31 ſpr. komt der koͤnig der Filiſter ſelbſten zu Iſaak/ und leſt ſich mit ihm in ei- nen bund ein; damit er ihnen keinen ſchaden taͤhte. Hieraus ſehen wir klaͤhrlich/ wie maͤchtig Abraham/ Iſaak/ und Jakob geweſen: welche aus Sems/ des Noah ſohnes/ und aus Ebers/ der Sems enkels ſohn war/ nachkommen/ naͤhmlich aus Faleg/ Regu/ Serug/ Nahor/ Tarah/ entſproſſen; daher ſie/ und ihre nachkommen/ nach dem Eber/ mit dem algemeinen nahmen Ebreer genennet wor- den. Auch kan von Jakobs achtbarkeit/ Hedio/ Rufinus im 2 h. und Fl. Joſef im 2 des 2 b. gele- ſen werden. Zur 10 und folgenden zeilen des 55 blats. DIeſe gantze erzehlung von Jakobs Ehe/ Efrauen/ und Kindern findet man im 29/ 30/ und 35 h. des Buchs der ſchoͤpfung. Zur 14 und folgenden zeilen des 55 blats. VOn der Bilha und Silpa ſagt Naftali in ſei- nem letzten Willen ſtraks im angefange alſo: ich bin von Bella geboren: welche Rahel dem Jakob an ihre ſtat beilegte/ mit nicht geringem ruhme vor ſich ſelbſten, D d iiij

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/zesen_assenat_1670
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/zesen_assenat_1670/447
Zitationshilfe: Zesen, Philipp von: Assenat. Amsterdam, 1670, S. 423. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/zesen_assenat_1670/447>, abgerufen am 23.01.2020.