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Wild, Johann Daniel: Rosa generosa. Hanau, 1631.

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ROSA GENEROSA.


Der Text

Dieser vorhabender LeichPredigt wird beschrieben

im 103. Psalm. vers. 15. 16. 17. 18. 19.

DEr Mensch ist in seinem LebenVers. 15.
wie graß/ er blühet wie ein Blu-
me auff dem Felde.

Wann der Wind darüber gehet/ so istV. 16.
sie nimmer da/ vnd jhre Stette kennet sie
nicht mehr.

Die Gnade aber deß Herren wehretV. 17.
von Ewigkeit zu Ewigkeit/ vber die so
jhn fürchten/ vnnd seine Gerechtigkeit
auff Kindes Kind.

Bey denen die seinen Bund halten/V. 18.
vnd gedencken an seine Gebotte/ daß sie
darnach thun.

Der HErr hat seinen Stul im Him-V. 19.
mel bereitet/ vnd sein Reich herrschet v-
ber alles.

Auß-
A iij
ROSA GENEROSA.


Der Text

Dieſer vorhabender LeichPredigt wird beſchrieben

im 103. Pſalm. verſ. 15. 16. 17. 18. 19.

DEr Menſch iſt in ſeinem LebenVerſ. 15.
wie graß/ er bluͤhet wie ein Blu-
me auff dem Felde.

Wann der Wind daruͤber gehet/ ſo iſtV. 16.
ſie nimmer da/ vnd jhre Stette kennet ſie
nicht mehr.

Die Gnade aber deß Herꝛen wehretV. 17.
von Ewigkeit zu Ewigkeit/ vber die ſo
jhn fuͤrchten/ vnnd ſeine Gerechtigkeit
auff Kindes Kind.

Bey denen die ſeinen Bund halten/V. 18.
vnd gedencken an ſeine Gebotte/ daß ſie
darnach thun.

Der HErꝛ hat ſeinen Stul im Him-V. 19.
mel bereitet/ vnd ſein Reich herꝛſchet v-
ber alles.

Auß-
A iij
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[5/0005] ROSA GENEROSA. Der Text Dieſer vorhabender LeichPredigt wird beſchrieben im 103. Pſalm. verſ. 15. 16. 17. 18. 19. DEr Menſch iſt in ſeinem Leben wie graß/ er bluͤhet wie ein Blu- me auff dem Felde. Verſ. 15. Wann der Wind daruͤber gehet/ ſo iſt ſie nimmer da/ vnd jhre Stette kennet ſie nicht mehr. V. 16. Die Gnade aber deß Herꝛen wehret von Ewigkeit zu Ewigkeit/ vber die ſo jhn fuͤrchten/ vnnd ſeine Gerechtigkeit auff Kindes Kind. V. 17. Bey denen die ſeinen Bund halten/ vnd gedencken an ſeine Gebotte/ daß ſie darnach thun. V. 18. Der HErꝛ hat ſeinen Stul im Him- mel bereitet/ vnd ſein Reich herꝛſchet v- ber alles. V. 19. Auß- A iij

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Zitationshilfe: Wild, Johann Daniel: Rosa generosa. Hanau, 1631, S. 5. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/523570/5>, abgerufen am 14.05.2021.