[0821]
Beilage zu Nr. 155 der Neuen Rheinischen Zeitung.
Organ der Demokratie.
Mittwoch 29. November 1848.
[Deutschland]
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@facs0821
Vertrauen der Tessiner in ihre Regierung jedes Jahr mehr hervor. Franscini gilt außerdem für den gebildetsten Oekonomen der Schweiz und ist der Verfasser der besten schweizerischen Statistik (Statistica della Svizzera, Lugano 1827, Nuova Stat. della Sviz. 1848.) Er ist ein entschiedener Radikaler und wird im Bundesrath mehr zu Druey als zu Ochsenbein und Furrer halten. Die Tessiner rechnen ihm, den langjährigen Chef ihrer Regierung, namentlich seine „ehrenvolle Armuth“ hoch an.
Regierungsrath Munzinger aus Solothurn ist der einflußreichste Mann seines Kantons, den er seit 1830 fast dauernd auf der Tagsatzung vertreten hat und den er seit Jahren thatsächlich regiert. Er soll wie sich ein halbradikales Blatt der französischen Schweiz, die Gazette de Lausanne ausdrückt, cacher sous les apparences de la bonhommie un esprit fin et pénétrant, d. h. er besitzt jene unter gutmüthig-biedermännischer Außenseite verdeckte kleine Schlauheit, die in Reichsstädten für Diplomatie angesehen wird. Im Uebrigen ist er ein gemäßigter Fortschrittsmann à la Furrer und verlangt, die Schweiz soll sich nur um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, und die große europäische Politik Gott und Lord Palmerston überlassen. Daher ist er durchaus nicht günstig auf die ausländischen Flüchtlinge zu sprechen, die der Schweiz bisher immer Unannehmlichkeiten zugezogen haben. Er hat, in Verbindung mit dem Schweizer Athenienser Dr. Escher, in Tessin neuerdings wieder Proben seiner Gesinnungen in dieser Beziehung abgelegt. Ueberhaupt vertreten Furrer und Munzinger im Bundesrath ganz vollkommen die Vorurtheile und Bornirtheiten des „aufgeklärten“ deutschen Schweizers.
Endlich Hr. Näff von St. Gallen, von dem ich wenig zu sagen weiß. Er soll in seinem Kanton wesentlich zur Hebung der Verwaltung beigetragen, und sich auch sonst ausgezeichnet haben. Der Kanton St. Gallen, liest man in schweizer Blättern, sei überhaupt einer der reichsten und tüchtigsten Männer; aber diese tüchtigen Männer haben das Unglück, daß man von ihnen nicht viel hört, und jedenfalls scheint es ihnen an Initiative zu fehlen. Doch soll Hr. Näff in seiner Specialität als Verwaltungsmann nicht ohne Verdienst sein. Seiner politischen Richtung nach steht er zwischen Furrer und Ochsenbein; entschiedener als jener, nicht ganz so weit gehend wie von diesem nach seinen Antecedentien vielleicht noch erwartet werden kann.
Nach dieser Zusammensetzung des Bundesraths ist die Politik, die die Schweiz vor der Hand verfolgen wird, unzweifelhaft. Es ist dieselbe, die die alte Tagsatzung und der Vorort Bern unter Ochsenbeins und später Funks (der ohne Ochsenbein nichts ist) Leitung verfolgt haben. Nach Innen strenge Handhabung der neuen Bundesverfassung, die der Kantonalsouveränetät nur noch zuviel Spielraum läßt, nach Außen strenge Neutralität, natürlich strenger oder gelinder nach den Umständen, strenger namentlich gegenüber Oestreich. Die gemäßigte Partei hat entschieden die Oberhand, und es ist wahrscheinlich, daß Hr. Ochsenbein in den meisten Fragen mit ihr stimmen wird.
Wie aber eine Minorität, wie Druey und Franscini unter solchen Umständen die Wahl annehmen, sich der Annehmlichkeit fortwährend überstimmt zu werden, aussetzen konnte, wie ein solches Kollegium nur zusammen regieren kann, das zu begreifen muß man Schweizer sein oder gesehen haben, wie die Schweiz regiert wird. Hier, wo alle vollziehenden Behörden kollegialisch deliberiren, geht man nach dem Prinzip: Nimm die Stelle nur an, heute bist du freilich in der Minorität, aber vielleicht kannst du doch nützen und wer weiß, ob nicht Todesfälle, Abdankungen u. s. w. dich nach einem oder zwei Jahren in die Majorität bringen. Es ist das die natürliche Folge davon, daß regierende Kollegien aus einer Wahl hervorgehen. Jede Partei sucht dann, gerade wie in den gesetzgebenden Versammlungen, sich durch die Eindrängung eines oder mehrerer Kandidaten in dem Kollegium wenigstens festzusetzen, sich eine Minorität zu sichern, so lange sie keine Majorität erringen kann. Sie würde es ihren Kandidaten nicht übel nehmen, wenn sie, wie dies in größern Ländern unbedingt geschehen würde, die Wahl ablehnen wollten. Aber der Bundesrath ist keine commission du pouvoir excécutif, und von der Stellung Drueys zu der Ledru-Rollins ist es unendlich weit.
Die Schweizer Presse behauptet allgemein, der Bundesrath sei aus Capacitäten ersten Ranges zusammengesetzt. Ich zweifle indeß, ob außer Druey und Franscini ein einziges Mitglied in einem größeren Lande je eine hervorragende Rolle einnehmen, und ob mit Ausnahme von Frei-Herose und Ochsenbein, einer der drei Andern es nur zu einer bedeutenden sekundären Rolle bringen würde.
Italien.
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[ * ] Rom.
Wir geben einige Details über die gestern bereits berichtete Revolution.
Am Abend nach Rossi's Tode zog das enthusiasmirte Volk mit Fackeln, Fahnen und Gesang durch die Stadt, hier mit den Karabiniers, dort mit den Droganern fraternisirend. Tags darauf, 16. November 11 Uhr Morgens, war große Volksversammlung auf der Piazza del Popolo, an welcher Bürgergarde, Linie, Karabiniers und Volk sich betheiligten. Von hieraus begab sich die ganze aufgeregte Masse, an die 30,000 Mann, zur Deputirtenkammer, um die Abgeordneten zu veranlassen, die Forderungen des Volks, deren erste die Bildung eines radikalen Ministeriums, dem Papste vorzulegen. Der Papst ließ den Deputirten durch den Kardinal Soglio zurücksagen: er wolle die Sache in Erwägung ziehe. Einer hierauf aus dem Volke selbst abgeschickten Deputation erwiederte der heilige Vater, er könne nichts bewilligen, was man ihm mit Gewalt abverlange. Daraufhin, vollends als die Schweizergarde gleichzeitig ihre Brutalitäten gegen das Volk auszuspielen anfing, donnernder Losbruch des Gewitters. Der Ruf zu den Waffen erschallt, Generalmarsch wird geschlagen, um den Quirinal und den Thurm von San Carlino heftiges Gewehrfeuer mit den Schweizern von 3 bis 6 Uhr. Um 6 Uhr ist der Quirinal vollständig umzingelt, 6000 Mann Linie und Bürgergarde stehen in Schlachtordnung vor dem Pallast, die Kanonen sind gegen den Haupteingang gerichtet, Leitern, Stricke, Alles ist in Bereitschaft. Darauf wird von Neuem eine Deputation an den Papst geschickt, um ihm das Ultimatum des Volkes vorzulegen. Weigert er sich, dasselbe anzunehmen, so wird der Quirinal mit Sturm genommen und Jeder, den man in seinen Mauern findet, muß über die Klinge springen. Nur das Leben des Papstes soll geschont werden. Eine einzige Stunde gibt man ihm Bedenkzeit.
Nach Ablauf derselben erklärt er sich mit den Bedingungen des Volkes einverstanden. Das ultraradikale Ministerium wird gebildet, jede andre Forderung der Entscheidung der Kammer anheimgestellt.
Also endigte um 8 Uhr Abends die jingste römische Revolution. Drei Stunden hatte der eigentliche Kampf gewährt; der Sekretär des Papstes, Signore Palma, war von einer Kugel vor den Kopf getödtet, 4 Männer aus dem Volk waren verwundet worden. Die Zahl der getödteten und verwundeten Soldaten ist noch nicht ermittelt. Der Quirinal sieht aus wie eine Scheibe nach dem Scheibenschießen.
Französische Republik.
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[ 19 ] Paris, 26. Nov.
Das vielversprechende Stiergefecht zwischen der alten Exekutivkommission und Herrn Cavaignac hat als dritter Akt die Feier der honetten Bourgeoisie-Konstitution abgeschlossen. Heute vor 14 Tagen der „Marquis de lendemain,“ Balletmeister Marrast mit der Konstitution auf dem Altar am Revolutionsplatze stehend; vor 8 Tagen das Feuerwerk und die bürgerfreundliche Besoffenheit der Garde Mobile; heute Nacht endlich Beschwörung des Junigespenstes und Apotheose des „Retters der Bourgeoisrepublik“ in der Nationalversammlung. Chaqun à son tour. Manche wollen noch zwei Akte abwarten: einen abermaligen Coup des General Cavaignac, um sich vor der Präsidentenwahl nothwendig zu machen, und dann als Schluß den 10. Dez., der gerade auf heute über 14 Tage fällt. Was das Erste betrifft, so zweifle ich nicht an dem guten Willen Cavaignac's; in Betreff des Letzteren aber bin ich überzeugt, daß die Tage vom 10. bis vielleicht 25. Dez. der Komödie der Bourgeoisrepublik in einer andern Weise ein Ende machen werden.
Das gestrige Schauspiel der Nationalversammlung war vortrefflich einstudirt. Niemand zweifelte an seiner glänzenden Abwicklung. Weder die eine noch die andere Partei wollte jetzt vor der Präsidentenwahl noch eine Aenderung des Gouvernements, und das Vertrauensvotum, welches Cavaignac als Bedingung seines Bleibens stellte, war ihm von vorneherein akkordirt. Das Volk schenkte daher auch der Vorstellung nicht die geringste Theilnahme; Alles, was Sie vielleicht in Zeitungen von außerordentlicher Spannung lesen, beschränkte sich auf die Neugier der Bourgeois und tiefsinniger Journalisten-Diplomaten. Gegen Abend verbreitete sich das Gerücht in der Stadt, eine ungeheuere Volksmenge treibe sich in der Nähe der Kammer, an den Seine-Ufern und dem Revolutionsplatz umher, und ein Kampf stehe bevor. Ich begab mich zu drei verschiedenen Stunden dorthin und kann Ihnen versichern, keine sechs Menschen zusammen gesehen zu haben. Nur Hr. Cavaignac hatte seiner Sache vor der Versammlung eine Wichtigkeit gegeben. Zwei Eskadronen Dragoner standen an der Seinebrücke, der Hof der Assemblee war mit Nationalgarden gefüllt, und in dem benachbarten neuen Ministerium des Auswärtigen war ein kleines Heer von Linientruppen und Mobilen konsignirt.
Um 11 Uhr Abends war das Gefecht zu Ende. Es handelte sich darum, wer im Juni am Meisten für das Wohl des Vaterlandes, für die Vernichtung der Insurgenten gethan: Hr. Ledru-Rollin mit der alten parlamentarischen Exekutiv-Kommission oder Hr. Cavaignac mit den Mobilen, der die Insurrektion absichtlich anschwellen ließ, um dann die ganze revolutionäre Partei mit Einem Schlag zu vernichten. Der Angriff der Exekutiv-Kommission, welche ihren kläglichen Fall Cavaignac nicht verzeihen kann, hatte nichts anders zum Zweck, als einen Bettelpfennig Popularität bei der kleinen Bourgeoisie zu sammeln, indem sie dieser, die am Meisten durch die Junischlacht gelitten hat, die trefflichen Mittel Ledru-Rollin's und Lamartine's zu einer friedlichen Unterdrückung der Demokraten anpries. Cavaignac hat die große Bourgeoisie und die Versammlung gerettet, was heißt also eine Anklage Cavaignac's vor der Versammlung? Die Bourgeoisie und die Versammlung votiren ihm deshalb ihren Dank, gleichviel oder vielmehr um so eher, da er ihren Feinden Gleichheit gab, sich zu konzentriren, um sie desto sicherer zu treffen. Der Kampf zwischen der Exekutiv-Kommission und Cavaignac, der die„ Erfahrung“ der Kommission in Barrikadenschlachten zurückwies, war nichts als ein Kampf zweier Eitelkeiten. Und Hr. Ledru-Rollin, der Held der „Montagne“, sprach zuletzt einige Worte der „Conciliation“ zu Cavaignac, der ihn mit einem kleinen Fußtritt zurückwies, indem er ihn an die „Kluft“ erinnerte, die zwischen ihnen bestehe. O Sonne Ledru-Rollin, wo bist du geblieben?
Herr Cavaignac hat indeß durch diese Geschichte einen Bundesgenossen verloren: die kleine Bourgeoisie. Denn die Bourgeoisie wird ihm nie verzeihen, daß er durch die Ausbreitung der Insurrektion ihre Ohnmacht und ihre Feigheit enthüllt hat.
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[ 17 ] Paris, 25. Nov.
Das „Peuple souverain“ in Lyon sagt im Leitartikel, überschrieben: „Die Bilanz des Notariats“ folgendes: „Große und kleine Eigenthümer träumen zitternd vom Socialismus und fühlen einen Alp so oft ihnen Bürger J. P. Proudhon erscheint, wie er die Hand ausreckt nach ihrem vielgeliebten Grundstück. Es ist die Fabel vom Sterngucker, der einen Kometen suchte unu in einen Brunnen stürzte. So ergeht es jedem, der nach Schatten hascht und der Wahrheit den Rücken wendet. Das Eigenthum hat wahrlich einen ganz andern, schlimmern Feind als den Socialismus; letzterer droht ihm nur mit Umgestalten und würde jedem Eigenthümer, der ihn verstände, gefallen. Sein eigentlicher Feind ist der Wächter aller seiner Interessen, bei ihm sind alle seine Rechtstitel niedergelegt; er ist der Schlußstein für das Gewölbe der Hypothekenanleihen, woraus bekanntlich das jetzige Eigenthum ein künstliches Dasein fristet. Wir meinen das Notariat. Seit Jahr und Tag, lange vor dem Februar, haben die Herren Notare in Paris und in den Provinzen sich durch eine ansehnliche Reihe von Kniffen, Ränken, Unterschlagungen, Fälschungen u. s. w. hervorgethan. An zwanzig Notare haben Vorzügliches in diesem Felde geleistet. Ist das nicht ein grimmiger Angriff auf das Eigenthum? Allerdings sind diese Notare meist mit Ordensbändchen versehen und keine Socialisten; so kam's wohl, daß man sie weder transportirte, noch auf die Galeren schickte, wie ihnen gebührte. Man begnügte sich, einige besonders gehässige auf vier Jahre einzusperren, und obenein oft nur in ein Gesundheitshaus, wo vornehme Patienten sich aufhalten. Und doch wird der Uebelstand sich wiederholen. Die Preise der Notarstellen sind viel zu hoch; man heirathet reiche Erbinnen (um Liebe kümmert sich keine Seele) und bestreitet durch die Mitgift einen Theil der Kosten; aber um sie ganz zu decken, reicht keine Kombination hin, und man greift zu unerlaubten Mitteln. Statt diese übertriebenen Preise seit Februar zu ermäßigen, scheint die Notarkammer von Paris sich Mühe zu geben, sie so hoch wie früher zu erhalten. Wir Socialisten, die man Eigenthumszerstörer schilt, dringen aufs ernstlichste auf Reform auch in diesem Zweige!“ Wogegen das Journal des Debats bemerkt, das Notariat würde durch Preisherabsetzung an Achtung und imposante Haltung einbüßen. Dies treffliche Blatt hat täglich Leitartikel zu Gunsten seiner potsdamer und ollmützer Freunde; es erboßt sich z. B. über die unentgeldliche Abschaffung des Jagdprivilegiums in Preußen, desgleichen der Adelsvorrechte, und meint, die dortige Nationalversammlung habe ungesetzlich, d. h. als Konvent und nicht als Kammer, seit einigen Monaten sich aufgeführt; leider halte der König an religiösen ritterlichen Ideen gar zu fest in unserer Feldepoche, aber dennoch neige sich unbedinglich auf seine Seite die Wagschale des Rechts. D'Ester, Jakoby, Waldeck werden sodann durchgehechelt, Vinck e, Auerswald und Konsorte gepriesen. Der Fabrikant dieser liederlichen Artikel soll Saint Marc Girardin sein.
Der andere Girardin belehrt uns heute in „La Presse“, daß Köln, Elberfeld, Koblenz, Trier sich energisch gegen die Nationalversammlung erklären, in Düsseldorf „zwei Jünglinge“ zur Emeute provocirten und dadurch Belagerungszustand und Entwaffnung herbeiführten; kurz: „die Sachlage ist plötzlich für die Krone sehr günstig geworden, nur möge sie (wie wohlmeinend) dieses gewonnene Terrain nicht für Reaktion, sondern für konstitutionelle Ordnung benutzen.“ Herr Alexander Weill belehrt ferner Deutschland, die Krone habe viel mehr Adressen als die Versammlung, erhalten; auch sei nicht zu übersehen, daß „alle großen Talente Deutschland's, alle Männer der älteren Oppositionen, fast alle die Freiheitsmärtyrer (sic) auf Seiten der Krone stehen; so Bassermann, dessen Rede ein Meisterstück, der berühmte Jordan, Behr, Strauß, Welker“, und notabene der allergrößeste; Herr A. Weill. — Anderseits bringt die „Democratie pacifique“, die ihren phantastischen Schnitzer, im Jellachich vor zwei Monaten einen „großen Freiheitsmann“ gesehen zu haben, wieder gut machen will, Schlag auf Schlag die brüderlichsten Artikel für Deutschland's Demokraten, deren Kongreß zu Berlin sie mehrmals lobend anerkannte; sie giebt heute nebst Freiligrath's Gedicht auf Blum's Tad (dem sie einige Erklärungsworte zufügt) die erste, nicht kleine Liste der französischen Nationalsubscription für „des Märtyrers Familie“; kein Beitrag darf zehn Sous (vier Silbergroschen) übersteigen, damit sich desto mehr das Arbeitsvolk dabei betheilige. Viele deutsche Arbeiter haben auch gesteuert, wie sich aus der Liste ergiebt. In allen Klubs und Wahlversammlungen (in letztern dürfen Frauen erscheinen) wird subscribirt, über Blum's Tod gesprochen, Rache geschworen, und das in Abschriften bereits circulirende, in die Provinzialblätter der französischen Demokratie übergegangene Gedicht Freiligrath's zu Paris und in den Departementen verlesen. Bürger Lemetager, Arbeiter in Perlmutterfabrikaten, in der Templestraße, erläßt so eben einen langen Aufruf an „alle Ouviers von Frankreichs“ zur Beisteuer, und dankt der „Democratie pacifique“ „in dieser hochheiligen, beide Demokratieen dies- und jenseit des Rheines verbindende Sache“, die Initiative ergriffen zu haben. Blum's Bild und Biographie circuliren. — Sozialistische Studenten von Paris erlassen heute eine Adresse an ihre „Brüder, die Studenten von Wien“, welche bekanntlich schon im April einen französischen Studentenzuruf empfingen und durch eine Deputation dankten. In dieser zweiten Adresse heißt es: „Während Eure ruhmvolle Niederlage uns Thränen auspreßte, erfüllte uns Euer Heldenthum, Ihr Brüder von Wien, mit Erstaunen und Bewundern. Aber ach! vor Zorn und Scham erröthen wir über unsere republikanische Regierung, welche noch der metternich'schen und guizot'schen Königspolitik huldigt. Wir verwahren uns hiermit ausdrücklich dagegen im Namen der Solidarität aller Nationen. Laßt uns auf die große Zukunft hoffen; die Ketten der alten Welt werden fallen. Hoch lebe die sozial-demokratische Republik“! (Folgen die Unterschriften).
La Reforme bringt eine Entgegnung auf mehrere unverschämte Leitartikel des Journal des Debats (welches bekanntlich seine Studien über Deutschland in der „Neuen Preuß. Zeitung“ und „Wiener Zeitung“ zu machen für gut hält): „In Ihrer heutigen Nummer bringen Sie abermals einige Lügen vor; erlauben Sie mir deren Berichtigung. Sie nennen die demagogische Anarchie Berlins eine brutale, aus den erbärmlichsten Leidenschaften hervorgegangene Agitation. Sie scheinen den gerechten Zorn des deutschen Volkes gegen seine Ausbeuter für eine erbärmliche, aber die unreine Begierde des Aristokraten und Plutokraten, der am Volksmarke zehrt, für eine wesentlich edle Leidenschaft zu halten. Sie wissen ferner nicht, daß die am 31. Okt. in Berlin vom Volke bei Fackelschein gegen die Mitglieder der äußersten Rechten ausgestoßenen Drohungen eine Folge des unwürdigen Betragens derselben in der Diskussion über Wiens heilige Sache waren? Ich befand mich in Berlin, in der Masse an der Thür des Theaters, und ich streite Ihnen, mein Herr, das Recht ab, Verläumdungen gegen das großmüthige, tapfere Volk Berlins zu schleudern, welches allerdings noch nicht es für zeitgemäß erachtete, die Geldkisten der Wucherer mit Beschlag zu belegen. Sie verläumden den Berliner Demokratenkongreß, den Sie artig genug noch vor 14 Tagen die „rothen Assisen“ nannten. Heute sagen Sie, er sei jämmerlich gescheitert nach 5tägiger Sitzung. Ich, als Mitglied dieses Kongresses, bin sehr erfreut, Sie dahin belehren zu können, daß die „rothen Assisen Berlins“ im Gegentheil zu Resultaten führten, die der durch Ihr Blatt vertretenen Kaste mehr oder weniger unangenehm sein dürften, was Sie des weitern bequem in La Reform vom 20. Nov. u. s. w. nachlesen können. Sie wundern sich, daß die Männer der Linken in der Nationalversammlung, d. h. die Republikaner und Socialdemokraten, nicht sich der durch das Volk bedrohten Männer der Rechten angenommen haben; in Deutschland mein Herr, nimmt man sich nicht seiner Feinde an, mögen Sie's wissen. Ferner werden Sie gerührt über die Abschaffung der Adelsprivilegien der Berliner Versammlung; nächstens werden Sie noch viel mehr Grund zur Rührung finden, wenn die Reihe an die „lieben Vorrechte“ der deutschen hohen Geldkaste kommt. Hermann Everbeck, Exdelegirter des deutschen Pariser Vereins auf dem Berliner Demokratenkongreß.“
Der Sturm, den die preußische Revolution in der Departementspresse hervorruft, ist wo möglich noch größer, als der in der Pariser; vier Provinzialblätter brachten den Leitartikel der „Neuen Rhein. Ztg.“: „Brandenburg in der Versammlung, die Versammlung in Brandenburg.“ Dieser Sturm trifft zusammen mit dem andern wegen der Präsidentenwahl; es ist klar, daß Cavaignac's Partei, die Bourgeoisrepublikaner á la Marrast, einen Hieb auf die Napoleoniden, d. h. Royalisten, Regentisten, Imperialisten u. s. w., riskiren will, wenn der „kaiserliche Neffe“ gewählt ist; auch soll dann, vielleicht schon vor der Wahl, dies royalistische Kränzchen in der Straße Poitiers, durch Cavaignac'sche Bajonette gesprengt werden. Diese Bajonette bedürften aber gar sehr des Beistands der Sozialdemokraten, ohne den sie heute noch glauben [0822] fertig zu werden, benöthigt sein, und es käme zu einer neuen, hoffentlich nicht in einen Putsch mehr sich verlaufenden Seeschlacht.
Die Socialdemokraten wollen aber ruhig ablauern „bis Fuchs und Wolf sich blutend in einander verbissen haben, und dann den Ausschlag geben“ wie „Le Peuple souverain“ sagt. Ledru-Rollin hat natürlich gar keine Aussicht gewählt zu werden, er ist aber als der bedeutendste Vertreter franz. Nationalsympathieen für Deutschland hochzuhalten; seine Todtenrede auf Blum beim Bankett im Chateau rouge war trefflich und hat viel genützt. „Wie nach 1830 unser Stichwort ward: Rache für Warschau! — so sei jetzt es: Rache für Wien und Blum! und wenn ein wahnwitziger Nachäffer eines großen Kaisers Frankreichs Schwachköpfe aufhetzt, um dem deutschen Ehrenvolke, das eine doppele Riesenrevolution à l'anglaise und à la francaise jetzt auf einmal durchringt und bald eine dritte, die sociale darauf thürmen wird, die Rheingränze abzunehmen und den blödsinnigen Bruderhaß wieder zu wecken: so wird der Affe sich verrechnet haben, und das Schwert wird zurückschlagen auf die Kaste, die ihn zum Popanz sich erkoren,“ ruft ein rothes Blatt im Süden.
Als amusantes Anekdötchen diene, das Monsieur Savoie, ehemaliger Gesandter der Republik in Frankfurt, in einem demokratischen Blatte von Paris als „deutscher Republikaner“ protestirte gegen die „rothen, kommunistischen“ Beschlüsse des Berliner Demokratenkongresses der selbst „das nur von einer ganz kleinen Fraktion im Februar edirte deutsche „Kommunistenmanifest“ nebst den „Forderungen der Kommunisten,“ adoptirt hat.“
Der Redakteur war grade nicht anwesend als Herr Savoie seinen Protest einreichte, und ärgerte sich nicht wenig als er ihn inserirt erblickte! Zwei Mitglieder des pariser Deutschen-Vereins begaben sich sofort deshalb zur Redaktion und erhielten die Versicherung daß dergleichen nie wieder vorkommen werde; was auch von der Ehrenhaftigkeit des Blattes zu erwarten ist.
Belgien.
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@facs0822
[ 126 ] Brüssel, 24. Nov.
Als vor einigen Tagen die hiesige deutsche Bourgeoisie eine sentimentale Adresse an die preußische Nationalversammlung in Berlin abgefaßt hatte, schickte man dieselbe auch zu den deutschen Arbeitern zur Unterzeichnung, wozu auch die Meisten bereitwillig waren und zeichneten; wie aber die Arbeiter ihrerseits die Bourgeoisie aufforderten, sich an einer Kollekte zu betheiligen, die für den demokr. Central-Ausschuß in Berlin, der auf jede mögliche Weise die Nationalversammlung, so lange sie das Wohl des Volkes will, unterstützen wird, veranstaltete, zogen sich diese Geldmänner zurück, machten hohle Entschuldigungsphrasen, und bemerkten zugleich, daß sie vielleicht auch späterhin (nach Berlin's Bombardement) Gelder der Nationalversammlung zur Disposition stellen, aber es jedoch nie der äußersten Linken zuschicken würden. Hier im Auslande ist der Kasten- und Klassenunterschied bei den Deutschen weit merkbarer und fühlbarer als in Deutschland selbst. — Die deutschen Arbeiter hier wünschen mit Sehnsucht den Tag herannahen zu sehen, wo Deutschland seine ihm von den fürstlichen Tyrannen angeschmiedete Fesseln abwerfen wird, und das Proletariat selbstständig und gleichberechtigt auftreten kann.
China.
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@facs0822
Nach Berichten aus Kanton vom 27. September ist es zwischen dem kaiserlichen Kommissar zu Kanton und dem nordamerikanischen Gesandten Davis zu einem Mißverständniß gekommen. Auf einen entschuldigenden Brief des Letztern, der zu einer verabredeten Konferenz nicht zur rechten Zeit hatte eintreffen können, antwortete der Kommissar in einem so unverschämten Tone, daß sich Hr. Davis veranlaßt fand, mit einer Blokade Kantons zu drohen, wenn er nicht ausreichende Genugthuung erhalte.
Neueste Nachrichten.
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@facs0822
[ !!! ] Frankfurt, a. Main, den 27. November 1848.
Windischgrätz erschoßen,
so geht soeben ein fest verbürgtes Gerücht. — Die Nachricht, so höre ich von einem Abgeordneten, ist an den Reichsjustizminister gekommen. Sie können dieselbe als wahre verbreiten.
[Leserbrief]
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@facs0822
Siebenter Bericht der Petitions-Kommission über die in Folge des von dem Ministerium Brandenburg beabsichtigten Staatssreiches an die National-Versammlung abgesandten Adressen.
Der unterzeichneten Petitions-Commission sind seit dem 20. d. M. folgende Zustimmungs-Adressen überreicht worden:
1) Aus den deutschen Bundesstaaten:
Der deutsche Verein zu Dresden, der deutsche Vaterlandsverein zu Bautzen, der Centralausschuß der constitutionellen Vereine im Großherzogthum Hessen zu Gießen, der Bürgerverein zu Hofgeismar in Kurhessen, der politische Verein zu Hanau (500 M.), der Bürgerverein zu Chemnitz, der Chemnitzer Bezirksverein und eine Volksversammlung zu Chemnitz, der deutsche Verein zu Dessau, der Gewerbeverein zu Alfred Kgr. Hannover, der Volksverein zu Celle, Volksverein der Stadt Elze Fürstenth. Hildesheim, der Bürgerverein zu Norden, der Bürgerverein zu Norden in Ostfriesland, viele hundert Bewohner des Kr. Schöningen Herz. Braunschweig, viele Einwohner zu Diez a. d. Lahn Herz. Nassau, der Verein zur Wahrung der Volksrechte zu Idstein Herz. Nassau, der Vorstand des Volksvereins zu Münden; eine Volksversammlung zu Cöthen. Außerdem haben 130 Deutsche aus Brüssel eine Zustimmungs-Adresse eingesandt. Mehrere hundert Einwohner zu Wiesbaden, der Volksverein zu Hachenburg, der Volksverein zu Rotenberg, Herzogthums Bremen und Werden, einige hundert Einwohner zu Schotten, Großherzogthum Hessen, der demokratische Bürgerverein zu Coburg, der Volksverein zu Bamberg.
2) Von Communalbehörden.
Die Magistrate und Stadtverordneten zu Marienwerder, Bismark, Lähn am Bober, Reichenbach in S, Tilse, Militsch, Katscher, Seelow (betrachten jedoch die Steuerverweigerung als ein gewagtes Mittel, weil dadurch der Egoismus der niedern Stände hervorgerufen würde), Neustadt in Wpr., Neurode Grfich. Glatz, Möckern, Ohlau, Düben, Nicolai, Sohrau O.-S., Gleiwitz, Neumarkt in S., Colberg (beilieg. ein Schreiben an den König), Bürgermeister und Gemeinderath zu Berncastel; Bürgermeister, Beigeordnete und Stadtrath von Eupen. Bürgermeister und Gemeinderath zu Eschweiler Kreis Aachen, die Magistrate und Stadtverordneten zu Nordenburg, Huhrau (beiliegend ein Schreiben an den König), Tapiau, Havelberg (wünschen Versöhnung). Bürgermeister und Gemeindeverordnete zu Vallendar Kr. Koblenz, Bürgermeister und die Gemeinderäthe der Städte Saarbrücken und St. Johann.
3) Die Magistrate zu Kelbra, Lublinitz.
4) Die Stadtverordneten zu Ottmachau, Barby, Kelbra, Schkölen (nebst Einw.) bei Naumburg a. S., Schlawa, Gerdauen (nebst einem Rathmann), Rothenburg a. O., Musterhausen (nebst Einw.), Gemeinderath zu Münstermayfeld Kr. Mayen, Saarburg, Stadtv. zu Pleschen, Wünschelburg, Graudenz, Gumbinnen, Ottmach[unleserlicher Text]u. Die Gemeindeverordneten der Stadt Ahrweiler, Ottweiler (nebst E.), die Gemeinderäthe zu Rheinberg, Merzig, Wesel.
5) Geneinden und Bürgerschaften.
Zollen b. Soldin (nebst D[unleserlicher Text]minium), Falkenberg, Broichdorf und Amalienhoff, Löwitz Leobschützer Kreis, Auras-Fischergasse, Huthausen bei Bitterfeld, Wolsier, bei Rathenow, Bath, Kreis Düsseldorf, Friedrichgrätz, Münchhausen, Chobie bei Oppeln, Steubendorf bei Leobschutz, Neuhof, Oberau bei Goldb. Goldbeck, Srenzig, [unleserlicher Text]auswalde, Wresmin bei Filehne, Ober- und Nieder, Sranowitz, Ober- und Nieder-Streit, Holzhausen bei Bismark, Berkenbrügge, Nißmitz, Größnitz, Stedten, Raufendorf, G[unleserlicher Text]. und Kl. Wilsdorf, Ober-Waldenburg i. S., Alt-Straßfurth. Camenz, Grunau, Laubnitz, Gantzer Kr. Ruppin, Peterwitz, M[unleserlicher Text]teln, ein großer Theil der Bürgersch. zu Halle (ersuchen die Versammlung, nach Halle, als einem sehr passenden Orte, zu kommen, „Wir haben hinreichende Lokale, und die Unterzeichneten wurden auf eine diesfallige Aufforderung binnen 24 Stunden Alles zur Aufnahme für die H. Versammlung vollkommen vorbereiten können“), Prillitz, Nauendorf, Krauschwitz, Kostplatz. Zaschendorf, Goldschau, Friedensdorf, (die Adresse schließt: „die ganze Gemeinde Friedensdorf ist von Euren thätigen Arbeiten für Recht und Freiheit überzeugt“), Langenau, Lehn-Langenau, Hennewitz Kr. Leobschütz, Zichorgula, Pratschütz, Kämmeritz, Launewitz, Willschütz, Küschlitz.
6. Bürgerwehren zu Ne[unleserlicher Text]stadt O. S, (nebst Schützen), Bergen auf Rügen, Guhrau, Röspl Ostpreußen, Neuerburg Kreis Bitburg, mehrere Wehrmänner zu Bitburg, 160 Mann der Schutzwehr zu Alt-Garterleben, die Bürgerwehr zu Stolp, Rheinberg (Mißbilligung, daß die Vertreter ihres Bezirks am 9. austraten), Königsberg in Preußen (mehrere tausend Mann), Bürgerwehrklub zu Kreuzburg in Preußen (nebst vielen Einw.), Schützengilde zu Lauenburg in Preußen, Bürgerwehr zu Cörbelitz bei Burg, Markt und Dorf Alvensleben (nebst Einwohnern), die Chargi[unleserlicher Text]ten der Bürgerwehr nebst Wahlm und konstit. Verein zu Landberg in Preußen, Bürgerwehr zu Gerdauen (nebst Bürgerverein), Calbe, Eisleben, Merseburg, Neurode, Koblenz, Stralsund, Schützengilde zu Pasewalk, Bürgerwehr zu Rosenberg
7) Landwehren.
51 Landwehrmänner und Kriegsreservisten zu Görlitz, 400 Deputirte zur Landwehrversammlung in Stößen, 282 Kriegsreservisten und Landwehrmänner des Mannsfelder Seekreises, Landwehrverein zu Hirschberg (710 Mann), Lieut. v. Blandowski II. im 7. Inf.-Regiment, Schleswig-Holstein, die Landwehrmänner-Versammlung (am 14. Novbr.) zu Halle. 125 Reservisten und Landwehrmänner 1. und 2 Aufgebots aus Eilenburg und Umgebung, der Vorstand des Landwehrvereins (69 Unterschriften) aus dem Kreise Neuß.
8) Demokratische und demokratisch-constitutionelle Vereine und Klubs Der demokratische Klub zu Königsberg, demokr. Verein zu Weißenfels (734 M.), zu Creutzburg O. S., Münstermaifeld (nebst mehreren hundert Einw), der demokratisch-constitutionelle Verein zu Tapiau, Neustadt a. d. Dosse, Tilsit.
9) Constitutionelle und andere politische Vereine und Klubs.
Der constitutionelle Klub und Bürger zu Mühlhausen (nebst Einw. zu Ballstedt), constitutionelle Verein des Saalkreises zu Giebichenstein (will, daß die Versammlung beim passiven Widerstand verharre), constitutionelle Club zu Nordenburg, Rastenburg (will zugleich, daß sich die Versammlung vor den Angriffen des Pobels sichere), Wattenscheid, Kreis Bochum („denjenigen aber, welche ihre heiligste Pflicht für Volkswohl so schmählich verkannt haben, und feig geflohen sind, geben wir hierdurch unsere tiefste Entrustung zu erkennen, und erachten sie für Verräther am Volke und an der kaum errungenen Freiheit“), Memel, Wahlau in Ost-Pr. Lyck, Zilenzig, (Versöhnung), Meseritz, der politische Verein zu Linz a. Rh. (will, daß sich die Versammlung in die Entscheidung des Reichstages zu Frankfurt füge), Neustadt in West-Pr, Gumbinnen, Rosenberg, der Verein für Recht und Pflicht zu Strelln.
10) Bürgervereine und andere Vereine.
Der Central-Volksverein für Greissen, Königswalde und Schermeisel, Verein für Volkswohl zu Kaukehmen Tilsiter Niederung, Verein für verfassungsmäßiges Konigthum zu Tilsit, der vaterländische Verein zu Wünschelburg (200 M.), Ver. zur Wahrung des Volkswohls zu Ragnit, Verein für verfassungsmäßiges Konigthum zu Schillkozen (beiliegend ein Schreiben an den König) Volksverein zu Grevenbrich, Regierungsbezirk Düsseldorf (mehrere hundert M.), Volksverein zu Düben (mehrer hundert U.), zu Dielinger (256 M.), Verein zur Beförderung und Wahrung des Volkswohls zu Rahden Kr. Lubbeke, Bürgerverein zu Gebesa, Wetzlar (ist entrustet, daß der Deputirte ihres Kreises sich jenen Wenigen angeschlossen hat, welche ihren Posten verlassen haben und bittet, unverzuglich den Stellvertreter einzurufen), Altena in Westphalen (400 Mann). Der Volksverein zu Grobitz bei Weißenfels, zu Schkölen, Wormen Kr. Rastenburg. Der konstitutionelle Klub zu Mühlhausen (nebst Einwohnern zu Gormer) konstitutioneller Bürgerverein zu Zachau i. P., Bürgerverein des Siegkreises.
11) Rustikalvereine.
Die Rustikalvereine der Grafschaft Glatz (bereits im vorigen Berichte erwähnt. Unterschriften gegen 8000 aus 42 Ortschaften), des Kr. Lüben, des Kr. Rosenberg, des Kr. Wohlau, des Kr. Landshut; die Bauernvereine zu Tschecheln Kr. Sorau, der Kreise Züllichau, Schwiebus, Crossen, Bomst und Meseritz (1600 u.)
12) Volks- und Bürgerversammlungen.
Volksversammlungen zu Wipperfurth, Gesecke, Grünberg (nebst dem Verein der Freisinnigen), Staßfurth Reg. Magdeburg, Attendorn in Westphalen (die letztere mißbilligt es entschieden, „daß ein Theil der Abgeordneten, unter denen auch der Abgeordnete unseres Kreises Olpe, ihre Sitze verlassen und so die Versammlung im Sinne des Ministeriums beschlußunfähig zu machen versucht hat, und fügen unsere Bitte bei, alle Abgeordnete, die auf den erhaltenen Ruf nicht wieder in der Versammlung erschienen sind, ihres Mandates für verlustig zu erklären und deren Stelle schleunig durch Andere ersetzen zu lassen“), Schachstedt. Bürgermeisterei-Versammlung zu Gladbach (11-12,000 Seelen vertretend), Bürgerversammlung zu Creuzburg i. P., zu Zeitz (3000), Freistadt i. S. (nebst demokratischen Klub 11 Unt.)
13) Zustimmungs-Adressen von Einzelnen unterzeichnet.
Gegen 300 Einw. zu Berncastel (nebst Bürgerwehrmännern. Beil. eine Adresse an den König von dem Gemeinderathe). Die Einw. Buckow's (beil. Adresse an den König), nochmals mehrere hundert Einw. des Kr. Rügen, einige hundert Einw. zu Freiburg a. U., viele Einw. zu Naugard, Nakel, Läsikow und Wutzetz, Stadt Göritz b. Cüstrin, mehrere hundert zu Frechen Rh. Pr., die Wahlmänner des Adelnauer Kr. nebst mehreren hundert Einw, viele Einw. zu Tarnowitz, Michalkowiec (poln.) Alt-Blessin Kr. Zellin, (unter andern mit den Worten: „namentlich hat das so ruhmvolle Benehmen unsers hochverehrten Herrn Vice-Präsidenten Plönnies nebst den übrigen im Schützenhause zurückgebliebenen Herren uns Alle wahrhaft bis zu Thränen geruhrt“), Niemosken Kr. Czarnikau (stimmen der Nationalversammlung bei, wünschen aber, daß sie sich, um Bürgerkrieg zu vermeiden, nach Brandenburg verlegen lasse), die Gemeindemitglieder zu Penskowa bei Filehne, viele Einwohner zu Nöblin, Heilsberg, Techow, Blandichow Liebenthal, Willmersdorf u. s. w. (protestiren, daß ihre Brüder und Söhne, die Soldaten, zur Ausführung der ungesetzmäßigen Uebergriffe des Ministeriums Brandenburg mißbraucht werden), Ruß, Gr. Popplow, Quisbernow, Arnhausen, Heide, Halbau, Alt-B[unleserlicher Text]iesdorf, Neu-Trebbin bei Wriezen, Stadt Rehden Kr. Graudenz (mit den Worten: „Wir können die Maßregel des Belagerungszustandes damit nicht in Einklang bringen, als gelte sie dem Berliner Volke, dessen Hochherzigkeit und Liebe, welche unser König in den Märztagen so hoch belobt hat, auf diese Weise belohnt würde. Wir erblicken in dem Belagerungszustande vielmehr das Hinderniß der Berathungen der Nationalversammlung, also eine neue Verletzung des Volksrechts und seiner Vertreter“), Riemberg Kr. Wohlau, Hadmersleben, Hemleben bei Eckartsberge, Alt-Beichligen ebend., Kreisstadt Saarlouis und Umgegend (die Adresse wurde entworfen „im Angesichte der Kanonen und der benachbarten Festung“), Lübbecke (beide Theile sollen nachgeben), Lendschütz und Tschechen bei Winzig, Tranowitz, Poln. Lissa, Neustadt Kr. Gummersbach (zugleich gegen den Aeg. Feldhaus), Marienweder, Groß-Schwechten, Buch (72 U.), Nisgawe bei Winzig, Kirchstertz bei Zeitz, Colonie Wilhelmsthal, Zichline bei Winzig, Bertholdsdorf, Laasan bei Striegau, Riegel, Huhm, Simsdorf (sämmtlich bei Striegau); Johannisburg in O. P. Cunnersdorf, Arensdorf, Glath, Schlegel, Buchholz, Halle, Ullersdorf, Döcklitz bei Querfurth, Plattenberg in der Grafsch. Mark, Hohen-Henningen bei Salzwedel, Deutsch-Neukirch, Boblowitz, Maissack, Clötze (2 Adr.), Bieskau bei Leobschütz, Flatow, Sangerhausen, Rietnordhausen, Oberröblingen, Edersleben, Waxweiler, Ringen, Bast bei Cöslin, Dresna bei Luckau, Groß-Möllen, Groß-Streetz und Pudmersdorf bei Cöslin, Udenhausen, Boppard, Ottweiler (74 U.) Uchtelfangen (19), Neunkirchen bei Ottweiler (67), Köttichau, Oberkaka, Unterkaka, Zellschen, Schleinitz bei Weissenfels, Bauerwitz, Krakau bei Magdeburg, Alsdorf, Semlin, Kl. und Gr. Kaina bei Merseburg, Bünde Kr Herford, Lödderitz, Lagow, Trettin, Strubensee, fünf Ortschaften des Kr. Neuhaldensleben, elf Ortschaften des Kr. Cöslin, Hultschin, Leneschau, Dankewitz, Langendorf (die 4 letzten poln. und deutsch), Dirschau, Wimmelrode Mannsf. Gebkr., Pilkallen, Krojanke i. Pr., Lünen Kr. Dortmund, Hilden, Arnswalde (101 U), Ziehlsdorf, Driesen, Elbing, Lychen, Posen (31 Oberlandesgerichtsräthe, Oberlandesgerichtsassessoren, Geh. Justizräthe, Land- und Stadtgerichtsdirektor, Justizkommissar u. s. w.), Albrechtsbruch Osterode, (beiliegend ein Schreiben an den König), Gorgast, Dobberin, viele hundert Einwohner zu Lindenau, Laßwitz, Kamnig, Gauers, Satteldorf, Glambach, Ogen und Glaserdorf Kreis Grottkau, der Grottkauer Rustikalverein; die Bewohner der Stadt Rhein und nächsten Umgegend, 22 Einwohner zu Grünberg (erklären sich nicht ein verstanden mit den Stadtverordneten; sie wollen, daß die National-Versammlung dem Frankfurter Vermittelungswege beitrete): 200 Einw. zu Schuir und Bredenei, die Bürger der Stadt Xanten, die Bürgerschaft in Wiehe, die Bauern des Dorfes Lockstedt und Wustrowa Kr. Gardelegen i. Altm. (mit den Worten: „uns scheint eine friedliche Lösung unmöglich; deshalb bieten wir auch unser Leben. Glauben Sie durch friedliche Mittel, wie das der Steuerverweigerung, nach Ihren Beschlüssen Kraft verschaffen zu können, dann schnell, und das Land wird Ihnen Beifall zujauchen“) 33 Eingesessene zu Taworze und Josephsdorf bei Straßburg, 32 Wahlmänner des Straßburger Wahlbezirks, Leinefelde, 864 Einwohner zu Elberfeld (nebst einer Denkschrift in Betreff der Abstimmung zu Elberfeld für und gegen das Ministerium Brandenburg-Manteuffel, für und gegen die National-Versammlung. Das Begleitschreiben sagt, „daß die Partei des Staatsministeriums nur 700 kontrolirte Unterschriften vorzuweisen hat, und daß wir förmlich gegen alle anderen theils erschlichenen, theils durch moralischen Einfluß erpreßten, wenigstens gegen die Vereinbarung ohne Beaufsichtigung erlangten Unterschriften jener Partei protestiren.“ Unterzeichnet der Vorsitzende und die Schriftführer in beiden Bürger- resp Urwähler-Versammlungen); 163 Einw. zu Bromberg die Bürger von Lebach, über 100 Einw. zu Forst, der Bürgerausschuß zu Trier, einige hundert Einw. zu Euskirchen, Buchenheim, Euenheim, Stotzheim, Seerburg, Reitwein, Cremmin, Jüdendorf und Calzendorf Rheinpr., mehrere hundert Einw. zu Schmiedeberg Kr. Wittenberg, 50 Einw. zu Hochzeit, Lenzenbruch und Neubrück, Ibbenburen, Fortsetzung der Unterschriften aus dem Kr. Delitzsch, viele hundert Einw. aus dem Kr. Berncastel, mehrere hundert Einw. zu Andernach, Templin, Unna, mehrere hundert Urwähler des Landsberger Kr., zu Büren Reg. Minden, viele hundert Einw. der Stadt Arnsberg und 7 Ortschaften, die Wahlmänner der Stadt Wehlau in Ostpr., mehrere hundert Einw. zu Neuwied (wünschen friedliche Ausgleichung. Beil. ein Schreiben an den König), viele Wahlmänner und Urw. des Wolmirstedter Kr., mehrere hundert Einw. zu Striegau, die Wahlmänner der Herrschaft Meffersdorf bei Lauban (nebst 2800 Einwohner), die Wahlmänner und 210 Uhrwähler zu Roßleben, mehrere hundert Einwohner zu Battendorf, mehrere hundert Einwohner zu Overath, Erkelenz, Fortsetzung der Unterschriften aus Insterburg, mehrere hundert Einwohner zu Rastenburg, die Wahlmänner zu Schlawa am See, mehrere hundert Einwohner zu Schwerte bei Iserlohn, zu Hörde, die Wahlmänner und 93 Einwohner zu Weferlingen bei Gardelegen, mehrere hundert Einwohner zu Schweich an der Mosel, der Bürgermeisterei Obercassel, noch mehrere tausend Unterschriften des Frankensteiner Rustikalvereins, mehrere hundert Einwohner zu Altenkirchen, die Wahlmänner des Kreises Ratibor, viele Einwohner zu Geisbach, Jästersheim, Altenam, Kaufmann Knebel zu Brühl bei Köln, viele Einwohner zu Merkenheim, Gräfenstuhl bei Mannsfeld, mehrere hundert Einw. im Leobschützer Kr., viele Einw. zu Schmolsen, Döhren Kr. Gardelegen, Stangerode, einige hundert Einw. zu Bismark, die Goldberger Vorwerksbesitzer, viele Einw. zu Lippstadt in Westphalen, Werbin i. P., Jabobshagen i. P., Deutsch-Eylau, viele hundert Einw. zu Emmerich, viele Einw. zu Schloß Vorstadt Calbe a. S., mehrer hundert Einw. aus 8 Ortschaften bei Calbe a. S., viele Einwohner zu Satuelle, Gummich, mehrere tausend Einw. zu Culm (poln. und deutsch. Beiliegend ein Schreiben an den König), viele Einw. zu Culmsee, Walbeck, Fortsetzung der Unterschriften aus dem Kreise Wriezen, Oberreichstädt Kreis Querfurth, mehrere Einw. zu Siegen, viele Einw. zu Möllendorf, Lengerich, mehrere hundert Einw. zu Schlippenbeil in Ostpr., viele Einw. zu Sprockhövel Kr. Hagen, einige hundert Einw. zu Sobenheim, Braunschwenda, Großleinungen. Horchheim a. Rh., viele hundert Einw. aus dem Kr. Bitburg, 600 Einw. aus dem Kr. Ottmachau, viele hundert Einw. zu Kreuznach (halten die Verweigerung der Steuern für das einzige Mittel, der Reaktion entgegen zu treten), 784 Einw. aus St. Wendel und Umgegend, mehrere hundert Einw. der Bürgermeisterei Kirchen, mehrere hundert Einw. zu Linz, viele Landgemeinden aus dem Kr. Aschersleben, viele hundert Einw. des Schweinitzer Kreises Prov. Sachsen. viele Einw. zu Märkisch Friedland.
Außer den bezeichneten Zustimmungs-Adressen sind uns auch einige überreicht worden, welche sich mit dem Verfahren der National-Versammlung seit dem 9. Nov. nicht einverstanden erklären. Dergleichen Adressen haben eingesandt: 280 Einw. zu Culmsee, 72 Einw. zu Hamminkeln Kr. Rees, 72 Einw. zu Grätz Großh. Posen, der Bürgerwehrverein zu Wermelskirchen, einige Einw. zu Groß-Reuendorf, zu Wuckede und Wiehagen a. d. Ruhr, viele Einw. zu Daaden bei Altenkirchen (beiliegend ein Schreiben an den König), mehrere Einw. zu Seehausen i. d. Alt-Mark und des Ostenburger Kr., der Vorstand der Landgemeinden Putzig Kr. Czarnikau, Bruno zu Grünhagen (ist auch gegen die Abschaffung der Todesstrafe), einige Beamten und der Prediger aus Burgstall, der Ortsvorsteher Küpers zu Hayn Grafsch. Meurs, ein Verein zur Wahrung der Rechte der Krone und des Volks.
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Der in der heutigen Nummer der köln. Zeitung erstattete Bericht über Vorgänge des 22. d. in hiesiger Stadt ist in einer Art und Weise abgefaßt der nur die Erbitterung vermehren kann, und dabei Unkenntniß und Verdächtigungen zur Schau trägt.
Die ersten Worte.
„Unsere Demokraten resp. Anarchisten haben heute einen Triumpf gefeiert etc.!“ sind schon so beleidigender Art, daß es jeden echten Demokraten also jeden für das Volkswohl strebenden ehrlich denkenden Manne mit gerechter Entrüstung erfüllen muß, wenn ein Blatt wie die köln. Zeitung den Begriff Demokrat und Anarchist derart verschmelzt, als hätte dieß ein und dieselbe Bedeutung.
Der in einer zahlreich besuchten Volksversammlung tüchtiger und wahrer Bürger Cölns gewählte und daraus hervorgegangene Ausschuß von 25 Mitglieder, welche aus jeder Classe der Gesellschaft Theilnehmer zählt, hat, um die Wünsche der Bevölkerung den legalen Behörden vorzutragen, so wie die Errungenschaften aufrecht zu halten, und vermittelnd da aufzutreten wo Conflikte stattgefunden und gegen Ansichten aufgeworfen sind, dieser ihrer schwierigen und ehrenvollen Aufgabe bisher mit glücklichem und erfreulichem Resultate Folge geleistet und jede Störung des Eigenthums verhindern können.
Die Deputation dieses Ausschusses hat in einer Unterredung mit dem Ober-Prokurator und dem com. Ober-Bürgermeister denselben ihren Zweck bekannt gemacht und diese das wohllöbliche Streben des Ausschusses wohl anerkennend, haben denselben ermuntert in jenem Sinne fortzuwirken; gleichzeitig wurden sie aber auch ersucht, da sie den Zweck des Ausschusses nunmehr kennen, denselben mit Rath und That zu unterstützen, und sich mit demselben in Verbindung zu setzen.
Niemand ist für die Thaten der Massen verantwortlich, wenn eine in ihrem Sinne ungenügende Antwort ertheilt wird, vielweniger aber das Comite, wenn vom Vorsitzenden der Volksversammlung die Antwort einer harrenden Menge mitgetheilt ist, zur Ruhe ermahnt worden und namentlich vor Berübung von Excessen abgerathen und die Sitzung für aufgehoben erklärt hat.
Zur nähern Beleuchtung diene aber noch, daß der Unwille des größten Theiles der Bevölkerung gegen die Mehrzahl der Stadtverordneten zur Genüge bekannt ist, und hinlänglich begründet worden, weshalb wir uns der Angabe der einzelnen Worte enthalten; beiläufig aber bemerken wir, daß die Eingabe nicht auf Amtsniederlegen der ganzen Stadtbehörden hingewiesen, sondern zum Austreten jener hinwirkte, welche es sich selbst genügsam bewußt sind, daß sie das Vertrauen der Mehrzahl ihrer Mitbürger nicht besitzen. — Die Adresse war in wenigen Stunden mit c. 2000 Unterschriften aus allen Classen der Bürgerschaft bedeckt, denen sich jeden Augenblick noch viele anschließen. Der Dringlichkeit wegen ist sie mit diesen bereits überreicht worden.
Das Comité resp. der 25er Ausschuß weist die Verdächtigung auf das Entschiedenste zurück, als ob dasselbe die Absicht gehabt die Stadtbehörde zu stürzen und das Ruder in die Hand zu nehmen; sein Bestreben war, wie es auch geschehen, den Wunsch der Mitbürger den Behörden vorzutragen und in ihrem Interesse zu wirken.
Schließlich protestire er auf das feierlichste gegen die am 22. d. verübte Excessen und verwahrte sich im Allgemeinen gegen jede rohe Gewalt mag sie von einer Seite kommen woher sie will.
Köln, den 23. November 1848.
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Der Gerant: Korff.
Druck J. W. Dietz, unter Hutmacher 17.