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Strobach, Johann Georg: Den Groß-Schatz-Meister Jesum. Pirna, 1701.

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Lebens-Lauff.

FRau Esther Wentzelin/ Pfarrin zu
Maxen/ ist an das Licht dieser Welt ge-
bohren Anno Christi 1644. den 8. Aprilis.
Jhr Herr Vater ist gewesen (Tit.) Herr
Gregorius Fischer/ damahls Ambt-Schösser zum
Lauenstein/ und Gerichts-Verwalter zum Bärn-
stein; Die Frau Mutter aber/ Frau Maria/ (Tit.)
Herrn Ambrosii Männichens/ gewesenen Pfarrers
allhier zu Maxen/ ehel. Tochter/ beyde schon vorlängst
seelig. Solche ihre lieben Eltern haben sie alsbald
zur Heil. Tauffe befördert/ allda sie in Christi JESU
Reich gelanget/ und mit dem Nahmen Esther ins
Buch des Lebens einverleibet worden. Nach diesem ha-
ben selbige sie Christlich erzogen/ von Kindes-Beinen
an im Catechismo unterrichtet/ auch hernach unter der
Hand Herrn David Köhlers/ damahligen SS. Theol.
Stud.
nachmahls Pfarrern zu Haynitz/ im Lesen und
Schreiben/ gründlicher Erlernung ihres Christen-
thums/ wie auch in andern dem Weibes-Volcke wohl-
anstehenden Sachen/ unterrichten lassen. Worauff sie
denn zur würdigen Geniessung des Heil. Abendmahls
im 12. Jahr ihres Alters/ von gedachten lieben Eltern
angeführet worden: damit Sie auch/ in der Gnade

Got-
F 2


Lebens-Lauff.

FRau Eſther Wentzelin/ Pfarrin zu
Maxen/ iſt an das Licht dieſer Welt ge-
bohren Anno Chriſti 1644. den 8. Aprilis.
Jhr Herr Vater iſt geweſen (Tit.) Herr
Gregorius Fiſcher/ damahls Ambt-Schoͤſſer zum
Lauenſtein/ und Gerichts-Verwalter zum Baͤrn-
ſtein; Die Frau Mutter aber/ Frau Maria/ (Tit.)
Herrn Ambroſii Maͤnnichens/ geweſenen Pfarrers
allhier zu Maxen/ ehel. Tochter/ beyde ſchon vorlaͤngſt
ſeelig. Solche ihre lieben Eltern haben ſie alsbald
zur Heil. Tauffe befoͤrdert/ allda ſie in Chriſti JESU
Reich gelanget/ und mit dem Nahmen Eſther ins
Buch des Lebens einverleibet worden. Nach dieſem ha-
ben ſelbige ſie Chriſtlich erzogen/ von Kindes-Beinen
an im Catechiſmo unterrichtet/ auch hernach unter der
Hand Herrn David Koͤhlers/ damahligen SS. Theol.
Stud.
nachmahls Pfarrern zu Haynitz/ im Leſen und
Schreiben/ gruͤndlicher Erlernung ihres Chriſten-
thums/ wie auch in andern dem Weibes-Volcke wohl-
anſtehenden Sachen/ unterrichten laſſen. Worauff ſie
denn zur wuͤrdigen Genieſſung des Heil. Abendmahls
im 12. Jahr ihres Alters/ von gedachten lieben Eltern
angefuͤhret worden: damit Sie auch/ in der Gnade

Got-
F 2
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[[43]/0043] Lebens-Lauff. FRau Eſther Wentzelin/ Pfarrin zu Maxen/ iſt an das Licht dieſer Welt ge- bohren Anno Chriſti 1644. den 8. Aprilis. Jhr Herr Vater iſt geweſen (Tit.) Herr Gregorius Fiſcher/ damahls Ambt-Schoͤſſer zum Lauenſtein/ und Gerichts-Verwalter zum Baͤrn- ſtein; Die Frau Mutter aber/ Frau Maria/ (Tit.) Herrn Ambroſii Maͤnnichens/ geweſenen Pfarrers allhier zu Maxen/ ehel. Tochter/ beyde ſchon vorlaͤngſt ſeelig. Solche ihre lieben Eltern haben ſie alsbald zur Heil. Tauffe befoͤrdert/ allda ſie in Chriſti JESU Reich gelanget/ und mit dem Nahmen Eſther ins Buch des Lebens einverleibet worden. Nach dieſem ha- ben ſelbige ſie Chriſtlich erzogen/ von Kindes-Beinen an im Catechiſmo unterrichtet/ auch hernach unter der Hand Herrn David Koͤhlers/ damahligen SS. Theol. Stud. nachmahls Pfarrern zu Haynitz/ im Leſen und Schreiben/ gruͤndlicher Erlernung ihres Chriſten- thums/ wie auch in andern dem Weibes-Volcke wohl- anſtehenden Sachen/ unterrichten laſſen. Worauff ſie denn zur wuͤrdigen Genieſſung des Heil. Abendmahls im 12. Jahr ihres Alters/ von gedachten lieben Eltern angefuͤhret worden: damit Sie auch/ in der Gnade Got- F 2

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Zitationshilfe: Strobach, Johann Georg: Den Groß-Schatz-Meister Jesum. Pirna, 1701, S. [43]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/392438/43>, abgerufen am 13.04.2021.